Montag, 30. März 2020

Corona-Verordnung hilft der Polizei bei der Jagd auf Cannabis-Konsumenten

Missachtung der Verhaltensregeln zur Bekämpfung der Corona-Epidemie ist für Hänflinge keine gute Idee

Cannabis
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Von Sadhu van Hemp

 

 

Seit einer Woche darf die Polizei machen, was sie will – und alle halten still. Die Mehrheit der Bevölkerung folgt den Befehlen der Obrigkeit, und Ruhe scheint die erste Bürgerpflicht. Dass alles so hübsch friedlich bleibt, ist Aufgabe von Polizei und Ordnungsämtern, die die Bürger in Schach halten – unterstützt von jenen aufmerksamen Mitbürger*innen, die pflichtbewusst Meldung erstatten, wenn gegen die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen verstoßen wird.

 

Die Polizei ist im öffentlichen Raum präsent wie nie, um die Menschen davon abzuhalten, die Behausung ohne triftigen Grund zu verlassen. Zwar dürfen die Bürger wichtige Wege erledigen, aber einfach so bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein auf einer Parkbank verweilen und ein Buch lesen, ist rücksichts- und verantwortungslos. Wer dabei auch noch einen Joint dampft, hat beste Chancen, sich gleich zwei Strafanzeigen einzuhandeln – zum einen wegen der Missachtung des Infektionsschutzgesetzes, zum anderen wegen des Verstoßes gegen das Hanfverbot.

 

Die Bilanz der Polizei nach einer Woche Alleinherrschaft lässt sich sehen. Überall und nirgends gingen sie ins Netz, die Hänflinge, die den doppelten Ernst der Lage nicht erkennen und sich geradezu anbieten, doppelt abgewatscht zu werden.

 

Im Allgäu wurden letzten Montag zwei Männer Opfer ihrer eigenen Dummheit. In Kempten mussten Polizeibeamte nach einem Hinweis auf eine illegale Corona-Party die Mützen aufsetzen, um in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses für Recht und Ordnung zu sorgen. Beim Öffnen der Wohnungstür schlug den Beamten Cannabis-Geruch entgegen. Angetroffen wurden jedoch nur zwei Männer im Alter von 22 und 29 Jahren, die keine Party feierten und nicht gegen die Verordnung verstießen. Blöd nur, dass sie dabei kifften, was die Polizeibeamten veranlasste, mit Unterstützung eines Diensthundeführers die Wohnung auf den Kopf zu stellen. Dabei kamen 300 Gramm Cannabis und ein vierstelliger Bargeldbetrag zum Vorschein. Der 29-Jährige erhielt eine Strafanzeige wegen illegalen Handels von Betäubungsmitteln in großer Menge.

 

Am Dienstag brachte eine Corona-Kontrolle im baden-württembergischen Sachsenheim drei Männer, die gemeinsam im Auto saßen, in Teufelsküche. Die Polizei überprüfte die Fahrgemeinschaft und konfrontierte die polizeibekannten Insassen mit dem Vorwurf, gegen die Corona-Verordnung verstoßen zu haben. Der 19- und die beiden 20-Jährigen zeigten sich wenig kooperativ und verweigerten die Herausgabe ihrer Ausweise. Das Ende vom Lied war, dass sich bei der Durchsuchung des Fahrzeugs ein Beutel mit Marihuana und ein Grinder anfanden. Zum Abschied gab es für das Trio ein paar Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutz- und Betäubungsmittelgesetz.

 

Ein paar Kilometer weiter in Wertheim erwischte es letzten Mittwoch vier Männer im Alter zwischen 22 und 27 Jahren, die im Zuge einer Kontrolle zur Überwachung der Corona-Verordnung in einem Jugendtreff angetroffen wurden. Da es nach Cannabis roch, beließen es die Beamten nicht bei einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Kontaktverbot, sondern fühlten den Herren richtig auf den Zahn. Bei der Durchsuchung der Baracke wurden schließlich 29 Gramm Marihuana und über 108 Gramm Haschischbrocken sowie vermutlich weitere 20 Gramm Haschisch zutage gefördert.

 

Mittwochnachmittag traf es dann einen 30-Jährigen im bayerischen Memmingen. Zwar konnte der Mann einen triftigen Grund anführen, warum er trotz Ausgangsbeschränkung unterwegs ist, doch das hielt die Beamten nicht davon ab, den armen Kerl zu filzen. Dabei wurde eine geringe Menge Cannabis sichergestellt, die zur Anzeige gebracht wurde.

 

Um die Ecke in Friedberg wurde in der Nacht zum Samstag eine Polizeistreife gerufen, weil mehrere Jugendliche auf einen Schulgelände eine Corona-Party feierten. Auch bei dieser Kontrolle bewiesen die Polizeibeamten ein gutes Näschen. Bei der anschließenden Leibesvisitation mit einem Drogenhund konnte einem 17-jährigen ein halbes Gramm Cannabis abgenommen werden. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

 

Am Samstag wurde die Polizei im niedersächsischen Rinteln darauf aufmerksam gemacht, dass mehrere Personen in einem Kraftfahrzeug unterwegs sind und gegen die Corona-Verordnung verstoßen. Bei der Kontrolle des Wagens stellten die Beamten bei dem 22-jährigen Fahrer Cannabisgeruch bzw. -beeinflussung fest. Nach einer Blutentnahme wurde die Weiterfahrt untersagt.

 

In Heidelberg ging am frühen Sonntagmorgen eine Fußstreife des Polizeireviers Heidelberg-Mitte dem Verdacht einer Corona-Party nach. In der Fußgängerzone der Altstadt schallte laute Musik von einem Balkon im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses, was die Beamten förmlich dazu einlud, die Wohnung näher in Augenschein zu nehmen. Auch in diesem Fall entging den Schnüfflern nicht, dass da was stinkt. Auf den Cannabisgeruch angesprochen, der aus der Wohnung drang, händigte die 24-jährige Bewohnerin freiwillig zwei Gläser mit Cannabis-Blüten aus. Damit gaben sich die Beamten jedoch nicht zufrieden. Nachdem sie sich Zutritt verschafft hatten, entdeckten sie eine Aufzuchtanlage mit zehn Hanfpflanzen und mehr als 200 Gramm getrockneten Blüten. Die 24-jährige Frau und der 25-jährige Mitbewohner wurden vorläufig festgenommen.

 

Fazit: Die Nebenwirkungen der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sind nicht zu unterschätzen. Die Hanfcommunity tanzt in Anbetracht der verstärkten Polizeipräsenz und hohen Denunziationsbereitschaft der Bevölkerung auf dünnem, sehr dünnem Eis. Mehr denn je ist es geboten, in Deckung zu bleiben, um in der Corona-Krise nicht zum Prohibitionsopfer zu werden.

 

 

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Salah Eddine
Salah Eddine
2 Jahre zuvor

Wir Zeit das sich was ändert!

Unglaublich das wenn die Ordnungshüter eigentlich was besseres zu tun hätten,
die Zeit verschwenden mit kleinen Kiffern!

Salah Eddine

Lars Rogg
Lars Rogg
2 Jahre zuvor

Die werden uns alle noch solange ficken wie es geht. Einen Grund brauchen die eh nicht. Sie dürfen und werden weiterhin harmlose Menschen mit Gewalt kriminalisieren. Wenn man sich die Äusserungen der Politiker, der Thomasiuse und der Blauen Gewerkschaft so anhört, dann ficken die uns auch zurecht. Entgegen aller wissentschaftlicher Erkenntnisse oder positiver Erfahrungen im Ausland, werden die uns noch die nächsten 10 Jahre übelst ran nehmen und Millionen Opfer schaffen…dumm das wir in Deutschland leben…der Bananenrepublik wo der Lobbyismus und die Rückständigkeit von Politikern und Behörden zelebriert wird. Pech für uns…prosit Frau Ludwig…bleibt in Deckung 🙁

Torben
Torben
2 Jahre zuvor

Jetzt haben wir Zeit. Dürfen nichts anderes tun, als zuhause am Computer zu sitzen und in Foren, sowie anderen Möglichkeiten, anständig Freunde zu gewinnen und von unserer Sache zu überzeugen.
Packen wir es an!
LG

B.Kluttig
B.Kluttig
2 Jahre zuvor

Lieber Leser, vor einiger Zeit haben wir hier im Forum erörtert, was es mit dem „Bleibt in Deckung“ auf sich hat. Es ist ein gut gemeinter Rat keine illegalen Handlungen zu begehen bzw. bei medizinischem Bedarf vorher den nötigen Arzt aufzusuchen. Dieser gut gemeinte Rat beinhaltet jedoch nicht, sich zu verstecken. Demokratisch zu informieren, öffentlich, aufklärend und freundlich zu überzeugen ist keineswegs verboten. Es nimmt Personen, die gerade jetzt hilflos im Netz surfen ein wenig die Angst vor Corona und bringt sie auf andere Gedanken. Seid freundlich und hilfsbereit. Hanf sollte außerdem nicht politisch auf THC reduziert werden – jeder, der hier liest, ist längst über Vorteile gut informiert – dieses THC-lastige Denken macht vielleicht den wichtigsten Rohstoff für Deutschland… Weiterlesen »

Sabine
Sabine
2 Jahre zuvor

@B.Kluttig
Ich glaube du liegst mit dem Umdenken nach Corona nicht ganz falsch. Die Bevölkerung merkt gerade wie stark der Staat auch teilweise irrsinnig mit Strafen um sich wirft. Aus Freiwilligkeiten werden ruckzuck Verbote mit schmerzlichen Strafen. Aus freiwilligem Zuhausebleiben wurde der jetzige Polizeistaat – aus Tracking von Coronainfizierten, die absolut nirgendwo unterwegs sein sollten, kann rasch eine totale Überwachung folgen (China exportiert sein System nur zu gerne – und Seehofers glitzernden Augen lechzen förmlich danach). Ich hoffe nach dem Coronapolizeistaat bleiben keine Relikte in der nachfolgenden „Normalität“ übrig. Es ist trotzdem an jedem von uns und unseren Mitmenschen genau hinzuschauen und laut zu werden, wenn sich Untiefen auftuen.

R. Maestro
R. Maestro
2 Jahre zuvor

Man könnte sich ja sagen, die wissen gar nicht welchen Schaden das verursacht.
Da liegt das Problem. Das weiß man bestens! Und macht es trotzdem!!!
Die, welche man angeblich schützt, wurden bisher und werden weiterhin als Zahlengeber/Zahlenopfer missbraucht.
Dann klopft man den Häschern noch auf die Schulter, belobigt, befördert sie und verleiht ihnen Sterne.
Corona-Partys, dass einige auf die Verbote und Gebote wenig geben, es vielleicht nicht glauben, es ist unvernünftig, aber nicht weit wunderlich.
Wie ehrlich und verlässlich waren die Aussagen unserer Drogen- und Gesundheitspolitik bisher?!

Bleibt in Deckung vor Corona und lasst Euch nicht busten.

Rainer Sikora
Rainer Sikora
2 Jahre zuvor

Das ist alles erst der Anfang.So sah ich es kommen,und es wird noch um einiges schlimmer.Revolution nicht ausgeschlossen.

Lars Rogg
Lars Rogg
2 Jahre zuvor

Nun es ist nie verkehrt sich zu informieren und seine demokratischen Grundrechte einzufordern. Doch bevor ihr bei einem demokratischen Spaziergang oder auf dem Weg zum Einkaufen o.ä. bei einer illegalen Handlung oder mit illegalem Besitz erwischt werdet….versteckt euch….duckt euch weg und geht diesem Unrechtsstaat und seinen Schergen aus dem Weg. Ja…“bleibt in Deckung“ bis ihr irgendwann, in ein paar Jahren, als freie Menschen eures Weges gehen könnt. Zur Zeit wäre mir das Risiko zu groß, wegen verblendeter Politiker und Blauen mit Scheuklappen, meinen Existenz, Führerschein und Reputation sowie Job aufs Spiel zu setzen. Hört sich feige an..??? Richtig…!! Doch diejenigen haben überlebt, die sich in der Höhle versteckt haben, wenn sie den Säbelzahnbullen gesehen haben. Die anderen, die sich mutig… Weiterlesen »

M. A. Haschberg
M. A. Haschberg
2 Jahre zuvor

Kiffer stehen in diesen unruhigen Zeiten als Sündenböcke der Nation natürlich unter besonderer Überwachung.
Ihre dem Alkohol ergebenen Zeitgenossen haben es da schon wesentlich einfacher. Die können ihr schädliches und zur Verdummung führendes Gehirndressing ganz entspannt in jedem Supermarkt erwerben.
Ich möchte nicht wissen, welche erschreckenden Ausmasse die häusliche Gewalt dadurch erreicht.
Den vormals braunen und jetzt schwarz eingefärbten Verfolgern scheint dies jedoch völlig egal zu sein.

ElPresidente
ElPresidente
2 Jahre zuvor

Einfach daheim dübeln 😀

Jürgen
Jürgen
2 Jahre zuvor

Vieles wäre vermeidbar gewesen, wenn die genannten Personen sich nicht so dumm angestellt hätten.

XXX … gelöscht

Hasskommentare und die Verbreitung von Lügen kannst Du Dir sparen.

DIE HANFINITIATIVE
2 Jahre zuvor

Zitat: „Mehr denn je ist es geboten, in Deckung zu bleiben, um in der Corona-Krise nicht zum Prohibitionsopfer zu werden.“ – „Koronakrisenprohibitionsopfer“? Für mich das Un-Wort des Jahrhunderts. 🙂 Aber „in Deckung“ sein, oder bleiben, heisst jetzt doch nicht „die Ärmel in den Schoß legen“? ODER? 🙂 🙂 🙂 Eher im Gegenteil – wer Hanf liebt sollte sich diese Liebe nicht verbieten lassen, denn Hanf könnte ein „Goldener Pfad“ sein, gerade in Zeiten von Krisen und der heraufziehenden Klimakatastrophe. Wenn die „Kipppunkte“ des System erreicht werden und „Dominioeffekte“ entstehen, ist die Viruskrise nur ein „laues Sommerlüftchen“ im Vergleich mit einem Tornado. Ganz liebe Grüße und bleibt bitte „koronakrisenprohibitionsopferfrei“ und passt gut auf EUCH und EURE Liebsten auf. 🙂 Bleibt gesund.… Weiterlesen »

Klaus Eisenmann
Klaus Eisenmann
2 Jahre zuvor

Liebe Hanf Freunde, Jetzt ist nicht der Moment, sich mit der Obrigkeit anzulegen, da ja der Bund der Kriminalpolizei wie die Gewerkschaft der Polizei schon länger vom Umgang mit den Kiffern genervt sind. Der lästige Papierkrieg beim Anzeige erstellen und die geringschätzigen Blicke der Staatsanwaltschaften sowie der Gerichte bringen den Laden der Justiz längst an die Grenzen! Der Rechtsstaat ist derzeit so stabil wie die Abwehrreihe des 1.FCN! Mich würde interessieren wieviel Corona Fälle es unter den Usern von Cannabis überhaupt gibt. Meine These: durch Immunisierung hat der Virus schlechte Chancen anzudoggen! Ich hab eine schwere Immunerkrankung und glaube an den Schutzschirm Cannabis! Als ehemaliger Tbc Patient mit nur einem Lungenflügel bin ich normalerweise erste Wahl für das Virus! Also… Weiterlesen »

Sabine
Sabine
2 Jahre zuvor

Lieber Klaus Eisenmann, bitte hab einen starken Glauben! Verlass Dich bitte im Bezug auf Corona nicht alleine auf Dein Wundermittel. Sportlich etwas fit zu sein, Gemüse, Obst, Vitamin C und D (nicht überdosiert – tägliches Sonnenlicht), ausreichend Wasser trinken, sowie regelmäßiges Zähne putzen bereitet optimal vor und stärkt das Immunsystem. Vielleicht ist es gut keine Angst zu haben, nicht nötig, denn über kurz oder lang wird es wohl jeder bekommen und Immunität aufbauen. Das ist nun mal der Lauf der Dinge – wir sind Teil der Natur. Für schwierigere Fälle sind ja Maßnahmen getroffen worden, machen uns schwer zu schaffen und werden sich sicher auszahlen. Die Natur meint es mit uns nicht schlecht… Tu was und bleib gesund! Erfolg hat… Weiterlesen »

Hans Dampf
Hans Dampf
2 Jahre zuvor

Manchmal ist die Wirklichkeit schlimmer als die Realität.
Leider!

@Jürgen
Lieber Jürgen,
bei Haßkommentaren muß ich würgen. L.G.

Lars Rogg
Lars Rogg
2 Jahre zuvor

@Hanfinitiative Nun, im Zweifel nehme ich mir das Recht, sowohl die Ärmel als auch die Hände in den Schoß zu legen. Warum auch nicht..??? Freies Land, oder..?? Zwinker… 🙂 Ich mach dieses Theater mit der Legalisierung und den undurchdachten, fadenscheinigen Scheinargumenten von Regierung und Ärzten bzw. Wissentschaftlern in der BRD, schon seit knapp 30 Jahren mit. Es wird seit jahrzehnten gegen die eigenen Bevölkerung ein Krieg geführt, der unzählige Opfer auf unserer Seite hinterlassen hat und auschließlich der Mafia und arbeitsscheuen Blauen und Staatsanwälten dient. Ich sag nur…schnelle Beförderungen auf Kosten von leicht abzugreifenden „Dummkiffern“. Ich höre seit Jahrzehnten die Träumer frohlocken… von einer besseren Welt in der Hans und Dampf ihrer Lust fröhnen können. Die, die sich engagiert haben…Mut… Weiterlesen »

Hans Dampf
Hans Dampf
2 Jahre zuvor

@Lars Rogg,
es muss natürlich heißen, Hans und Franz.
L.G.

Lars Rogg
Lars Rogg
2 Jahre zuvor

Dampf

natürlich, wie komm ich blos drauf..?? 🙂
LG zurück

DIE HANFINITIATIVE
2 Jahre zuvor

Lieber @Lars Rogg, ich bin schon einige Jahre als Aktivist für Menschenrechte und als Aktivist für die Wiederlegalisierung der Hanfpflanze, in all ihren Anwendungen aktiv. Was Du beschreibst ist sehr traurig und ich kenne die Frustration und das Gefühl „gegen eine Wand“ zu laufen. Nur, wenn ich vor ein paar Jahren nicht die Entscheidung getroffen hätte tiefer zu recherchieren und dieses Wissen zu verbreiten, vielleicht hätten die Hanffreunde und Hanfreundinnen heute einen noch schwereren Stand. Ich weiß es nicht. Ich bin aber um jede/jeden dankbar, der sich einsetzt, auseinandersetzt und auch hilft, wo er/sie kann. Jede meiner „Aktionen“ ist auch ein wenig „didaktisch“ und soll auch zum Nachahmen einladen oder einfach nur informieren. Niemand muss meiner Meinung sein und Du… Weiterlesen »

Otto Normal
Otto Normal
2 Jahre zuvor

@Lars Rogg So isses! @HaJo Das Problem bei – aus welchem Grund auch immer – gelöschten Kommentaren ist daß andere Entscheiden was Meinung ist und was nicht. Leider wird dadurch der Bürger immer weiter entmündigt. Traut man dem Leser nicht mehr zu selber entscheiden zu können was gut und was schlecht ist? Ich hätte sehr gerne gelesen was Jürgen geschrieben hat und hätte dann selber entscheiden können ob ich mich dann der Meinung von Jürgen anschließe oder nicht. Im Grunde genommen ist Zensur (Löschung) das Gleiche wie Prohibition: Hanf ist ungesund für Dich deshalb verbieten wir es und sperren Dich (zu Deiner eigenen Sicherheit natürlich) mal in „Schutzhaft“. Der Kommentar/ die Meinung ist nicht gut für Dich wir löschen das… Weiterlesen »