Montag, 30. Oktober 2017

Cannabis steigert Lust auf Sex

 

Kiffende Frauen und Männer haben erhöhte Koitus-Frequenz

 

 

Cannabis
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Sadhu van Hemp

 

 

Nun ist es bewiesen: Das Cannabisverbot ist schuld an der niedrigen Geburtenrate in Deutschland. Würden die Menschen täglich vor dem Zubettgehen einen Joint rauchen, gäbe es keine müden Männer und Frauen mehr.

Diese Erkenntnis ist das Ergebnis einer Studie, die Urologen der Universität Stanford in Kalifornien erstellt und im neuen „Journal of Sexual Medicine“ veröffentlicht haben.

 

Das Forscherteam verglich Zahlen aus einer in den USA durchgeführten Gesundheitsumfrage. Rund 50 000 Männer und Frauen im Alter zwischen 25 und 45 Jahren hatten Auskunft über ihren Cannabis-Konsum und das Sexualverhalten gegeben. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Ethnie und Lebenssituation zeigte sich ein erstaunliches Bild: Wer täglich kifft, hatte um etwa ein Fünftel häufiger Sex als Cannabis-Abstinenzler. Frauen vollzogen demnach in vier Wochen 7,1 statt 6 Mal den Geschlechtsverkehr, Männer 6,9 statt 5,6 Mal. Kurz gesagt, kiffende Menschen schnackseln öfter und erhöhen die Fertilität der Bevölkerung.

 

Das widerspricht dem gängigen Klischee, dass Hasch lasch macht und kiffende Menschen lethargisch und träge sind. Intensiver Cannabisgebrauch geht offenbar nicht mit einem Libido-Verlust einher. Zumal Menschen- und Tierversuche gezeigt haben, dass die Wirkstoffe des Hanfes jene Hirnregionen stimulieren, die für die sexuelle Erregung zuständig sind.

„Häufiger Marihuana-Konsum scheint die sexuelle Motivation und Leistungsfähigkeit nicht zu schmälern. Wenn überhaupt, dann steht er mit erhöhter Koitus-Frequenz in Zusammenhang“, zieht Senior-Autor Michael Eisenberg Bilanz.

 

Offenbar steigert Cannabis die Lust und das Interesse nach körperlicher Zuneigung und Liebe. Die Sex-Häufigkeit stieg dabei weitgehend parallel zum Marihuana-Konsum an. Dieser Anstieg ist unabhängig davon, ob die befragten Cannabis-Anwender auch andere Drogen wie Alkohol oder Kokain konsumieren oder nicht. Welche Mengen Hanf konsumiert wurden, geht aus dem Datenmaterial nicht hervor.

„Die Studie sagt nicht: Wenn du Marihuana rauchst, hast du mehr Sex“, schränkt Michael Eisenberg ein, da die Zahlen nur gegenübergestellt wurden und keine Kausalität zwischen Kiffen und sexueller Aktivität herstellen. Prof. Michael Sommer, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Männergesundheit, hält den Zusammenhang dennoch für durchaus schlüssig: „Dass man bei moderatem Cannabis-Gebrauch lockerer wird, ist bekannt.“

 

Dass Haschisch und Ganja ein Aphrodisiakum sind, wussten bereits die alten Hippies. Ohne Marihuana hätte es 1967 keinen Summer of Love gegeben, der die sexuelle Befreiung in der westlichen Welt in Gang setzte und Millionen Frauen und Männer von dem Übel der christlichen Sexuallehre erlöste. So gesehen erhält mit der neuen Studie die Verschwörungstheorie Nahrung, dass die Hanfprohibition auch dazu dient, die Menschen von Sexorgien und ungezügelter Fortpflanzung abzuhalten.

 

3 Antworten auf „Cannabis steigert Lust auf Sex

  1. DIE HANFINITIATIVE

    Amtlich? „Das Cannabisverbot ist schuld an der niedrigen Geburtenrate in Deutschland.“
    Wir wissen es nicht – ABER… Warum rauchen? Warum verbrennen? Und warum immer mit Tabak?

    Wir empfehlen: Entweder pur oder mit Vaporizer oder in ess- oder trinkbarer Form, etc.
    Man muss den „Engel“ Cannabis (Hanf) ja nicht mit dem Belzebub „Tabak“ austreiben! Oder? Gibt es nicht schon genügend „Schadstoffe“ mit unliebsamen Nebenwirkungen? Auszusterben ist natürlich nicht trivial!
    Danke Hanf 🙂
    Liebe Grüße
    siehe auch: https://www.facebook.com/1643480862600021/photos/a.1656256014655839.1073741828.1643480862600021/2016375481977222/?type=3

  2. rainer sikora

    Die christliche Lehre ist nicht verkehrt,,nur sollte man sie niemanden aufzwingen.Genau das tun die Kirchen aber,angefangen mit der Babytaufe bis zum Kathechismus.Gott ist bestimmt nicht deren Auftraggeber.Und die Vorgabe mit dem Ehezwang ist nicht für jeden anzuwenden.Überhaupt bestimmen andere über unser Leben weil wir gelernt haben, daß das so sein muß.

  3. Ralf

    Die Christliche Lehre wird durch die Interpretationshoheit der Institution Kirche bestimmt. Sobald Glaube institutionalisiert wird, ist er nicht mehr das Papier wert auf dem er interpretiert wird.

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