Samstag, 20. Juli 2019

Erinnerung an maßlose Polizeigewalt gegen einen mutmaßlichen Cannabisdealer

Gedenkmarsch für den erschossenen André Borchardt am 27.07.2019

Foto: Lilia Borchardt


Der Krieg gegen Drogen ist ein Krieg gegen Menschen. Selten konnte man in Deutschland die Wahrheit hinter diesen Worten so klar wahrnehmen wie am 25. Juli 2014, als ein Polizeibeamter einen mutmaßlichen Cannabisdealer an dessen Flucht hinderte, in dem er ihm mit seiner Dienstwaffe in den Hinterkopf schoss. Als wäre diese Tatsache nicht schon schrecklich genug, gelang es der Staatsanwaltschaft Traunstein in einem anschließend durchgeführten Ermittlungsverfahren klar zu stellen, dass der den Abzug drückende Beamte in diesem Ausnahmefall nach gedeckten Vorschriften gehandelt habe und deshalb nicht zur Rechenschaft für den Tod des Geflüchteten gezogen gehöre. Dieser Beamte war sich zuvor auch nicht zu fein, öffentliche Kommentare über seine Handlungen im Internet zu verfolgen und einen Leser aufgrund dessen Aussagen wegen Beleidigung anzuklagen. Jetzt jährt sich die schreckliche Geschichte über den erschossenen André Borchardt zum fünften Male, weshalb ein Gedenkmarsch für den Toten in seiner Gemeinde Burghausen stattfinden wird. Der Deutsche Hanfverband München ruft daher alle Befürworter einer Veränderung der deutschen Drogenpolitik sowie viele andere Teilnahmeinteressierte auf, sich der traurigen Erinnerung an maßlose Polizeigewalt gegen einen mutmaßlichen Cannabisdealer anzuschließen.

Eine offizielle Pressemitteilung erklärt den Zweck, die Vorbereitungen und die Details des Gedenkmarsches für André Borchardt:

Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands München vom 19.07.2019:


München/Burghausen, 19.07.2019: Die ungestrafte polizeiliche Erschießung des damals 33-jährigen, unbewaffneten mutmaßlichen Cannabisdealers André Borchardt jährt sich heuer zum fünften Mal. Der Schuss wurde in der Nähe spielender Kinder abgefeuert, ging nur knapp am eigenen Kollegen vorbei und traf den flüchtenden André Borchardt aus 6-10 Metern Entfernung von hinten in den Kopf.

Nachdem die Staatsanwaltschaft Traunstein – trotz einer Petition mit über 37.000 Unterschriften – ihre Arbeit ohne Klageerhebung einstellte, ruft der Deutsche Hanfverband München zur Erinnerung an das tragische Ereignis dazu auf, gemeinsam mit der Familie und Politikern am Samstag, den 27.07.2019, an einem Gedenkmarsch in Burghausen teilzunehmen.

Hiermit soll an das Unrecht erinnert und ein Zeichen gegen Polizeigewalt gesetzt werden. Der DHV bittet hierzu die Stadt Burghausen um die Genehmigung eines kleinen, spendenfinanzierten Gedenksteins und fordert vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd die Entwaffnung unfähiger Schützen im Polizeidienst. Zugleich ist der Gedenkmarsch eine Demonstration zur Unterstützung der Mehrheit der verantwortungsvollen Polizeibediensteten. Vertreter der Polizei wurden zur Teilnahme eingeladen.

Die Mutter des Opfers, Frau Lilia Borchardt, macht deutlich: „Mein Sohn ist tot. Doch es gab kein Gerichtsverfahren gegen den Todesschützen und noch nicht einmal eine Entschuldigung. Ich möchte endlich erfahren, warum mein Sohn erschossen wurde!“ Der Sprecher des DHV München, Micha Greif, ergänzt: “Wer unfähige Schützen nicht entwaffnet, riskiert weitere unnötige Todesopfer.”

Die anliegenden Fotos stammen von Frau Lilia Borchardt und dürfen zur Berichterstattung zu diesem Ereignis kostenfrei verwendet werden.

Teilnahmeinteressierte aus München können am Demonstrationstag mit preisgünstigen Gruppentickets der Bahn anreisen. Treffpunkt hierzu ist um 11:50 Uhr am Gleis 8 des Münchener Hauptbahnhofs.

Link zur Onlinepetition: https://www.change.org/p/staatsanwaltschaft-traunstein-erheben-sie-anklage-gegen-michael-k-wegen-k%C3%B6rperverletzung-mit-todesfolge

Link zur Demo auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1571193679684477/

Mit freundlichen Grüßen
Micha Greif M. Sc., Sprecher DHV München, 0178 279 79 00
Lilia Borchardt, Mutter des Getöten, 08572 969412
Sascha Waterkotte, Pressereferent DHV Berlin, 030 447 166 53
ortsgruppe-muenchen@hanfverband.de
https://www.facebook.com/dhvmuenchen/
www.hanfverband.de

43 Antworten auf „Erinnerung an maßlose Polizeigewalt gegen einen mutmaßlichen Cannabisdealer

  1. Rainer Sikora

    Eigentlich wären auch in diesem Land Gelbwesten von Nöten,doch der Blick nach Frankreich zeigt,daß auch diese nichts erreichen konnten.

  2. Ralf

    “ Zugleich ist der Gedenkmarsch eine Demonstration zur Unterstützung der Mehrheit der verantwortungsvollen Polizeibediensteten. Vertreter der Polizei wurden zur Teilnahme eingeladen.“
    Das ist für mich ein Grund da nicht hinzufahren, und es wird klar wessen Geistes Kind der DHV ist. Er macht gemeinsame Sache mit unseren Peinigern den Schergen, die in der krass überwiegenden Mehrzahl hinter ihrem Mörderkollegen steht, und die dieses Prohibitionsverbrechen ja erfunden haben um sich Jobs zu schaffen(der ehemalige Alkoholprohibitionsbulle Anslinger) bzw. und uns mit Spaß an der Freude das Leben kaputt machen zu können weil wir Gewalt und Kriege ablehnen(der Watergate und Kriegsverbrecher Nixon).

    [… „Wir wussten, dass wir es nicht illegal machen konnten, gegen den Krieg oder schwarz zu sein, aber indem wir die Öffentlichkeit dazu brachten, die Hippies mit Marihuana und die Schwarzen mit Heroin zu assoziieren, und beides streng kriminalisierten, konnten wir diese Bevölkerungsgruppen schwächen. Wir konnten ihre Anführer festnehmen, Razzien in ihren Häusern durchführen, ihre Treffen auflösen, und sie Abend für Abend in den Nachrichten diffamieren. Wussten wir, dass wir logen, was die Drogen anging? Natürlich wussten wir das.“ …]

    Zitat: John Ehrlichmann, ehemaliger Nixon-Berater.
    Ich werde zu Hause ein Paar Leute einladen und dem Andenken des von DEN BULLEN (nicht dem) ermordeten Andre` auf diese Weise Respekt erweisen. Mitglieder der Mörderorganisation Polizei werden da mit Sicherheit nicht den Toten auch noch verhöhnen! (ganz davon abgesehen daß ich nicht glaube daß von den Schergen auch nur ein einziger auftaucht, was meine Meineung dann auch bestätigen wird!

  3. Ralf

    Der DHV lügt permanent und nimmt die Täter in Schutz. Er verhöhnt und verrät euch damit ALLE! Er verharmlost ihre Untaten und biedert sich den Verbrechern in Uniform an. Ich habe es niemals anders erlebt als das diese drecks Schergenbande geschlossen und mit Überzeugung und Spaß GEWALTSAM in meine Wohnung eingebrochen ist und ich kenne auch niemanden der das mitgemacht hat, der das bestreiten würde! Die lädt man nicht ans Grab ihrer Opfer ein, armer Andre . RIP wird damit zur Farce!
    Schon weil ich vor diesem Bundesland eine panische Angst habe, werde ich nicht dort hinfahren ich habe es ja schon öfter gesagt, in solche Länder fährt man nicht und schon gar nicht, macht man dort Urlaub und allen die dort leben kann ich nur sagen, haut da ab solange oder so oft es noch geht!

  4. Ralf

    @Rainer Sikora
    „…….doch der Blick nach Frankreich zeigt,daß auch diese nichts erreichen konnten.“
    Ich erlaube mir zu ergänzen: ……..weil die Polizei auch hier Menschen mit grenzenloser Gewalt überzogen und gemordet hat und jetzt ALLE NUR NOCH ANGST VOR diesen Bütteln der Großfinanz haben!

  5. Rainer Sikora

    @Ralph
    Auch ich mußte feststellen,daß der Hanfverband zweigleisig fährt.Mein Bericht über den Verlauf Der Polizeikontrolle mit Führerscheinentzug,wurde nicht veröffentlicht,weil ich auch das nazihafte Verhalten unserer „Freunde“ beschrieb.

  6. Harald

    Bringen wir es einfach auf den Punkt, das ist staatlich gedeckter Mord und zeigt ganz klar, dass wir nicht in einem Rechtsstaat leben. Aber das ist ja schon lange bekannt. Allerdings gilt es zu bemerken, dass die staatlich organisierte Terrorherrschaft mittlerweile unerträgliche Ausmaße angenommen hat. Und nun kommen wir wieder zu dem ungeliebten Vergleich mit der Judenverfolgung im dritten Reich. Der einzige Unterschied, der besteht, ist der, der Art der Bestrafung. Cannabiskonsumenten sind eine vom Staat verfolgte Minderheit. Die Verfolgung ist ganz klar ein Verfassungsbruch und wenn der Staat könnte würde er uns Cannabiskonsumenten eben nicht mit einem gelben Stern kennzeichnen, sondern eben mit einem grünen Stern. Das diese Verfolgung einen Verfassungsbruch darstellt haben in Deutschland auch 140 Rechtsgelehrte in Form einer Petition an den Staat zum Ausdruck gebracht und mit ihrem Namen unterschrieben und stehen auch dazu. Wir haben es hier mit Korruption, Verfassungsbruch und Verfolgung einer Minderheit zu tun. Das ist staatlich organisierter Terror und damit das genaue Gegenteil eines funktionierenden Rechtsstaates. Egal wer sich über diese Worte auch immer aufregen mag, es ist die Wahrheit. Es ist beschämend für Deutschland, dass es diesen Schwerverbrechern tatenlos zusieht. Deutschland hat sich unter der Regierung Merkel im Gegensatz zu dem Deutschland, das es früher einmal gab nur zum negativen entwickelt und dass in vielen Bereichen. Nach dem Posting dieses Kommentares werden sich garantiert auch wieder die staatlich organisierten Auftragsschreiber zu Wort melden und versuchen diesen Kommentar zu konterkarieren. Das können sie zwar tun, aber an der Wahrheit kommen sie nicht vorbei, auch wenn sie es mit schöner Regelmäßigkeit und schon zwanghaft versuchen. Also ihr Schreiberlinge, ich warte auf eure aufheulen und Gejammer!!!!!

  7. R. Maestro

    @Harald
    Ich stimme Dir zu.
    Allein der Aspekt mit dem Stern. Dieser Stern wird offiziell verneint. Aber er wird offensichtlich, wenn man von den „Söldnern“ kontrolliert wird.
    Spätestens an diesem Punkt wird dem „einfachen, gemeinen, profanen“ Bürger verdeutlicht, was er ist. Null! Knapp daneben, zumindest Futter für die Schweine, aber das mit dem Futter hatte ich ja bereits angeführt.
    Sobald ein Eintrag als Konsument, respektive Schwerverbrecher, als Staatsfeind, vorhanden ist, (vergleichsweise einem Stern), gilt es als Rechtfertigung für fast alles und bedeutet freie Bahn für die Schergen unseres Systems.
    Auch ich tue mir schwer Vergleiche zum dritten Reich zu ziehen. (Ebenfalls bereits erwähnt, meinerseits).
    Die Machart heutzutage ähnelt der vergangener Zeiten!
    Es ist die Hierarchie, welche unsere Nullen benötigen.
    Im dritten Reich wurde dieser die Krone aufgesetzt. Man sehe in die Geschichte nach `45, es hat sich nur teilweise gewandelt.
    Die Extremitäten haben sich geändert, nicht die Art dessen.
    Wir haben keine Politiker, nur Verwalter, es macht eher den Anschein von Konkursverwaltern.
    Mehr nicht.

    Die Quintessenz: NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM!!!

  8. Harald

    @ Ralf
    Der DHV ist politisch akzeptiert und integriert, das sagt alles. Wie heißt es so schön, ich lasse Opposition nur zu wenn es, die von mir geduldete Opposition ist. Sobald die Herrschaften in der Politik angekommen sind bleiben Charakter und viele andere positive Eigenschaften auf der Strecke. Ich bin Cannabiskonsument und habe mich vom deutschen Hanfverband nie vertreten gefühlt. Das ist die politisch korrekte Opposition und im Hinterzimmer haben wir uns alle wieder lieb. Was macht denn der Hanfverband wenn Cannabis und Nebenprodukte legalisiert sind. Dann heißt es, oh wie ärgerlich, ich habe mich selbst abgeschafft und bekomme kein Geld mehr. Es geht doch in letzter Konsequenz niemals um Charakter, sondern immer nur um Posten, Geld und Macht.

  9. mze

    Dass die zitierte und hier auch Fotos spendende Mutter des Opfers die Zusammenarbeit mit dem DHV München eingegangen ist sowie die Einladung der „verantwortungsvollen Polizeibeamten“ akzeptiert – oder sogar fordert – ist wohl wirklich für manchen hier nicht vorstellbar.

    Solche Entscheidungen der Angehörigen sollte man schon einfach respektieren und nicht gleich den Trauermarsch als solchen im Vorfeld diskreditieren … um wieder nur ganz eigene Erfahrungen und Vorstellungen in den Vordergrund zu rücken. Pietätlos.

  10. Jo

    Ich habe in meinem Leben viel Polizeigewalt kennen gelernt. Ich habe gesehen wie schnell nach der Waffe gegriffen wird. Es ist ein Wunder das hier nicht sowas passiert ist. Ich habe erlebt wie die Polizei immer und immer wieder Leben zerstören. Wie Menschen von ihnen regelrecht Vergewaltigt werden. Und ich sehe wie in der Politik einfach so weiter gemacht wird. Jemandem seine Medizin wegzunehmen ist das selbe wie einen Rollstuhlfahrer umzuschubsen. Und der Mann der Geschossen hat, gehört lebenslang eingesperrt. Gebt den Hanf frei, damit diese Sinnlose Menschenjagt endlich ein Ende hat. RIP

  11. Harald

    @mze
    Ich kann nur für mich sprechen und kann nur sagen, die Entscheidung der Mutter ist zu respektieren und zu akzeptieren, daran gibt es nichts zu rütteln und es steht auch niemand zu diese Entscheidung zu kritisieren. Es ist so persönlich, dass es Niemand etwas angeht oder das Recht gibt darüber zu urteilen. Das hat allerdings überhaupt nichts mit einer Meinung zum Hanfverband zu tun. Man hätte die letzten Jahre deutlich mehr tun können als man getan hat und es nicht bestreitbar, dass es jeden Tag neue Opfer gibt, denen das Leben versaut wird, seitens des Staates. Ich bitte das richtig zu bewerten, zu unterscheiden und einzuordnen. Meine persönliche Meinung zu einer Organisation hat überhaupt nichts zu tun mit diesem schrecklichen und tragischen Ereignis. Jedoch ist seitens euch auch zu beachten, dass jeder Mensch eine persönliche Schmerzgrenze hat und so machen Kommentator hier wurde offensichtlich schon zu viel persönlicher Schmerz zugefügt. Ich verteidige damit nicht die Bemerkung, sondern die Sache als Ganzes und in der Tat ist es schwer vorstellbar mit den Verfolgern in einer Reihe zu laufen. Es zeigt aber auch ganz deutlich, dass die Frau Größe besitzt. Wenn die „andere Seite“ nur einen Bruchteil dieser Größe hätte würden solche Dinge nicht mehr passieren. Es gibt jetzt und gab auch historisch zu viele Ja-Sager und nur aus diesem Grund gibt es jeden Tag neue Opfer, die meisten in Anführungszeichen nur mit seelischen Wunden, jedoch auch immer mehr mit schlimmen körperlichen Verletzungen, zusätzlich zu der erlittenen Qual. Was ist mit diesen Opfern? Wer hilft diesen oder spendet ihnen Trost. Ganz einfach bis vielleicht auf das persönliche Umfeld absolut Niemand. Es gibt Strafen, die zwar nicht so schlimm sind wie der Tod, aber ein stigmatisiertes und zerstörtes Leben kann dem auch sehr nahe kommen., denn diese Qual kann eben ein ganzes Leben dauern. Was ist damit?

  12. Ralf Med

    Über den DHV habe ich mir Gedanken gemacht, als ich vor ein paar Wochen, in einem derer Berichte, etwas kommentiert habe. In meinem Kommentar habe ich geschrieben, das ich es sehr schlecht finde dass das CBD so extrem teuer verkauft wird, einfach eine Schweinerei ist.

    Am nächsten Tag war der Kommentar weg ! Leider auch beim DHV geht es wohl „auch“ ums Geld !

    Trotzdem ist es gut das sie etwas für Hanf Konsumente etwas tun !

  13. R. Maestro

    Nicht einmal zu einer Entschuldigung bereit/fähig/willig.
    Es zeigt, mit welcher Selbstverständlichkeit diese W….er agieren.
    Davon hört man kaum etwas. Aber von einem Herrn Lübcke.
    Endlich geht auch den Politikern das Arschwasser!
    Mein Bruder hat einem Kumpel das Leben gerettet. Ihn hat selbst hat der Zug dabei halbiert.
    180 cm sind auf 2×90 cm heimgekommen.
    Auch hier waren diese Schnarcher zu feig/blöd/emotionel verarmt, seiner Familie zu offerieren, ob es Mord, Selbstmord oder ein Unfall war.
    Besser ich halte jetzt mein Maul.
    Den Hass hat sich dieses Stück Viehscheisse verdient und erarbeitet.
    Davon werde ich auch nie im Leben und darüber hinaus abrücken!!!

    Oh Gott, Diarrhö ist sicher angenehmer, als unsere selbstherrliche grüne Pest!

  14. Micha Greif

    Gegen den Hass. Gegen Einseitigkeit. Und gegen Polizeigewalt.

    Puh, ganz schön krass was manche hier schreiben. Es ist immer einfach, diejenigen zu kritisieren, die etwas machen. Doch bitte berücksichtigt dabei, dass der gesamte Hanfverband München zu 100% ehrenamtlich arbeitet, was teils mit erheblichen persönlichen Opportunitätskosten verbunden ist. Da können selbst wir als eine der bundesweit aktivsten regionalen Legalisierungsgruppen nicht immer alles in dem Umfang machen, wie wir es gerne würden. Falls jemand die Arbeitsweise und den Umfang beeinflussen möchte, ist er/sie herzlich eingeladen selbst mitzuwirken und mitzuentscheiden. Und der DHV im allgemeinen würde auch sehr gerne deutlich mehr Leisten, doch die Ressourcen sind nunmal sehr begrenzt. Zum Vergleich: Der DHV hat nur rund 3.000 Mitglieder, Greenpeace rund 600.000, der ADAC ca. 20.000.000.

    Während wir Münchener nun von der einen Seite rhetorische Prügel beziehen, dass wir mit der Polizei „gemeinsame Sache“ machen würden, wirft uns die andere u. A. Seite vor, dass wir diesen Polizeieinsatz überhaupt kritisieren, es sei doch alles in Ordnung, er sei doch selbst schuld wenn er Dealer ist und flüchtet, unsere Demo würde den Verkehr stören etc. Schon schräg, wie wenig manche auf Grund- und Menschrechte geben. Polizeigewalt ist eigentlich nicht unser Kernthema, da es hier jedoch um einen Cannabisdealer geht, der Fall sehr krass ist und sich Amnesty International überraschenderweise hier sehr bedeckt hält, haben wir uns der Sache bereits über einen langen Zeitraum hinweg angenommen und beispielsweise Polizeipräsident Kopp auf einer Podiumsdiskussion hierzu befragt. Auch dafür gabs wieder Kritik von beiden Seiten. Kann nun jeder für sich deuten, ob das heißt „Na dann: Alles richtig gemacht!“ oder „Na dann: Kann man auch alles sein lassen!“. Wir haben uns stets fürs weitermachen entschieden. Der Polizeipräsident hat unser Teilnahmeangebot übrigens abgelehnt. Wir erhalten jedoch Unterstützung von LEAP – Law Enforcement Against Prohibition. Diese Organisation ist ein lebender Beweis, dass es – auch beim Thema Drogen – sehr vernünftige Cops gibt. Wenn man sich pauschal gegen die Polizei stellt, stärkt man deren Korpsgeist und Abwehrhaltung. Unser Ziel ist jedoch die gerechte Bestrafung und Entwaffnung des Todesschützen von Burghausen. Und selbst falls wir das jetzt nicht erreichen sollten, so werden zumindest einige Polizeibedienstete intern nachfragen wer das war. Wenn ich Polizist wäre, würde ich Einsätze mit diesem Kollegen verweigern. Wenn das viele machen, könnte das auch zu Konsequenzen führen.

  15. buri_see_käo

    Als sich mit dauerhaften körperlichen Schäden Überlebende des Breitscheidt-Anschlages, z.T. dadurch erwerbsunfähig geworden wegen finanzieller Entschädigung/Unterstützung an deutsche Behörden wandten, wurde denen empfohlen, sich an die KFZ-Versicherung der Firma des eigentlichen LKW-Fahrers (in Polen) zu wenden. Ganz nazifein hatte man geeignete Verordnungen hervorgekramt…
    Und sollte von Behördenmitarbeitern, Politikern, Edelmenschen je das Wort Entschuldigung ausgesprochen werden, so empfehle ich, die Worte drum herum mit in das Verständniss des gesamten Satzes einzubeziehen. Nach kurzer Erwähnung seiner Verfehlungen sagte der ed’le Martin Winterkorn: „Dafür entschuldige ich mich.“ Analyse:
    Der Missetäter rühmt sich seiner Machenschaften, bäumt sich vor den nachteilig Betroffenen auf, und spricht sich selbst! von seiner Schuld (/Verantwortung) frei.
    Leitkultur in ihrer höchsten Form, Lieschen Müller und Michel Mustermann empfinden schluchsend Genugtuung, mir platzt der Hut, und der Verbrecher geht siegreich heim und schleudert sich einen.
    Bei einem Mindestmass an Humanität muss es natürlich heissen: ich bitte um Entschuldigung. Nur zum Vergleich, anderswo, in Thailand sagt man: „Khor Töht“ = (ich) bitte (um) Bestrafung.
    Dann am heutigen Tag (20.07.) A.Merkels dämliches Gelaber von einer Pflicht zum Widerstand, Knüppel Ahoi, wer es wagt.
    Bewusst verwende ich auch ggf. den Begriff Geschmeiss, wenn es die Wertschätzung der Bevölkerung(-gruppen) durch Politik, Kapital betrifft, denn in nahezu jedem Land der Welt hätten die Fahnen auf Halbmast gehangen, wenn es ein Schadensereignis wie das ICE-Unglück von Eschede gegeben hätte – aber unter Hyänen?
    Und sonst?:
    https://www.braunschweiger-zeitung.de/gifhorn/article226536289/Grosseinsatz-der-Polizei-in-Gifhorn-Schlag-gegen-Drogenszene.html
    mfG fE

  16. Harald

    @ Micha Greif
    Ich kann deine Argumente sehr gut nachvollziehen und verstehe sie auch. Ich denke viele von euch glauben noch an das „Gute“ . Nur Leute, die solche Verbrechen decken und fördern sind nicht würdig, dass man überhaupt mit ihnen redet. Alleine die Antwort dieses Nichtmenschen in Uniform spricht Bände. Mit solch gewissenlosen Schergen spricht man nicht, das ist menschlicher Abfall und zeigt ganz klar die Denke dieser Söldner auf. Das sind Gegner und keine Opfer und wenn du Bilder von Polizeieinsätzen siehst, dann weißt du ganz genau wie gewissenlos und menschenverachtend diese Truppe unterwegs ist. Das hat auch nichts mit Loyalität zum Dienstherren zu tun, sondern mit dem persönlichen Charakter. Erinnere dich an die Bilder von Stuttgart 21, wo diese Truppe mit brutalster Gewalt gegen Menschen jeden Alters vorgegangen ist und als Heldentat mit einem Wasserwerfer einem wehrlosen alten Mann die Augen rausgeschossen hat. Und für was ? Für korrupte Wichser aus der Politik. Der ganze Apparat stinkt entsetzlich und ist absolut gewissenlos. Mit solchen Typen verhandelt man nicht, solche Typen bekämpft man, denn was sie gegen uns jeden Tag veranstalten, ist gewissenloser Krieg, fern jeden Anstandes und jeder Moral. Ich stelle diese Typen auf die gleiche Stufe wie die Söldner von Blackwater. Hüte dich vor den angeblich anständigen, sie verteidigen nicht das Recht sondern die Unterdrückung. Anstatt eure Kraft für diese Truppe zu vergeuden werbt lieber mal Mitglieder und das mit vernünftigen Argumenten und tatsächlichen Aktionen, das hat nämlich Greenpeace getan und tut es weiter. Macht zum Beispiel mal ein öffentlich einsehbares Register von Cannabiskonsumenten, die Opfer von Polizeigewalt wurden. Zeigt den Leuten was hier wirklich abläuft. Rüttelt sie wach und dann werden euch die Mitglieder nur so zuströmen. Political Correctness ist von Leuten erfunden, welche nie vor haben sich selbst daran zu halten. Gewalttätern kann man nicht mit Blumenkränzen kommen. Denke mal darüber nach.

  17. Micha Greif

    @Harald
    Betreffend dem Wasserwerfer-Opfer bei Stuttgart21 bin ich völlig bei dir. Klares no go! Ich hoffe, das gegen den Täter ermittelt wurde und dieser Konsequenzen tragen musste, was bei Polizeibediensteten leider zu selten der Fall ist. Zugleich glaube ich fest daran, dass die große Mehrheit der Polizeibediensteten eine solche Körperverletzung nicht gut heißt. Statt die Polizei, die es aktuell wohl in praktisch allen Staaten der Welt braucht, pauschal abzulehnen wirke ich lieber auf eine Änderung der politischen und rechtlichen Vorgaben hin (z. B. im Rahmen der NoPAG-Demo, die wir als Bündnismitglied aktiv unterstützt haben), denn schließlich sind Polizisten „Vollzugbeamte“, die größtenteils Vorgaben vollziehen müssen. In Nimbin (Australien) z. B. schützt die Polizei angeblich sogar Cannabisgeschäfte, da die lokale Politik voll dahinter steht. Und aus Berlin beispielsweise gibts anscheinend praktisch keine Razzien wegen CBD-Gras und die „geringe Menge“ zum Eigenbedarf ist vergleichweise hoch.

    Auch daher befürworte ich stark, gezielt nur diejenigen anzugehen, denen ein relevantes persönliches Fehlverhalten anzulasten ist. So waren wir beispielsweise im Falle eines Einsatzes gegen einen Patienten hoch erfolgreich mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde + Schadensersatzforderung + anschließender Pressemitteilung. Wir erreichten, dass die Polizei – vermutlich bundesweit erstmalig – Schadensersatz für einen Joint zahlen musste. Die Meldung landete bundesweit in sehr vielen Artikeln, z. B.: https://www.vice.com/de/article/4343yq/der-bayerische-staat-muss-diesem-kiffer-seinen-joint-bezahlen Damit konnten wir zugleich die Behandlung der Cannabispatienten thematisieren und den Druck für entsprechende polizeiinterne Schulungen massiv vergrößern.

    „Anstatt eure Kraft für diese Truppe zu vergeuden“
    Soviel haben wir ja gar nicht mit der Polizei zu tun. Meist nur im Rahmen von Demonstrationen und öffentlichen Diskussionen.

    „… werbt lieber mal Mitglieder und das mit vernünftigen Argumenten und tatsächlichen Aktionen“
    Machen wir bereits.

    „Macht zum Beispiel mal ein öffentlich einsehbares Register von Cannabiskonsumenten, die Opfer von Polizeigewalt wurden.“
    Ist die Frage, ob das überhaupt von den Konsumenten gewünscht ist. Und wie schon geschrieben, sind unsere Ressourcen begrenzt, auch die personellen. Ich arbeite bereits Teilzeit, um das aktuelle Arbeitsvolumen ehrenamtlich stemmen zu können, das kann leider nicht dauerhaft so weiter gehen. Daher sind neue Leute, die auch selbst etwas umsetzen wollen, bei uns herzlich willkommen. Und natürlich könntest du deine Projektidee auch selbstständig umsetzen, wir würden das auf jeden Fall auf unserer Seite teilen.

    „Zeigt den Leuten was hier wirklich abläuft. Rüttelt sie wach und dann werden euch die Mitglieder nur so zuströmen.“
    Machen wir. Doch so ein Zustrom ist leider kein Automatismus. Zumal wir, wenn gerade eine Petition aktuell ist wie die von der ACM jetzt oder zuvor unsere eigene für ein Modellprojekt in München, dann haben wir eher ein Fokus aufs Unterschriftensammeln (statt Mitgliedschaftswerbung etc.).

    „Gewalttätern kann man nicht mit Blumenkränzen kommen.“
    Selbst wenn die Botschaft nicht beim Gewalttäter ankommt, so kommt sie doch bei anderen Beteiligten und der interessierten Öffentlichkeit an.

  18. Harald

    @ Micha Greif
    Danke für deine Antwort, die ich bereits heute Nacht gelesen habe. Ich habe aber nicht darauf geantwortet, weil ich erst über deine Zeilen nachdenken musste. Ich finde deine Bemühungen ehrenwert und habe Respekt davor, zumal du es offenbar aus Überzeugung tust, ohne finanzielle Interessen, sondern im Gegenteil, sogar noch erheblichen finanziellen Aufwand hast. Ich gehe auch in vielen Punkten mit dir, aber deine (eure) Ansicht über die Polizei kann ich nicht teilen. Ich bin jetzt knapp 60 Jahre alt und habe einfach zu viel erlebt, was diese Truppe anbelangt und die Negativnachrichten reißen nicht ab. Unabhängig davon, dass es sich um Vollzugsbeamte handelt, hat trotzdem jeder Mensch einen eigenen Willen und kann vor jeder Handlung frei entscheiden ob er sie ausführt und wie er sie ausführt. Ich gebe dir ein Beispiel. In Pforzheim wurde vor einiger Zeit, eine 72-jährige, kranke Rentnerin angeklagt, wegen dem Eigenanbau von Cannabis. Die Dame ist Hartz4- Empfängerin und wurde vom Gericht zu fast 2000.- Euro Geldstrafe verurteilt. Kannst du dir nur im entferntesten vorstellen, was das für einen solchen Menschen bedeutet. Ein Staat und seine Söldnertruppe, die so etwas tun, sind gewissenlos bis ins Mark. Dieses Beispiel ist kein Einzelfall, sondern eher die Regel. Es werden Arztpraxen durchsucht, um die Mengen zu prüfen, welche auf den Rezepten stehen, etc. … etc.. Das ist stattlicher Terror und von Anstand und Moral Lichtjahre entfernt. aus diesen Gründen werden wir mit Sicherheit nie zusammenkommen. Unsere Meinungen sind zu weit auseinander. Nichts desto trotz wünsche ich dir (euch) viel Erfolg bei euren Bemühungen und wenn ihr tatsächlich irgendwann einmal die Spur wechselt und solche Vorkommnisse nicht mehr relativiert, habt ihr meine volle Unterstützung, auch finanziell und ich glaube so denken viele. Es gibt einfach Dinge im Leben für die gibt es keine Entschuldigung!!! Good luck für dich (euch)!!!!!!!

  19. Fred

    @MIcha Greif

    Ihr vom DHV macht einen tollen Job. Ihr versucht alle relevanten Schichten unter einen Hut, bzw an einen Tisch zu bringen, um eine Lösung in dieser unsäglichen Geschichte namens War on Drugs zu finden. Und seit damit verdammt weit vorangekommen. Außer einer ideologisch festgefahrenen Regierungstruppe trennt uns wahrscheinlich nur noch sehr wenig von einer vernünftigen Lösung.

    Macht weiter so. Eine veränderte Drogenpolitik kann nur gelingen, indem man die Gesellschaft mitnimmt und überzeugt. Eine Alternative dazu gibt es nicht.

  20. Ralf

    @Fred
    „Ihr versucht alle relevanten Schichten unter einen Hut, bzw an einen Tisch zu bringen,….. “
    Voll deiner Meinung, wobei du und der DHV ganz alleine bestimmt wer die relevanten und wer die „nicht relevanten“ auch Unterschichten (in einer weiteren Version dann Untermenschen) genannten „Schichten“ sind.
    Danke für dein outing!

  21. Ralf

    „Macht weiter so. Eine veränderte Drogenpolitik kann nur gelingen, indem man die Gesellschaft mitnimmt und überzeugt. Eine Alternative dazu gibt es nicht.“

    Niemand der ein Leben lang von den Schergen dieser „Gesellschaft“ gequält worden ist braucht diese noch irgendwohin mitzunehmen, denn davon daß ein Apfel der vom Baum fällt, sich nach unten bewegt braucht man niemanden zu überzeugen, das nennt man Axiom oder: Keines Beweises bedürfrige Tatsache. Das weiß jeder der in Physik aufgepaßt hat.
    Daß eine LEGAL Alkoholdrogensüchtige Gesellschaft dieses Verhalten auch andern Substanzgebrauchern aus Gründen der GLEICHBEHANDLUNG und GERECHTIGKEIT zugestehen muß, wenn sie nicht mit zweierlei Maß mißt und sich permanent eines Rechtsstaates brüstet, der nicht existiert, ebenfalls.
    Das ich alle Menschen gleich behandeln muß ist ein soziales Axiom also auch eine : Keines Beweises bedürftige Tatsache und deswegen ein Menschenrecht, darüber gibt es so wenig zu verhandeln wie über das erste Newtonsche Axiom.
    Wenn die Gesellschaft das nicht akzeptiert und eine Gruppe bevorzugt, während sie die andere mit Gewalt überzieht ist sie einfach nur eine UNRECHTSGESELLSCHAFT die, und das muß man natürlich auch mit einberechnen, jetzt schon über fast ein ganzes Jahrhundert, (mehr als genug Zeit um sein begangenes Unrecht einzusehen), Minderheiten verfolgt, und für mich nur noch ein Grund ist auszuwandern und diese zu bekämpfen.
    Da diese Unrechtsgesellschaft das weiß, maßt sie sich an , mich auch noch um den ganzen Erdball zu verfolgen, läßt mich nicht mal im Ausland in Ruhe und versucht mich in ihre schmutzigen Finger zu kriegen, so wie es jede dreckige Diktatur auf der Welt macht!
    An ihren Methoden kannst du sie erkennen. Deutschland unbelehrbar EINIG Naziland !
    Für jeden Krieg, und dieser hier ist uns uns offiziell erklärt worden, der beendet werden soll gibt es Friedensverhandlungen. Diesen geht aber zwingend und ohne Ausnahme ein WAFFENSTILLSTAND voraus ohne den geht es nicht. Ich verhandle mit niemandem über Frieden der mich weiterhin mit Waffengewalt bedroht und alle die es trotzdem tun sind VERRÄTER sonst nichts basta und aus!
    Wenn die Mutter des Andre
    die Schergen (Mörder) einlädt dann ist das ihre Entscheidung und es ist meine, das als Verrat an ihrem toten Sohn zu sehen und keinesfalls pietätlos, denn pietätlos ist damit sie, und ich fordere sie hiermit auf dieses dreckige Mördergesindel wieder auszuladen!

  22. Ralf

    @Fred
    „Eine Alternative dazu gibt es nicht.“
    Ach,ja? In etwa so, wie bei der mit der Raute?
    Gut daß es immer wieder Menschen gibt die alle alternativen des Universums schon im voraus kennen, in solcher GESELLSCHAFT kann man sich ja richtig sicher fühlen, du solltest Bundeskanzler/in werden!

  23. Ralf

    @Micha Greif
    https://www.n-tv.de/politik/Wasserwerfer-Opfer-bekommt-120-000-Euro-article19419686.html
    Die Täter dieser massiven mehrfachen Körperverletzung wurden natürlich nicht bestraft, sie sind mittlerweile abgewählt das ist alles….., wie immer, auch der Wasserwerferschütze nicht, die arme Sau hat ja nur Befehle befolgt, natürlich….auch wie immer. Nun kann sich noch jeder die Frage selbst beantworten, ob er sich für beschissene lumpige 120 000 Euro die Augen rausschießen lassen würde und den Rest seines Lebens so gut wie blind fristen.
    „Wagners Anwalt Mann begründete die Annahme der Entschädigungsangebote damit, dass das Land mitgeteilt habe, dass es sich bis zum 31. Dezember dieses Jahres an die Angebote gebunden fühle. Wenn diese Frist verstrichen wäre, hätten seine Mandanten Klagen einreichen müssen. Dies wäre mit Risiken und einem Zeitverzug verbunden gewesen.“
    Man hat also die Opfer, anstatt anständig von unseren Steuergeldern(damit in unserem Namen) zu entschädigen, auch noch erpresst und unter Zeitdruck gesetzt, wie erbärmlich das ganze, und dann auch noch unter den GRÜNEN aus den“relevanten Schichten“, noch Fragen?

  24. Ralf

    @mze
    „verantwortungsvollen Polizeibeamten“
    Wenn das welche sind die sich für das, was ihre Kollegen ungestraft und von der Staatsanwaltschaft gedeckt(damit sind diese Leute Mittäter) verbrochen haben entschuldigen, und versprechen während ihres Dienstes keine Cannabiskonsumenten mehr zu verfolgen(man kann immer wegsehen) was heißt, keine Leben mehr zu zerstören, kann ich das akzeptieren, das wäre der von mir geforderte „Waffenstillstand“ bevor man mit dem Feind (War of Drug-consumers) Frieden machen kann.
    @Harald
    „die Entscheidung der Mutter ist zu respektieren und zu akzeptieren, daran gibt es nichts zu rütteln und es steht auch niemand zu diese Entscheidung zu kritisieren. Es ist so persönlich, dass es Niemand etwas angeht oder das Recht gibt darüber zu urteilen.“

    Da kann ich dir nicht zustimmen, die Entscheidung der Mutter ist solange persönlich, solange sich das ganze im persönlichen Bereich abspielt, etwa auf dem Friedhof obwohl der auch schon öffentlich ist, aber das akzeptiere ich noch, oder als private Veranstaltung, nicht aber bei einer politischen Demonstration zu der die Öffentlichkeit eingeladen ist! Ihr Toter(RiF) gehört ihr ganz alleine die Art der Meinungsbildung über diesen Tod und die organisierten Mörder, ab dem Moment wo sie in der Öffentlichkeit stattfindet, nicht mehr. Ich hoffe du siehst jetzt den Unterschied.

  25. mze

    Hust! Während ein gewisser Mensch selbst höchst allergisch reagiert – nur weil andere sich anmaßen, das Verhalten der Person in Internet-Kommentaren als leicht problematisch zu beschreiben und deswegen freundliche Hinweise geben – fordert dieser Mensch anschließend aggressiv von einer trauernden Mutter – die den Verlust ihres Sohnes zu beklagen hat – dass diese besser nach seinen Vorstellungen agieren sollte?! Hab ich das richtig verstanden? Wow! Reflexion wäre da dann wohl auch ein angebrachtes Zauberwort …

  26. Harald

    @mze, Ralf
    ich verstehe euch wirklich nicht. Ihr bekriegt euch hier regelrecht und die Gegenseite lacht. Ich kann euch beide verstehen und warum ist es verflucht noch mal nicht möglich, dass jeder dem anderen seine Meinung lässt. Haben wir nicht schon genug Meinungsdiktatur? Müsst ihr hier auch noch damit anfangen? Der Gegner ist nicht hier sondern auf der anderen Seite. Ich habe die Schnauze so voll von Moralaposteln, die meinen ihre Meinung ist die einzig wahre. So etwas ist leider auch ein Akt von Dummheit. Ich bin nicht für das Vorgehen des Hanfverbandes und habe dies auch geäußert, aber ich habe hohen Respekt vor der Leistung von einem Micha Greif. Ich denke so geht es auch. Und nun zu die mze, da du in keinster Weise die psychische Verfassung der Mutter kennst, könnte es theoretisch ja auch sein, dass man sie belabert hat. Wie gesagt theoretisch. Ich akzeptiere aber den Willen der Mutter, denn es steht mir nicht zu sie zu kritisieren. Trotz allem muss ich es nicht gut finden, was ich auch nicht tue. Ein bisschen mehr gegenseitiger Respekt und Größe wären angebracht, ansonsten macht ihr euch nur lächerlich.

  27. Micha Greif

    @Harald
    Danke für deine Wertschätzung und die Glückwünsche! Es gibt sicherlich einige Polizeieinsätze, die nicht korrekt verlaufen sind und sowas wird es leider immer wieder mal geben. Die Frage ist: Was passiert danach? Es macht ja einen Riesenunterschied, ob die Verantwortlichen dafür intern gelobt werden oder ob Sie Konsequenzen für Ihre Fehlverhalten zu spüren bekommen. Es mangelt hierzulande leider stark an Konsequenzen für die Verantwortlichen, wie beispielsweise hier aufgedeckt wird: https://correctiv.org/aktuelles/justiz-polizei/2015/08/20/polizisten-nur-selten-vor-gericht/ Doch es gibt viele Möglichkeiten, darauf einzuwirken. Eine davon ist, Betroffene zu ermutigen, Beweise zu sammeln, Strafanzeige und Dienstaufsichtsbeschwerde zu erstatten und ggfs. dabei zu helfen. Das hab ich schon mehrfach gemacht. In Bayern gibts zudem die Möglichkeit, auch als Einzelperson eine Petition an den Landtag zu richten. Leider entscheiden sich jedoch einige gegen diese Schritte, obwohl sie allesamt völlig kostenfrei sind. Falls jemand hier ebenfalls wertvolle rechtliche Informationen weiter geben möchte: Die Grüne Hilfe freut sich sicherlich über weitere ehrenamtliche Unterstützung.

    @Fred
    Danke auch dir für die Wertschätzung!

    @Ralf
    Der DHV schließt keine „Schicht“ aus. Die meisten unserer Unterstützer und Aktiven (auch und insbesondere in unserer Münchener Gruppe) sind sicherlich aus der Unter- und Mittelschicht. Ich bin selbst Arbeiterkind.

    Die Unterstellungen gegenüber der Mutter des Getöten empfinde ich im Übrigen als höchst respektlos. In welcher Position befinden Sie sich, dass Sie Forderungen an Sie stellen? Wenn Ihnen das Veranstaltungsformat nicht passt, steht es Ihnen schließlich bereits absolut frei, nicht hin zu gehen oder eine Veranstaltung nach Ihren Wünschen anzumelden. Es selber besser machen, statt über andere (ehrenamtliche) zu meckern, wie wärs damit?

  28. Ralf

    Die Mutter kann natürlich machen was sie will, und ich unterstelle ihr auch nichts, sie muß nur damit rechnen daß, wenn da Heuchel-Bullen und Freunde des Mörders mit laufen, was ich immer noch nicht glaube, sich evtl. der Ermordete im Grab herumdrehen wird!
    @mze
    „…….Hab ich das richtig verstanden? “
    Nein das hast du so falsch verstanden, wie du es falsch verstehen willst !

    “ fordert dieser Mensch anschließend aggressiv von einer trauernden Mutter – die den Verlust ihres Sohnes zu beklagen hat – dass diese besser nach seinen Vorstellungen agieren sollte?!“
    Ich fordere gar nichts, sondern gebe nur meine Meinung wieder, was du aber machst sind haltlose Unterstellungen um diese zu unterdrücken!
    @Michael Greif
    „Der DHV schließt keine „Schicht“ aus.
    Doch das tut er, er schließt alle die aus, die er als Schwarzmarkt und dubiose Gestalten teilweise als Mafia bezeichnet, und auf deren Kosten er seine Kampagnen durchzieht.
    @Harald
    „Ich akzeptiere aber den Willen der Mutter, denn es steht mir nicht zu sie zu kritisieren.“
    Natürlich steht es jedem zu, jeden zu kritisieren, solange die Kritik sachlich ist, schon mal was von freier Meinungsäußerung gehört?
    Auf mein Argument, daß es sich um eine Aktion in der Öffentlichkeit handelt, die außerdem noch hoch politisch ist, hat es natürlich wieder niemand nötig einzugehen, statt dessen nichts als leeres Bla Bla und verwaschene persönliche Angriffe auf mein Recht, meine Meinung zu äußern.
    Ich versuche es deswegen noch einmal, vielleicht kapiert ihr das ja dann.
    Durch diese Aktion ist der Ermordete automatisch institutionalisiert. Es fragt sich nun, wer ein Recht dazu hat, die Mutter ja ,alle weiteren Opfer der Schergen auch, die BULLEN GANZ SICHER NICHT und davon kann mich niemand abbringen. Die sollen mit ihrem verlogenen gewalttätigen Arsch zu Hause bleiben, solange sie so weiter machen und ihr Unrecht nicht einsehen wollen.
    Ich selbst habe natürlich keinen Bock dieses Unrechtsland zu betreten ich habe nämlich von kriminellen Bullen die Schnautze voll für den Rest meines Lebens.

  29. Ralf

    @Michael Greif
    “ Es gibt sicherlich einige Polizeieinsätze, die nicht korrekt verlaufen sind und sowas wird es leider immer wieder mal geben.“
    Beantworte mir diese Frage und die Diskussion ist damit für mich so oder so beendet: Sind für dich die „normalen“ Bulleneinsätze gegen Cannabis und ihre User korrekt oder nicht?
    Sind sie Unrecht oder nicht?
    Ein einfaches ja oder nein genügt, relativierendes bla bla kannst du dir in die Haare schmieren.
    Ich bezweifle daß ich diese einfachen beiden Antworten bekomme, was dann aber auch eine Antwort ist!

  30. Ralf

    @Harald
    „Trotz allem muss ich es nicht gut finden, was ich auch nicht tue.“
    Was genau, mußt du nicht gut finden? Bitte hilf mir auf die Sprünge.

  31. Harald

    @ Ralf
    Ich finde es nicht gut, dass die Mutter mit dieser Söldnerbrigade in einer Reihe läuft, denn sie haben einen Mörder unter sich und praktizieren jeden Tag schreiendes Unrecht.

  32. Ralf

    @Harald
    Siehst du, genau das habe ich erwartet. Du bist also meiner Meinung. Sinngemäß habe ich genau das selbe gesagt. Ich bin nur etwas konkreter geworden und habe meine Meinung erklärt. Diese wäre hier überhaupt nicht repräsentiert, wenn ich mich nicht geäußert hätte. Sie wäre also aus falscher Pietät heraus unterdrückt worden.
    Im Gegensatz zu dir hat der @Michael Greif ja auch meine Frage erwartungsgemäß nicht beantwortet. Soll ich sie nochmal stellen, an ihr entscheidet sich alles?
    @Micha Greif:
    Sind für dich die „normalen“ Bulleneinsätze gegen Cannabis und ihre User korrekt oder nicht?
    Sind sie Unrecht oder nicht?
    Ich warte immer noch!
    Ich gebe dir darüber hinaus eien Rat: Gründe deinen eigenen DHV wobei das V dann für VEREIN und nicht für VERBAND stehen muß denn ein solcher wäre demokratisch strukruriert und keine Diktatur wie die private Firma des Herrn Wurth.

  33. Harald

    @ Ralf
    Ich war von Anfang an der selben Meinung. Das was uns unterscheidet ist die Umsetzung der Meinung. Ich versuche es nochmals zu erklären. Ich habe kein Problem damit meine Meinung zu äußern, allerdings würde ich dies nie der Mutter sagen in Form von Kritik, das steht mir moralisch nicht zu. Ich kann ihre Entscheidung zur Kenntnis nehmen und sie auch nicht gut finden, aber ich muss sie im Zuge des menschlichen Miteinanders akzeptieren, ansonsten bin ich in der Diktatur angekommen und mache genau das, was die andere Seite seit Jahrzehnten betreibt. Das was gegen Cannabisuser abläuft ist ja schon Faschismus und eine grobe Verletzung der Menschenrechte. Die jeweilige deutsche Regierung, egal welche und in welcher Konstellation, hat sich noch nie um die Menschenrechte geschert, wenn es ihr nicht in den Kram gepasst hat. Diese Keule wird immer nur rausgeholt, wenn sie damit eines ihrer verwerflichen Ziele erreichen wollen. Ansonsten dealen sie Waffen (welche übrigens über Umwege, vielfach mit Geld aus dem Handel harter Drogen bezahlt werden) und schert sich keinen Dreck um Recht und Gesetz oder Moral. Gutes Beispiel und das liegt schon lange zurück, schon Franz-Josef Strauß stand in Beziehung zu Monzer al-Kassar, der ja auch ein „lupenreiner Demokrat und Ehrenmann“ war. Vor dem Gesetz sind wir alle gleich. Es darf nur niemand genauer hinsehen, oder den Vorhang auf die Seite ziehen, ansonsten hat er den Geruch verwesender Leichen in der Nase. Und auch heute hat ja alles seine Ordnung. Schau dir nur das Foto vom letzten G20-Gipfel an. Da steht die ganze Wichstruppe in trauter Eintracht mit dem saudischen Mörderprinz, der Kashoggi in der türkischen Botschaft zerlegen ließ. Das sagt doch wohl alles. Auf diese Stufe von Dreck möchte ich mich nie begeben und dieser Mörderclub pocht auf Recht und Ordnung. So absolut dreckig und verkommen kann unsereins nie werden, dazu muss man charakterlich absolut verwahrlost sein. Begriffen?

  34. mze

    Zitat Ralf: „ich fordere sie hiermit auf dieses dreckige Mördergesindel wieder auszuladen!“

    Zitat Ralf: „Ich fordere gar nichts, sondern gebe nur meine Meinung wieder, was du aber machst sind haltlose Unterstellungen um diese zu unterdrücken!“

    Soviel also zu Wahrnehmung und Reflexionsfähigkeit.

    Alle hier abgegebenen Kommentare finden dazu auch in der Öffentlichkeit statt – man sollte sich daher nicht wundern, dass es da ebenfalls Kritik zu finden geben könnte. Ein Recht auf freie Meinungsäußerung wird auf dieser Webpräsenz dagegen nur gewährt – sollte ein gewisses Niveau unter- oder Grenzen überschritten werden, gibt es gute Gründe dieses Recht durch Löschung des Geschriebenen nicht länger zu garantieren.

  35. Ralf

    @mze
    Wenn man den Unterschied zwischen Forderung und Aufforderung nicht kennt, sollte man dringenst sein Deutsch überprüfen, und nicht anderen mit Zensur drohen, noch zumal man Artikel schreibt und besser(genauer,wahrhafter,exakter) wie die Blödzeitung sein will!
    Schon die Logik sagt mir daß es zwischen den beiden Worten „Forderung und Aufforderung“ einen Unterschied geben muß, sonst würden sie nicht existieren, du setzt sie aber fälschlicherweise einfach gleich, und schiebst mir das andere Wort einfach in den Mund.
    Eine Forderung ist etwas Verbindliches eine Aufforderung kann auch unverbindlich sein, also auch einen Wunsch ausdrücken!
    Wem das nicht reicht kann sich selbst informieren ich habe keinen Bock das hier noch zu tun, mir reicht`s nämlich!
    PS. Wenn ich geschrieben hätte, ich wünsche daß……, hätte das irgendetwas geändert? Ich glaube nicht!
    Soviel also zu Wahrnehmung und Reflexionsfähigkeit.

  36. Ralf

    @Harald
    „Ich kann ihre Entscheidung zur Kenntnis nehmen und sie auch nicht gut finden, aber ich muss sie im Zuge des menschlichen Miteinanders akzeptieren, ansonsten bin ich in der Diktatur angekommen und mache genau das, was die andere Seite seit Jahrzehnten betreibt.“
    Ersetze in deinem Satz „ihre Entscheidung“ durch „deine Meinung“, und du bist auf dem richtigen Dampfer, außerdem bleibt mir gar nichts anderes übrig als ihre Entscheidung zu akzeptieren, was soll ich denn dagegen tun können. Ich aktzeptiere sie ob ich das will oder nicht.
    @mze
    „Alle hier abgegebenen Kommentare finden dazu auch in der Öffentlichkeit statt“
    Ach so, nur kommentare finden in der Öffentlichkeit statt, politische Demonstrationen (Trauermarsch) aber nicht! Da hab ich doch mal wieder viel gelernt oder nicht?
    Was den Unterschied zwischen öffentlich und privat angeht, habt ihr eigentlich überhaupt meinen Text dazu gelesen? Geht doch mal darauf ein, ich Antworte doch auch auf alle eure Argumente!

  37. Ralf

    @Michel Greif
    Wußte ich`s doch, auf meine Fragen, schweigen im Walde wie immer! Was mir erst beim nochmaligen lesen deines Kommentars klar geworden ist, ist die Tatsache daß dieser Schreibtischmörder Scheißkerl von Bullenpräservativ eure ausgestreckte Hand beiseite geschlagen, und die Teilnahme abgelehnt hat, was mir aber auch vorher schon sonnenklar war, weil ich seit meiner Kindheit weiß wie diese Nazis ticken. So etwas kann man nicht anders als eine Erneuerung der Kriegserklärung an alle Cannabiskonsumenten auffassen und genau das ist es auch. Mit solch einem Abschaum kann man nicht reden oder gar verhandeln, und das hättet ihr von vorneherein nicht tun sollen. Der ist mit Sicherheit Alkoholiker und absolut lernresistent und meine Freunde und ich fühlen sich durch euer Gekungel mit solchen Gestalten verkauft und verraten. Deswegen gehen wir und 99% aller Cannabisuser auch nicht auf eure Demos. Statt von diesen Staatsverbrechern pseudolegalisiert zu werden bleiben wir lieber illegal, sehen das weiterhin als Auszeichnung und sind stolz darauf.

  38. Micha Greif

    @“Ralf“
    Zunächst mal arbeite ich wie gesagt zu 100% ehrenamtlich für die Cannabislegalisierung, Cannabis als Medizin gegen Polizeigewalt etc. und kann es mir daher schlichtweg nicht leisten, jede Onlinediskussion sofort zu beantworten und ewig fortzuführen, daher ist das hier mein letzter Kommentar in diesem Thread. Für jegliche weitere Diskussion können Sie zu unseren monatlichen Sitzungen kommen, mich/uns an unseren Infoständen ansprechen oder selbst eine öffentliche Diskussionsveranstaltung organisieren.

    Doch zunächst zu Ihren Aussagen & Fragen:
    „„Der DHV schließt keine „Schicht“ aus. Doch das tut er, er schließt alle die aus, die er als Schwarzmarkt und dubiose Gestalten teilweise als Mafia bezeichnet, und auf deren Kosten er seine Kampagnen durchzieht.“
    –> Weder der Schwarzmarkt, noch dubiose Gestalten, noch die Mafia stellen keine Schicht dar, sondern wohl eher ein Milieu. Und ja, das Ziel des DHV ist tatsächlich die Legalisierung. Das die auf Kosten krimineller Strukturen geht, ist doch klar.

    „Beantworte mir diese Frage und die Diskussion ist damit für mich so oder so beendet: Sind für dich die „normalen“ Bulleneinsätze gegen Cannabis und ihre User korrekt oder nicht?“
    –> Bei Ihrem Umgangston sind wir nicht per du. Die Frage ist zu undifferenziert, daher lässt sie sich nicht pauschal mit ja oder nein beantworten. Generell halte ich die Verfolgung von Cannabiskonsumenten für verfassungswidrig. Daher muß die Gesetzeslage geändert werden. Die aktuelle Gesetzeslage gibt jedoch leider noch eine Strafverfolgung her. Zur Weiteren Auseindersetzung hierzu empfehle ich die Ausführungen von Prof. Dr. jur. Lorenz Böllinger.

    „Ich gebe dir darüber hinaus eien Rat: Gründe deinen eigenen DHV wobei das V dann für VEREIN und nicht für VERBAND stehen muß denn ein solcher wäre demokratisch strukruriert und keine Diktatur wie die private Firma des Herrn Wurth.“
    Mit Verlaub, an diesem Statement erkennt man, dass Sie sich über unsere internen Strukturen beschweren, ohne diese zu kennen. In Münster habe ich bereits einen entsprechenden e. V. gegründet, der ebenfalls DHV Ortsgruppe ist. In München haben wir uns bewußt gegen den e. V. entschieden und sind dennoch demokratisch strukturiert. Ich bin sowohl als Vorstand wie auch als Sprecher in einem gewählten Amt, genau wie in einem e. V. auch. Im Grunde unterscheidet uns sehr wenig von einem e. V., wir haben jedoch den Vorteil, dass wir uns die einmaligen Gerichts- und Notargebühren zur Eintragung sowie die regelmäßigen Gebühren für Vorstands- und Satzungsänderungen sparen.
    Der Vorwurf der „Diktatur“ ist auch völlig daneben. Wir arbeiten auch nicht weisungsgebunden, wie es in jeder Firma der Fall ist.

    „Schreibtischmörder Scheißkerl von Bullenpräservativ […] diese Nazis […] Kriegserklärung […] Mit solch einem Abschaum kann man nicht reden […] Der ist mit Sicherheit Alkoholiker und absolut lernresistent […]“
    Solch eine „Rhetorik“ ist menschenverachtend und Wasser auf den Mühlen derer, die Cannabis nicht legalisieren und unsere Demo kritisieren wollen. Aber Sie wollen die Demo ja auch kritisieren (dürfen Sie auch), insofern passt das ja zusammen.

    „Deswegen gehen wir und 99% aller Cannabisuser“
    Wer ist „wir“? Und woraus erheben Sie en Anspruch, die Meinung von „99% alle Cannabisuser“ vertreten zu können? Warum organisieren Sie dann selbst keine Veranstaltungen? Es ist doch viel schöner, selbst etwas aufzubauen und zu leisten, als immer nur über andere herzuziehen.

    @MZE
    Danke für dein weiteres Statement!

  39. Ralf

    „–> Bei Ihrem Umgangston sind wir nicht per du. Die Frage ist zu undifferenziert, daher lässt sie sich nicht pauschal mit ja oder nein beantworten.“

    Bla,Bla,Bla, daß dieser Sche.ß kommt wußte ich. Natürlich kann man die Frage mit ja oder nein beantworten, man muß es sogar alles andere ist dummes raus Gelabere, zum Zwecke der Schonung der Täter, und damit ist für mich auch die Frage beantwortet , warum WIR (meine Freunde und ich) und 99% der von euch pauschal als „kriminelles Millieu“ verunglimpften Staatsgewaltopfer NICHT mitgehen!

    Meine Rhetorik ist für diese Staatsgewalttäter absolut angemessen.
    Menschen verachtend sind die Leute, deren Rhetorik eine Kugel in den Kopf ist und mit denen ihr gemeinsame Sache macht!
    Ich habe in meiem Leben noch niemandem aufgelauert und Gewalt angetan!

    Das Du ist hier die überwiegend normale Anrede, nur Ärs..e verlangen hier das SIE, aber das können SIE natürlich bekommen weil auch ich nicht gerne mit Verrätern und Mitschuldigen an den Opfern dieses Staatsverbrechens per Du bin.
    „Es ist doch viel schöner, selbst etwas aufzubauen und zu leisten, als immer nur über andere herzuziehen.“

    Was maßen sie sich hier eigentlich an, persönlich zu werden und auch nur im entferntesten zu wissen, was ich alles in meinem Leben, gegen übelste Widerstände und Knüppel zwischen den Beinen (Z.B. willkürliche Wegnahme der Fahrerlaubnis, untergeschobene Fake- Beweise durch die Schergen Berufsverbot und und und) aufgebaut habe. Davon können Leute wie SIE nur träumen. Zum Beispiel engagiere ich mich seit vielem Jahren (z.B Stop Ramstein) in verschiedenen NGO`s die für mich im Gegensatz zum Hanfverband keine Zeitverschwendung sind und absolute Priorität haben.
    Darüber hinaus ist hier alles gesagt und ich fühle mich zu 100% bestätigt. Letzte Zweifel geklärt, Kommunikation Ende!

  40. Ralf

    @Rainer Sikora
    So sieht`s aus. Und du siehst ja anhand der Argumente oben, für den DHV bist du der Böse nicht die Schergen. Und wenn man ihn zwingen will Farbe zu bekennen wird er persönlich und beleidigend. Keine Frage auf wessen Seite er steht!

  41. mze Autor

    @Ralf: bevor du hier weiterhin deine wertvolle Zeit und unumstößliche Logik gegen Aktivisten und Befürworter der Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken einsetzt, schreibe bitte zukünftig in Kommentarblöcken anderer Publikationen und überzeuge dort die Redaktionen sowie Leserschaft von „der Wahrheit“. Dann ist die Freigabe von Hanf sicherlich bald greifbarer. Danke!

  42. Ralf

    @mze
    Hättet ihr meiner Logik auch nur Ansatz weise ähnlich stichhaltiges entgegen zu setzen wäre sie nicht „unumstößlich“, habt ihr aber nicht !(oder muß ich jetzt Sie sagen), Deswegen danke für deine klare Argumentation und deinem Plädoyer zu gunsten der Meinungsfreiheit. So geht`s einem eben in dieser Welt, wenn man recht hat. Die Wahrheit tut weh und getroffene Hunde jaulen halt!
    „……. gegen Aktivisten und Befürworter…..“ NEIN, gegen verbrecherische Bullen und alle die mit ihnen gemeinsame Sache machen!
    War das jetzt eine „Forderung“ was einem Befehl gleich kommt oder eine „Aufforderung“?
    In diesem Falle werde ich deinem Wunsch nicht nachkommen und werde hier weiter meine Meinung äußern. Falls ihr mich nur noch löscht, werden das viele hier merken und es wird euch zu recht als Zensoren und Antidemokraten brandmarken!

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