Donnerstag, 1. März 2018

Eine Millionen Dollar Umsatz mit Marihuana pro Tag

 

Nevada gewinnt mit der Legalisierung.

 

Foto: Susanne Winter/Archiv

 

Am ersten Juli 2017 wurde in Nevada der Verkauf von Genussgras an Erwachsene staatlich erlaubt und gesetzlich geregelt. Da sich schon in anderen US-Bundesstaaten der Rückzug aus dem Kampf gegen Cannabis rein rechnerisch rentierte, war zu erwarten, dass auch im Wüstenstaat und dem dort beheimateten Glücksspielmekka Las Vegas ordentlich die Kasse klingelt, wenn Marihuana nicht länger unter der Decke der Illegalität gehandelt werden muss. In Nevada wird eine Millionen Dollar Umsatz mit Marihuana pro Tag gemacht, lässt sich durch Zahlen, die das Steueramt des Bundesstaates jetzt offiziell verlauten lies, ermitteln.

 

Nach nur sechs Monaten beliefen sich die Gesamtumsätze durch legal gehandeltes Cannabis auf 195,5 Millionen Dollar, was somit im Durchschnitt einen Umsatz von einer Millionen Dollar pro Tag bedeuten würde. Die daraus resultierenden Steuereinnahmen wären in einer Höhe von 30,4 Millionen Dollar anzusiedeln, wobei die mit 15 Prozent besteuerten Großhandelssteuern für etwas mehr als ein Drittel und die mit zehn Prozent besteuerten Einzelhandelssteuern für die beiden verbleibenden Drittel dieser Summe verantwortlich gewesen seien. Aufgrund von vergangenen Schätzungen hoffte man in Nevada auf Staatseinnahmen in Höhe von ungefähr 63 Millionen Dollar nach zwei Jahren angelaufenen Marihuanahandels, doch bereits jetzt scheint sich abzuzeichnen, dass diese Summe bereits nach der Hälfte der Zeit – also schon nach einem Jahr – in die nimmersatten Staatskassen gespült werden wird. Das Cannabis-Marktanalyseunternehmen New Frontier schätzt den legalen und derzeit noch in Entstehung befindlichen Marihuanasektor in dem knapp drei Millionen Einwohner zählenden US-Bundesstaat im Jahr 2020 auf einen Wert von circa 622 Millionen Dollar.

 

Vierzig Millionen Gäste aus der gesamten Welt könnten den amerikanischen Hauch der Freiheit in Nevada schließlich jährlich vollends auskosten versuchen – ohne ein schlechtes Gewissen oder Sorgen vor ungerechtfertigter Strafverfolgung im Handgepäck dabei herumschleppen zu müssen. Viva cáñamo!

13 Antworten auf „Eine Millionen Dollar Umsatz mit Marihuana pro Tag

  1. Karli

    Die Umfrage von egofm läuft noch ca. eine Stunde. Auf Facebook, dort oben auf Beiträge, dann etwas runter.
    84% sind für eine Legalisierung. Abstimmen Leute!

  2. COSMO

    Hi ihr lieben. Schaut euch mal das neue Video von der Micha an. Interesant, was man da so vom Betreiber der Sovjetagentur (hanfjournal) so mit bekommt.

  3. Littleganja

    Das größte Schwein in unserem Land ist und bleibt der Denunziant! Wie durchtrieben muss man sein einen Aidskranken bei der Hausverwaltung wegen illegalen Cannabis Anbau zu melden??? Schande über euch!

  4. mze Autor

    @Cosmo & Littleganja: inahlieren, nachdenken, abwarten. Eine vermeintliche Hexe brennt immer schneller als ein fauler Zauber seine versprochene Wirkung verliert.

    Meine „Freie“ Meinung zur überraschenden wie unerfreulichen Situation …

  5. Prenzelberger

    Zitat littleganja: „Das größte Schwein in unserem Land ist und bleibt der Denunziant!“
    Ich glaube, du merkst gar nicht, dass du selber einer bist.

  6. Littleganja

    @Prenzelberger
    Warum weil ich jemand davor bewahre ins Gefängnis zu gehen indem ich dafür Sorge dass sein YouTube Kanal gelöscht wird? Meinst du dass? Wenn ja war das kein Denunzieren sondern der Typ tut mir Leid weil er einfach blöd ist und bevor die Cops es sehen, ist die Löschung eines Kanals wohl das geringe Übel.
    Ich denke du gehörst zu der Sorte Mensch die seinen Untergang gefeiert hätten.

  7. Lars Rogg

    Hallo Cosmo,
    welches Video ?
    Verlink doch mal…was geht hier eigentlich grade ab ??

  8. Lars Rogg

    Cosmo, Littleganja…
    ich bin fassungslos. Ich wurde auch verpfiffen…allerdings von einem ekelhaften Fascho. Von einem aus unserer Mitte hätte ich das nie erwartet. Ich fall vom Glauben ab, sollte sich das so bewahrheiten. Dann haben wir wohl hier einen Wolf im Schafspelz, auf dessen Plattform jetzt wohl jeder Gefahr läuft vom Chef denunziert zu werden. Ich kann mir nur schwer vorstellen das Micha hier (ehemaliger Autor im Hajo) mit Absicht Fakenews erzählt. Ich bin übelst irritiert…Grüße an alle aufrechten !!!

  9. @

    @Lars Rogg,
    was Sensmedia da betreibt. ist übelster Bildzeitungs-Journalismus. Ich hoffe sehr, dass die Community das intrigante Spiel durchschaut.
    Mir ein Rätsel, wie tief Knodt als einst angesehener Aktivist sinken kann. Er weiß genau, was für eine Riesenschweinerei da seit mehr als einem halben Jahr in dem Haus gelaufen ist, verschweigt aber, dass das vermeintliche Opfer nur ein Bauernopfer der eigentlichen Täter ist. Und denen ist es letztlich scheißegal, was aus dem „Opfer“ wird.
    Oder glaubt jemand ernsthaft, dass sich „sens media UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG“ darum künnmern wird, was aus dem armen „Opfer“ wird?

    Überhaupt ist Sensmedia eine zwielichtige Organisation, von der niemand so recht weiß, wer dahinter steckt und den defizitären Spaß finanziert.

  10. Lars Rogg

    @
    sollte hier tatsächlich ein derart übles Spiel getrieben werden und die Sache eine ekelhafte Intrige sein, dann hoffe ich sehr, dass sich das aufklärt und „zweifelhafte“ Organisationen entsprechend an den Pranger gestellt werden. Ich will und werde hier nicht urteilen, da ich weiß wie ekelhaft Menschen sein können. Ich hoffe sehr, dass sich das aufklärt und ich nicht meinen Glauben an die Menschen komplett in den Gulli kicken muss. Weiterhin alles Gute an alle aufrichtigen !!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.