Freitag, 5. Juni 2020

Antrag für die Option von Cannabismodellprojekten seitens Thüringen und Bremen eingereicht

Präsident des Bundesrates erhielt dringliche Post

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Was in der Schweiz wohl im nächsten Jahr Realität wird, wollen in Deutschland die verschiedensten Bundesländer auch. Cannabismodellprojekte, die eine Abgabe des natürlichen Rauschmittels an erwachsene Genusskonsumenten erlauben würden, um herauszufinden, inwieweit derartige Umstände Vorteile gegenüber der Strafverfolgungspolitik und dem dazugehörigen Schwarzmarkttreiben brächten. Jetzt haben sich die Bundesländer Thüringen und Bremen zusammengetan, um mit Nachdruck auf ihre gewünschten Pilotprojekte hinzuweisen, die eine wohl vielversprechende Veränderung der aktuellen Situation verursachen würden. Es wurde ein Antrag für die Option von Cannabismodellprojekten seitens Thüringen und Bremen eingereicht, den der Präsident des Bundesrates Dr. Dietmar Woidke bereits am 28. Mai erhielt.

Eine Reform des Betäubungsmittelgesetzes ist das Ziel der beiden Bundesländer Bremen und Thüringen, die sich jetzt zusammengetan haben, um mittels Cannabismodellprojekten die Auswirkungen einer kontrollierten Abgabe des natürlichen Rauschmittels zu testen. Dank einer wissenschaftlichen Begleitung könnten hier Ergebnisse eingeholt werden, welche erstmals „empirische Säulen“ und eine „fundierte Überarbeitung“ des Betäubungsmittelgesetzes in greifbare Nähe brächten. Verbände wie die Neue Richtervereinigung, der Bund Deutscher Kriminalbeamter, der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin und der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen unterstützten derartige Vorhaben bereits. Der am heutigen Freitag beim Bundesrat eingebracht werdende Entschließungsantrag regt dazu an, das BtMG dahingehend zu verändern, dass es fortan möglich wird, eine Rechtsgrundlage „für die Abgabe ärztlich nicht verschriebener Gebrauchsmengen von Cannabis an Erwachsene im Rahmen wissenschaftlich begleiteter und kontrollierter Versuchsprojekte zu schaffen.“ Bislang scheiterten alle Versuche der unterschiedlichen Bundesländer, ein solches Modellprojekt zu initiieren, weil das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte stets gegen eingereichte Anträge entschied. Zuletzt erhielt Berlin eine Absage vom BfArM, da man „medizinische und ethische“ Bedenken hätte. Doch nur weil eine solche Aussage jener zuletzt im Jahr 1994 seitens des Bundesverfassungsgerichtes gefällten Entscheidung entspräche, die eine Verfassungskonformität des Cannabisverbotes bescheinigte, sei es nicht verpflichtend, dass der Gesetzgeber „auf alle Zeiten strikt und repressiv mit dem Ziel der Eliminierung von Angebot und Nachfrage“, den Cannabiskonsum „zu sanktionieren“ hätte.
In Bremen wurde dafür jetzt auch ein Dringlichkeitsantrag für die Bürgerschaftssitzung in der kommenden Woche eingereicht, der den Versuch, ein Pilotprojekt durchzuführen, bekräftigt. Auch findet man dort schon vor der Abstimmung im Parlament klar Worte, warum ein solches Projekt unbedingt stattzufinden habe, die vom drogenpolitischen Sprecher der Linksfraktion Bremens ausgesprochen wurden. Olaf Zimmer sagte über die bislang gescheiterte Cannabispolitik, dass es klar wäre, dass man eine Reform benötige. Schließlich würde die derzeitige Handhabung mehr schaden, als sie nützt. Somit wäre sie gescheitert und gehöre systematisch reformiert.

Auch wenn die Hoffnungen auf eine baldige Veränderung aufgrund tatsächlich einmal durchgeführter Cannabismodellprojekte dank der bisherigen Entscheidungen des BfArM gering sein mögen, so zeigt der neue Vorstoß der beiden Bundesländer Thüringen und Bremen, dass langsam Druck im Kessel entsteht. Das wiederholende Pfeifen nach Legalisierung muss also über kurz oder lang Gehör finden.

Drücken wir die Daumen, dass den Entscheidern die Gefahr endlich bewusst wird, sich bei gleichbleibender Haltung in Zukunft stark die Finger verbrennen zu können.

13 Antworten auf „Antrag für die Option von Cannabismodellprojekten seitens Thüringen und Bremen eingereicht

  1. Fred

    ….zeigt der neue Vorstoß der beiden Bundesländer Thüringen und Bremen, dass langsam Druck im Kessel entsteht. Das wiederholende Pfeifen nach Legalisierung muss also über kurz oder lang Gehör finden.

    Genau. Druck von allen Seiten wird es bringen !

  2. H'79

    Das ist eine ermutigende Nachricht. Ich finde es stark, was sich in Bremen und Thüringen anbahnt. Jetzt sind die Vorstöße richtung eines rationaleren (und humaneren) Umgangs mit Cannabis(konsum) nicht mehr so singulär. Mit Berlin sehe ich nun drei Bundesländer, die sich für unsere Entkriminalisierung stark machen. Bis zur Legalisierung ist es noch ein weiter Weg und natürlich haben wir nach vielen überwiegend frustrierenden Jahren nur theoretische Fortschritte zu beobachten – aber es dürfte vergleichsweise überschaubar lange dauern, bis sich endlich spürbar etwas verbessert an unserer Situation.
    Modellprojekte – die wohl bald nicht mehr einfach anzuschmettern sind – werden vielleicht auch kritische Aspekte des Cannabiskonsums zutage bringen, allerdings wird eine repressivere Politik als gegenüber Alkohol bestimmt nicht mehr lange populär bleiben. Eigenbedarfsmengen (die ja wie Gnädigkeits-Willkür-Mengen behandelt werden) müssten endlich zu Mindest-Legalmengen für Erwachsene ab 18 werden (21 wär Quatsch: Warum soll Mündigkeit hier drei Jahre später beginnen als bei so Vielem – für unmäßiges Saufen ist das Gehirn doch nicht Jahre früher vergleichbar gut geeignet als für ausgeufertes „StonedSein“ … und moderater Cannabiskonsum zu geeigneter Zeit ist für Vollgeschäftsfähige ohnehin ein tragbares Risiko). Das wäre ein großer Durchbruch (vergleichsweise unbedeutend, ob es sich hierbei um 6,5 Gramm Gras oder 90 Gramm Haschisch handelt). Noch ist nichts gewonnen, aber der sichtlich angeschlagenen Gegnerschaft einer Legalisierung droht das (von ihrer Seite unfair geführte) Ringen immer mehr außer ihrer so von Bessesnheit und willkürlichem Machtmissbrauch geprägten Kontrolle zu geraten …
    Wir haben nie aufgegeben und sehen uns in diesen turbulenten Zeiten immer mehr dafür bestätigt. Rückschläge mussten wir verkraften, und was auch immer jetzt noch kommen wird, dürfte uns als Gesamtgruppe der Pro-Legalizer wohl kaum noch aus der Bahn werfen. Wer optimistisch denkt, erreicht nicht immer sein geplantes Ziel in gewünschter Zeit, kommt jedoch langfristig weiter und kann daraus die Kraft ziehen, immer wieder (auch wenn es offensichtlich mal nicht so gut läuft) positiv und konstruktiv (nicht zu vergleichen mit euphemistisch) zu denken. Auch pessimistischere Menschen können sich mithilfe gewisser Erfolge relativ leicht darin üben, positiver zu denken und stellen in aller Regel früher oder später fest dass es sich lohnt. Damit will ich nicht verhehlen, dass ich mich schon bald wieder ärgere, ähnlich wie ihr, immer wieder gerne mit euch – aber heute, so denke ich, sollten wir uns freuen! Was die politische Führung in besagten Bundesländern gerade in puncto Drogenpolitik liefert, ist nicht die Erfüllung all unserer Wünsche aber ein nicht selbstverständlicher VerbesserungsVorstoß und ein beherzter Schritt in die richtige Richtung. Gut denkbar, dass ihrem Weg alsbald weitere Länder folgen …

  3. R. Maestro

    Das Pfeifen müsste halt ein ständiges sein.
    Tinnitusartig.
    Die Forderung nur tröpfchenweise, war bisher nutzlos.
    Es heißt ja auch „steter Tropfen“ höhlt
    den Stein.

  4. Rainer Sikora

    Psst.Hoffentlich kommt diese Nachricht nicht an die Öffentlichkeit und wirft Fragen auf,wie man sowas verkehrtes in Erwägung ziehen kann.Man weiß doch wie verkehrt und schädlich das Haschgift ist.How dare you?Das Thema wird leise abebben,ähnlich Cannabissicherungsgesetzantrag der grünen Partei.

  5. DIE HANFINITIATIVE

    WIR werden nicht locker lassen, liebe Bundesregierung und immer LAUTER unsere Fragen stellen:

    […] Gerne möchte ich noch einmal die Menschen in der Bundesregierung fragen, ob SIE sich schon einmal Gedanken zur Thematik – Schmerzmittel- („Drogen“-) Gebrauch und „Schmerz“ oder „fehlende Liebe“, als Ursache dafür (den Gebrauch von „Schmerz“mitteln) gemacht, oder sich darüber haben informieren lassen?

    Sozial- und persönlich- psychologische Effekte und Auswirkungen auf Körper und Seele – und die epigenetischen Auswirkungen der Verfolgunserfahrungen, die Schalter, die in den Genen umgelegt werden und über Generationen wirksam sind („Das Sein bestimmt das Bewusstsein“)!, usw. … psychosomatische (oft unbewusste) Bedürfnisse … alles von der Polizei mit „Ermächtigung“ durch das von Altnazis geschriebene BtMG – WOW! – mit dem Knüppel geregelt – Missbrauchsopfer z.B., die ihre Traumata mit „Schmerzmitteln“ lindern (möchten, sich wünschen, wollen, können).

    UND DIE MEHRHEIT IN TEUTSCHSCHLAND? Viele Feiglinge in Deutschland? … lieber das Maul halten und wegschauen wollen.

    Das sind Menschen mit Traumata. Das wollt IHR wohl gerne verdrängen, weil ihr nicht „schuld“ sein wollt und das nicht schultern könnt, ihr schwachen Politiker*innen? Das sind keine Kriminellen! Eine Schande, was da immer noch passiert …

    Polizisten – Polizei als Spättherapie für fehlende Liebe und ein Leben an den Grundbedürfnissen der Kinder vorbei – Therapie mit dem Polizeiknüppel?

    [… No other therapies, that I know of emphasize love as its goal. I have seen patients come from new age therapies where they yelled out “I feel unwanted and unloved,” and the therapist rushes in to do the opposite of what is needed. He becomes the good guy who loves. (He too wants to feel loved). That blocks the pain that has to come out and be experienced. If that does not happen, he will go on screaming for a lifetime. Only they will be silent screams that only his system will feel and be ravaged by.

    We cannot love neurosis away.

    It was set in because love was missing, something important for development and survival was missing and he must find it. His system will be drawn to it if given enough freedom and help. And what will he find? Better put, what will find him? The missing link in his development; love. And when he finds it, it will hurt. He will agonize because it was the key ingredient for proper maturation. In its place, a void. Love is the great ineluctable force, a force that when missing drives so much of our behavior. And by love I mean, inter alia, fulfilling basic needs from the start: enough nutrients, oxygen, no strange drugs allowed into the system. No massive anesthesia. We do not want the baby meeting his world drugged out of his mind. Because I have found that we replicate how we first meet the world in our sleep; how we wake up and get active. Those drugged early on have to spend a good deal of time in bed trying to get fully conscious to meet the day.

    They are just not ready.

    Therapy has been dominated by intellectuals and those who prefer ideas, insights and cognition. How could it not be, since doctors study and study ad nauseam to learn about human cognition.

    But therapy should mean unlocking the gates. Of repression. No pain, closed gates. They are there to protect us against deep pain; once we begin to feel that suffering there is no longer the need to sequester it. Other therapies are looking at cognitive dominance. Getting our thoughts and head straight. Neurosis to them is just bad thinking; negativity. And that is why addiction therapy must fail; they left out the body and its history. They have group lectures and and infinite discussions that remain up high, never touching the body.

    What is the point of life if we cannot feel and love others? Without feeling, life becomes empty and sterile. It, above all, loses its meaning. Those who live in their heads miss this crucial point….feeling. Remember, feeling is meaning; meaning is feeling. Extract feeling and meaning disappears. Our early life effectively suppressed feeling. We need to get our life back.

    No more classes about how to rear children. Feeling parents sense when what they do is right or wrong, healthy or unhealthy. No more counseling to learn how to get along; because you have so much of yourself, you will know the difference between an act-out and normal behavior. Having uplifted the unconscious there will be far less of being driven by deeply submerged forces beyond our control; no more drinking to excess. Gambling and out of control behavior.

    Life gets a lot simpler when feelings take over, not in the old Freudian where they surge forth, escaping repression and doing harm. These are not the usual feelings; they are a great and often damaging force because they were hurtful from their origin. And we equate feeling with being dominated by “feelings.” “he is so emotional” when we do not know what lies deep inside we have to guess and assume they are harmful and dangerous; and the great part of psychotherapy today is learning how to control or “manage” feelings. That is what addiction therapy is all about……holding back needs and feelings.

    In the courts today there is an endless number of managing solutions: managing anger, addiction, fear, etc. It is never about feeling them because soto voce, those feelings are deleterious to our well being and are not to be approached. So we learn feeling management, like a business, and what we really learn is how not to feel. How to keep self control, all because buried feelings springing forth can be dangerous. “Oh, he has such temper tantrums! When he gets like that I stay away.”

    No one knows the origin of those feelings and why they often contain such fury and jealousy. They cannot imagine that they come from our deep, archaic brain, yes, they are part of us too. Not foreign entities or mysterious beings. They are our deep brain selves we have never met, nor felt and experienced. And the courts have no clue either. So someone who is well-behaved and controls himself for 6 months is considered no longer a danger, especially no longer a danger to himself. He is thought to be no longer a danger to others now that he is off drugs for x months. What they do not know is that imprinted pain never leaves, and maintains the drive for a lifetime. How can it not be this way when there is a whole world of agony agitating us. And we wonder why some of us cannot sit still? There is a primal engine down there grinding away and moving us. This fount of suffering is a permanent source of being out of conscious control. We have to keep busy and keep moving because of that primal force. We try to cap it to no avail. We are captivated by it through the exigencies of biologic logic. To save us hurting so we can go on functioning.

    So my friends, the goal of psychotherapy is to restore our humanity; nothing more and nothing less; that is already a tall order.
    …] pUnKt.

    Quelle (mein lieber Sensei): https://cigognenews.blogspot.com/2016/03/what-does-primal-therapy-offer-that-is.html

    UND SIE LASSEN UNS NICHT ATMEN – INDEM SIE UNS JAGEN LASSEN?!

    WARUM SOVIEL POLIZEIGEWALT GEGEN MENSCHEN; DIE NIEMANDEM ETWAS TUN; NUR SCHMERZEN LINDERN?! BITTE verwerfen SIE das Nixon-Anslinger-Erbe! Prüfen SIE gerne unsere Argumente dazu. Lieben Dank. „https://diehanfinitiative.de/index.php/prohibition/11-das-kartenhaus-bricht-zusammen“

    LG
    […]
    WIR bitten um globale Reaktionen. Liebe Grüße weltweit 🙂

  6. Hans Dampf

    Man möchte meinen, dass es dem BfArM immer schwerer fallen sollte, die Anträge mit fadenscheinigen Begründungen (Ethik und Moral) auch in Zukunft abzulehnen. Das Vorhaben des Berliner Senat sich gegen die jüngste Ablehnung juristisch zu wehren, die neuen Vorstöße aus Bremen und Tühringen und nicht zuletzt
    das Bemühen von Richter Müller können schon Hoffnungen wecken.
    Wenn das alles ernsthaft angegangen wird und nicht nur Wahlkampf-Vorgeplänkel ist, kann es noch etwas werden mit dem legalem Kiffen für Volljährige Bürger.
    Erst wenn der Druck auf die CDU anhält und alle Befürworter einer Liberalisierung an einem Strang ziehen und nicht nachlassen, kann die Vernunft auch in Deutschland siegen.
    Spahn und Söder können doch nicht so blöd sein wie sie tun und weiterhin auf die ganzen Steuer-Milliarden plus Arbeitsplätze verzichten. Gerade jetzt wo so viel Kohle raus gehauen wird.
    Obwohl Modellprojekte im Grunde genommen überflüssig sind wären sie ein brauchbarer kleiner Schritt in die richtige Richtung. Würde nur unnötig Zeit verbrauchen.
    Ich sehe mich schon im Seniorenheim um endlich im hohen Alter unverfolgt und legal Cannabis genießen zu können.(bin jetzt 57). Vielleicht geht es auch ganz schnell und braucht nur noch ein paar Jahre bis zu einer vollständigen Legalisierung. Wer weiß.
    Doch wenn ich ehrlich bin, würde es mich nicht wundern, wenn wir auch weiterhin verarscht werden. Und das von allen Parteien welche sich angeblich ernsthaft um das Thema bemühen.

  7. Heisenberg

    Wir werden nur verarscht, weil wir es zulassen. In Amerika weht mittlerweile ein anderer Wind und es reicht auch bei uns. Wir sind Viele und lassen uns von kriminellen und korrupten Politikern verarschen.
    Warum?????
    Wenn sie nicht endlich damit aufhören holen wir sie raus und geben ihnen das was sie sich „verdient“ haben. Entweder sie hören auf oder wir machen dieses Gesindel platt und treten sie in den Boden!!!!!
    Und ihre Söldner gleich mit.

  8. Hans Dampf

    In den Staaten wurde ein schwarzer Mitbürger ermordet und das ganze Land steht Kopf. Rassismus ist dort ein großes Thema. Immer schon. Ist dort kein Randgruppen Thema wie es z.b. die Drogenpolitik bei uns ist.
    Hier bei uns in Teuschland werden Drogenleute hinterrücks mit einem Kopfschuss
    getötet und keinen interessiert es wirklich. Nicht die Politik und noch nicht mal die Medien. Von den Spießbürgern ganz zu schweigen. Es geht ja nur um Drogen, deren Gebrauchende und solchen Kram. Und das ist eben nur ein Randgruppen- Thema. Ist nicht groß erwähnenswert und findet kaum Beachtung in der ,,breiten’‘ Masse.
    Wird schon alles seine Richtigkeit haben.
    Es stimmt schon, alle Macht geht vom Volke aus. Die Menschen aus dem Osten zur Zeit der Wende haben es erkannt und Großes bewegt wie wir wissen.
    Anscheinend ist das Thema Cannabislegalisierung und Drogenpolitik ingesamt noch zu klein um die Massen zu motivieren und auf diesem Weg friedlich etwas zu bewegen.
    Gewalt und Zerstörung sind jedenfalls ganz sicher keine Lösung und können nur bedingt hilfreich sein.

  9. Otto Normal

    Also laßt uns doch mal ganz sachlich bleiben.

    Jährlich sterben in D. nach den amtlichen schön gerechneten Zahlen angeblich mehr als 120.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Die richtigen Zahlen sind wahrscheinlich doppelt so hoch! Offiziell sterben in D. ca. 75.000 Menschen jährlich an den Folgen von Alkoholkonsum (da sind also die Verkehrstoten die durch Alk. verursacht werden NICHT mit dabei)!

    Alkohol darf in D. bereits ab dem 16. Lebensjahr (!) legal konsumiert werden. Auto fahren darf man aber erst ab 18 das paßt irgendwie nicht zusammen, aber der ADAC arbeitete da schon lange dran das sich das mal ändert.
    Wie soll man sonst als 16 Jähriger besoffen Auto fahren? Das ist doch nur der halbe Spaß!

    Fakt ist:
    Es ist bisher weder ein Modellversuch einer kontrollierten Abgabe von Tabak an die Bevölkerung ab dem 18. Lebensjahr, noch zur Abgabe von Alkohol ab dem 16. Lebensjahr jemals nachweislich durchgeführt worden. Es gab jedoch schon Modellversuche Jugendliche mit 16 Auto fahren zu lassen, NEIN nicht besoffen nüchtern natürlich, besoffen fahren die dann später schon von selber das muß man nicht vorher Modellversuchen. Aus Vorsicht begrenzte man die höchstgeschwindigkeit solcher Autos ab 16 allzustark sodaß nach kurzer Zeit ein Besoffener mit einem Benz in ein solches von hinten hinein raste und der darin befindliche Versuchsjugendliche sofort tot war. Zu dumm das man nicht vorher mit dem ADAC sprach der sicher gegen jegliche Begrenzung gewesen wäre, dann wäre das nicht passiert. Auch gab es schon Vorschläge für Modellversuche Jugendlich ab 16 wählen zu lassen, aber bisher hat das noch nicht so richtig geklappt weil man große Bedenken hat das die dann möglicherweise falsch wählen also zb. die Grünen oder schlimmer noch die „Die Linke“. Es gibt eben zuwenig Mustersöhnchen wie Phillip Amthor.

    An den Folgen von Cannabiskonsum ist bisher WELTWEIT noch KEIN EINZIGER Mensch nachweislich gestorben. Dennoch scheint es den verlogenen Arschlöchern der C-Verbrechersyndikate und den Wählerbetrügern der Spezialdemokraten wichtig zu sein, „Modellversuche“ (ROFL) zur kontrollierten Abgabe eines Krautes – welches wissenschaftlich erwiesenermaßen völlig ungiftig ist – an die Bevölkerung durchzuführen und selbst diese werden – weil angeblich zu gefährlich – (totlachauameinBauch) dann in letzter Minute doch noch verhindert – aus Sicherheitsgründen versteht sich (ROFLRÖHRSCHREIkeineLuftmehr*krieg).

    Nunja ein bißchen unheimlich ist es ja auch – besonders für ein eindimensional nur an Machterhalt denkendes Politikergehirn – daß es eine Droge geben soll, an der man nicht sterben kann. Da ist doch was oberfaul am Cannabis. Vieleicht liegen ja doch mehrere mio Cannabistote irgendwo herum und man hat sie nur noch nicht gefunden. Die Legalisierungsbfürworter lügen bestimmt.

    Unliebsame Kommentare im Internet (wie z.B. meiner hier) werden „Hasskommentare“ genannt und – wenn nicht sofort gelöscht – geshitstormed, in einigen Fällen sogar strafrechtlich verfolgt, obwohl die Meinungsfreiheit eines der höchsten Grundrechte ist die uns unsere Verfassung GARANTIERT!

    Die Linkspartei wird regelmäßig als „SED-Nachfolgepartei“ von der Volksverhetzungspresse Springer und Co. verunglimpft (aber das sind keine Hasskommentare versteht sich weil die ja die Guten sind) obwohl doch Merkel UND Gauk(ler) SED-Leute waren (und noch sind). Wir werden/wurden quasi seit 4 Legislaturperioden ca. 15 Jahre von Maulwürfen der ehem. SED regiert bis hoch zum Kanzlerposten und Bundespräsidenten, den höchsten Ämtern unseres Staates.

    Die C-Syndikate haben das unrechtmäßig erlangte Geld, der Teile der SED die sich zu ihnen „gewendehalst“ haben, niemals offen gelegt, geschweige denn dem Bundeshaushalt zur Verfügung gestellt. Sie verschwanden auf nimmerwiedersehen in ihren Parteikassen.

    Parteispendenbetrügereien hätten bei der CDU beinahe dazu geführt daß der Bundeskanzler Helmut Kohl in eine sogenannte „Erzwingungshaft“ gekommen wäre, da er den kriminellen Kreisen der Mafia die sein C-Syndikat finanzieren ein „Ehrenwort“ (LACH) gab sie nicht zu verraten und eine richterliche Anordnung mißachtete, die ihn zur Zeugenaussage zwingen sollte. Irgendwie gelang es jedoch dies zu verhindern! Ein unglaublicher Skandal! (annemieichkannnimie)

    Also ein Schenkelklopfer nach dem anderen!
    Deshalb haben es die Kabarettisten in D. so schwer!

    Für D. gilt: Kabinett=Kabarett!

    Aber es geht noch weiter:
    Das durchschnittliche Alter bei Jugendlichen für den Begin von Tabaksucht lag nach dem 2. WK bei 13-14 Jahren. Heute – 75 Jahre und ungezählte Drogenbeauftragte später (also korrupten CSU-Parteihuren wie Mortler und Ludwig) – liegt es ebenfalls immer noch unverändert bei 13-14 Jahren! Das hat also irgendwie auch Tradition.

    Ich selber habe leider mit 13 Jahren angefangen heimlich Tabak zu rauchen, weil mir die Werbung damals vermittelte, daß es völlig cool sei und man erst dann „erwachsen“ ist wenn man Zigaretten raucht. Damals gab es noch den Marlboro-Mann auf dem weißen Pferd, mein ganz persönliches Vorbild. Viele meiner Mitschüler taten es auch und da gab es auch ein sehr hübsches Mädel in das ich bis über beide Ohren verliebt war und ja sie rauchte auch. So konnte ich versuchen mit ihr ins Gespräch zu kommen in dem ich („magste ’ne Marlboro?“) sie zum Rauchen einladen konnte. Sie rauchte aber liebe Camel-Filter und heiratete später einen anderen. Ich hätte eben mit 13 mehr Weitsicht zeigen und vorhersehen müssen, daß es 4 Jahrzehnte später schlimme Konsequenzen haben wird. Selber Schuld eben!

    Vor Kurzem habe ich mit knapper Not eine mehrstündige Operation am offenen Herzen überlebt, wobei aus operationstechnischen Gründen für die Dauer der OP mein Herz und die Atmung angehalten werden mußten und eine Herz-Lungenmaschine den Körper am Leben hielt.
    Für die Religiösen unter Euch: NEIN ich hatte während der Zeit der Operation KEINE sog. „Nahtod-Erfahrungen“!

    Es gab keine Engel die mich an die Hand nahmen, kein weißes Licht, außer der gleißend grellen OP-Lampe über mir, bevor ich ins Narkose-Koma fiel und seit meinem Erwachen unglaubliche, niemals in solcher Form erlebte, starke Schmerzen und Mühen das Leben wieder neu lernen zu müssen, angefangen damit, daß ich zunächst „aktiv“ Atmen lernen mußte, da meine Lunge es nicht mehr automatisch tat (Folge der HL-Maschine), mit dem ständigen Gefühl trotzdem langsam zu ersticken. Viele Stunden des Grauens!

    Die Maske die ich dabei trug machte ein ähnliches Geräusch wie Darth Vader in Star Wars, allerdings durchsichtiges Plastik nicht schwarz, vllt. könnte George Lukas da mal ran und sowas neu designen. Schon krass was es heutzutage für Technik gibt. Im Brustkorb habe ich nun echte Titanstahlklammern da man das aufgesägte Brustbein nicht mehr einfach mit Nadel und Zwirn zusammen nähen kann. Die bleiben auch drin da sie nun mit festwachsen, sie gehören mir ich darf sie also behalten. Die Kasse hat die auch bezahlt, waren sicher nicht billig. Nein sie gucken nicht raus, ich sähe ja sonst wie ein Cyborg aus, da ist Haut drüber, aber spüren tue ich sie schon hin und wieder.

    Ich bekam ganz viele „Bypässe“ wofür an anderen Stellen „Aterienmaterial“ aus meinem Körper „entnommen“ werden mußte. Für den noch kümmerlichen Rest meines Lebens werde ich nun nach einer sehr, sehr langen REHA schwerstbehindert sein und auf viele Freuden verzichten müssen. Ficken ging aber auch schon vorher nicht mehr, meine letzte Freundin hat mich schon lange verlassen. Zur Zeit lerne ich wieder zu gehen ohne dabei sofort umzufallen. Mein Rollator (Ihr wißt schon so’n Rentnerferrari), den mir freundlicherweise meine Krankenkasse zur Verfügung gestellt hat, (nein nicht geschenkt – nur geliehen, wo kämen wir dahin wenn man den geschenkt bekäme?) ist noch ganz neu und nun mein bester Freund. Ich finde ihn total schick, durfte mir sogar die Farbe aussuchen – echt lieb von der Kasse das die vorher extra gefragt haben!

    Ich habe mich also für einen in bordeaux-rot-metalic entschieden, da das die Farbe meines Peugeot 308 Cabrio war, welches letzte Woche verkauft wurde, da ich es leider nicht mehr fahren kann. Es ging sofort weg, war ja auch top gepflegt, habe sehr dran gehangen, aber vorbei ist nun mal vorbei. Der Rolli hat einen eingebauten Sitz wenn man eine kleine Raucherpause braucht und sogar ein kleinen verchromten Metallkorb angebracht, damit man seine Zigarettenpackung während der Fahrt dort ablegen kann, leider ist das Gitter bissel grob so das ein Feuerzeug sofort hindurchfallen würde. Den Korb benutze ich für andere Dinge z.B. meine Jacke denn Rauchen geht bei mir nicht mehr, allein schon wegen der Sauerstoffmaske. Ich habe selbstverständlich dafür mit zitternder Hand und mit Hilfe meiner Therapeutin unterschrieben ihn sorgfältig zu behandeln und wenn ich ihn irgendwann mal nicht mehr brauche wieder ordnungsgemäß zurück zu geben.
    Also ich finde anständig damit umzugehen ist doch auch Ehrensache oder? Schließlich war der bestimmt sehr teuer.

    Die immensen Kosten für das 14-Köpfige Team – 8 Ärzte und 6 Schwestern – hat ebenfalls die Krankenkasse bezahlt, voll Hammer! Denn die Zigarettenindustrie hat mit der Parteienfinanzierung und der Tabakwerbung schon genug am Hals, da können die nicht noch für sowas das Portemonay aufmachen. Da habe ich volles Verständnis für. Der Kardiologe behauptet das ich mir die Aterienverengungen mit dem Rauchen geholt hätte, aber ich glaube der lügt. Der gönnt mir das nicht!

    Arbeiten würde ich sehr gerne noch – ich mag meinen Beruf – werde es aber nicht mehr können, da ich dafür nun keine Kraft und keine freien Hände mehr habe. Die lächerliche Rente die man an mich nach der Lohnfortzahlung, Krankengeld und Reha auszahlen wird, damit ich nicht als obdachloser Bettler das öffentliche Bild von Deutschland verschandele und für diese ich rd. 35 Jahre lang pünktlich die Beiträge gezahlt habe (naja man hat es mir am Lohn immer gleich abgezogen damit ich davon nicht kiffe), ist mehr eine Beleidigung als ein Trost und reicht gerade so zum Miete zahlen und Überleben, jedoch auf keinen Fall für einen so geilen Rollator. Nunja Deutschland ist nun mal ein sehr armes Land da kann man auch jetzt nicht zu viel erwarten, immerhin bezahlt aber die Rentenversicherung meine komplette Reha und es gibt jeden Tag leckeres Essen. Ich will auch kein Mitleid denn ich bin es ja selber Schuld damals mich zum Tabak-Rauchen verführen zu lassen, dachte es wäre OK da es ja fast jeder tat auch meine beiden Eltern und meine Brüder auch, OK der Jüngste anfangs nicht, aber wenn er mit uns mitwollte mußte er auch rauchen damit er als Mittäter die Klappe hielt. Ich schreibe das auch nur um Euch zu WARNEN!

    Nun aber weitere Fakten zu Deutschland:
    Von 35 untersuchten Staaten bezüglich der Prävention und Bekämpfung der Tabaksucht liegt Deutschland genau auf Platz 35, also auf dem LETZTEN! Plakatwerbung gibt es für Tabak (und Alk) immer noch in D., obwohl ein entsprechendes internationales Abkommen schon lange scheinheilig von der Bundesregierung unterzeichnet wurde. Wirklich passsiert ist jedoch seit dem nix – „Fridays for Future“-Leute ich grüße Euch an dieser Stelle, Ihr kennt das ja sicher auch das nix passiert!

    Ein entsprechendes Gesetz welches die Plakatwerbung für Tabak nach 2022 abschaffen sollte hatte schon 2016 zwar das Bundeskabinett passiert, wird aber zurück gehalten und NICHT dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt, erscheint auf keiner Tagesordnung, wurde also bisher nicht mal im Parlament debattiert und kann ohne Abstimmung niemals in Kraft treten. Das ist nunmal so in einer parlamentarischen Demokratie üblich – ohne Zustimmung leider kein Inkrafttreten! Wird es bis zur nächsten Bundestagswahl im kommenden Jahr zurückgehalten ist der Entwurf Makulatur und wandert als Verschlußsache in den Reißwolf, nunja die Frist bis 2022 ist dann ja auch für die Tabakindustrie zu kurz und völlig indiskutabel, unzumutbar. Außerdem haben wir jetzt erstmal Corona und da hat Herr Spahn andere Sorgen als solch lächerliche Dinge wie Tabakwerbung.

    Tabakwerbung gibt es in D. sogar immer noch in den Kinos, wobei dort überwiegend junge Menschen anzutreffen sind, Rentner sind dort eher selten. Das zeigt doch auch daß wir Deutschen eben traditionsbewußt sind, denn damals als ich mit Anfang 20 mit meiner Freundin (nicht die aus der Schule) ins Kino ging gab es die Tabakwerbung dort auch schon, dann ritt der Marlboromann richtig aufm Pferd, nahm einen Ast aus dem Lagerfeuer und zündete sich die Kippe an voll geil! Und der von Camel lief noch kilometerweit zu Fuß (ohne Rollator) hatte sogar ein Loch in der Schuhsohle, war das cool!

    Die Langnese Eiskonfekt Werbung wurde jedoch mittlerweile zusammen mit den Bauchladenfrauen die es sogar noch Nachts in der Spätvorstellung in den Saal brachten und verkauften abgeschafft. Man muß sich heutzutage alles vorher zu überteuerten Preisen an der Kasse kaufen und selber mit reinnehmen. Das liegt evtl. daran das wir nun Mindestlohn haben (ebenfalls der niedrigste in ganz EUropa, also wieder letzter Platz!) und da ist es einfach nicht drin wenn die Kinokarte läppische 25 Euro kostet auch noch die Langnese-Frauen zu bezahlen. Langnese ging ja auch pleite, Marlboro dagegen gibts immer noch, Camelfilter auch. Hatten eben das falsche Produkt obwohl auch Eiskonfekt eine Droge enthält nämlich Zucker. Vllt. haben sie zuwenig an die Parteien gezahlt – keine Ahnung woran es wohl gelegen hat. Es gäbe auch ziemliches Gedränge wenn das Konfekt dann jeder mit dem I-Phone bezahlen wolle, damals kostete es 1 Mark und die hatte man meist eh passend in bar dabei.

    Die Presse berichtete das es „Bedenken“ gegen das Gesetz seitens der C-Syndikate gab. Man sieht also wie sorgfältig unsere Regierung überlegt welches Gesetz man dem Volk zumuten kann und welches nicht, die meinen es voll gut mit uns! BTMG geht, Tabakwerbeverbot geht eben gar nicht!

    Tabaksteuererhöhungen gab es in D. – im Gegensatz zu den anderen 34 hierzu untersuchten Staaten – nur in „homöopatischer“ Dosis, auch dort belegt D. den letzten – also den 35. Platz. Das gleiche gilt auch für Steuern auf Alkohol die in D. auf Rekordtief liegen also ebenfalls Schlußlicht.

    Dagegen liegt Deutschland auf Platz 1 von 35 bei der Höhe der Zuwendungen der Tabakindustrie an die Parteien. Immerhin wenigstens haben wir dort den 1. Platz geholt, ist eben nicht alles schlecht in Deutschland! Damit es nicht so auffällt gibt es viele Tricks und Schummeleien um zu vermeiden das die Parteien es offen legen müßen indem man den Parteien z.B. die Parteitage direkt finanziert ect. Echt schlau die Jungs von der Tabakindustrie, jedenfalls schlauer als ich denn anstatt mit dem Zeug zu dealen habe ich es 40 Jahre lang konsumiert.

    Ich habe für all das viel Verständnis, denn irgendwoher muß ja auch der „Bimbes“ (Helmut Kohl) kommen, damit jeder Abgeordnete pro Legislaturperiode (4 Jahre im Parlament rumlümmeln) fast ’ne halbe mio Euro in die Taschen gestopft bekommen kann, zuzüglich einer 1. Klasse Krankenversorgung und einer nicht weniger üppigen Pension. Es werden auch mit jeder Bundestagswahl immer mehr Abgeordnete, immerhin gibt es dort Wachstum wenn schon die Wirtschaft wegen Corona schrumpft!

    Wofür ich jedoch leider immer noch – auch beim besten Willen – kein Verständnis aufbringen kann, ist die Freude und Zuversicht der seit vielen Jahrzehnten strafverfolgten Cannabiscommunity, für die seit ca. 15 Jahren stets ähnlich lautenden Meldungen hier im HaJo (ja solange lese ich hier schon mit) über irgendwelche „Modellversuchsanträge“ die bisher allesamt – ohne Ausnahme – abgelehnt wurden.

    Ich freue mich aber ganz ehrlich für Euch alle dafür, daß Ihr Euch überhaupt noch freuen könnt (wie macht Ihr das eigentlich?), denn ich kann daß leider nicht mehr.

    Ich muß jetzt Schluß machen, obwohl ich noch Material für viele Zeilen hätte – ähnlich wie Hanfinitiative – denn in wenigen Minuten wird eine nette Krankenschwester mir meine Medikamente für die Nacht spritzen, eigentlich sollte sie schon um 19.00 erscheinen aber die sind alle durch Corona überlastet und für mehr Personal reichen die Zuwendungen der Tabakindustrie beim besten Willen nicht, auch dafür habe ich volles Verständnis. Die restlichen der rd. 18 Tabletten die ich zur Zeit täglich nehmen muß habe ich schon vor 4 Stunden eingeworfen.

    Ich bedanke mich ganz „herzlich“ (Wortspiel) bei denen die mich bis hierhin gelesen haben und wünsche allen ein schönes Wochenende. Bitte raucht pur, oder verdampft es, oder nehmt es oral, aber bitte, bitte laßt die Finger vom Tabak wenn ihr niemals das erleben wollt was zur Zeit meine Realität ist!

  10. Jemand

    Wenn man schon vorher weiß das der Antrag abgelehnt wird kann man ihn getrost stellen auch wenn man es nicht ernst meint! Das zeigt den Anschein von gutem Willen ohne das man tatsächlich etwas ändern muss…

  11. R. Maestro

    @Otto Normal

    Danke für den ausführlichen Kommentar.

    Es ist hier immer wieder zu erkennen, dass die meisten viel eher Patienten als (Genuß-) Konsumenten sind.
    Der pauschale Vorwurf, Hanf ausschließlich zum Abdichten zu verwenden, mit Medikamenten ginge es es straffrei und fast umsonst.

    … ehe ich mich jetzt in Worten verliere,
    Otto, trotz allem wünsche ich Dir gute Besserung.
    Direkt Gleiches kenne ich ja nicht, aber recht ähnliches.

    Alles Gute, R. Maestro.

  12. Rainer Sikora

    @Otto Normal
    Du bist gezwungener Maßen ein hart gesottener Mensch.Du hast die richtige Einstellung zum Leben und die Erkenntnis der Methoden unserer korrupten Politiker behalten.Cannabis kann man auch oral aufnehmen,das Wenige das mir in Deiner Situation noch bleiben würde, nebst Glaube.Ohren steif und weiter kämpfen.

  13. Heisenberg

    @ Otto Normal
    Kopf hoch und gute Besserung. Ich hoffe für dich das Beste!!!!!!!!!!
    In einer legalen Welt könntest du jetzt solche „Medikamente“ haben.
    https://dixieelixirs.com/
    Alles Gute!!!!!!!!!!!!

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