Freitag, 20. März 2020

Drogenbeauftragte startet den Cannabis-Concept-Contest

15000 Euro Preisgeld für die beste Idee, um Kinder und Jugendliche vom Kiffen abzuhalten

Bild: rob_gonyea / freeimages
Bild: rob_gonyea / freeimages


Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig begann ihre Arbeit recht vielversprechend. Sie wollte sich mit den Akteuren der Cannabislegalisierung verständigen, die aktuelle Situation von allen Seiten betrachten, und sich erst abschließend ein eigenes Bild von der wirklichen Lage machen. Dabei fand sie sich letztendlich auf den gleichen Gleisen wieder, die bereits ihre Vorgängerin Marlene Mortler nutzte. Verbotspolitik sei sinnvoll, die geringe Menge Eigenbedarf solle sich deutschlandweit am bayrischen Standard orientieren und eine Legalisierung führe nicht zu weniger Konsum unter den Menschen aller Altersklassen im Land. Vorstöße anderer Parteien in eine liberalere Richtung kritisierte Ludwig sofort und griff zwecks Verteidigung ihrer Argumente auch schon manches Mal zu zweifelhaften Falschnachrichten. Fehlleistungen ihrer eigenen politischen Kollegen werden dagegen all zu gerne übersehen. So ist es auch verständlich, dass auf sozialen Netzwerken mittlerweile wenig gutes über Daniela Ludwig gesagt wird, die sich ähnlich wie ihre Vorgängerin vor einer sachlichen Diskussion verwehrt. Eigene Lösungsansätze wurden erst im Februar von ihr versprochen, die nun wohl doch auf den Ideen anderer Menschen fußen werden. Via Facebook machte Ludwig jetzt auf ein gemeinschaftliches Projekt mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aufmerksam, das 15000 Euro an die Person weitergibt, die die beste Idee für ein gelungenes Social-Media-Konzept abliefert, welches Kinder und Jugendliche entgegen dem Trend vom Kiffen abhält. Die Drogenbeauftragte startet den Cannabis-Concept-Contest.

Via Facebook machte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Daniela Ludwig auf ihren Wettbewerb aufmerksam, der sich an „kreative Akteure und Akteurinnen“ wendet, die ein Konzept entwickeln können, welches die Prävention des Cannabiskonsums bei Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat. Da 80 Prozent der 12- bis 17-Jährigen täglich im Internet aktiv seien, wäre das Netz der geeignete Ort die Jugendlichen auch dort zu „catchen“. Prävention müsse auf Augenhöhe und gezielt auf Jugendliche zugeschnitten laufen und nicht abgehoben in langatmigen Broschüren vermittelt werden, schreibt Ludwig auf ihrem Profil. Auf der offiziellen Seite der Drogenbeauftragten der Bundesregierung klingen ihre Worte etwas anders als auf dem sozialen Netzwerk, wo sich die Kommentare häufen, dass offene Worte und eine Legalisierung für Erwachsene wohl den besten Effekt erzielen würden. Auf www.Drogenbeauftragte.de sagt Ludwig: „Über 80 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen sind täglich im Internet unterwegs, nutzen bis zu drei Stunden täglich die sozialen Medien. Somit ist klar, wo und wie wir Jugendliche am besten erreichen: In den Kanälen der digitalen Medien und in der Sprache der Jugendlichen. Wir müssen es schaffen, dass weniger Kinder und Jugendliche Cannabis konsumieren, die Risiken besser kennen. Das funktioniert nur, wenn wir nicht mit Materialien von vorgestern auf sie zugehen. Nutzen wir die sozialen Medien für klare Messages, Aufklärung und Informationen. Überlassen wir die Kommunikation im Netz nicht den Legalisierungsbefürwortern!

Damit scheint alles gesagt, was Ludwig von den potenziellen „Akteuren und Akteurinnen“ erwartet, die auf die versprochenen 15000 Euro schielen. Legalisierungsbefürworter, die bereits seit Dekaden gratis eine Verbesserung der Situation durch die Freigabe von Hanf zu Genusszwecken aufgrund wissenschaftlicher Fakten fordern, erscheinen Ludwig offensichtlich als die antreibende Kraft in der virtuellen Welt, sodass die alten Parolen der Prohibition dort nun ebenfalls vehement verteidigt gehören. „Passende Messages, Aufklärung und Informationen“ für Jugendliche ansprechend aufzubereiten, damit diese sich nicht in ihrem Alter an das Experiment Cannabiskonsum wagen, sollen dementsprechend hoch belohnt werden. Interessant dürfte es daher werden, wie man das auf vielen Lügen und zweifelhaften Argumenten basierende Verbot an eine sich mit Suchmaschinen und Kommentarfunktionen bestens auskennende Bevölkerungsschicht vermitteln möchte.

Die Drogenbeauftragte startet den Cannabis-Concept-Contest, weil ihr offensichtlich selbst nichts Sinnvolles zum Thema einfallen möchte. Chapeau!

33 Antworten auf „Drogenbeauftragte startet den Cannabis-Concept-Contest

  1. Heisenberg

    Aus der Zeit gefallen und korrupt bis zum Anschlag. Das hat mit Jugendschutz nicht das Geringste zu tun und zeigt die absolute Dummheit und Ignoranz dieser Dame. Wie hat Einstein so schön gesagt – Wer immer wieder das Gleiche tut und auf ein anderes Ergebnis hofft ist ein Idiot. Besser kann man die Aktionen dieser minderbemittelten Truppe um Ludwig nicht beschreiben.

  2. Salah Eddine

    Legalisieren !

    Dann sind die Pubertierenden weniger daran interessiert.

    Das verbotene ist das interessante !

    Salah Eddine

  3. Rainer Sikora

    Man könnte noch haarsträubendere Geschichten erfinden,um die Kinder abzuschrecken,wäre mein Vorschlag.Das neue Coronahasch zum Beispiel.

  4. H'79

    Hihi, die 15.000 Euro werden voraussichtlich für eine Lachnummer verballert. Legalisierungsbefürworter sollen glaub ich nicht mitmachen laut Ludwig. Dann geht der Preis wohl an Jugendliche, die eine schlechtere Idee haben, als kontrolliert zu legalisieren.
    Schade eigentlich …

  5. B. Kluttig

    Ganz einfach – anstatt Malbücher zu verteilen, aus CDU/CSU-Mitteln kostenlos die Bücher von Jack Herer „Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“ und Hai Rippchen „Das Hanf-Handbuch“ an Jugendliche abgeben. Die Bücher verfilmen, und mit einer offenen und ehrlichen Erziehung anfangen.
    Sonst endet die Jugend so extrem wie „Otto Normal“ und „Heisenberg“ und weiß leider nicht was Anstand und Vernunft Gutes bewirken kann.
    Schade, dass die Kommentare auch hier im Hanfjournal immer extremen und unsachlicher werden. Vermutlich denkt das Hanfjournal schon an Zensur – leider… Gewalt und Beschimpfungen sind der Hanf-Sache nicht dienlich.

  6. R. Maestro

    Den Jugendlichen sei gesagt:
    15.000 Euro, dafür bekommt man zwei Kilo Gras!
    Ein durchaus reizvoller Betrag. Man kann es verhuren, versaufen, verkoksen, verkiffen, …. . 🙂
    Die Ludwig ist so deutlich gekauft, hat sich so deutlich prostituiert.
    Dass sie und ihre Komplizen beliebt sind wie Diarhoe ist kein Wunder.
    Dass man Lübke erschossen hat auch kein Wunder.
    Und es war kein HASCHGIFTVERBRECHER!!!

    Amüsant der Spruch vor einigen Jahren auf Polizeiautos:
    „Lieber bunt statt blau.“ War das ein Aufruf zum Konsum von Lysergsäurediethylamid?

    Diese naive Komikertruppe entfernt sich immer weiter vom Bürger, mit einer angeblichen Volksnähe, von der man sich lieber angewidert abwendet.

    Dieser stockkonservative, gekaufte Haufen ist so dermassen out of time.
    Mit einem diktatorischen Verhalten wie bisher erreicht man NICHTS!

  7. H'79

    @B. Kluttig

    Hm, also wir sind keine Wissenschaftler in diesem Forum und das nehmen wir auch nicht für uns in Anspruch -> Schildower Kreis könnte vielleicht eher dein Metier sein, den schätze ich übrigens sehr. Wenn du es gern besondes flechmatisch und politically correct willst, den DHV kennst du wahrscheinlich schon (kommentieren darf da auch jeder aber Georg Wurth würde glaub ich in ein paar Jahren immer noch jedes Bundesland entspannt preisen, das die Eigenbedarfsmenge Cannabis auf eine halbe Unze anhebt). Ich denke HaJo macht seine Arbeit durchaus gut. Wenn du allerdings schaust was sonst im Netz an Kommentaren unzensiert durchgeht und oft nichtmal strafbar ist, dann sind wir durchaus moderat. Wenn der Ton hier bisweilen rauher wird (hier gibt es diesbzgl sicher Personen die mehr auffallen als andere – und mich nehme ich dabei nicht gänzlich aus), dann sollte dich milde stimmen wie lange wir schon erleben dass trotz des längst dafür (über-)reifen Standes der wissenschaftlichen Debatte immer noch das härteste Mittel nämlich das der Strafe (wenn nicht direkt dann etwa bzgl Fahrerlaubnis, berufliche Perspektiven etc) nahezu täglich angewendet und fadenscheinig bis widersinnig Gesundheitsschutz als Argument vorgefahren wird. Nicht wenige von uns haben Unrecht erlitten (in diesem jähen War on Drugs, der nicht zuletzt in blankem Rassismus seine Ursprünge hat, was selbst Prohibitionisten nicht bestreiten dürften). Ich kann noch auf Artikel 1, 2 und ferner 3 des GG verweisen – warum sich das BVerfG und unser sonstiger Justizapparat so schwer tun, hier endlich zu intervenieren, entzieht sich meines Verständnisses. Maßregelnd und kritisch solltest du denke ich eher unserer Gegnerschaft schreiben – nicht wir sind die Bösewichte in diesem schlechten Drama.

    Wichtig könnte für dich sein zu verinnerlichen:
    1.) Wissenschaftler haben nicht viel erreicht hinsichtlich des besagten Dauer-Missstandes – und das trotz redlicher Forschung und teils hervorragender Schriften und Reden.
    2.) Die Legalisierung scheitert nicht an unteroptimalem bis rüpelhaftem Benehmen freier Kommentatoren, die in unseren Foren meines Erachtens seltenst auf blinden Hass zurückzuführen sind. Im übrigen würde auch sehr viel verbreiteteres schlechres Benehmen den Prohibitionisten in der diskutierten Angelegenheit kein Recht dazu geben, uns Cannabiskonsumenten weiterhin derartig schlecht zu behandeln denn hier werden ganz klar empfindliche Grenzen der Demokratie systematisch unnötig verletzt.
    3.) In unseren KommentarTexten sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt werden, bei anderen Foren wird dies auch nicht so gehandhabt.

    Manchmal finde ich scharfe bis überspitzte Darstellungen (sofern zumindest realitätsnah und nicht übermäßig verletzend und auch nicht aus Hass gegenüber dem Menschen an sich) erfrischend bei der so unglücklichen bis trostlosen Gemengelage aus lernresistenten Unterdrückern und offenbar nicht wirklich durchsetzungsfähigen ProLegalizern, die Gefahr laufen, mit allzu flechmatischer und inständig politisch korrekter Vorgehensweise nicht „nur“ weiterhin zu scheitern sondern obendrein zu langweilen.
    Allzu großes Verständnis für Prohibitionisten einzufordern finde ich weder hilfreich noch angebracht – wichtiger ist es aus meiner Sicht, (im Idealfall auch Prohibitionisten) tiefere moralische Abgründe zu verdeutlichen, die aufseiten unserer Gegnerschaft zu monieren sind. Am Tag der Einsicht mag man schnell/unverzüglich viel/alles verzeihen – aber solange uns Unrecht und Unheil drohen empfinde ich immer wieder Zorn (manchmal sogar Hass) gegenüber unseren Peinigern und ihresgleichen.
    – Schön ist dies alles natürlich bisher nicht.

  8. Ön

    Komisch das bei der Corona Krise alle auf Fachkompetenz setzen und hören, aber bei vielen anderen Themen nicht.
    Wär ja auch blöd wenn die letzten cdu Wähler jetzt alle wegsterben!

  9. H'79

    So einseitig sind die Zusammenhänge nicht. Nicht alle Älteren wählen die Union, sehr viele tun es nicht. Es gibt auch nicht wenige jüngere SPD-Wählerinnen, die gegen Freigabe von Cannabis sind und tolerante Menschen in allen Altersstufen.
    An corona sterben auch schätzenswerte, meist hochaltrige Menschen, die keiner Fliege was zu Leide tun und wir wissen garnicht viel über Zusammenhänge, selbst wenn – na und?
    Was ich schon vermute ist, dass die Union weniger um jüngere Familien bangt als um Menschen im Seniorenalter – sonst hätte man auch mal an die hochinfektiösen Kitas gedacht, in denen von November bis März deutschlandweit non stop Erkältungen auch auf die Unwelt übergreifen. Infizierte und Verstorbene werden hierbei bisher nicht gezählt.
    Grundsätzlich sehe ich keine Motivation darin, Generationen gegeneinander auszuspielen.

  10. M. A. Haschberg

    Für dieses Problem kann es eigentlich nur eine vernünftige Lösung geben: eine umfassende, vorurteilsfreie, dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechende Aufklärung in Schulen und Ausbildungsstätten, sowie eine schlußendliche Legalisierung für Volljährige.
    Kein Jugendlicher versteht die irrationale Tatsache, dass ausgerechnet so gefährliche Todesdrogen wie Alkohol und Nikotin fast überall legal zu haben sind, der Umgang mit einer im Verhältnis dazu recht harmlosen Substanz wie Cannabis, die keine Todesfälle verursacht, jedoch mit aller Härte des Gesetzes bestraft wird.
    Werte Frau Ludwig, Sie haben die ehrenvolle Aufgabe – wenn auch mit Verspätung – mitzuhelfen, unsere Drogenpolitik endlich ins 21. Jahrhundert zu führen. Diese sollten Sie nutzen.

  11. Otto Normal

    Jaja der Kluttig mußte da nochmals nachtreten, konnte es nicht lassen nach dem Schlagabtausch gestern.
    Und Kluttig tuts noch weh?
    Sorry wenn ich da etwas zu deutlich war.

    @H’79
    Vielen Dank Du hast genau meine Gedanken geschrieben weshalb ich dem nichts mehr viel hinzufügen brauche. Ja meine Kommentare sind manchmal aggressiv manchmal zynisch, aber das Keyboard ist die einzige Waffe die noch bleibt nachdem selbst die Hanfdemos größtenteils an Teilnehmermangel verhungern. Leider kann ich das nicht so gut ausbalancieren wie Sadu, bin kein Schriftsteller sondern nur ein ganz normaler politisch Verfolgter ohne Anspruch auf Asyl.

    Aber ich finde es nicht schlimm wenn Kluttig seine geliebte CDU verteidigt. Millionen andere Idioten wählen die ja auch, also ist er da nicht völlig alleine. Ich akzeptiere jede Meinung solange derjenige da wirklich hinter steht, eben auch eine CDU Meinung. Natürlich gehört der nicht in diesen Kreis hier, aber ich finde jeder muß die Freiheit haben zu schreiben wo es ihm gefällt und was ihm gefällt.

    In diesem Sinne laßt uns Frieden schließen, wenn man eine D. Ludwig ertragen kann muß die Toleranz auch noch für einen Kluttwig reichen.

    Unsere Gegner sind die Politiker und Richter die die Prohibition aufrechterhalten, nicht selbsternannte Hilfssheriffs oder Blogwarte die glauben das Netzwerkdurchsetzungsgesetz auf eigene Faust durchsetzen zu müssen.

    @haschberg
    Ja es gibt total viele nette Senioren die auf keinen Fall sterben sollten. Es müssen nicht unbedingt die Senioren sein. Wenn auch jüngere Prohibitionisten verschwinden wäre mir das auch sehr recht. Hauptsache Ende der Prohibition wie und mit welchen Mitteln ist mir völlig egal.

    Liebe Grüße
    Otto

  12. Lars Rogg

    Ich neige ja nicht zu Beleidigungen…aber dieses korrupte Stück Sch…. schreibt keine Kohle aus um die Jugendlichen, respektive Menschen von Alkohol und co abzuhalten, sondern von Hanf. Sie sollte als verantwortliche Politikerin die Menschen davon abhalten „gefährliche“ Drogen zu konsumieren, denn alle Drogen sind für jugendliche Gehirne gefährlich-alle !!! Vor allem das in Bayern (Korruptionsstaat) so beliebte Bier, dass von ihresgleichen so gerne Verharmost wird…die Frau ist eine Schande im Amt. Wie bisher alle Drogenbeauftragen und all die Politiker aus Bayern. Dieses lobbygesteuerte, ekelhafte Pack beweist mal wieder aufs Neue auf wessen Gehaltsliste sie steht. Es geht nicht um ehrliche Aufklärung und um das Erlernen eines vernünftigen Umgangs mit Drogen etc, sondern um Dämonisierung…mal wieder. Kein Blick nach links und rechts, in die Länder die positive Erfahrungen gemacht haben mit der Harmonisierung. Diese Menschen sind blind und wollen es mir aller Gewalt bleiben. Pech für uns…
    Duckt euch…sie legt los und will sich warmschießen…und ihr seit die Zielscheiben !!!

  13. B. Kluttig

    #H‘79 Ich glaube, alle Leser, die hier auf der Seite lesen sind ähnlich gestrickt, haben ähnliche Erfahrungen und sind bestimmt auch quer durch die Gesellschaft verteilt. Nur fehlt es eben an Einheit. Gerade die harten Diskussionen zeigen das auf. Wenn die Legalisierungsbefürworter sichtbar werden würden, dann wäre die Umsetzung schon längst erfolgt. Schau Dir die Besucherzahlen auf der Hanfparade an – lächerlich – scheint niemandem wirklich wichtig zu sein. Ein wichtiges Bedürfnis ist nicht zu erkennen. Hier im Forum – Aufrufe zum „ In Deckung bleiben“ ist völliger Unsinn. Sind so viele Hater und Trolle unterwegs, um den Elan zu stoppen? Eine Mehrheit im Bundestag ist vorhanden – die Politiker brauchen noch einen kleinen Schubs. Wir sind für die Schwulen und Lesben mit auf die Straße gegangen. Jens Spahn konnte seinen Freund heiraten und kümmert sich mit Einführung von Verboten und Gesetzen aktiv um seine jugendlichen Gleichorientieren… Er ist sichtbar! Er tut was! Warum wir nicht? Warum organisieren wir nicht Öffentlichkeitsarbeit? Das kann ein kleiner DHV oder Schildower Kreis nicht leisten.
    Es darf nirgendwo einen Angriffspunkt geben, um Hanf auch nur irgendwie verunglimpfen zu können. Erst letzt sprach eine Zuhörerin bei den Linken über Erschießungen, hast Du sicher mitbekommen, solch Unsinnigkeiten schaden enorm. Auch wenn solche Situationen durch Unterwanderung provoziert wird – es ist trotzdem ein Makel, der nicht nötig ist und sofort aufgeklärt werden kann…
    Wenn wir uns gegenseitig helfen und anständig bleiben, dann haben wir schneller Erfolg und auch mehr Anhänger. Eine Verlinkung zu hanfjournalseiten, soll nicht unbedingt zu Scham und Peinlichkeiten führen.
    Es ist immer noch öffentlich! Und Politiker mit ihrem inhaltslosen Schwafeldeutsch verstehen den harten Netzumgangston nicht und sehen darin ausnahmslos Hetze.

  14. Lars Rogg

    @ B. Kluttig
    natürlich sollten wir alle an einem Strang ziehen. Doch wer seine Erfahrungen mit diesem Staat gemacht hat der bleibt in Deckung. Auch wenn Du offensichtlich der Meinung bist, dass man sich den Wölfen zum Fraß vorwerfen soll. Bitte mach das !! Wir könne noch so viel auf die Strasse gehen und uns den Blauen als anales Versuchsfeld zur Verfügung stellen, es wird nix ändern- gar nix. Nur wählen und Politiker die es ernst meinen mit der Legalisierung werden was ändern. Aber bitte… geh aus der Deckung und lass Dich von den Blauen ausgiebig f…. Ist ja dein Leben. Ich hab meine Erfahrungen mit der Staatsmacht gemacht und werde mich nicht mehr ficken lassen, sollte ich mal wieder mit dem Rauchen anfangen….warum ?? Weil ich „in Deckung“ gehe…darum. Aber bitte, jedem das Seine 🙂

  15. B. Kluttig

    #Otto Normal Finde ich gut, dass Du es verstanden hast – zu Legalisierung feiern wir zusammen! Frau Ludwig hat nix zu sagen – sie ist eine Marionette und nur Beauftragte – Das Sagen hat ein übergeordnetes Ministerium und der Bundestag. Sie kann man als überbezahlte Pufferstelle ansehen. Ihr Amt hat nicht mal einen Placebo-Sinn…
    Wir müssen dranbleiben! Hier im Forum hat vor einiger Zeit mal jemand geschrieben – Politiker anschreiben und Freunde und Bekannte für Mehrheit aufklären.
    Strafen wir Frau Ludwig mit ihren Lügen – Legalisierung sehr bald! Oktober 2021 sind Wahlen.
    Auf eine gute, gesunde und naturverbundene Zukunft!
    Treffen auf Hanfparade – auch wenn die dieses Jahr möglicherweise verboten wird – dann online oder wie auch immer…

  16. B. Kluttig

    #Lars Rogg Niemand muss in Deckung gehen, nur weil er die Legalisierung möchte – kein Polizist wird Dich deswegen auch nur ansehen… Kann aus eigenen Hanfparade-Erfahrungen sprechen. Viele coole Leute da – manchmal hatten wir das Gefühl, die Polizisten würden gerne mit uns feiern… Klar, wenn die sich angepisst fühlen, wenn Du sie bloßstellst indem Du momentan untersagte Dinge vor ihren Augen tust – ist aber auch nicht sonderlich schlau von Dir…

  17. Lars Rogg

    B. Kluttig
    Ich bin nie öffentlich in Erscheinung getreten. In Süddeutschland muss man das auch nicht. Man wird auch so gefickt. Ob schlau oder nicht.

  18. R. Maestro

    @B. Kluttig

    Warum interpretierst du „geht in Deckung“ auch gleich so negativ?

    Ich habe es als ein „lasst euch nicht busten“ aufgenommen.

    Es ist halt einfach Ansichtssache.

    Grüße aus Bayern. 🙂

  19. Rainer Sikora

    Auf Hanfdemonstrationen macht man seinem Unmut Luft,zeigt daß man stinksauer ist und hochgradig unzufrieden.Man versucht eine breite Öffentlichkeit auf die Problematik aufmerksam zu machen,und hofft darauf das es verstanden wird und mehr Unterstützung gegen das Unrecht entsteht.Party oder feiern vielleicht bei Legalisierung.Bei den seltsamen Veränderungen, die seit Corona entstehen,hat sich für uns die Legalisierung erledigt.

  20. Krake

    Wiso diese korruptte Frau Ludwig ( CSU ) überhaupt diese Position DROGENBEAUFTRAGTE zugeschustert
    bekommen hat, ist und bleibt mir ein Rätsel!!? Das kann nur von Merkel kommen, weil Jahr für Jahr, solche Witzfiguren wie Mortler, Ludwig usw. das kann doch kein Zufall sein. Das riecht entweder ganz stark nach Korruption und Zuschusterei. Diese Scheiße mit diesen CSU – Henseln muß endlich einmal ein ENDE haben!!! Das muß mal gesagt werden!

  21. buri_see_käo

    @Thomas
    „LEGALISIEREN ! Mehr muß man nicht schreiben“
    Muss man nicht, ja.
    Könnte man aber…, wo? Dort:
    (www. vorsetzen)
    ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Goettingen-62-Jaehrige-baut-Cannabis-an,aktuellbraunschweig4138.html

    ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Mehrere-Festnahmen-nach-Drogen-Razzia,aktuelloldenburg4378.html

    ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Polizisten-entdecken-in-Wohnung-kiloweise-Cannabis,aktuellbraunschweig4114.html

    kann man seine Sicht einbringen,
    die Selbstzerfleischung hier ist nicht zielführend,
    euretwegen habe ich schon den Begriff „Meckerkiffer“ kreiert.
    mfG  fE

  22. Anonymous

    Die einfachste Lösung wäre die Inkompetente und Ignorante auf Verbotspolitik zielende Drogenbeauftragte Ludwig abzusetzen. Die Legalisierungsbefürwortenden Politiker sollten sich mehr um das Amt der Drogenbeauftragten bemühen, die Chancen stehen nicht schlecht für Grün Rot, die Verbotsparteien abzuwählen bei der kommenden Bundestagswahl. Also es liegt ganz klar am Wähler selbst diese Prohibition zu beenden in dem er diese Verbotsparteien abwählt. Punkt.

  23. Tiffi

    Vielen Dank, liebes Hanfjournal, für die täglich interessanten Artikel,
    Frau Ludwig ist unglaubwürdig, untauglich und uninteressant. Sie hat sich längst selber mit ihren realitätsfernen Äußerungen lächerlich gemacht. Nicht zuletzt mit ihrer hoch dotierten Ideensammelaktion beweist sie ihre Unfähigkeit. Wir sollten sie lieb bitten zurückzutreten, und ihr Amt nicht in eine Drogenlotterie zu verwandeln und die ihr Amt betreffende Arbeit den Erwachsenen und wissenschaftlich versierteren Politikern zu überlassen. Vielleicht mag sie ja, wenn Akk nach Brüssel berufen wird, Verteidigungsministerin werden? Kann sie dort den Soldaten und Soldatinnen Hoffnungen und schöne Augen machen.
    @buri_see_käo
    Vielen Dank!
    Bitte weitere Links in Zukunft posten – ich suche auch und werde hier schreiben, oder bekommen wir vom Hanfjournal einen speziellen Platz für aktuelle Links?
    @B.Kluttig
    Sichtbar werden finde ich auch richtig! Sieht man an der Petition für Grundeinkommen auf changePunkt org. Innerhalb von 7 Tagen über 328.000 Unterschriften. Das können wir auch…

  24. H'79

    @Tiffi

    Für die höfliche Rücktrittsforderung hast du finde ich exzellente Formulierungen geschrieben, besonders treffend und lustig finde ich das Wort „Drogenlotterie“.

  25. Admin Greg

    Mein Vorschlag für den Contest: Das Konzept, welches die Prävention des Cannabiskonsums bei Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat, ist der legale Verkauf von Cannabis an Erwachsene in Fachgeschäften. Begleitend dazu Kampagnen in den Verkaufsstätten und in deren Umfeld, die Kindern und Erwachsenen die Gefährlichkeit des Konsums für Heranwachsende erklären. Damit sollte das Preisgeld sicher sein.

  26. H'79

    Legalisierungsbefürwortern möchte Daniela Ludwig offenbar bisher nicht das Wort geben, der DHV hat ihr Unterstützung angeboten. Wenn sie allerdings die historische Chance wahrnimmt und ihre Meinung ändert, könnten alle gewinnen. Nur fürchte ich, die gebürtige Rosenheimerin ist eine Mayonette für Lobbyinteressen geworden. Ihre Position sehe ich allerdings geschwächt. Sie könnte den Contest als letzte Chance sehen – als Chance, gemeinsam mit uns(eresgleichen) für wirklich erfolgreiche Drogenpolitik zu arbeiten.
    B-Plan wäre Rücktrittsforderung
    A-Plan wäre mir selbstverständlich lieber: Entkriminalisierung, Aufklärung in Schulen und kontrollierte Freigabe ab 18 von (zumindest) Cannabis und das alles in vertrauensvoller Zusammenarbeit der Drogenbeauftragten mit uns (wobei wir uns das Vertrauen beiderseitig noch erarbeiten müssen aber den Glaube daran hab ich nicht aufgegeben, Frau Ludwig müsste einerseits manche Kollegen enttäuschen, andererseits würde sie doch noch an ihren vielversprechenden Amtsantritt anknüpfen; alles in allem wäre das glaub ich – auch für sie – gut).
    Wir sind glaub ich alle nicht ohne Fehl und Tadel, aber wir können uns alle verbesssern und gemeinsam evtl sogar Geschichte schreiben; es ist eine Chance, mehr nicht – wahrnehmen, ergreifen und verwerten müssten wir sie schon, dann jedoch würde ein Scheitern unwahrscheinlich.
    Dass ein solcher Weg für Frau Ludwig anfangs nicht allzu leicht ist, sollten wir verstehen. Für den Mut, den ihre Kehrtwende kostet, sollten wir ihr großen Respekt zollen und sie nicht wie eine Praktikantin oder Verliererin behandeln – vielmehr wäre sie, nicht zuletzt kraft ihres Amtes, Chefin eines solchen Projekts. Wenn wir dann gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten würden, wäre sie für den Gesamterfolg federführend. Als des Amtes würdigste Drogenbeauftragte könnte sie somit in die Geschichtsbücher eingehen.

  27. Rainer Sikora

    Die neuen Bestimmungen und Ausnahmebedingungen legen Grundgesetz und freiheitliche Rechte außer Betrieb.Dadurch kann sich nichts mehr liberalisieren.Der Allerwerteste ist in jeder Hinsicht ab.Weltweite Diktatur.

  28. Dennis

    Legalisierung, ald Weg aus der Wirtschaftskrise. Ach was, dass kam ja von uns, dem dummen Volk, dann ist die Idee schlecht…unfassbar, wie hier mit mündigen Menschen verfahren wird.

    Freigabe von Cannabis ab 21 q

  29. Thomas

    @Rainer Sikora. „Bei den seltsamen Veränderungen, die seit Corona entstehen, hat sich für uns die Legalisierung erledigt.“
    So weit möcht ich mich zwar nicht aus dem Fenster lehnen, aber in Anbetracht dessen was die Pandemie kosten wird, brauch die Regierung nach der Krise Geld ohne Ende um die „Schulden“ abzutragen. Es könnte sogar sein dass dadurch unser Wunsch nach Relegalisierung schneller Rechnung getragen wird. Dbzgl. hat @Dennis schon recht. Ob es aber klappt liegt dann nicht zuletzt an uns. Der Ton macht die Musik. Naja, träumen darf man doch wohl noch.

    @buri_see_käo. „Meckerkiffer“ – LOL – perlt aber ab, weil Du mich nicht meinen kannst. Aber Danke für die Links. Schau mer mal. 😉

  30. Fratz

    Ich fordere alle corona Verweigerer auf ein Konzept zu entwickeln, die Pandemie zu stoppen!
    Das ist ja schon fast genauso legendär wie Mortler mit dem Satz, weil‘s illegal ist, ist‘s illegal!
    Und der Haufen will uns jetzt durch die Krise führen?
    Ich wette alles darauf das der Konsum bei Jugendlichen in der Ludwig Zeit noch stärker zunimmt!
    Leider wird es so sein.

    Ein joint auf Ludwig

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