Sonntag, 27. Januar 2019

Deutscher Hanfverband erhält neue Ortsgruppe in Bochum

Cannabisaktivisten formieren sich im Namen des DHV.


Der Deutsche Hanfverband ist weiterhin die wichtigste Organisation in Deutschland für Cannabiskonsumenten und Befürworter einer Legalisierung von Marihuana. Doch nicht nur in den Büroräumen Berlins oder auf speziellen Veranstaltungen sorgen die fleißigen Mitarbeiter des DHVs für sichtbare Fortschritte in der politischen Diskussion oder bieten Hilfestellungen für Branchenvertreter und Angehörige der Szene. Mittlerweile gibt es eine stattliche Anzahl von freiwilligen Unterstützern, die dem Verband mit weit mehr als nur mit finanziellen Mitteln unter die Arme greifen, da sie selbst in ihrer Umgebung zur Tat schreiten. Verschiedene Ortsgruppen haben sich auf diesem Weg bundesweit an den verschiedensten Stellen gegründet, von denen es mittlerweile schon die stattliche Anzahl von 14 Stück in Deutschland gibt. Erst kürzlich konnte der Ortsverband in München dem dortigen Oberbürgermeister viele gesammelte Unterschriften überreichen, die diesen sofort zu Aussagen bewegten, die ganz untypisch für die bayrische Landeshauptstadt klingen. Damit noch weitere Erfolge im Land aufseiten der Legalisierungsbewegung in nächster Zeit errungen werden können, schließen sich nun auch noch anderswo die aktiven Mitglieder und Freunde des Deutschen Hanfverbandes zusammen und formieren sich geschlossen in lokalen Vereinigungen, die an Ort und Stelle gegen das Hanfverbot eintreten wollen. Der Deutsche Hanfverband erhält jetzt eine neue Ortsgruppe in Bochum, wie die Initiatoren des dortigen Vorhabens der Presse per elektronischer Briefnachricht mitteilten. Weitere Cannabisaktivisten formieren sich Ende Januar dort dauerhaft im Namen des DHV, um erst einmal etwas Werbung für die Anfang Mai anstehende Hanfdemonstration Global Marijhuana March zu machen. Eine offizielle Pressemitteilung gibt über die noch stattfindenden Ereignisse eine kleine Auskunft und lädt alle interessierten Freunde des Legalisierungsgedanken zum fröhlichen Mitmachen ein:

„Cannabis-Aktivisten gründen Ortsgruppe des Deutschen Hanfverbandes in Bochum

Am Dienstag, den 29.01., treffen sich Aktivisten und engagierte Bürgerinnen und Bürger im sozialen Zentrum Bochum mit einem gemeinsamen politischen Interesse. Ihr Ziel ist die vollständige Legalisierung von Cannabis in Deutschland. Dafür möchten sie künftig auch in Bochum werben. Zu diesem Zweck wollen die Hanffreunde eine Ortsgruppe des Deutschen Hanfverbandes gründen. Der Verband setzt sich auf Bundesebene für das Genussmittel, Medikament und den Rohstoff Cannabis ein und wird die Arbeit der Aktivisten vor Ort mit Rat und Tat unterstützen. Als ersten Schritt planen die Organisatoren des Treffens für die deutschlandweite Legalisierungs-Demonstration im kommenden Mai zu werben. Der „Global Marijuana March“ startet am 04.05. um 13 Uhr in Dortmund. Für die Hanffreunde aus Bochum und Umgebung ist klar: für eine bessere Drogenpolitik müssen viele Menschen zusammen auf die Straße gehen!

Termin:
Die DHV Ortsgruppe Bochum trifft sich erstmalig am 29.01.19 um 19 Uhr im Sozialen Zentrum Bochum, Josephstraße 2, 44791 Bochum
Interessierte sind herzlich willkommen.

Zum Deutschen Hanfverband:
Der DHV strebt eine legale, verbraucherfreundliche Marktregelung für das Genussmittel Hanf an – von der Produktion über den Verkauf unter klaren Jugendschutzauflagen bis zum Eigenanbau. Die Diskriminierung und Verfolgung von Cannabiskonsumenten wollen wir beenden. Außerdem geht es uns um die Förderung des Rohstoffs Hanf in seinen verschiedenen Erscheinungsformen und bessere Bedingungen für die Nutzung von Cannabis als Medizin.“

Quelle: Deutscher Hanfverband Düsseldorf


Legalize – mit dem DHV in Bochum!

5 Antworten auf „Deutscher Hanfverband erhält neue Ortsgruppe in Bochum

  1. Rainer Sikora

    Tun wir so,als gäbe es noch Grund zur Vorfreude über einen Erfolg.Immer den Kopf hoch und durch.Auch in zehn Jahren noch.

  2. Meckerkasten

    @ Rainer, Realist und die anderen, die hier ständig alles schlecht machen:
    Da der Kampf um die Legalisierung Eurer Meinung nach schon verloren ist, da Ihr alles negativ beurteilt…warum treibt Ihr Euch dann ständig hier rum?
    Wollt Ihr uns überzeugen, damit wir auch aufgeben?
    Warum gibt es keine Plattform für Pessimisten?

  3. Rainer Sikora

    @ Meckerkasten,Ich habe tatsächlich keine Hoffnung mehr auf Änderung in Richtung Freiheit.Mein Kommentar soll lediglich aufwecken und darauf aufmerksam machen,daß im Bericht die Wirklichkeit unserer negativen Erlebnisse und Erfahrungen ausgeblendet sind.Ein anderes Ergebnis kann es so nicht geben.Mir kommt es so vor als ginge es nur um die Veranstaltungen,die man noch lange am Leben halten will.Dennoch hoffe ich hier täglich auf ein Wunder.

  4. Der Realist ohne Kraut

    @ Meckerkasten
    Du bist ja ein lustiger Zeitgenosse.
    Als erstes merkt man bereits, dass du meine Beiträge nicht verstehst oder zu mindestens nicht richtig liest.
    Zum zweiten bin ich seit einiger Zeit viel unterwegs gewesen. Demos bspw.

    Es sind immer dieselben, die nur das sehen oder verstehen wollen, was in einzelnen Sätzen steht. Den gesamtheitlichen Text aber, warum auch immer, nicht begreifen.

    Ich bin bei Weitem nicht der Negative, wie es bei dir ankommt. Ich setze mich an vielen Orten fürs Kiffen und deren Freiheit bzw. Recht ein. Leider gibt’s aber derzeit keinerlei Gründe, dass die Politik in UNSERE Richtung geht.

  5. Ralf

    @Meckerkasten
    @ Rainer, Realist und die anderen, die hier ständig alles schlecht machen:
    Das ist ja nun eine vollständig differenzierte Kritik, die auf alle Punkte einzeln eingeht(Ironie). Toll, wie dieTatsachen bei dir einfach so mit schlecht reden abgebügelt werden, aber das kennt man ja schon genau so von unserer, von der staatlichen Schergen voll akzeptierten LEGALISIERUNGSELITE (DHV), die macht das auch nur so !
    Eine Ortsgruppe gründen, das wäre hier in der hinteren Pfalz und dem Saarland komplett neu, aber glaubt mir von mir als Kritiker wollen die das nicht. Wir werden ausgegrenzt, same old story !

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