Sonntag, 6. Januar 2019

Ehemaliger Vizekanzler wird jetzt Cannabispate

Joschka Fischer arbeitet nun für den kanadischen Cannabiskonzern Tilray.

Der Grünenpolitiker Joschka Fischer ist in Deutschland ein bekannter Mann. Von Oktober 1998 bis Oktober 2005 nahm der in seiner wilden Jugend auch Polizisten verprügelnde Fischer das Amt des Außenministers der Bundesrepublik an und füllte hinter Gerhard Schröder zusätzlich den Posten des deutschen Vizekanzlers. Auch wenn die Drogenpolitik der Grünen während ihrer damaligen Regierungsbeteiligung aufgrund vergangener Versprechen andere Verhaltensweisen zur Folge gehabt haben müsste, so war zumindest der einst in einer linksradikalen Gruppe als Mitglied akzeptierte Fischer gegenüber Medien ehrlich, wenn es um das eigene Konsumverhalten ging. Der ehemalige Vizekanzler wird jetzt Cannabispate, da er fortan dem internationalen Beirat des kanadischen Cannabiskonzerns Tilray angehört.


Der erst kürzlich mit dem Phramakonzern Sandoz und dem Getränkeriesen Anheuser-Busch kooperierende Tilray-Konzern darf künftig ein prominentes Gesicht aus Deutschland zu den Mitgliedern seines internationalen Beirates zählen, da laut Spiegel-Berichten der sieben Jahre lang den Vizekanzlerposten innehabende Grünenpolitiker Joschka Fischer als Lobbyist für dessen Cannabisprodukte gewonnen werden konnte. Zur Aufgabe des Gremiums, welchem Joschka Fischer nun angehören soll, zähle gewisse Hilfestellungen bei der Umsetzung einer offensiven weltweiten Wachstumsstrategie anzubieten. Schon für Siemens, BMW oder die REWE-Gruppe – sowie für die mit Energie handelnden Konzerne RWE und OMV – hatte Joschka Fischer ähnliche Tätigkeiten als Lobbyist oder Berater nach dem Ende seiner politischen Karriere aufgenommen, sodass er bei Tilray für das Erreichen der gesteckten Ziele mehr als einsatzbereit erscheint.

Gegenüber der Zeitschrift Die Woche bekräftigte Joschka Fischer auch schon während seiner längst vergangenen Zeiten als aktiver Grünenpolitiker die positiven Wirkungen, die der Konsum von Haschisch ihm persönlich zuteil kommen ließe.


Als Pate für Cannabis bei Tilray vergisst Fischer das hoffentlich nicht.

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Assi
Assi
2 Jahre zuvor

Was für ein „ehrenwerter“ Mensch!

Rainer Sikora
Rainer Sikora
2 Jahre zuvor

Fischer im BMW Cabrio mit Joint im Gesicht,,was für ein heißer Anblick.

Nico
2 Jahre zuvor

im Ansatz ja schon gut und lobenswert, wäre da nicht dieser ständige kapitalistische Hintergedanke. Persönlich glaube ich schon, dass JF das Thema Legalisierung auch in Deutschland vorantreiben kann und wird. Und das ist vermutlich ja auch der Hauptgrund für Tilray gewesen, Fischer überhaupt für den internationalen Beirat zu nominieren. Aber ob er dann noch objektiv argumentieren kann ist fraglich. Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge!

Harald
Harald
2 Jahre zuvor

Es geht doch nur um eines – wer gibt der „schwarzen Politik „nach einer Legalisierung die Parteispenden, welche durch Alkohol und Pharma wegfallen. Und wer gibt ihnen die Aufsichtsratsitze, welche für treu geleistete Dienste während der Amstszeit als „Geschenk nach einer „ehrlichen“ politischen Kariere“ auf die Herrn und Damen Politiker warten. Alles „für Deutschland“ getan zu haben, muss doch eine Belohnung geben. Sie haben doch in einem „ehrlichen Job“ ihr Bestes gegeben!!!

dudemeister
dudemeister
2 Jahre zuvor

Kriegsverbrecher

Ralf
Ralf
2 Jahre zuvor

@dudemeister 100% korrekt und noch viel mehr. er ist der dreckige Verräter der uns alle an Schiilly`s Nazimesser geliefert hat. In seiner Amtszeit wurde das Samenverbot durchgesetzt und er hat diese verbrecherische FeV nicht verhindert, es nicht einmal versucht. Für seinen Verrat an uns allen hat er beim Parteitag zu recht einen Farbbeutel an die verbrecherische Birne bekommen. Er hat uns alle verkauft und verraten und ist ein egoistisches, karrieresüchtiges, charakterloses Schw..n dem ich keine 2 Zentimeter über den Weg trauen würde. Der Bast..d hat mein Leben mit ruiniert, und soll seine dreckigen Finger von unserer „heiligen“ Pflanze lassen, noch besser es soll krepie..n, so wie seine Opfer in Afghanistan. @Nico Du bist voll auf dem Holzweg, dazu hatte er… Weiterlesen »

Ralf
Ralf
2 Jahre zuvor

@Harald
Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte, wenn ich sehe wie sich diese ganzen Prohibitionsgangster mit Hilfe ihrer durch Menschenrechtsverbrechen verdiente Kohle, jetzt versuchen unser Kraut unter ihren verbrecherischen Nagel zu reißen und uns kleine User weiter kriminalisieren, damit sie den Markt zu einem Monopolistenscheißhaufen machen können. Sandoz…Anheuser und Busch……es schüttelt mich regelmäßig vor lauter Ekel!