Samstag, 8. September 2018

Elon Musk zieht an einem Joint während eines Interviews

 

Prinz William mag auch den Geruch von starkem Gras.

 

Grafik: marker

 

Es gibt nur recht wenige Persönlichkeiten im öffentlichen Interesse, die bei bekennendem Cannabiskonsum zu Ikonen der Befürworter heranreifen, oder aber in der Allgemeinheit als rechtschaffene Botschafter der Hanfpflanze richtig verstanden werden. Kifft der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, oder seine wohlerzogene Tochter wird beim Ziehen an einem Joint erwischt, schmälert dies doch etwas den Charakter der oft gerne noch als verfolgungswürdiges Verbrechen dargestellten Tat. Nun hat es den Chef von Tesla geritten, sich im Internet bei Konsumversuchen von angesteckten Marihuana befüllten Tabakblättern aufnehmen zu lassen, sodass die Gemeinde im Internet frohlockt und Nachrichtenportale etwas Amüsantes zu berichten haben. Elon Musk zieht an einem Joint während eines Interviews.

 

Bei der am Donnerstag im Internet ausgestrahlten „Joe-Rogan-Experience“ – einem Podcast mit dem Gastgeber Joe Rogan – wurde im Gesprächsverlauf zwischen Elon Musk und dem auch als Stand-Up-Comedian bekannten Moderator über Umwege die Cannabisthematik angesprochen, was letztendlich zur Zündung einer als Blunt bekannten Zigarettenform führte. Auf die Nachfrage, ob das eine reguläre Zigarre oder doch ein Joint sei, folgte die Vergewisserung aufseiten des zweifelnden Musks, ob der Konsum von Cannabis in Kalifornien tatsächlich legal wäre, wonach der Chef von Tesla keine Berührungsängste mehr besitzt. Der von Joe Rogan als gesetzlich erlaubter Joint beschriebene Glimmstängel voller Marihuana wird daraufhin von Elon Musk näher begutachtet, bevor der Chef des Milliarden schweren Konzerns einen kräftigen Schwall Rauchschwaden vor laufenden Kameras in seine Lungen transportiert. Die Bestätigung, dass dieser live übertragene Konsum nicht der erste Kontakt mit Marihuana war, wird dem erfolgreichen Geschäftsmann – der kürzlich erst Kiffen als eine wenig nutzbare Gewohnheit beschrieb – durch mehrfaches Nachhaken ebenfalls noch entlockt.

 

Dass auch das englische Königshaus schon Kontakt mit Cannabis geschlossen haben muss, verraten aktuell auch Aussagen des Dukes of Cambridge alias Prinz William. Während einer ausgiebigen Begehung des Internation Logistikzentrums des Flughafen Heathrow gelangte der Sohn von Prinz Charles und Prinzessin Diana ebenso in ein speziell gesichertes Depot, in dem neben illegalen Waffen und verbotenen Tiergütern auch Drogen und Marihuana gelagert werden. Auch wenn dort in regelmäßigen Abständen für eine Vernichtung der meist aus USA eingeführten Cannabisprodukte gesorgt werden würde, roch es in dem Areal derartig stark nach Gras, dass sich Angestellte bei dem königlichen Gast entschuldigten. Prinz William scherzte daraufhin jedoch neckisch, dass ihm der „starke und gute Geruch“ gefallen würde. Man solle sich aber lieber nicht all zu lange in der besonderen Abteilung des Flughafens aufhalten, fügte er bei der Betrachtung von 545 dort abgefangenen Pakten voller illegaler Substanzen an, da er ansonsten befürchte, noch an einem Drogentest teilnehmen zu müssen. Geschockt zeigte er sich hingegen von den 1657 Waffen, welche alleine innerhalb der vergangenen vier Wochen auf dem englischen Flughafen beschlagnahmt werden konnten.

 

Vielleicht hatte es der Reggaekünstler Shaggy doch noch heimlich auf die Hochzeit des blaublütigen Bruders geschafft und konnte mit dem entsprechenden Einfühlungsvermögen im Königshaus für Weed und Frieden werben.

7 Antworten auf „Elon Musk zieht an einem Joint während eines Interviews

  1. Der Realist ohne Kraut

    Ich find’s schade, dass nicht mehr Menschen dazu stehen und sich beim öffentlichen Konsum zeigen. Nur so hat das Geblubber der Kritiker und der Wahn gegen das Heilkraut und wertvollen Rohstoff endlich mal ein Ende. Hierbei spielt es meiner Meinung nach keinerlei Rolle, ob’s nun legal oder illegal ist, wo man’s aufnahm oder berichtete.

    Wenn berühmte Fußballer in Deutschland für Salziges und Süßes werben dürfen, obwohl sie das generell nicht oder nur selten essen bzw. trinken, dann sollte dies auch gesetzlich verboten werden. Schließlich haben die sogenannten Stars auch eine Vorbildfunktion, die die Kids zum (regelmäßigen) Erwerb anregt. Hauptsache die Kasse stimmt.

    Mir kommt das Interview sehr gelegen. Schade nur, dass Ähnliches nicht in Deutschland stattfindet und eine, wenn auch geringe Chance besteht, diese verankerten und teilweise dummen Ansichten auszulöschen.

    Dass der kleine Prinz kein Kind von Traurigkeit ist und war, wissen alle Zuschauer der zahlreichen Berichte im TV…

  2. Ralf

    Elon Musk leidet nach sinen Worten unter Schlaflosigkeit, kein Wunder beindem Stress dem er dauern ausgesetzt ist weil sein Unternehmen ständig auf der Kippe steht. Anscheinend hat er aber die richtige Medizin gefunden, die ihn nicht vergiftet, wie die Schlafpillen der Pharmamafia.

  3. R. Maestro

    Ja und???
    Es war ein Rauschmittel.
    Wir leben alle mit Rauschgift, Alkohol, Beruhigungsmittel, Opioiden, (Psycho)-Pharmaka, .
    Dann dieses Hickhack, wegen einem Rauschmittel?
    Ziemlich an der Realität und Vernunft vorbei.
    Nicht neu, aber trotzdem, schade.

  4. buri_see_käo

    „…schade, dass nicht mehr Menschen… öffentlichen Konsum zeigen.“ na ja, nicht so ganz beim Konsum und auch gar nicht so unser (Kiffer) Thema, aber immerhin unmittelbar nach den Konsum von Cocainhydrochlorid hatte doch Julien Michel Friedman (Ex-im-CDU-Bundesvorstand & stellvertr. Vorsitzender d. Zentralrats d. Juden in Deutschland) monatelang höchstobersportlich seine Sendung „Vorsicht, (vorsicht) Friedman!“ moderiert. Das ist Lieschen Müller und Michel de Mustermann sicher nicht aufgefallen, aber wir haben uns vor lachen gekugelt. Mehr Mut -> more fun.
    Unter:
    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Mehr-als-8000-bei-Demo-gegen-Polizeigesetz,polizeigesetz140.html
    besteht die Möglichkeit, unser Thema (Cannabis, Freiheit, Selbstbestimmung) mit in die Kommentare einzubringen, dem Nazibrüllgeschreibsel zum Trotz.
    mfG fE
    Gerade riecht es hier so…, unsere „Königin der Nacht“ (Epiphyllum oxypetalum) hat gerade 2 Blüten (von 5) geöffnet.

  5. R. Maestro

    Die dümmsten Bauern haben die grössten Kartoffeln?
    Hoffentlich, dass uns die Ernte der Drogenbeauftragten nicht überrennt.
    Mit Pesika, in der Hinterhand, ist der Sieg fast sicher!

  6. Ralf

    @buri_see_käo
    „Der vorgelegte Entwurf der rot-schwarzen Landesregierung sieht eine starke Ausweitung der Befugnisse der Polizei vor, darunter eine bis zu 74-tägige Präventionshaft “
    So etwas gab es nur bei den Nazis oder vorher dem Kaiser. Menschen willkürlich fast ein viertel Jahr einfach einsperren wollen, so etwas entsteht nur in NAZIKÖPFEN und ist eine Erfindung der Bayernnazis (CSU) da ändern auch 8000 Hanseln die dagegen demonstrieren nichts. Dieses weitere Unrechtsgesetz wird kommen und danach noch viele mehr, wie naiv kann man eigentlich sein, !? Und was ist eigentlich „Nazibrüllgeschreibsel“ entweder ich brülle oder ich schreibe, mir scheint was du hier von dir gibst ist „Naivgeschreibsel“!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.