Freitag, 14. Oktober 2016

Hubschrauber gegen deutsches Cannabis

 

Linkspartei stellt Anfrage zu teuren Aufklärungsflügen

Besuch von den Grünen Männchen
Grafik: Marker

 

Nicht nur in den Vereinigten Staaten wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen und mit Hubschraubern einzelne Cannabispflanzen erspäht. Auch in Deutschland findet diese Praxis nach wie vor Anwendung. Konkret kommen dabei in den einzelnen Bundesländern Hubschrauber der Bundespolizei zum Einsatz, welche „bei Amtshilfeersuchen den jeweiligen Bedarfsträgern die erforderlichen Führungs- und Einsatzmittel zur Verfügung“ stellt. Um das Vorgehen zu untersuchen stellte die Linksfraktion im Bundestag folgende Anfrage: „Wie viele illegale Cannabisplantagen wurden durch Aufklärungsflüge der Bundespolizei (gegebenenfalls auf Grundlage der polizeilichen Amtshilfe für Landespolizeien) von 2009 bis einschließlich 2016 entdeckt?“ Dies berichtete Neues Deutschland heute Morgen.

 

Genaue Auskunft konnte das Bundesinnenministerium nicht geben, da diese Einsatzgründe nicht statistisch erhoben werden. Damit wurde jedoch, zumindest indirekt, der Einsatz von Hubschraubern zum Aufspüren von Cannabispflanzen bestätigt. Die Wärmebildkameras, mit denen die Flugmaschinen ausgestattet sind, können sogar Hinweise auf Aufzuchtsanlagen in geschlossenen Räumen geben. Je nach Hubschraubertyp kostet ein solcher Einsatz zwischen 4.274,07 und 10.157,72 Euro. Dies ging aus einer Kleinen Anfrage von Frank Tempel und seinen Genossen der Linkspartei hervor.

 

Das Thema wurde im Vorfeld bereits von den Piraten in den nordrhein-westfälischen Landtag eingebracht, nachdem diese mitbekommen hatten, dass die Landespolizei Hubschrauber zum Aufspüren von Drogen verwendet. Bis auf Bremen, dem Saarland und Schleswig-Holstein besitzen alle Bundesländer eigene Polizeihubschrauber. Bei „Bedarf“ haben die drei Erwähnten Bundesländer auf die Hubschrauber des Bundes zurückzugreifen.

5 Antworten auf „Hubschrauber gegen deutsches Cannabis

  1. Lars Rogg

    Ist das jetzt eine Neuigkeit ???? Antidetektionsfolien gibts auch schon Jahre. Ist also alles schon viele Jahrzehnte Realität. Die genauen Kosten interessieren doch nur den Bund der Steuerzahler. Wir haben doch ganz andere Probleme mit der Justiz, als die Kosten für unsinnige Einsätze.werden daran nichts ändern.

  2. https://diehanfinitiative.de/index.php/medizin/24-endocannabinoide

    Vor allem wenn man weiß, dass die „Freunde und Helfer“ sich vor allem auf die Konsumenten (bei den Substanzen) „konzentrieren“ und so die Behörden, ob sie wollen oder nicht, den OK-Billionären durch den „Schwarzmarkt“ die Einnahmen in astronomischen Höhen sichern!

    [… Hinzu kommt die Vielfältigkeit der OK-Phänomene: Drogenhandel, Wohnungseinbruch- und Ladendiebstahl, Rocker und Betrüger.

    BKA-Präsident Holger Münch: „Wir dürfen uns nicht mehr nur an der klassischen Definition von Organisierter Kriminalität orientieren.

    Kriminelle agieren mittlerweile stärker in Netzwerken. Diese kriminellen Netzwerke werden häufig als Klein- und Massenkriminalität wahrgenommen. Dahinter stehen aber vielfach international organisierte Banden, die ebenso in den Fokus unserer Bekämpfungsstrategien gehören wie die klassischen Formen der Organisierten Kriminalität.“ … …]

    Quelle: BKA-Bundeslagebild OK 2015

    Absurd die Drogenmafia zu bekämpfen, indem man Patienten an Krebs „verrecken“ lässt. Indem „man“ Forschung an den Cannabinoiden und dem für das Immunsystem so wichtigen Endocannabinoidsystem, über das alle Wirbeltiere (ink. Homo Sapiens) verfügen, über Jahrzehnte verhindert.

    Ist das nicht „legalisierte OK“??? Verbissen kämpfe ich wieder einmal gegen das aufkeimende Kopfschüttelsyndrom² und die kognitive Dissonanz an. 🙂 Absurditäten im 21. Jahrhundert!

    Wir haben versucht diese Kreisläufe zu beschreiben und nannten dieses Teil-System der Weltwirtschaft, das „System Prohibition“.

    Solange man nur einzelne „Probleme“ und „Symptome“ betrachtet wird man immer nur Symptome behandeln. So „ungewollt“ der OK weiter zuarbeiten. Auch wenn das wohl vielen nicht bewusst ist oder sie sogar davon profitieren (Nutznießer der Prohibition)!

    Einige Hintergründe für ExpertInnen, aber auch für Laien 🙂 siehe: https://diehanfinitiative.de/index.php/prohibition

    [… Man bekommt den Zugang zum „System Prohibition“ nicht auf dem Silbertablett serviert. Man muß offen und bereit sein ihn sich zu erarbeiten (Gesamtsystem – Teilsystem) und Geduld haben. Es dauert etwa 3 Wochen, bis die Informationen verarbeitet sind. Neuroprotektive Substanzen können dabei hilfreich sein, die Muster zu erkennen, die Vernetzung der Informationen zu bewältigen (Gesamtbild), die Zusammenhänge zu erfassen und die kognitive Dissonanz zu durchbrechen. …]

    Also weiter die „Luftwaffe“ zur Konsumentenjagd einsetzen. Diese hochkriminellen Elemente müssen ganz im Sinne des, aus unserer Sicht, fachistischen BtMG umerzogen werden. Schließlich haben wir ein (nicht erst seit dem Herrn Mengele und seiner Kollegen, die bis in die späten 70er – nicht nur – im Justizministerium saßen) Wertesystem! Oder?

    Liebe Grüße (auch an die Piloten und Bedarfsträger, die auch ein Endocannabinoidsystem und ein Immunsystem haben, welches hoffentlich immer intakt bleibt.) 😉

  3. underground-grower

    Oh Deutschland du Paradies auf Erden, niemand kann dir widersprechen, recht auf Ordnung und Zivilisation, hinweg mit den HEXEN-KRAUT, nieder mit den Süchtigen, Zucht und Herrschaft über die Schwachen, siegen werden die, die Die Wahrheit erkennen und sich auflehnen.
    Ich bin einer davon.

  4. underground-grower

    Eve feat. Gwen Stefani
    let me blow ya mind

    und solchen Leuten gehorcht ihr Leuchten?

    Für Beamte wäre Englisch erforderlich um den Text zu verstehen…

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