Dienstag, 8. Mai 2018

Cannabis beeinträchtigt Manneskraft

 

 

Neue Studie aus Australien: Männer, die Cannabis genießen, verlieren ihre sexuelle Ausdauer

 

 

Cannabis
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Es klingt immer besorgniserregend, wenn medizinische Fachzeitschriften Studien vorstellen, die besorgniserregend sind. Wissenschaftler der University of Wollongong in Australien haben sich nun damit beschäftigt, inwieweit Cannabiskonsum Einfluss auf das männliche Geschlechtsorgan und die sexuelle Leistungsfähigkeit nimmt. In der aktuellen Untersuchung stellten die Forscher fest, dass der Genuss von Cannabis nicht nur die Leistung des Gehirns einschränkt, sondern überdies auch die sexuelle Ausdauer von Männern beeinträchtigt.

 

Grundsätzlich hätten viele Menschen, die täglich Cannabis rauchen, Schwierigkeiten mit ihrem Sexualleben. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass insbesondere die Potenz bei Männern nachlässt, obwohl die meisten Konsumenten angeben, dass sie durch den Konsum von Cannabis eine längere Erektion erleben. Die Fachspezialexperten erklären sich den Effekt so, dass Cannabiskonsumenten in der Regel unter einer verzehrten Wahrnehmung der Zeit leiden. Das führe dazu, dass die betroffenen Männer glauben, sie hätten unter THC-Einfluss eine erhöhte sexuelle Ausdauer, die jedoch in „Echtzeit“ nicht gegeben ist, erläutern die Mediziner. In Wirklichkeit sei die Dauer der Penetration kürzer als bei nüchternen Männern.

 

Bei einer weiteren Studie fanden Biologen heraus, dass der Konsum von Cannabis der Erektion des Mannes schaden kann, anstatt die sexuelle Ausdauer zu verbessern. Die Wissenschaftler raten den Cannabiskonsumenten daher, zum Schutz der eigenen Gesundheit und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit im Liebesspiel auf den Genuss des THC-haltigen Aphrodisiaka zu verzichten.

 

Ob an der Studie wirklich etwas dran ist, sollte jeder Mann am besten an sich selbst testen, indem er mit einer Stoppuhr die Zeit der Erektion misst und die eigenen Schlüsse hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit zieht. Schließlich gibt es Studien mit gegenteiligen Ergebnissen – wie etwa die der Urologen der Universität Stanford in Kalifornien. So hätten Männer, die täglich kiffen, um etwa ein Fünftel häufiger Sex als Cannabis-Abstinenzler. Demnach wäre die Heilige Pflanze eine Art Viagra, das bei Mann und Frau Bewegung in den Schlüpfer bringt. Die traditionelle indische Medizin rät schon seit ein paar Tausend Jahren zur Anwendung von Cannabis, um z.B. Impotenz zu heilen und die sexuelle Lust zu steigern.

 

So gesehen bleiben große Zweifel an der australischen Studie, die Cannabis konsumierende Männer als Schlappschwänze hinstellt und zugleich unnötige Ängste schürt. Sollte tatsächlich etwas dran sein an der Studie der University of Wollongong, dann hat der Mann zumindest noch die freie Entscheidung: Entweder er vertraut auf das, was ein paar Wissenschaftler und Studenten glauben erforscht zu haben, oder er raucht zur Steigerung der Lust eine extra große Tüte – ganz so wie indische Männer, die seit Adams Zeiten  wissen, wie man die Zeit der Erektion verlängert, die sexuelle Lust der Frau steigert und die Ejakulation verzögert.

 

16 Antworten auf „Cannabis beeinträchtigt Manneskraft

  1. Daniel

    Als ob chronisch untervögelte Männer, also von Natur aus im Prinzip alle, sich sorgen um ihre Libido machen müssten….

  2. BurningChurro

    Also ich persönlich weiss bisher wirkt es bei mir verlängernd und intensivierend.
    Aber zur Sicherheit mach ich mir jetzt eine Errektion und Stop die Zeit, bin ja sowieso Grade im Internet… 😀

  3. Karli

    Wenn das stimmen sollte was die „Wissenschaftler“ der University of Wollongong in Australien behaupten, warum gibt es dann keine Völkergruppen die längst ausgestorben sind? Müssten da nicht ganze Landstriche leergefegt sein 😉
    Wer hat diese Studie finanziert? (Wessen Brot ich fress, dessen Lied ich sing!)
    http://prostatakrebs-tipps.de/prostatakrebs-heilung-cannabis-extrakt/
    Wenn Hanf wirklich vom poppen abhalten würde, warum ist es dann noch nicht legalisiert? Es gibt doch genügend „Experten“ die vor einer Überbevölkerung warnen, teils offen, teils hinter vorgehaltener Hand.

  4. Lotus

    Hahaha,
    da sind se wieder unsere Horrornews XD
    war klar das von denen wieder was kommt,
    nachdem es in letzter Zeit wieder viel Positive Nachrichten um Cannabis gab…
    Zitat.“die betroffenen Männer glauben, sie hätten unter THC-Einfluss eine erhöhte sexuelle Ausdauer, die jedoch in „Echtzeit“ nicht gegeben ist, erläutern die Mediziner. In Wirklichkeit sei die Dauer der Penetration kürzer als bei nüchternen Männern.“
    Wow wer hat den da mit der Stoppuhr die Zeit gemessen,
    etwa Frau Mortler höchstpersöhnlich XD
    genau damit arbeiten unserer Gegner,
    das ist deren Niveua,Angst und Lügen verbreiten…
    so schädigt man den Ruf von Cannabis,
    man greift leider ganz bewusst die sexualität der Cannabisnutzer an,
    das sind Tiefschläge gegen unsere Kultur und das zum Bombastischen Frühlingswetter was wir momentan haben…
    Welche Erkenntnisse erhofft man sich bitte durch solch eine Studie?
    man hätte selbst mit Zucker diese Studie machen können,
    und die gleichen Ergebnisse darauß ziehen können,
    wenn man es gewollt hätte…
    Wie will man denn die sexuelle Leistung von Menschen bewerten,
    guckt man da zu,
    oder analysiert man das ganze von Sex Profis ???
    gibt es auch solche Studien mit Psychopharmaka oder Alkohol ???
    Ich behaupte Felsenfest gutes sauberes Cannabis hat keine negativen Folgen auf meine Sexualität als Mensch
    und ich spreche da aus eine langen Erfahrung ;D

    Peacezeichengruß

  5. Fred

    Sorry das ich mich jetzt erst melde, aber ich hatte den ganzen Vormittag was zu tun…..

  6. Irgendwer

    Nochmal ohne Spaß:
    mehrfacher Rechtschreibfehler bei „heilpraxis … “ wirkt absichtlich und kann auch als Aufruf verstanden werden; -Cannabisnutzer mit Lügen quälen-
    Also keinesfalls den geistigen Müll schlucken

  7. R. Maestro

    Cool.
    Was für Horror-Geschichten wohl noch alles auftauchen?!

    Erfahrungsgemäß, weitestgehend an den Haaren herbei gezogen.

  8. WacheUndBacke

    Die Quelle für diesen Artikel – heilpraxisnet.de – beruft sich auf eine Sammelstudie die tatsächlich stattgefunden hat, stellt allerdings die Ergebnisse nicht bloß irreführend, sondern schlichtweg falsch dar. Aus dem Fazit der Studie (https://www.jsm.jsexmed.org/article/S1743-6095(18)30124-3/abstract letzter Absatz) können wir entnehmen: “Insufficient research was available to draw conclusions regarding risk factors for premature ejaculation or for cannabis use as a risk factor”, oder zu Deutsch: „es war nicht genügend Forschung verfügbar um Schlüsse über Risikofaktoren für vorzeitigen Samenerguss oder Cannabis als Risikofaktor zu ziehen“. Die Forscher haben nichts von dem Blödsinn erzählt der im Artikel suggeriert wird. Das ist den Forschern gegenüber respektlos. Ich find es persönlich unglaublich beschissen.

    Ich hätte es ja nun von der Homepage irgendeiner verwirrten Homöopathieanhängerin nicht anders erwartet, aber dass beim Hanfjournal doch so kümmerliche Ansprüche an Quellen gestellt werden macht mich als nun mehrmonatigen Leser etwas traurig.

  9. Rainer Sikora

    Konsumenten können die Zeit nicht einschätzen.Außerdem ist die Selbsteinschätzung und die Zurechnungsfähigkeit total gestört.Nach neuesten Erkenntnissen muß man die schnell einsperren.Nach neuster Studie völlig übergeschnappt.Thema Legalisierung für immer vom Tisch.Geschafft.

  10. Tom

    Echt jetzt? Mit Haschgift im Blut verzerrt sich die Wahrnehmung und aus der Dachlatte wird ne Fußmatte? Habe ich zwar unter Cannabiseinfluß NOCH nicht erlebt. Aber egal, wenn es dann passieren wird kippe ich mir eben ne halbe Pulle Schnaps in die Rübe; denn wir wissen ja alle dass damit alles wieder ins Lot kommt. Das sagt uns schließlich die Werbung tagtäglich mehrmals. Und wo kommen wir denn hin wenn man nicht mal mehr der Werbung glauben schenken darf?

    Ok, Spaß beiseite. Ich habe da oben nichts gelesen, was für eine weitere Prohibition sprechen würde. Es gibt weit mehr (ganz legale) Lattenkiller. Z.B. Alkohol, Betablocker, Nikotin, Benzos, Cortison, Bewegungsmangel, falsch eingestellte Fahrradsättel. Nur um ein paar davon zu nennen. Alles legal. Also … warum nochmal habe ich vor Jahrzehnten mit dem Alkoholkonsum aufgehört? Hmmmm … mir fällts nicht mehr ein. Liegt wahrscheinlich am Rauschisch, denn das beeinflußt schließlich die Wahrnehmung 🙂

  11. Lattenrost

    „Die Fachspezialexperten erklären sich den Effekt so, dass Cannabiskonsumenten in der Regel unter einer verzehrten Wahrnehmung der Zeit leiden…“
    Ganz ehrlich: nach dem Satz haben sich die „Fachspezialexperten“ doppelt und dreifach disqualifiziert! Wer guckt beim Vögeln denn bitte auf die Uhr? „Oh Schatz, du musst dich beeilen! Du weisst doch dass ich bekifft nur 24 Minuten durchhalte statt 37!“

  12. Irgendwer

    Wie möchte *Hacken zusammen* HEIL PRAXIS !
    ihren geistigen Dünnschiss wiederaufnehmen… anal oder oral ?

  13. Andrea

    Absoluter Humbug!

    Mein Mann ist seit 5 Jahren Cannabispatient. Bei dem läuft so manches nicht gut, aber seine Libido konnte er verbessern!
    Er musste auf Grund von Lieferausfällen verschiedene Sorten, die die Apotheke liefern konnte, ausprobieren.
    Einige Sorten hatten auf ihn heftigste sexuelle Auswirkungen. Das wurde mir schon oft zu viel.
    Da Cannabis ein sehr individuelles Produkt ist, jeder reagiert ein bischen anders, möchte ich hier keine Empfehlung geben, aber bei der richtigen Qualität, der richtigen Auswahl, Indica = passiv, Sativa = aktiv, Dosisfindung, könnte man es durchaus als natürliches Viagra bezeichnen!
    Wobei Indica eher als natürliches Schlafmittel zu gebrauchen ist (auch gut!).
    Ihr seht, was Lieferausfälle für Auswirkungen haben können. Zum Glück sind die ja noch harmlos.
    Und ich glaube nach der Einnahme von Viagra sind schon Leute gestorben. Also Vorsicht mit Chemie!
    Ach so, und vor allen Dingen, kein Alkohol. Der macht nämlich impotent und dumm. Selbst in kleinen Mengen. Darüber gibt es viele Studien, die will nur keiner wahrhaben.

    Alles eine Frage der Qualität, nicht der Quantität. Gras ist nicht gleich Gras.
    Abhilfe gibt es in der kontrollierten Abgabe, wo man die Qualität und die Sorte Indica und Sativa deklarieren kann.

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