Freitag, 27. Januar 2017

Arbeiten bei der Cannabisagentur

 

Angestellte für Versorgung in Deutschland benötigt.

 

Bild: Susanne Winter/Archiv

 

Jetzt geht es tatsächlich Schlag auf Schlag. Nachdem erst vergangene Woche die Rechte für Patienten durch die Verabschiedung des Cannabis als Medizin Gesetzes von der Bundesregierung endlich abgesichert wurden, wird nun direkt daran weitergearbeitet, diese Rechte tatsächlich zu garantieren. Es werden Angestellte für die Versorgung in Deutschland benötigt. Arbeiten bei der Cannabisagentur.

 

Besitzt man ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Gesundheitsbereich oder eine Ausbildung als beispielsweise PTA, MTA oder vielleicht eine vergleichbare Qualifikation, die dann bereits mit einschlägiger Berufserfahrung ausgeübt wurde, dann gibt es möglicherweise Chancen auf den neuen Job bei der Cannabisagentur. Zum Büroaufbau vor Arbeitsbeginn der offiziellen Grasmanufakturen werden Menschen mit Erfahrung in der Verwaltung des Gesundheitswesens gebraucht.  Vornehmlich geht es bei der genannten Tätigkeit im Bereich Gesundheit, Sport und Soziales um fachgerechte Recherche, ordentliche Terminführung und darum, trockene Dokumente vorzubereiten. Doch auch Mitarbeiter für die Kommunikation mit den legitimen Cannabisproduzenten werden gebraucht, die beim kommenden Prozess die rechtliche Absicherung aller Seiten garantieren sollen. Für diesen Zweck benötigt der Bund Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium im Gesundheitsbereich beziehungsweise mit einem Abschluss als beispielsweise PTA, Verwaltungsfachangestellte(r), Fachangestellte(r) für Bürokommunikation, Fachangestellte(r) für Medien- und Informationsdienste oder einer vergleichbaren Qualifikation. Organisationsfähigkeit und die Fähigkeit zu interdisziplinärer Zusammenarbeit werden seitens des Bundes von allen hoffenden Bewerbern verlangt.

 

Und während manches Presseorgan sich noch etwas über die Tatsache wundern darf, wie der Staat zum Dealer werden kann, aktualisieren fleißige Cannabisbefürworter – welche alle geforderten Fähigkeiten besitzen – bereits ihren Lebenslauf. Bis zum 13.02.2017 beziehungsweise 20.02.2017 sind die Briefkästen für die zu vergebenden Arbeitsplätze bei der Cannabisagentur weit geöffnet.

 

Beschäftigter im allgemeinen Verwaltungsdienst war doch schon immer ein Traumjob.

4 Antworten auf „Arbeiten bei der Cannabisagentur

  1. Einer von VIELEN

    Sehr schön! Es geht voran. Bisher wurde jede “positive” Veränderung (aus Sicht eines Jeden/r Grund- und Menschenrechte) in Deutschland von Patienten und Patientinnen vor Gericht erstritten.
    Halten wir den Druck weiter aufrecht. Tun wir uns enger zusammen und stärken wir uns gegenseitig den Rücken. Denn es geht um die Rechte, die Grund- und Menschenrechte, von uns allen. Wir stehen “hanfhistorisch”, nicht nur in der Bundesrepblik, an einem Scheideweg.

    [… Brainstorming

    Projekt Crowdfunding

    Ziel des Projektes:

    Sammeln von Geldern für einen Gang durch die Instanzen der Justiz bis zum Bundesverfassungsgericht/Menschenrechtsgerichtshof auf Basis der Argumentationskette der „DIE HANFINITIATIVE“ http://www.diehanfinitiative.de
    ethische und juristische Überprüfung der negativen Folgen des Hanfverbotes (Prohibition) auf Menschenrechte und Gesundheit
    Menschen- und Grundrechtsverletzungen durch die Prohibition offen legen
    Nutzung des Projektes für öffentlichkeitswirksame Aktionen im Wahlkampf „Gedanken über die Zukunft unserer Kinder und Enkel“
    angepeilt sind 50000€

    Vorarbeiten:

    Rechtsweg und -möglichkeiten abklären
    Patienteninitiative „Hanf als Medizin – Rhein Sieg“ einbinden
    „DIE LINKE“ fragen ob Förderung durch Partei möglich
    Erfahrungen mit Crowdfunding recherchieren
    Verfahren und Plattform auswählen
    Datenbank mit möglichen Sponsoren/Unterstützern anlegen
    andere Möglichkeiten prüfen
    Treuhandkonto eröffnen
    Team bilden – besprechen mit (RA Pienkoß, Wolfgang Aschenbrenner, Sven Schlesinger, …)
    Finanziellen Bedarf ermitteln für:
    Erstellung von Expertisen und Gutachten
    Einladung von GutachterInnen
    Einladung von internationalen Experten
    Ethan Nadelmann (USA, Drug Policy Alliance)
    Prof. Böllinger und andere Mitglieder (BRD, Schildower Kreis)
    Prof. Mechoulam (Israel, Forschung zum Endocannabinoidsystem)
    Dr. Franjo Grotenhermen
    Bundesrichter Thomas Fischer

    Anwaltskosten?
    sonstige Kosten?
    Kontakte knüpfen (national und international), sich verbünden:
    Netzwerk bilden für Unterstützung und Austausch
    Hanfverband
    Hanfjournal
    Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin (SCM)
    andere betroffene PatientInnen
    internationale AktivistInnen
    Netzfrauen 🙂

    Ausarbeitung von Anschreiben für Sponsoren/Unterstützer
    Ausarbeitung von Flyern, Handzetteln, Plakaten, Infokärtchen
    Sprecher für das Projekt (*****?)
    Presse-, Medienkontakte herstellen
    Startbudget?
    Festlegung der Vorgehensweise:
    einer Taktik
    einer Strategie
    Ausarbeitung einer Klageerhebung

    Durchführung:

    Erstellung einer Internetpräsenz für das Projekt
    Werbetrommel rühren
    Verteilung von Flyern, Handzetteln, Plakaten, Infokärtchen
    Einbindung von affiner Presse, Medien, Institutionen
    Anschreiben und Anrufen von möglichen Sponsoren (national und international)
    Medien
    Hanfindustrie
    Patientenvereinigungen
    Stiftungen
    Firmen
    affine Prominente (z. B. Richard Branson, …)

    AktivistInnen-Netzwerk weltweit aktivieren
    Abhängig von den erzielten Einnahmen
    Budgetplanung
    Festlegung einer strategischen Vorgehensweise
    Klageerhebung
    Beginn des Ganges durch die Institutionen
    ständig transparent berichten
    Begleitung des Projektes durch DIE LINKE? …]

    Insgesamt hat das Konzept 62 Seiten. Mehr dazu bald. Wir rufen zur Nachahmung, bzw. Unterstützung dieser Aktion(en’) auf. 🙂 🙂 🙂

    Alles Liebe und Gute und Hoffnung auf ein gesünderes Leben für alle hanfnutzenden Menschen 🙂

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