Mittwoch, 16. August 2017

Cannabis bei chronischen Nervenschmerzen hilfreich

 

Studien belegen neue medizinische Wirkung von Marihuana.

 

 

Nachdem bereits Anfang des Jahres eine Veröffentlichung der National Academy of Science darüber Auskunft gab, dass Cannabis bei chronischen Nervenschmerzen hilfreich wäre, bestätigt nun das U.S. Department of Veteran Affairs diese Erkenntnisse. Weitere Studien belegen eine „neue“ medizinische Wirkung von Marihuana.

 

Muskelspastiken; die durch Multiple Sklerose verursacht werden, Schwindelgefühle; die durch Chemotherapien hervorgerufen werden und chronische Schmerzen; die unter dem Begriff Neuropathie bekannt sind, sollen laut der zum Beginn des Jahres veröffentlichten Ergebnisse der National Academy of Science durch den Einsatz von medizinischem Marihuana verringert werden können. Das U.S. Department of Veteran Affairs überprüfte nun die Wirkung von Cannabis bei Posttraumatischen Belastungsstörungen sowie bei chronischen Nervenschmerzen. Auch wenn die Autoren, die für die amerikanischen Kriegsveteranen im Auftrag der US-Regierung an der Cannabispflanze Untersuchungen anstellten, keine Aussagen gegenüber Vertretern von Medien machen dürften, meldete ein Sprecher des Ministeriums für Veteranenangelegenheiten, dass es nun einige Beweise gebe, die Marihuana hilfreich erscheinen ließen. Dennoch würden Veteranen vorerst keine Cannabismedizin von ihren betreuenden Ärzten verschrieben bekommen. 27 Studien zur Schmerzthematik wurden für die Ergebnisse gewälzt und 32 Untersuchungen über die Nebenwirkungen von in Hanfblüten aktiven Substanzen studiert. Dabei kam man auch zu dem Schluss, dass es über die möglichen Risiken – die bei speziellen Personengruppen in erhöhten Verkehrsunfällen, Gedächtnisproblemen und psychotischen Symptomen lägen – ebenso wenig aussagekräftige Untersuchungen gäbe, wie über die tatsächliche Wirkung von Cannabis bei Posttraumatischen Belastungsstörungen. Bei der Schmerzlinderung wären jedoch Effekte messbar.

 

Dass chronische Schmerzen mit Cannabis behandelt werden, zeigte zuletzt der populäre Profigolfer Tiger Woods, der im Mai mit fünf verschiedenen Schmerz- und Schlafmitteln im Blut in eine Verkehrskontrolle geriet – darunter auch 11-nor-9-carboxy-delta-9-tetrahydrocannabinol, das nach dem Konsum von Marihuana im menschlichen Körper geformt wird.

 

Natürliche Medizin gegen Schmerz in Pflanzenform.

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COSMO
COSMO
4 Jahre zuvor

Das sollte jemand mal meiner Ärztin erzählen. (Ich weiß, anderen Arzt…)

Lars Rogg
Lars Rogg
4 Jahre zuvor

ja Cosmo…deiner Ärztin oder der Boulevardpresse, der FAZ, unserer ReGIERung der Masse der uninformierten Wählern, ARD und ZDF, usw, usw…wo wollen wir da aufhören..??? Hanf und seine vielen Wirkstoffe hat so ein großartiges Potential und wird klein gehalten und schlecht geredet. Solange wir es nicht schaffen die breite Masse von den Tatsachen zu überzeugen und das gegen die Lügen der Medien und der Regierung, werden wir nix erreichen. Gab es nicht mal ein Verein, der sich die Aufklärung auf die Fahnen geschrieben hat..?? Was macht der eigentlich…?? Aufklären..?? Mit Lindner diskutieren hab ich gehört. Ist Daniel Bahr noch ein Begriff..?? Nun denn…warten wir mal ab, ob da noch was kommt, dass Aufklärungscharakter hat. Im Prinzip auch egal, den solange die… Weiterlesen »