Donnerstag, 29. Dezember 2016

Kiffen als Folge von Schizophrenie

 

Neue Studie unterstützt vergangene Forschung.

 

Grafik: Lukas Tkotz

 

Schon in der Vergangenheit kamen unterschiedliche Studien zu den Ergebnissen, dass Cannabiskonsum keine Psychosen auslöst. Nun gibt es erneut Nachrichten aus dem medizinischen Forschungssektor, die vergangene Vermutungen unterstützen, dass das Kiffen als Folge von Schizophrenie bei den Betroffenen betrachtet werden kann.

 

Auf Heilpraxisnet.de wird über eine Studie der Universität von Bristol berichtet, die diese Aussage nahelegt und den Gebrauch von Marihuana bei Schizophrenie als Form von Selbsttherapie definiert. In der Cambridger Fachzeitschrift Psychological Medicine bereits veröffentlicht, widerlegen die Forscher damit erneut den Irrglauben, dass der Konsum von Hanf zu einem erhöhten Risiko führe, an schizophrenen Psychosen erkranken zu können. Das Fazit der neuen Beobachtungen schließt die Hauptautorin des Berichtes Suzi Gage dennoch mit der Warnung, die Wirkung von Cannabis vor allem nicht für Jugendliche zu verharmlosen, wobei die Risiken auch nicht übertrieben dargestellt gehören. Obwohl die Untersuchungen einen wesentlich stärkeren Zusammenhang zwischen der Schizophrenie und dem folgenden Griff zum Marihuana offenlegten, wäre weiter Forschung nötig, um den noch nicht vollständig ausgeschlossenen Kausalzusammenhang zwischen einer möglichen Entstehung der Krankheit durch starken Cannabiskonsum tatsächlich doch noch festzustellen.

 

Bei bereits ausgebrochenen schizophrenen Psychosen half das CBD von Hanfpflanzen laut einem englischen Pharmaunternehmen den Teilnehmern einer Studie dagegen immerhin schon ausgesprochen wirkungsvoll bei ihrer Therapie.
Nur das Cannabisverbot erscheint täglich immer verrückter.

9 Antworten auf „Kiffen als Folge von Schizophrenie

  1. Flo

    Trotzdem können Nebenwirkungen auftreten. 😉

    Wer was anderes behauptet hatte wohl noch keine…
    Set und Setting, Dosis ist dabei nicht Grund Nr 1.
    Wasser zB. ist auch nicht immer harmlos, aber kein Gift, trotzdem sollte es nicht verboten werden.

  2. Rainer Sikora

    Das mit dem Auslösen von Psychosen kenne ich nur von den Medien die eng mit unseren Prohibitionspolitikern zusammenarbeiten.

  3. Rainer Sikora

    Die Neigung zu Verfolgungswahn ist stoned tatsächlich da aber ohne tatsächliche Vverfolgungsgefahr bleibt diese im grünen bis gelben Bereich.

  4. mze

    Der Verfolgungswahn ist eine Folge der Prohibition … davon bin ich überzeugt. Typische Paranoia.
    Kiffer beschäftigen sich ja gerne im Kopf mit Möglichkeiten – da man theoretisch ein Gesetz gebrochen hat, was eine Strafe mit sich ziehen kann, steigt das Unwohlsein.
    Keine strafrechtliche Verfolgung – kein Verfolgungswahn.

  5. Olle

    Das alles interressiert beim Alkohol einen dicken großen vor Verlogenheit stinkenden Haufen Scheißdreck. Das ist doch alles nur noch lächerlich, und wer auf solche Argumente, die nur Scheingefechte in Szene setzen und die Frage was gerecht ist auf Nebenkriegsschauplätze verlagern sollen, überhaupt eingeht ist ein Idiot der sich auf`s Glatteis führen läßt !

  6. Olle

    @mze
    Keine strafrechtliche Verfolgung – kein Verfolgungswahn.
    Wenn man deinen Satz richtig liest, sollte man eigentlich darauf kommen daß eine konkrete Verfolgung kein Wahn sein kann! Die konkrete Verfolgung die ja existiert, als Wahn zu bezeichnen, ist schon wieder die nächte Super-Lüge und Sprachverschmutzung der Prohibitionsverbrecher, womit sie verschleiern wollen daß sie ja tatsächlich stigmatisieren und verfolgen. Daraus folgt zwingend daß es sich nicht um einen Verfolgungswahn oder Paranoia, sondern um ein, durch konkrete Ereignisse untermauertes, VERFOLGUNGSBEWUßTSEIN handelt. Man sollte also wenn man sich nicht selbst diskriminieren will auch diesen korrekten und nicht den herbeigelogenen Ausdruck „Wahn“ benutzen.

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