Montag, 29. Januar 2018

Experten zweifeln an der Fahreignung von Cannabis-Patienten

 

 

Deutscher Verkehrsgerichtstag endet mit einem Schlag ins Gesicht kranker Menschen

 

Cannabis
Ganz entspannt: Sativex-Patienten hinter dem Steuer, Grafik: marker

 

 

Eine Glosse von Sadhu van Hemp

 

 

Deutschland ist das Land der Fachspezialexperten. Rund 83 Millionen Bürger wissen immer und stets besser, was für alle und keinen gut oder schlecht ist. Das ist gerade noch erträglich, solange der Besserwisser mit sich allein ist oder nur die belehrt, die sich belehren lassen. Doch richtig unerträglich wird es, wenn sich Deutschlands selbsternannte Fachspezialexperten im Auftrag ihrer Auftraggeber spezialisieren und sich als Fachidioten anmaßen, die Richtlinien des Gemeinwesens vorgeben zu müssen. Der Einfluss der Fachspezialexperten auf die politischen Entscheidungsprozesse ist stärker denn je und hebelt den Willen der Bürger mittlerweile in einem Maße aus, dass wieder andere Experten von einer perfekt organisierten „Expertokratie“ sprechen, die die Demokratie fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt.

 

Was damit gemeint ist, lässt sich nirgends besser vor Augen führen als beim Deutschen Verkehrsgerichtstag, der seit 1963 alljährlich in Goslar stattfindet und den politischen Entscheidungsträgern als Gradmesser dient. Auch dieses Jahr reisten rund 2000 vorwiegend männliche Fachspezialexperten ins VW-Land, um sich in Fragen des Verkehrsrechts auf geradezu inzestuöse Weise gegenseitig zu befruchten. Was da für Damen und Herren im idyllischen Harz miteinander verkehren, soll sich jeder selbst denken. Nur soviel: Präsident des Deutschen Verkehrsgerichtstag ist der 76-jährige Kay Nehm, der bereits zwischen 1994 und 2006 als Generalbundesanwalt der Bundesrepublik unangenehm auffiel und auf dem rechten Auge blind ist, dafür aber auf dem linken umso besser sieht. Nehm ist leidenschaftlicher Fürsprecher der Automobilisten und Scharfmacher gegen die unkontrollierte Vermehrung der kulturfremden Drahtesel.

 

Der Geist, der auf dem Verkehrsgerichtstag herrscht, ist von vorgestern. Das Auto ist die Heilige Kuh der Deutschen – und wer den Quell des Glücks stilllegen will, den bestrafen die Fachspezialexperten. Die Souffleusen der Politiker denken überhaupt nicht daran, Expertisen zu erstellen oder aus dem Ausland heranzuziehen, die dem systemrelevanten Gefüge des Autofahrerlandes Deutschland zum Nachteil gereichen. Es soll möglichst alles so bleiben, wie es ist und sich seit Jahrzehnten bewährt hat. Dass in den meisten anderen europäischen Ländern neue Wege im motorisierten Individualverkehr gegangen werden, ficht die Deutschen nicht an. Auf deutschen Straßen herrscht freie Fahrt für freie Bürger. Auch dank des Verkehrsgerichtstags, der sich hütet, unpopuläre Forderungen zu stellen, die die freie asoziale Entfaltung des Homo automobilis einschränken. Nach wie vor ist es ein Kavaliersdelikt, sich nach dem Genuss von zwei Maß Bier hinters Lenkrad seines Eisenschweins zu setzen und mal eben ein Kind zu asphaltieren. Wem das kleine Malheur passiert, der muss sich nicht vor Strafe fürchten, denn das Bußgeld zahlt noch jeder aus der Portokasse.

 

Die Verkehrsexperten haben in ihren Arbeitsbereichen ideologisch alles gegeben, um möglichst moderat an den Stellschrauben des Straßenverkehrsgesetzes zu drehen. Selbstverständlich erklärten sich die Spezialisten wie jedes Jahr bereit, Raser und Drängler künftig etwas stärker zur Kasse zu bitten. Auch kam wie stets der gute Rat an den Gesetzgeber, die Überwachung des Straßenverkehrs zu intensivieren. Wie von den Interessengruppen gewünscht standen die Experten kräftig auf der Bremse, während Daimler-Chef Dieter Zetsche eine Beruhigungsrede zum Thema Diesel hielt und gleichzeitig die neuesten, von Affen gestesteten Rußschleudern bewarb.

 

Fest auf der Bremse stand der Verkehrsgerichtstag auch in Sachen „Cannabis im Straßenverkehr“. Nachdem sich die Experten gegenseitig die Expertisen vorgelesen hatten, folgte der Beschluss, Genuss- und Therapiekiffer erst einmal in einen Topf zu werfen. Grundsätzlich bestehen nunmehr auch Zweifel an der Fahreignung bei Personen, denen Cannabis als Medikament verordnet wurde. Um sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen, zeigten die Fachspezialexperten Wankelmut und forderten kein striktes Fahrverbot für Cannabis-Patienten.

Eine Frage, zwei gegensätzliche Antworten – das ist weder Fisch noch Fleisch und der Öffentlichkeit nur schwer zu vermitteln. Doch Fachspezialexperten wären keine Fachspezialexperten, wenn sich nicht auch dafür eine spezielle Lösung hätten: Künftig sollen alle Cannabis-Patienten im Interesse der Verkehrssicherheit von qualifizierten Ärzten umfassend über die Beeinträchtigung ihrer Fahreignung und Fahrsicherheit informiert werden. Dies sei dann in einem amtlichen Dokument nachzuweisen.

 

Mit dieser Resolution haben die Herrschaften des Verkehrsgerichtstags mal wieder unter Beweis gestellt, dass Recht und Gesetz je nach Bedarf und Belieben eine biegsame Sache sind: Elegant wurde die Medikamentenklausel des § 24a Abs. 2 Satz 3 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) umkurvt und zugleich eine neue Geldquelle für die Profiteure des Anti-Hanf-Krieges erschlossen.

 

Das vom Bürger subventionierte MPU-Gewerbe konnte wahrlich aufatmen. Denn auch die Forderung der wenigen geistig wachen Verkehrsexperten, Genusskiffer künftig mit Genusstrinkern auf eine Stufe zu stellen, wurde abschlägig beschieden. Darüber täuscht auch nicht die Empfehlung des Verkehrsgerichtstags hinweg, die Straftat der Rauschfahrt erst dann mit dem Entzug der Fahrerlaubnis zu ahnden, wenn der Cannabis-Verbrecher beim aufgezwungenen Idiotentest patzt. Die Botschaft an die motorisierten Genusskiffer ist klar: Nutze die allerletzte Chance und werde ein anständiger Mensch, der statt zum Joint besser zum Alkohol greift, wenn er sich dem Geschwindigkeitsrausch hingeben will.

 

21 Antworten auf „Experten zweifeln an der Fahreignung von Cannabis-Patienten

  1. Fred

    Vor allem diskutieren diese Experten quasi über ungelegte Eier. Die Fahrtauglichkeit unter Cannabis ist nie wissenschaftlich belegt worden.
    Die 1 ng Grenze ist somit eine beliebig festgelegte Grenze !

    Sie könnte beim Würfelspiel entstanden sein, oder einem Experten im Suff durch das verwaberte Hirn gegeistert sein. Keiner weiß es, doch alle halten dran fest. So könnte ich auch Experte für Luft und Raumfahrt werden, ohne jemals einen Fuß in das entsprechende Fluggerät gesetzt zu haben.

    Die Bande aus Politik, Lobbyvereinigungen und Experten halten in diesem Land toll zusammen. Der eine liefert, was der andere als Argument benötigt. Modellversuche werden mit fadenscheinigen Begründungen einfach verworfen, es könnte ( und das würde es auch ) was Unangenehmes dabei herausspringen. Und dann schon wieder Argumente besorgen, warum man dann vorliegende Erkenntnisse nicht umsetzt…. ne ne, dann lieber keine Modellversuche.

    Die werden dann aus ethischen Gründen abgelehnt.
    ETHISCHE GRÜNDE ? Nun, zumindest haben deutsche Unternehmen keine ethischen Bedenken, 19 Männer, 6 Frauen und wahrscheinlich noch mehr Affen ( die natürlich nicht gefragt wurden ) Dieselabgasen auszusetzen, um eine gesundheitsschädigende Wirkung auszuschliessen. ( Das muß man sich auch erstmal reinziehen )

    Und ich fürchte, das sich diese Zustände vorerst nicht ändern. Wenn ich dieses prächtige Schauspiel namens Koalitionsverhandlungen sehe, geht mir der Hut hoch. Man ziert sich, zeigt nach aussen einen harten Kampf um zum Schluss die Einigung in letzter Minute zu verkünden. Der “ Mann aus Würselen“ wirft sich mit einem leise gehauchten FÜR DEUTSCHLAND in den Staub vor dem Regierungsgaul und Mutti kann bequem aufsitzen.

    Da kann man nur auf die SPD Mitglieder hoffen, die diesem Spuk ein Ende bereiten. Ansonsten haben wir in der Tat mal wieder 4 Jahre Stillstand an allen Fronten.

  2. Karli

    Laut Lexikon ist ein Experte, vereinfacht gesagt, jemand der sich auskennt. Also sind alle diese Experten sich auskennende Hanfkonsumenten? Oder steht die Vorsilbe Ex, lateinisch = aus oder außerhalb, bei diesen Experten ehr für außerhalb stehend = nichts wissend?
    Volker Pispers sagte mal: „Es sind Eunuchen die uns erklären wollen wie man Es macht.“ 😉

  3. Lotus

    Gut…
    aber wenn das so ist und man soviel Wert auf Sicherheit legt,
    dann sollten auch alle Älteren Verkehrsteilnehmer einen Eignungstetst unterzogen werden,sowie auch alle Patienten auf Schmerzmitteln und Psychopharmaka etc.,sonst ist dieser Gesetztentwurf doch unlogisch,wenn schon gleiches Recht für alle,klingt ja fasst so als wären wir hier in Deutschland XD
    Aber mir fällt noch eine gute Lösung ein für alle Drogen- und Medikamentenkonsumenten und Alten Leute etc. in unserem Land,
    eine extra Spur auf der Straße auf der alle Verkehrsteilnehmer mit „gesonderten Umstand“ fahren dürfen mit einem maximal 50 Kmh Auto,so wie z.B. in Amsterdam ;D

    Ich wünsche allen einen schönen Tag…Peace 🙂

  4. Rainer Sikora

    Es gibt einige Gründe das Autofahren generell zu verbieten,aber das geht aus finanziellen Gründen nicht.Die allgemeine Meinung ist gegen Hanffahren.Überzeugungsversuche gelingen meist nicht,wegen scheinbarer Hirnverstopfung.

  5. Tom

    Aha, der Herr Nehm. Von der Bundesanwaltschaft an den juristischen Katzentisch. Ist das nun Satire oder schon Zynismus?

    Hmmmmm, „Grundsätzliche Zweifel an der Fahreignung….“ Ein gewagter Gedanke und zudem ohne jegliche Beweisführung vorgetragen. Wie nennt man doch gleich die beweisfreie Vorverurteilung eines bestimmten Personenkreises ohne rechtliche Grundlage? Es ist einfach ungeheuerlich so etwas auch nur in Betracht zu ziehen, ohne den Einzelfall würdigen zu wollen. Ich will mich ja jetzt nicht zu sehr versteigen, aber so einen vorurteilsbehafteten Scheiß kenne ich eigentlich nur aus dem Geschichtsunterricht und den heutigen USA. Und das dann auch noch von einem Generalbundesanwalt a.D. vorgetragen. Toll. Früher war für ihn, und das zu Recht, nicht jeder Bartträger auch gleich Terrorist, nur weil die Amis mal wieder Paranoia schoben. Heute ist für ihn dem Anschein nach jeder Cannabispatient quasi als Berserker im Blechkleid unterwegs. Die Verkehrsgerichtstagenden mögen sich ja leidlich (siehe versuchte Mißachtung des § 24a Abs. 2 Satz 3 des Straßenverkehrsgesetzes) im Verkehrsrecht auskennen, aber das GG haben die offensichtlich seit dem Studium nicht mehr in die Hand genommen. Hätten sie es, würden sie so einen Stuß sofort und ohne weitere Diskussion zurückweisen; ganz zu schweigen von den dies begleitenden tumultartigen Auseinandersetzungen. Was kommt als nächstes? Wenn man Migräne hat und z.B. Naratriptan einwirft wird ein vertrauliches Gespräch beim Pyschologen fällig? Oder wird gar noch der Beschluß gefaßt, dass jeder der schon mal ein Bier trank zur MPU muß; alles nur weil Herr Nehm seiner Senator-Lothar-Danner-Medaille gerecht werden muß? Schließlich wird die einem ja nur verliehen und er will sie offenbar mit in den Sarg nehmen. HALT, ich vergaß. Soweit wird es dann doch nicht kommen, denn Naratriptan kommt ja von der lieben und parteispendenfreundlichen pharmazeutischen Industrie und ist in Zweierpackungen zu 2,5 mg frei und ohne Rezept erhältlich. Für ein sorgen.- und migränefreies Autofahren. Wieviel Apotheken sind doch gleich in meiner Nähe? Na egal, eine heftige Herzsensation ist mir das Zeug nicht mehr wert. Hatte ich schon, wachte in der Intensiv auf und ich fands scheiße. Mit Gras ist mir das jedenfalls noch nie passiert.

    Nenene mein lieber Herr Nehm, man kann über soviel Ignoranz nur noch den Kopf schütteln. Eine Neuausrichtung ihrer Gedankengänge scheint angebracht zu sein. Ich weiß, mit fast 77 Jahren wird der Backfire-Effekt besonders heftig werden, aber es lohnt sich ihn zu überwinden. Zumal man danach nicht mehr ganz so dumm dasteht. Noch was. Wie wäre es denn wenn sie erst einmal lernen würden Sucht.-, Rausch.- und Heilmittel zu unterscheiden, bevor sie sich in aller Öffentlichkeit (mal wieder) so zum Sessions machen. Fahren sie ein Auto und haben sie gar ein Smartphone, und haben sie ihr Smartphone während der Autofahrt dabei? Bravo – Ihre Verhaltensabhängigkeit ist damit also schon mal bestätigt (Fragen sie ruhig den Psychologen ihres Vertrauens). Also ab zum … na, sie wissen schon zu wem. Der Verdacht, laut ihrer Aussage, reicht doch schon aus um so einem Süchtigen den Führerschein abzunehmen. Wer braucht da für den Einzelfall noch Beweise über die Fahreignung mittels MPU? Es wird gehandelt und nicht gedacht. Jeder ist schließlich so lange schuldig, bis er seine Unschuld bewiesen hat. Sicher ist sicher. Stimmts?

    Naja, wenigstens sind sie sich treu geblieben. Wie immer, nach unten treten und nach oben buckeln. Wer sich weigert gegen Kriegsverbrecher und Folterer zu ermitteln, braucht eben einen Ausgleich. Was liegt da näher sich mit den Kiffern anzulegen. Recht muß schließlich Recht bleiben (solange es gerade ins persönliche Weltbild passt und keine große Gegenwehr zu erwarten ist).

    PS: Justitia war die Göttin der Gerechtigkeit und nicht die Göttin des Malsehenobsinmeinweltbildpaßt.

  6. Littleganja

    Wenn man die Beschlüsse mal gelesen hätte und nicht Linksextrem Schiene fahren würde, hätte der Verfasser des Artikels festgestellt dass nicht alles so negativ ist. Erstens soll der Grenzewert von 1 Nanogramm auf 3 hochgesetzt, 2 soll bei nicht Patienten nicht automatisch der Führerschein entzogen werden und 3 dürfen Cannabis Patienten weiterhin am Straßenverkehr teilnehmen. Wie unterschiedlich doch die Interpretation von Fakten sein kann….

  7. Gasterl

    Danke Littleganja…hatte gestern auch die Meldungen gelesen und dachte mir „Ok….habe eh schon von Neurologen Tests machen lassen – alles ohne Probleme“ – war ja auch klar – ich merke ja nichts von meiner Medizin – also was hätte der neurologe bei Tests an Ausfällen feststellen sollen? Dann lass ich das eben von nem Amtsarzt nochmal machen. Damit hab ich kein Problem. Ich bin mittlerweile nach rund 2 Jahren so gut auf meine Medizin eingestellt (Toleranzbildung), dass ich keinerlei „Rauscheigenschaften“ mehr wahrnehme. Eine Zigarette (nur Tabak) hat genausoviel/wenig Wirkung. Ist ja auch normal, wenn man sich mit der Wirkweise von Cannabis auseinandersetzt. (Übrigens trat diese Toleranz bereits nach ca. 2-3 Wochen Einnahme auf und blieb seither stabil – auch bei Sortenwechseln)
    Dass ich nun einen amtlichen Zettel bekommen soll, der mir bei einer etwaigen Kontrolle hilft, nicht unrechtmäßig als Krimineller behandelt zu werden, bin ich doch froh. Derzeit habe ich die aktuelle Rechnung, Foto von Rezept, Atteste und die Karte eines Importeurs dabei, um bei einer Kontrolle was vorlegen zu können. Ob das im Falle einer Kontrolle den Beamten ausreicht, ist fraglich. Mit einem amtlichen Zettel gibts keine Fragen mehr.
    Solange es bei der Informationspflicht und Ausstellung des Dokumentes bleibt (und ggf. MPU, wenn die Krankheit, für die Cannabis verschrieben wird per se schon dazu führen könnte, dass man nicht mehr fahren darf – z.B. Epilepsie) passt doch alles.
    Aber das kann das HaJo so nicht mehr schreiben. Wie Du richtig schreibst, ist HaJo leider in das extrem linke Spektrum abgerutscht und hat leider nicht mehr viel mit objektivem Hanfaktivismus zu tun. Gesunde Kritik, anstatt „Gebashe“ wäre angebrachter. Zählt einfach mal, wie oft bzgl. der „2 Maß Bier noch Fahren“-Geschichte, hier etwas geschrieben wird. Sehr objektiv und zielführende Kritik…………

  8. patient

    hi, mich interessieren ein paar sachen auf die ich bisher keine antwort habe…
    bin patient und nehme meine medis hauptsaechlich abends. ist es sinnvoll sich die fahreignung vorab von einem arzt einfach bestätigen zu lassen oder kann das auch voll daneben gehen? wie finde ich so einen arzt? bin es leid mir immer nen kopf zu machen ob den ordnungshütern mein rezept und attest ueber meine cannabistherapie ausreicht…

  9. Nummer14

    Und da wundern sich einige noch das nichts voran geht. Destruktiv, anmaßend negativ. Ich würde mich auch nicht für Menschen die so eskalieren nur einen Zentimeter bewegen. Eins ist gewiss Ihr macht nichts besser sondern schlechter.

  10. FatBike

    Die Fahrradwege in Deutschland sind nichtmal zweispurig und der tote winkel lebt immer noch .

  11. Luxussteuer

    Die gleichen experten glauben auch an eine Bipolare Depression dritten grades .LOL . Elitär und abgehoben ,wahrscheinlich lesen Sie Freud und Konsumieren Cocs mit Rotwein . Gutenberg und Pisa-Studie ,läst Grüßen !

  12. Luxussteuer

    Gutenberg und Pisa-Studie ,läst Grüßen ! Wer privat ,Technische Geräte benutzt die anderen Lebewesen Schaden zufügen oder töten , ist ein Schädling und sollte resozialisiert werden .

  13. Papa

    Ich bin auch Patient und finde wir Patienten wären doch die besten Probanten für eine wissenschaftliche Studie.

    Wir müssten uns nicht so rechtfertigen wenn wir nach der Studie fahren würden und in eine Kontrolle kommen.

    Wär doch mal zu überlegen.

    A hanfigs Grüssle

  14. patient

    Auch in diesem Sinne müssen die Patienten, die ein Kraftfahrzeug führen wollen, durch entsprechend qualifizierte Ärzte umfassend über ihre Beeinträchtigung der Fahreignung
    und Fahrsicherheit informiert und begleitet werden. Dies ist entsprechend zu dokkumentieren.

    wie kann man sich das vorstellen? ist damit ein ärztliches gutachten zur fahreignung gemeint? oder heisst das, man wird belehrt?
    und wenn man als patient grundsätzlich zweifel an der Fahreignung hervorruft, heißt das dann alle canpatienten zur mpu?

  15. Sadhu van Hemp Autor

    @Littleganja:

    Zitat: „Wenn man die Beschlüsse mal gelesen hätte…“.
    Ich habe die „Empfehlung des Verkehrsgerichtstags“ vor dem Verfassen des Artikels gelesen.

    Zitat: „Linksextrem Schiene fahren würde …“
    Das ist eine haltlose Unterstellung und erinnert an das Vokabular der Wutbürger, die von Frust und Hass getrieben selbst Angela Merkel als Linksextremistin denunzieren.

    Zitat:
    „Erstens soll der Grenzewert von 1 Nanogramm auf 3 hochgesetzt (werden)“
    Die Empfehlung ist ein Witz, der nicht der Rede wert ist. Hajo-Leser „Fred“ und „M. Nice“ haben dies bereits in ihren Kommentaren zum Artikel vom 23.01.2018 zum Ausdruck gebracht.

    Zitat:
    „2 soll bei nicht Patienten nicht automatisch der Führerschein entzogen werden …“
    Ja, und? Das wurde bislang auch nicht praktiziert. Wohl aber – wie im Artikel erwähnt – empfiehlt der Verkehrsgerichtstag: „Auch im Falle einer medizinischen Indikation, insbesondere für die Verordnung von Cannabisblüten, begründet eine Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss von Cannabis Zweifel an der Fahreignung.

    Zitat: „3 dürfen Cannabis Patienten weiterhin am Straßenverkehr teilnehmen.“
    Habe ich das bestritten?

    Zitat: „Wie unterschiedlich doch die Interpretation von Fakten sein kann….“
    Nur zu, dann interpretiere mal die Fakten. Eine abermalige, in den Deinen Worten verfasste Aufzählung ist noch keine Interpretation.

    Zitat: „… hätte der Verfasser des Artikels festgestellt dass nicht alles so negativ ist.“
    Das Fazit kann nach Abwägung „der Fakten“ nur negativ sein. Die Damen und Herren Experten empfehlen dem Gesetzgeber, dass es „aus dem Gebot der Verkehrssicherheit heraus (…) erforderlich ist, dass dann auch vor dem Hintergrund der Grunderkrankung die Fahreignung zu prüfen ist.“
    Das bedeutet im Klartext, dass der Patient den kostenpflichtigen Nachweis erbringen muss, dass er über die nötige Fahreignung verfügt. Damit wird der Patient treuer Kunde des MPU-Gewerbes. Das ist eine Schlechterstellung sondergleichen. (Das ist etwa so, als würde Dir jemand die Hälfte Deines Heilkrauts mit vorgehaltener Waffe wegnehmen – mit dem Argument, dass Du ja die andere Hälfte behalten darfst).

    So, lieber Littleganja, und nun erkläre Du mir mal, was Dich wirklich antreibt, wenn Du hier kommentierst und solche Schoten wie „linksextreme Schiene“ heraushaust.

  16. Sadhu van Hemp Autor

    @FatBike:
    An der Reaktion auf Deinen Kommentar kannst Du deutlich sehen, dass auch mancher Hänfling die „Heilige Kuh Auto“ vergöttert und Fietsern am liebsten das Gleiche antun würde, was ihm als Kiffer von Seiten der Prohibitionisten angetan wird.

  17. Nummer14

    Nun lieber Sadhu ich persönlich fahre bevorzugt Fahrrad oder Bus außer dienstlich wegen Dienstfahrten. Mein privater PKW wird ab Sommet ein kleines e-Auto mit Greenpeace Strom sein, so what?

  18. Ralf

    @Fred
    „Die werden dann aus ethischen Gründen abgelehnt.
    ETHISCHE GRÜNDE ? Nun, zumindest haben deutsche Unternehmen keine ethischen Bedenken, 19 Männer, 6 Frauen und wahrscheinlich noch mehr Affen ( die natürlich nicht gefragt wurden ) Dieselabgasen auszusetzen, um eine gesundheitsschädigende Wirkung auszuschliessen. ( Das muß man sich auch erstmal reinziehen )“

    Immerhin scheinst du deine Lektion langsam zu lernen,bravo! Jetzt fehlt dir nur noch ein kleiner geschichtlicher Vergleich, mit der entsprechend Ziel führenden Wortwahl. Denn wer hat als erstes gesundheitsschädliche Versuche und Tests an lebenden Menschen durchgeführt? Und wie hieß das Staatsgebilde daß so etwas zuließ? Na,klingelts? Manche tun sich einfach schwer die Wahrheit zu akzeptieren, tut ja auch verdammt weh. Und es erzeugt in vielen Menschen einfach ein Gefühl der Resignation, wenn sie erkennen, daß die Nazis, durch ihre brutalen waffengewaltigen Methoden anders denkende zu verfolgen, doch die Weltherrschaft haben, und immer haben werden! Daß es definitiv so ist, sieht man klar und deutlich am erbärmlichen Zustand unserer Welt.
    [… „Wir wussten, dass wir es nicht illegal machen konnten, gegen den Krieg oder schwarz zu sein, aber indem wir die Öffentlichkeit dazu brachten, die Hippies mit Marihuana und die Schwarzen mit Heroin zu assoziieren, und beides streng kriminalisierten, konnten wir diese Bevölkerungsgruppen schwächen. Wir konnten ihre Anführer festnehmen, Razzien in ihren Häusern durchführen, ihre Treffen auflösen, und sie Abend für Abend in den Nachrichten diffamieren. Wussten wir, dass wir logen, was die Drogen anging? Natürlich wussten wir das.“ …]

    Zitat: John Ehrlichmann, ehemaliger Nixon-Berater.
    Nixon war ein Kriegsverbrecher der ganz Südostasien in Brand gesteckt und für Millionen Tote in Laos, Vietnam und Kampuchea verantwortlich ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.