Freitag, 21. Dezember 2018

Anheuser-Busch steigt ins Cannabusiness

 

Drinks mit Pot der Plan.

 

Cannabis

 

Jahrzehntelang war Cannabis verboten und als teuflische Einstiegsdroge verschrien. Nachdem nun einige Bundesstaaten in den USA sowie einige wenige Länder die Legalisierung von Marihuana als Genussmittel durchsetzten und aufzeigten, dass weder große Gefahren noch gefährliche Nebenwirkungen bei dem geregelten Handel der Natursubstanz entstehen, steigen immer mehr Großkonzerne in das florierende Geschäft mit dem Gras. Erst wagte sich der Hersteller von Corona-Bier über Kanada ins Business, kürzlich folgte der Produzent von Marlboro-Zigaretten. Jetzt hat es den nächsten Brauereikonzern erwischt, welcher zukünftig mit dem nachwachsenden Rohstoff Hanf neue Gewinne erzielen möchte. Anheuser-Busch steigt ins Cannabusiness.

 

Der Cannabisproduzent Tilray aus Kanada ist durch eine 100-Millionen-Dollar schwere Investition des Budweiser-Herstellers Anheuser-Busch fortan damit beschäftigt, Forschung über Getränke mit berauschenden Hanfsubstanzen zu betreiben. Die am Mittwoch bekannt gegebene Zusammenarbeit ist damit der neuste Streich in der kommerziellen Erfolgsgeschichte des legalen Marihuanas. 50 Millionen Dollar werden dafür verwendet werden, zu untersuchen, wie man CBD- und THC-Getränke auf den kanadischen Markt bringen könne. Der in Belgien ansässige Anheuser-Busch-InBev-Konzern besitzt derzeit 500 Biersorten und steigt im entfernten Nordamerika über seinen Ableger Labatt Breweries aus Kanada in das sich erschließende Geschäftsfeld. Labatt sei verpflichtet sich den keimenden Kundenwünschen anzupassen und wolle stets eine Nase vorne haben, sagte der Firmenpräsident Kyle Norrington zu den Ereignissen. Wohl auch, weil der Zigarettenkonsum sowie der Alkoholgenuss insgesamt in der Bevölkerung am Sinken sind, konzentrieren sich Firmen wie Anheuser-Busch oder Marlboro auf das schnell wachsende Geschäftsfeld im Cannabusiness und hoffen auf neue Einnahmequellen, die in der Vergangenheit aufgrund der Gesetzeslage gemieden werden mussten. Ab Oktober 2019 können in Kanada essbare und trinkbare Produkte mit Inhaltsstoffen aus Marihuana verkauft werden, sodass sich aktuell die erste Welle großer Einsteiger bemerkbar macht, welche zum Start des neuen Marktes bereit für große Geschäfte sein wollen. Erst in dieser Woche kündigte Tilray ebenfalls an, sich mit dem Pharmaunternehmen Sandoz zu verbünden, um in Zusammenarbeit den legalen medizinischen Sektor von Cannabis global zu beliefern. Ganze 15 Prozent stiegen die Akten Tilrays innerhalb weniger Stunden nach der Bekanntgabe der neusten Kooperation mit dem Budweiser-Produzenten Anheuser-Busch in die Höhe.

 

Schöne neue Geschäftswelt Cannabis …

9 Antworten auf „Anheuser-Busch steigt ins Cannabusiness

  1. Harald

    In Deutschland ist unsere Regierung dagegen verfassungswidrig, dogmatisch verbohrt. Als Resümee kann man sagen die Versagertruppe in Berlin, auf Bundesebene und die restliche korrupte Laienschauspieltruppe, auf Landesebene, kriegen nichts aber auch gar nichts, gebacken. Sei es ein Flughafen, sei es die Infrastruktur, seien es die Schulen und endlos etc., etc. Das Cannabisgeschäft ist ein Zukunftsgeschäft mit erheblichen positiven Vorzeichen in allen Bereichen und tut der Gesellschaft gut. Wir müssen diese heuchlerischen, geistigen Tiefflieger und Nichtskönner loswerden, ansonsten hat Deutschland nicht nur bei Cannabis sehr schlechte Zukunftsaussichten. Wählt diese Wichstruppe endlich ab, bevor die ganze Welt und auslacht. In vielen Bereichen hat das Lachen schon begonnen. Unsere Bundeswehr kann beim nächsten Playmobilwettbewerb bestimmt punkten, aber auch nur dort. Raucht besser mal einen, daß es den Dreck aus eurem Hirn fegt. Ist besser wie saufen und koksen!!!

  2. R. Maestro

    Trump hat gestern die Farm Bill 2018 unterzeichnet.
    Somit ist Nutzhanf bundesweit in den USA legal.
    Die Legalisierung insgesamt ist nicht mehr zu stoppen. 🙂

  3. Ralf

    .“ Wohl auch, weil der Zigarettenkonsum sowie der Alkoholgenuss insgesamt in der Bevölkerung am Sinken sind, konzentrieren sich Firmen wie Anheuser-Busch oder Marlboro auf das schnell wachsende Geschäftsfeld im Cannabusiness und hoffen auf neue Einnahmequellen, die in der Vergangenheit aufgrund der Gesetzeslage

    gemieden werden mussten.“
    Gemieden werden musste? Diese dreckigen Todesdrogendealer waren jahrzentelang die treibenden Kräfte bei diesem Menschenrechtsverbrechen und jetzt reißen sie sich, ermöglicht durch ihre Kriegsgewinne, unsere Pflanze unter den Nagel! Das HaJo unterstützt diese KRIEGSVERBRECHER noch durch solche Formulierungen Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte!

  4. mze

    „Das HaJo unterstützt diese KRIEGSVERBRECHER noch durch solche Formulierungen“
    @Ralf: glaube du liest das, was du lesen willst. Die von dir zitierte Formulierung enhält schließlich den Grund für den jetzigen Einstieg der großen Konzerne … Geld, das bei dem ursprünglichen Geschäft nun fehlt. Unterstützung erhält hier dazu keiner dieser neuen Teilnehmer – Nachrichten bleiben es aber dennoch. Der abschließende Satz des Artikels sollte auch genügend Platz zwischen den Zeilen für dich gelassen haben. Tut mir leid, wenn es nicht so angekommen ist.

  5. Tom

    Sind wir doch mal ehrlich. Hat eigentlich irgendwer etwas anderes erwartet? Es war doch klar dass sich diese kapitalistischen Verbrecher an unsere Arbeit anhängen sobald wir damit Erfolg haben, dann den Laden übernehmen (Kohle ist ja genug da) um den Hanf dann wieder mit irgendwelchen altbekannten konfusen Behauptungen in der Versenkung verschwinden zu lassen. Wenn Sandoz schon mit den Hufen scharrt, ist nichts Gutes zu erwarten. Der Chemiker wird auf einmal und aus Einsicht seiner bisherigen Schandtaten zum Gärtner? Ja, klar doch. Ganz gewiss. Und Zitronenfalter falten Zitronen.

  6. Der Vertreter

    Ich würde mich gerne freuen, wenn es hier in Deutschland nicht so Scheiße wäre mit den Cannabis-Gesetzen.
    Ich bin echt jeden Tag sauer auf dieses Land, dass so hirnlose Roboter alles tun was man ihnen sagt und nicht selbst ignorant für die Legalisierung stimmen können, zeigt doch – Was für ein erbärmlicher Haufen da im Bundestag sitzt (Oder wer/wo auch immer, was dagegen hat).
    Ich will die Legalisierung und mir ganz sicher und entspannt mein Cannabis kaufen können!! Kein gestrecktes Cannabis mehr, keine Dealer, die gefährlich sein könnten – Keine Paranoiden Gedanken mehr, nachdem man einen Joint geraucht hat oder vaporisiert hat. – Ich will einfach nur mein Leben leben, wie es mir gefällt und mir gefällt es mit Cannabis! LEGALIZE GERMANY

  7. Ralf

    @Tom
    Deinem Kommentar habe ich nichts hinzuzufügen, du hast es kapiert.
    Leider läuft es in der Welt immer so, deswegen habe ich auch nichts anderes erwartet, Geld -Macht- Waffen,Waffen -Macht -Geld (wobei man Waffen mit den Schergen gleichsetzen kann), die größten Verbrecher triumphieren IMMER. Willkommen in der realen Hölle!

  8. Ralf

    @mze
    Die richtige Formulierung hätte lauten müssen: ….die von ihnen langjährig so mit verursacht, gemieden werden wollte!
    Das ist die Wahrheit alles andere ist Fälschung!
    ……Unterstützung erhält hier dazu keiner dieser neuen Teilnehmer…..
    Brauchen sie auch nicht denn sie haben sich ja Jahrzehnte lang als Kriegsgewinnler, durch erhöhten Alkoholgiftkonsum und unendlich viele Alkleichen die ihren Weg pflastern, nun natürlich wesentlich verbesserte Starvoraussetzungen geschaffen, wie z.B. einer der vorher von ihren Schergen kaputt gemacht worden ist, und jetzt evtl. keine „Anbaulizenz“ bekommen kann weil die der Scherge hat, der ihn vorher kriminalisiert und seinr Freiheit beraubt hat, und er ja nach wie vor ein „Krimineller “ ist, weil er diese UNRECHTSGESETZE gebrochen hat(wozu er als aufrechter ehrlicher Mensch aber verpflichtet war).
    Entweder sind die Schergen,und alle ihre Beauftrager wie z.B. die Alkoholindustrie, die dieses Unrecht vertreten haben, die Verbrecher oder wir Cannabisuser die von ihnen geschunden worden sind. Anscheinend sollen wir es aber als Sündenböcke sein und bleiben, bis an`s Ende aller Tage, damit man diesen Gangstergesindel Persilscheine und „Lizenzen“ geben kann. Ich sage es noch einmal, ich kann garnicht so viel essen wie ich kotzen möchte.

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