Samstag, 13. Juli 2019

Mortlers Wirkung auf den Drogenhandel und Konsum

Keine große Leistung … im Gegenteil!

Mortler


Die ehemalige Drogenbeauftragte der Bundesregierung – Marlene Mortler – wurde von der Cannabis-Community geschätzt wie ein Kropf am Hals. Weder nahm Marlene Mortler seit dem Beginn ihrer Karriere am 14.01.2014 die stattfindenden Veränderungen im Umgang mit Cannabis auf der gesamten Welt richtig wahr, noch informierte sie sich fachgerecht über die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die seit der stattfindenden Legalisierung in Übersee gewonnen werden konnten. Besonders auffällig machte sich die 63-Jährige durch verquere Antworten auf einfache Fragen, oder aber durch ihr Versagen als Drogenbekämpferin, da selbst ihr eigener Sohn seinen einstigen Cannabisgebrauch offen gestand.

Wie schlecht Marlene Mortler den Posten als Drogenbeauftragte der Bundesregierung ausfüllte, stellt jetzt nach ihrem Wechsel ins Europaparlament Hans Cousto auf dem TAZ-Blog öffentlich zur Schau, der sich stets intensiv mit den verfügbaren Statistiken auseinandersetzt und den Einsatz der bekennenden Legalisierungsgegnerin meist in Abständen von zwei Monaten auch beim Hanf Journal kritisiert. Nach dem offiziellen Abschied von der Drogenbeauftragten wird Mortlers Wirkung auf den Drogenhandel und Konsum analysiert und es wird offensichtlich, dass die zweimal im Amt arbeitende Person tatsächlich keine große Leistung erbrachte. Das Gegenteil ist der Fall!

Auch wenn Gesundheitsminister Jens Spahn in einer Pressemitteilung die Arbeit Marlene Mortlers lobt und besonders ihren Einsatz bei der Prävention von Drogenkonsum zu schätzen wissen will, so bleibt nach einigen Blicken auf den Drogerie-Blog der TAZ nicht mehr viel von dieser Einschätzung übrig. Schließlich haben die Methoden und Herangehensweisen der seit dem 02. Juli im Europaparlament angekommenen Marlene Mortler keinerlei positive Auswirkungen auf eine gewünschte Verringerung des Marihuanahandels oder des Cannabiskonsums gehabt. Schließlich stiegt der Konsum bei Jugendlichen und Erwachsenen stark an und konnte in keiner Weise verringert werden. Ebenfalls sind auch andere Substanzen wie Kokain oder Ecstasy in ihrer Verfügbarkeit und in ihrem Wirkstoffgehalt nicht gedämmt worden, sondern das Gegenteil trat ein.

Während noch 2013 253.525 BtM-Delikte registriert wurden, waren es im Jahr 2018 350.662 Fälle, bei denen die Polizei mit illegalen Stoffen in Verbindung kam. Eine Zunahme von mehr als 38 Prozent in fünf Jahren kann somit nicht als Erfolg gewertet werden. Schlimmer ist es aber, dass es unverhältnismäßig oft reine Konsumdelikte darstellten, während der große Schlag gegen Schmuggler und Händler nicht stattfand. Bei Cannabis wurden im Gegensatz zu den auf 13,5 Prozent angestiegenen erfolgreich durchgeführten Polizeieinsätzen gegen illegal agierende Händler ganze 48,8 Prozent mehr Kiffer gejagt, seitdem Marlene Mortler ihr Amt bekleidete, sodass man auch eindeutig von fehlender Verhältnismäßigkeit sprechen kann. Wie stark sich die Polizei auf Drogen konzentriert, ist dabei von Bundesland zu Bundesland recht unterschiedlich. Während in Bremen zwischen 2017 und 2018 sogar eine Abnahme von BtM-Delikten von -7,5 Prozent stattfand, wurde in Hamburg eine Steigerung von 25,5 Prozent gemessen.

Seit dem Amtsantritt und dem Abschied von Marlene Mortler hat sich bei dem Anteil der Cannabisdelikte im Gesamtmaß aller stark angewachsenen Drogendelikte dagegen wenig geändert. Während 2013 59,1 Prozent mit Cannabis in Verbindung standen, sind es 2018 doch gleich 61,6 Prozent gewesen, was die vom Gesundheitsminister gelobte Präventionsarbeit der ehemaligen Drogenbeauftragten der Bundesregierung selbst bei bestem Willen in kein gutes Licht rücken lässt – das Gegenteil ist der Fall. 166.531 Fälle aus 2014 stehen 216.007 aus 2018 gegenüber.

In den USA, wo Cannabis in mittlerweile elf Bundesstaaten legal für Erwachsene erhältlich gemacht worden ist, sank dagegen die Konsumbereitschaft zumindest unter Jugendlichen und Kindern messbar, was doch eigentlich ausgerechnet das hierzulande immer wieder erklärte Ziel der offensichtlich komplett falsch angegangenen Drogenpolitik darstellt.

Also keine gute Arbeit von und mit Marlene Mortler!

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Johannes
Johannes
2 Jahre zuvor

Wer von Demokratie träumt, sich aber mit einer fake-Demokratie namens “repräsentative demokratische Demokratie” abspeisen lässt, der lebt am Ende in der Sklaverei.

Sorry, es gibt immer zwei Seiten: Die einen die verarschen und jene die sich verarschen lassen. Wie war noch der Spruch? “Satt geht nicht auf die Straße”.

In der EU wird Mörtler nicht weniger Schaden anrichten.
Schönes Wochenende!

Harald
Harald
2 Jahre zuvor

Mortler ist und war Unfähigkeit, Ignoranz, Korruption, Dekadenz und Borniertheit auf zwei Beinen. Es ist auch egal wo sie ist, diese Alte richtet Schaden an, egal in welcher Position. Mal ganz abgesehen davon, dass sie sich von ihren tatsächlichen Auftraggebern aus der Alkohol und Pharmaindustrie hat kaufen lassen, wie die Billighure an der Ecke.

Geld aus dem Nichts
Geld aus dem Nichts
2 Jahre zuvor

Natürlich würden ein paar brennende Supermärkte und Getränkeshops dieses Wochenende , den tod dutzender Alkoholiker, um tage ,verzögern und Schwere Verkehrsunfälle verhindern , und Körperverletzungen an Kindern und Morde an Frauen ,unwahrscheinlich machen, auch die Zeugung neuer Kinder mit einem Alkoholschaden könnte man so für ein paar Tage verhindern . Doch am Ende würden Deutsche Alkoholkranke Richter und Staatsanwälte handfeste ,Bemühungen gegen die Alkohlmafia als Krimminel bezeichnen und nicht unterstützen . Welche Demokratischen Hoffnungen gibt es bei ,Staatlich geförderten , Alkoholismus ? Ich kann jedem ,Jungen Menschen nur empfehlen Deutschland, zu verlassen . “Jalla Jalta ,Vergesst Deutschland” !!!

Fürstenjagd
Fürstenjagd
2 Jahre zuvor

Ich empfehle jedem Menschen , Deutschland, zu verlassen .

Anna Schwegelin
Anna Schwegelin
2 Jahre zuvor

Nur eine Brennende Kirche ,ist eine gute Kirche .

Anna Göldi
Anna Göldi
2 Jahre zuvor

Die Millionenfachen Morde der Religiösen Fanatiker werden gesühnt . Mord verjährt nicht ! Auf zur Tat !
Denken ist besser als Glauben !

Tom
Tom
2 Jahre zuvor

Cannabis ist ist verboten weil es illegal ist. Wenn das Volk kein Brot hat warum isst es dann keinen Kuchen, hört sich so ähnlich an. Hatte nur auch Konsequenzen.

Georg Elser
Georg Elser
2 Jahre zuvor

@Harald
Für wem spielst du hier Demokratie ? Vergess Deutschland und sag Tschüß ! Junkiegermany .

Helen Duncan
Helen Duncan
2 Jahre zuvor

@ Anna Göldi
In Polen , brennen die Kirchen am besten .

Fred
Fred
2 Jahre zuvor

Die Frau hat doch nie Politik gemacht. Sie hat grundsätzlich das gemacht, was ihr gesagt wurde. Und der nächste Depp, der diesen Posten bekommt, wird auch nichts anderes machen. Wenn er den Job behalten will. Ein unwichtiger Job, der an der Situation nichts ändern kann.

buri_see_käo
buri_see_käo
2 Jahre zuvor

Weil es M.Mortlers Aufgabe war, die Sichtweise der Bundesregierung zum Thema
(Rausch)drogen öffentlich zu vertreten/darzustellen, war/ist ihr mangelhafter kognitiver
Belichtungsgrad eine (nur eine?) Vorraussetzung zur Erfüllung dieser Aufgabe.
Aber es steht noch Wiedergutmachung auf dem Programm:
Bei den Abstimmungen zum Bundestagsvizepräsidenten konnten die von
der CDU bzw. der FDP zur Abteilung fürs Derbe outsouced ehemaligen Angehörigen,
aber auch eine waschechte AfD-lerin
(Albrecht Glaser, Gerold Otten, Mariana Harder-Kühnel)
nicht die erforderlichen Mehrheiten erlangen.
Spätestens nach den LTWs in Brandenburg und Sachsen (01.09.) ist dann aber mal
wieder das Abnicken der SPD gefordert; und dann sollte es schon werden mit
der/dem neuen (Weiter so-, oder noch schlimmer) Drogenbeauftragten/m.
mfG fE

Jo
Jo
2 Jahre zuvor

Gebt endlich den Hanf frei. Bedingungslos. Es wurde alles mehrfach gesagt und wiederholt. Es gibt nur eine Wirklichkeit. Und die Wirklichkeit ist, Hanf kann Leben retten. Vieleicht bekommt eine zitternde Merkel auch bald diese Medizin, oder ne, lass mal, es könnte ja helfen.

buri_see_käo
buri_see_käo
2 Jahre zuvor

Wirklichkeit <> zitternde Merkel, vielleicht auch Helmut Kohl,
in der CDU ist sowas nicht sensationell neu,
sichtbare gesundheitliche Defizite,
sieche alte Trottel, rechts im Bild:
https://www.berlin.de/binaries/asset/image_assets/3101835/source/1372087642/624×468/
Nicht mit den Augen zu erkennen, aber in den Konsequenzen verheerend: Realitätsblindheit.
mfG fE

Harald
Harald
2 Jahre zuvor

@ Georg Elser Ich weiß nicht was meine Anmerkung mit “Demokratie spielen” zu tun hat. Aber um deine Frage zu beantworten für mich selbst “spiele ich Demokratie”, da ich eigentlich mein Heimatland liebe und entsetzt bin, was unsere Politik daraus gemacht hat. Das ist auch kein Grund das Land zu verlassen, sondern eher ein Grund politisch zu werden und gegen die Verbrechen dieser Politgangster aufzustehen und sich das nicht mehr gefallen zu lassen. Das ist unser Land und nur Feiglinge gehen wenn es härter wird. Ich werde noch sehen wie sie rennen werden, denn es wird hart werden und das hat dann nichts mehr mit Demokratie zu tun, sondern eher mit dem Motto ” Wer Wind sät, wird Sturm ernten………….… Weiterlesen »

Georg Elser
Georg Elser
2 Jahre zuvor

@Harald
Please detox but the German language is , i feel ,Nazi garbage.
Diplomatic politics has no chance against alcoholism, alcoholism destroys democracy.
The Govermeent in Berlin is the Alcoholdealer and Million of Million Germans dream only from Alkohol .
There is no hope. Alcohol addiction is stronger than heroin addiction. Forget this country. Speak English !

Harald
Harald
2 Jahre zuvor

Anscheinend haben bestimmte Interessengruppen mittlerweile die Absicht die Seite hier mit äußerst dummen und unqualifizierten Kommentaren zu diskreditieren. Wenn es aber schon soweit ist dann dauert es auch nicht mehr all zu lange bis ihr schnell rennen müsst. Das macht diese ganze Müllkommentare noch etwas erträglicher. Ein Schelm, wer böses dabei denkt und meint dahinter könnten staatliche Auftragsschreiber im Muffkämmerchen stecken, mit der Schnapsflasche in der Schublade und deren Auftraggeber aus der Politik müssen sich auch erst einmal den weißen Staub von der Nase putzen!!!!!!!!

Jo
Jo
2 Jahre zuvor

Das einzige was bei mir brennt und brennen wird und dann brutal reinhaut, ist nen Joint. Lasst euch nicht aufhetzen. Die Legalisierung ist nicht mehr aufzuhalten. Fröhliche 420!

Ralf
Ralf
2 Jahre zuvor

@Jo
Ich weiß nicht wo du deinen Optimismus her nimmst, denn eine Legalisierung des Hanf, die diesen Namen auch verdient, gibt es nirgendwo auf der Welt. In keinem einzigen Land darf man auch nur Vogelfutter-Hanf auf seinem Acker anbauen soviel man will, und diesen danach an alle möglichen weiter Verarbeiter verkaufen, so wie es in der Marktwirtschaft mit jedem Obst oder Gemüse, oder auch anderen Produkten gemacht wird. Und so lange das der Fall ist, bleibt diese Pflanze stigmatisiert und kann niemals zur Normalität in der Gesellschaft werden, so wie sie es einst war, und so lange muß man auch mit Rückschlägen rechnen, denn die (Prohibitions-)Nazis sind Welt weit auf dem Vormarsch.

R. Maestro
R. Maestro
2 Jahre zuvor

Der weibliche Judas bzw. Hitler. Oder Goebbels? Diese Urschel hat ebenfalls mehr als genug auf dem Gewissen, Magda Goebbels “nur” ihre eigenen Kinder. Das Gehabe dieser ………. hat mich in Frührente gebracht. Über eine Stunde tot. Heute schwerbehindert. Da gefällt mir mittlerweile jeder nackte Arsch besser als die Fresse dieser doofen Nuss. Hoffentlich nimmt sie ihren Busenfreund Thomasius mit nach Brüssel. Dass jeder sieht, welche Brezensalzer hier Drogenpolitik betreiben dürfen. Ach so, bringt ja nix. Weil die mistige, umsonstige WHO genauso korrupt ist. Und sich indirekt insofern äussert: “Feuert weiter ihr Arschlöcher” (Lord Helmchen/Spaceballs) 🙂 Sie wird es vielleicht, vielleicht, vielleicht iiiiiirgenwann einräumen, dass ihre Drogenpolitik scheisse war. Sie betreibt jedenfalls eine Selektion. Dies im Bundestag, da ist es wärmer,… Weiterlesen »

Funkzünder
Funkzünder
2 Jahre zuvor

Tod allen Russischen Trollen !
Ich will nicht warten bis die Stasi Verbrecher 90 Jahre alt sind .
Jeder Tag könnte , die Hölle ,der letzte sein ,für viele Stasi-Bonzen , da wird auch kein Putin mehr helfen können .