Donnerstag, 25. Januar 2024

Cannabisplantage im Westerwald

Bild: Archiv/Su
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Cannabisplantage im Westerwald mit 200 Pflanzen sichergestellt. Dies bestätigte die Koblenzer Staatsanwaltschaft.

Die Prohibition von Cannabis wird trotz geplanter Legalisierung weiterhin ausgeübt. So hat die Koblenzer Staatsanwaltschaft bestätigt, dass die Polizei im Westerwald 200 Pflanzen sichergestellt hat. Dies berichtet der SWR. Aktuell wird gegen Unbekannt ermittelt. Am Wochenende haben Beamte eine Gewerbehalle durchsucht. Nach Angaben von Augenzeugen waren mindestens fünf Polizeifahrzeuge vor Ort. 

Cannabis soll am 1. April endlich legalisiert werden. Bislang werden Grower, Kiffer und andere Menschen die gewaltfreie Cannabisdelikte begehen, weiter kriminalisiert. Dies ist absurd und unverständlich. Die Regierung muss ihre begangenen Fehler bereinigen. Die Cannabislegalisierung ist eine Chance auf Gerechtigkeit. 

Ein Beitrag von Simon Hanf

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4 Kommentare
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MicMuc
30 Tage zuvor

“Die Regierung muss ihre begangenen Fehler bereinigen.” Davon kann erst gesprochen werden, wenn das unselige, menschenverachtende, faschistische und verfassungswidrige BtMG KOMPLETT gefallen ist. Alles andere ist Augenwischerei …

“Die Cannabislegalisierung ist eine Chance auf Gerechtigkeit.” Die CannabisTEILlegalisierung ist ein ERSTER SCHRITT zu einer Chance auf RECHT. Gerechtigkeit ist relativ!

Ramon Dark
30 Tage zuvor

Gerechtigkeit in punkto Cannabis liegt erst dann vor, wenn es dem Alkohol juristisch zumindest gleichgestellt behandelt wird und alle bisherigen und bis dahin eventuell noch stattfindenden Strafverfolgungen unverzüglich rückgängig gemacht wurden als auch eine angemessene Entschädigung der Betroffenen stattgefunden hat. Da Cannabis allerdings nützlicher und weniger schädlich als Alkohol ist müsste es eigentlich juristisch sogar besser gestellt werden als dieser

MicMuc
30 Tage zuvor

@Ramon Dark: Würde der Staat für sein jahrzehntelanges Unrecht in seiner Breite und Tiefe (Schwere der Schuld) an die unzähligen Opfer entsprechend Entschädigung zahlen müssen, würde er pleite gehen …

Ramon Dark
29 Tage zuvor

@MicMuc Wie wärs mit folgender Lösung: Endlich die Superreichen kräftig zur Kasse bitten, weniger Geld in die Rüstung stecken und plötzlich wären 100e Milliarden an Sondervermögen für Gesundheitswesen, Pflege, Schulen, Verkehrs- und Energiewende, Umweltschutz, Entschädigung von Prohibitionsopfern und vieles mehr an für das friedliche und gerechte Überleben der Menschheit wichtige Dinge da.