Freitag, 14. September 2018

Cannabisverkäufer stoppt vier Räuber mit einer Glasbong

 

Angriff auf Pot-Shop mit Borosilikatglas verhindert.

 

 

Obwohl sich in Nordamerika die Regulierung von Cannabis dabei bewährt hat, die Aktivitäten organisierter Kriminalität verringern zu können, lässt sich Verbrechen durch legales Gras nicht gleich kontinental verhindern. Gerade da die mit Marihuana handelnden Geschäfte noch bedeutsame Hürden in der Finanzwelt aufgestellt bekommen haben, sind die meist ihr eingenommenes Bargeld in Safes verwahrenden Pot-Shops ein ähnlich beliebtes Ziel für Kleinkriminelle wie Tankstellen oder Liquorstores. So ergab es sich, dass am Donnerstag dem 06.09.2018 der Recreational Cannabis Farmers Market in Shannonville Ontario von einer Meute vermummter Personen gestürmt wurde, die einen Überfall mit Reizgas planten. Dabei rechneten die Kleinkriminellen jedoch nicht mit dem Mut eines Angestellten, der seine Frau wie seinen Chihuahua zu schützen versuchte. Ein Cannabisverkäufer stoppt vier Räuber mit einer Glasbong.

 

Um circa 16:00 Uhr nachmittags betreten vier Maskierte den Arbeitsplatz von Joshua Lewis-Bran, einem 28-jährigen Cannabisverkäufer, der zusammen mit seiner Frau gerade hinter dem Tresen der Cannabis Dispensary für Ordnung sorgt. Das angestellte Ehepaar, das mit ihrem Hund alleine den Laden betreut, hat daraufhin kaum Zeit zu reagieren, da die Angreifer direkt mit einem starken Reizgas in ihrer Richtung sprühen und beide Beschäftigten auffordern sofort zu Boden zu gehen. Wie im Affekt greift Joshua Lewis-Bran jedoch zu dem nächsten Gegenstand in seiner Nähe und stellt sich den Verbrechern in den Weg. Eine circa 60 Zentimeter lange Bong aus Borosilikatglas wird daraufhin von dem aufgebrachten Grasverkäufer wie eine Baseballkeule zur Verteidigung herum geschwungen, während sich die aus dem Konzept gebrachten Angreifer nicht mehr wirklich zu helfen wissen. Ein kleines Katz-und-Maus-Ballett entsteht, welches damit endet, dass der tapfere 28-jährige Budtender das eigentlich sehr schwer kaputt zu bekommende Rauchgerät am Körper eines Gegners (oder auch der Eingangstür) zerschmettert, was die vier überrumpelten Möchtegernräuber letztendlich in die Flucht schlägt.

 

Mit der Bong in der Hand vier Räuber gestoppt – Joshua Lewis-Bran.

 

Die Tyendinaga Police bittet nun die Bevölkerung Hinweise abzugeben, die zu den möglichen Tätern führen könnten, da die vier Personen sich erfolgreich in einem weißen SUV vor dem Eintreffen der Beamten aus dem Staub machten. Den verheirateten und leicht geschockten Angestellten des Recreational Cannabis Farmers Market lobt die Staatsmacht dagegen via Facebook-Posting aufgrund seines zähen Verteidigungsverhaltens, das nach dessen Aussage einzig dem Schutz von Frau und Haustier diente.

 

Dem attackierten Chihuahua wurden nach dem Angriff nebenbei direkt die Augen von einem Tierarzt ausgewaschen …

4 Antworten auf „Cannabisverkäufer stoppt vier Räuber mit einer Glasbong

  1. Der Realist ohne Kraut

    Auch die Bong kann umfunktioniert werden. Gut, dass man sie hier als Vorschlaghammer verwendete.

    Wollen wir hoffen, dass die überrumpelten Superdeppen noch gestellt werden.

    Hätte mich interessiert, ob sich der Ladenbesitzer mit seiner Frau erstmal nach allem Trubel einen Johnny oder kräftigen Zug aus der Pfeife gönnte… 🙂

  2. Andreas Meyer

    Man sollte auch bei vertrauenswürdigen Seiten niemals seine Freundesliste herausgeben!

    Vorsicht!

    Gedankenlos klickte ich weiter und weiter, um meinen Fehler sofort zu bereuen.

    Naja, Hanfjournal wird schon keinen Scheiß mit meinen Daten machen.

    Zum Artikel:

    Selten so gelacht!

    Wer im SUV, außer es ist geklaut, einen solchen Raub durchzieht, ist nicht ganz sauber.

    Hihi, man sollte nicht allen Versuchungen im Leben nachgeben: wer aus Gier zwei Mal einen Diebstahl begeht, obwohl einer gereicht hätte, ist ein Tor, ein Vollhonk.

    Yeah, MZE, mehr solcher lustigen Nachrichten!

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