Mittwoch, 28. Februar 2018

Erste Cannabis-Company auf der größten US-Handelsplattform

 

Nasdaq hat Platz für die kanadische Cronos Group.

 

Foto: Susanne Winter

 

Weltweit bereiten sich Unternehmen auf den kommenden Umschwung in der globalen Drogenpolitik vor. Von Australien über Dänemark bis Kanada werden Pläne geschmiedet, den lukrativen Markt den Händen Krimineller zu entreißen und stattdessen saubere Geschäfte mit sauberer Ware sicherzustellen. Auch einige Börsengänge fanden auf kleineren Handelsplattformen zu diesem Zweck in der Vergangenheit statt, doch nun ist die erste Cannabis-Company auf der größten US-Handelsplattform gelandet. Der Nasdaq hat von nun an mit der Cronos Group den ersten Marihuanalieferanten offiziell unter ständiger Beobachtung für interessierte Investoren.

 

Gestern erhielt das kanadische Unternehmen den einem Ritterschlag gleichkommenden Zugang zum amerikanischen Aktienmarkt, auf der bekanntesten und größten elektronischen Handelsplattform der Welt. Der Nasdaq führt von nun an die Werte der zwei kanadische Produzenten umschließenden Cronos Group, die neben Bezugskanälen in Israel und Australien wohl auch einen speziellen exklusiven Deal für medizinische Cannabisprodukte mit 12000 deutschen Apotheken besitzt. Gedeutet wird der Einstieg des ersten Marihuanaproduzenten auf den bekanntesten Aktienmarkt der Welt wie ein Paukenschlag, der die klare Nachricht vermittelt, dass der Geschäftssektor Hanf vollständig angekommen ist und fortan auch vollkommen ernst genommen werden muss. Wie das Wallstreet-Online-Portal definiert, zählt das Unternehmen „mit einer Marktkapitalisierung von 1,2 Milliarden $ bei einem kolportierten Aktienpreis von 7,75 US$ pro Stück zu den größeren kanadischen Cannabis-Produzenten.“ Da diese Informationen jedoch wenig Aufschluss über die sich bietenden Verdienstoptionen für bereitwillig in das Cannabisgeschäft einsteigende Marihuana-Connaisseurs und Ganja-Entrepreneure enthält, dürften Empfehlungen von anderer Seite willkommen sein.

 

Der bekannte Wirtschaftsökonom Professor Doktor Justus Haucap – der in Bälde die Kosten der Repression und mögliche Gewinne bei einer Legalisierung im Auftrag des Deutschen Hanfverbandes ausrechnen wird – rät in aktuellen Interviews neben der dringend zu empfehlenden Kursänderung in der Drogenpolitik ebenso zum zeitnahen Einstieg in den finanziell vielversprechenden Cannabisaktienmarkt.

 

Ein gutes Omen!

6 Antworten auf „Erste Cannabis-Company auf der größten US-Handelsplattform

  1. Lars Rogg

    @Cosmo

    leider nicht mal im Bier. Die Bandbreite der amerikanischen Biere ist sehr viel größer, da die Amis mutiger sind und nicht durch ein lächerliches Reinheitsgebot behindert werden. Selbst belgisches Bier wird höher geschätzt und von der UNESCO als immaterielles Weltkultur Erbe geehrt. Und das ohne die verlogene Werbung deutscher Brauereien mit dem Reinheitsgebot. Die deutsche Angst der Politiker wirkt sich schädigend auf so viele Bereiche des alltäglichen Lebens sowie der wirtschaftlichen Innovation aus. Die Regierung bremst in ihrer Angst vor Veränderungen und/oder Verlust von Wählerstimmen die eigene Zukunft aus und macht wissende Hänflinge, Brauer oder sonst wie anders denkende zu Verlierern der Feigheit des Systems. Wir habe ein unflexibles, menschenfeindliches und starres System, dass spätestens nach der nächsten Wahl durch den Wind der Rechtsaußen gebrochen werden wird. Doch selbst dann wird Mutti und ihre Lobbyhörigen Lakaien wieder nix kapieren, gar nix…

  2. Otto Normal

    @Cbdbro
    Vllt. weil wir so sein wollen wie sie?
    Ein großen Teil unserer Muttersprache haben wir bereits dem Pidgeonenglisch geopfert. Wir sagen z.B. schon lange nicht mehr so altmodische Wörter wie „Ereignis“ sondern „Event“. Oder das noch schlimmer Wort „Ort“ … ist uns viel zu kurz… das ist etwas für Oma, wir sagen „Location“.
    Tja wir Deutschen wollten früher nicht so sein wie die Amis, da hatten wir noch einen „Führer“. Aber nachdem uns die Amis gezeigt haben wo der Hammer hängt und unser Land dem Erdboden gleich machten haben wir uns gewandelt. Wir wollen nun auch so sein wie die Weltmacht Nr.1, wollen für immer auf der Siegerseite stehen, ist doch auch verständlich oder nicht?

  3. Otto Normal

    @wibbel, cosmos und Lars rogg,
    seht das doch bitte nicht so düster.

    OK in manchen Branchen haben wir Deutschen nachgelassen aber… zb im Automobilbau… da haben wir die ganze Welt – allen voran die Amis – belogen *lach*, das muß uns erstmal einer nachmachen. Millionen Autos haben wir denen angedreht alle mit Betrugssoftware ausgerüstet… ROFL… die Vollverarschung schlechthin und Milliarden Dollars gescheffelt dabei! Und als die das gerafft hatten haben wir noch eins drauf gesetzt: „Muß nur ein Update auf die Software…“ (ich lach mich schlapp) und wir haben die dann nochmal verarscht. OK hat dann später ein paar Milliarden Strafe gekostet (aber der Spaß war das doch dicke Wert), die Amis haben sich ganz schön „fuck you“ gefühlt… das kleine Deutschland zieht die übern Tisch, waren die gar nicht gewöhnt. Übrigens Kim Jon-Ung fährt angeblich einen Mercedes.

    Aber – Spaß beiseite – es gibt auch Branchen da sind wir durchaus führend:
    Bestes Beispiel ist die deutsche Rüstungsindustrie. Es geht nun mal nix über deutsche Waffen. Zum Kämpfen sind wir nicht geeignet wie die 2 verlorenen Weltkriege gezeigt haben, aber Werkzeuge um Menschen umzubringen da haben wir es voll drauf.
    Unsere U-Boote sind weltweit begehrt. Israel schwört darauf, obwohl man das Westjordanland damit nicht angreifen kann, haben aber jede Menge davon gekauft.
    Griechenland hat auch jede Menge davon gekauft, anders als die Israelis müßen die allerdings JEDES Schiff auch bezahlen und wir warten immer noch aufs Geld.
    Unser Leo 2 (Leo 3 kommt ja bald sogar raus) ist der beste Panzer der Welt auch wenn die Amis und die Russen was anderes behaupten, alles Lügen… der Leo IST der BESTE! Er ist schnell und tötet absolut zuverlässig. Selbst die Türken haben das begriffen und das ist ja nicht die hellste aller Nationen.
    Sprengstoffe aus deutscher Produktion liegen z.B. bei den Arabern ganz vorn, schließlich macht man normalerweise nur 1 Selbstmordattentat im Leben und da will man ja auch daß alles ganz sicher zündet und ordentlich „BUMMS“ macht.
    Gifte zur Hinrichtung Gefangener wurden bisher ausschließlich von Deutschland in die USA geliefert. Diese wirkten schnell und zuverlässig, denn genau das ist es was wir Deutsche können: schnell und zuverlässig töten. Nun ist es leider so das uns die übrigen Mitglieder der EU aus Neid verboten haben Gift in die USA zu liefern, mit der Begründung „…damit dort keiner mehr Hingerichtet wird.“
    Das macht aber nichts denn nun werden die zum großen Teil wieder in die Gaskammern gesteckt und… HALLO? Gaskammern? Ja da haben wir doch auch extrem viel Erfahrung mit! Wir können da sicher auch ordentlich was verdienen, haben noch genug Zyclon B in den Lagern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.