Mittwoch, 23. August 2017

Dr. Franjo Grotenhermen befindet sich seit einer Woche erneut im Hungerstreik

 

Für die „Entkriminalisierung aller Bundesbürger, die Cannabis zur Behandlung ihrer schweren Erkrankungen benötigen“.

 

Dr. med. Franjo Grotenhermen Mitarbeiter des nova Institutes, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM)
Dr. med. Franjo Grotenhermen, Foto: Archiv

 

Wohl aufgrund der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichtes 2017 seitens Marlene Mortler sowie aufgrund der neusten medizinischen Vermutungen über Cannabis sind die bewegenden Meldungen des Deutschen Hanfverbandes über eine kritische Entwicklung ungerechtfertigterweise etwas untergegangen. Dr. Franjo Grotenhermen befindet sich seit einer Woche erneut im Hungerstreik.

 

Der schon seit vielen Jahren Marihuana als Medizin befürwortende Mediziner Doktor Franjo Grotenhermen hatte bereits im Mai diesen Jahres mit einer angekündigten Nahrungsaufnahmeverweigerung Solidarität für die vielen im Stich gelassenen Cannabispatienten ausdrücken wollen, was jedoch trotz Berichterstattung und ärztlichem Beistand offensichtlich wenig Wirkung erzielte. Seit dem 17. August befindet sich Dr. Grotenhermen daher wieder in einem Hungerstreik, da er die unhaltbare Situation für viele Cannabispatienten erneut vor die Augen der Öffentlichkeit führen möchte. Für die „Entkriminalisierung aller Bundesbürger, die Cannabis zur Behandlung ihrer schweren Erkrankungen benötigen“ verzichtet der deutsche Experte auf dem Sektor der Cannabismedizin jedoch dieses Mal für einen unbefristeten Zeitraum auf Nahrung. Eine erklärende Botschaft in Videoform ist im Internet von Doktor Grotenhermen veröffentlicht worden, der sich nun zum zweiten Mal für eine fachgerechte Versorgung der vielen im Stich gelassenen und daher oft noch strafrechtlich verfolgten Cannabispatienten gewissenhaft aufopfert.

 

 

Helfen kann man Dr. Franjo Grotenhermen in seinem äußerst ehrenvollen Einsatz durch das Teilen der gesundheitlich gefährlichen Aktion auf sozialen Netzwerken sowie durch das Verfassen eines Schreibens an die örtlichen Bundestagsabgeordneten und/oder die drogenpolitischen Sprecher der Parteien. Alle gesammelten Informationen zu dem bereits seit einer ganzen Woche durchgeführten zweiten Cannabis-Hungerstreik – ohne absehbare Beendigung – von Doktor Grotenhermen finden sich unter cannabis-hungerstreik.de.

 

Die „Entkriminalisierung aller Bundesbürger, die Cannabis zur Behandlung ihrer schweren Erkrankungen benötigen“, ist dringend gefordert!

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8 Kommentare
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Lars Rogg
Lars Rogg
4 Jahre zuvor

Sehr ehrenhaft und mutig Herr Grotenhermen. Alles Gute und viel Glück !!
Ich hoffe Sie bekommen die Unterstützung und Aufmerksamkeit die Sie verdienen.
Mit einem Brief an die Mortler wäre jedoch wohl kaum geholfen. Die würde diesen lediglich zum anzünden ihres Braukessels verwenden.
Die öffentlichen Medien müßten davon Kenntnis erlangen und es in die Welt schreien. Doch kaputte wie Erdogan, Trump und Terroristen sowie Themen wie die anstehenden Wahl und die heiße Luft der Politiker werden in den nächsten Wochen wieder alles überlagern, leider…
Dennoch, danke für ihren Einsatz und viel Erfolg !!!

Rumborak
Rumborak
4 Jahre zuvor

Presse und Ärzte werden die Hand, die sie füttert (Ratiopharm, Bayer, etc), nicht beißen, es ist daher mit keinerlei Solidarität zu rechnen. Trotzdem viel Erfolg!

CeBeDe
4 Jahre zuvor

Hoffentlich erreicht Herr Dr. Grotenhermen mit diesem Hungerstreik nicht nur die ignoranten Damen und Herren in Politik und Wirtschaft, denen die Gesundheit der Bürger eh egal ist, sondern die Personen, die wirklich in der Lage sind etwas zu bewegen. Auch wenn eine Frau Merkel aller Wahrscheinlichkeit weitere 4 Jahre unser Land regieren wird, so dürfte es doch langsam mal an der Zeit sein, einen Blick auf die Länder zu werfen, die diesen Schritt in den letzten Jahren bereits vollzogen haben und zu sehen, dass diese allesamt davon profitiert haben. @Rumborak: Solange sich unsere Bürger nicht dagegen wehren, und lieber mit Psychopharmaka und Medikamenten aus der Apotheke versorgt werden wollen, ohne die Art und Weise unseres Gesundheitssystems zu hinterfragen und sich… Weiterlesen »

thomas thiele
thomas thiele
4 Jahre zuvor

hut ab,wie dieser mann für die rechte der cannabispatienten einsetzt.ich hoffe er hat erfolg.alles gute an dr franjo grotenhermen

X-Kiffer
X-Kiffer
4 Jahre zuvor

Ein Hungerstreik ist nie gefahrlos selbst für einen völlig gesunden Menschen. Herr Grotenhermen leidet selber an einer schweren chronischen Krankheit und geht damit ein noch höheres Risiko ein als andere (gesunde) Menschen.

Dieser Mann ist ein HELD !

Fetales Alkoholsyndrom
Fetales Alkoholsyndrom
4 Jahre zuvor

500 Mitbürger , werden täglich mithilfe Alkohol und Nicotinhaltiger Produkte , getötet und Millionen wird die Gesundheit ruiniert . Bombenterror ist selten und weit weg ,aber legaler Alkohol und Tabak , das ist täglicher Terror und Menschen die ihn verharmlosen , sind Terroristen . Deshalb regiert Politischer Notstand , der jegliche Protest oder Wiederstandsaktion begrüßt . Z.B. auch eine Anzeige wegen Körperverletzung , aufgrund fehlender Cannabismedizin .

U-G
U-G
4 Jahre zuvor

Herr Dr. Franjo Grotenhermen, auch Franz Josef sie wissen um die Ironie von mir, doch das meine ich an Sie und Ihren Körper, wir brauchen Sie weiterhin als Experten und allen Ehrenmut… Sie sind schon ein großer “ Medizinmann “ in der “ Indianersprache… Die Oberen Birnen sind Kaltblütige “ Killer „!!! Verlieren und Verzichten auf einen eines hochanerkannten Mannes in der Cannabis-befürworter Szene, das non plus ULTRA!!!, will ich und wir alle nicht, das Sie schwer erkranken…bitte.

Also, wir sind sexy und schön!!! Ein Lied für Sie und für uns alle…

Herzlichste Grüße!!!

Für Sie…und für uns alle befürworter wir sind sexy….

Ralf
Ralf
4 Jahre zuvor

@U-G
Also, wir sind sexy und schön!!! Ein Lied für Sie und für uns alle…

Herzlichste Grüße!!!

Für Sie…und für uns alle befürworter wir sind sexy….
Vor allen Dingen scheißen, brunsen und kotzen wir nicht besoffen in der Gegend rum !