Samstag, 2. Dezember 2023

Bayern will weiter die Legalisierung bremsen

Bild: su/Archiv

Bayern will weiter die Legalisierung bremsen. Dabei will der Freistaat “alle infrage kommenden juristischen Schritte” prüfen.

Die Cannabislegalisierung soll am 1. April 2024 vollzogen werden. Bayern will weiterhin die Legalisierung verhindern. Platitüdenhaft werden “alle infrage kommenden juristischen Schritte” geprüft, erklärt die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU). Dies berichtet der Spiegel. 

Um das von der Berliner Ampelregierung beschlossene Cannabisgesetz zu stoppen, lässt Bayern “alle infrage kommenden juristischen Schritte” prüfen. “Wir wollen den Konsum dieser gefährlichen Droge durch einen maximal restriktiven Vollzug des Cannabisgesetz eindämmen – und so weit wie möglich verhindern” fügt Gerlach noch hinzu. 

Bayern möchte eine Kontrollbehörde implementieren, die weiterhin Kiffer verfolgt. Gerlach kündigt damit an, “die Suchtprävention und Aufklärung insbesondere für Jugendliche weiter auszubauen”. Dies ist auch ein sinnvolles Vorhaben, die Verfolgung und Kontrolle von Kiffern entzieht sich jedoch jeder Logik. 

Cannabis wird von der CSU wieder als hochgefährliche Droge stigmatisiert, während Alkohol nicht nur verharmlost sondern von den lokalen Politikern sogar gefördert wird. Somit meint Gerlach” müssen wir der leichteren Verfügbarkeit von Cannabis und der Verharmlosung der Risiken etwas entgegensetzen”. 

Ein Beitrag von Simon Hanf

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11 Kommentare
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Rogg
6 Monate zuvor

Ach, dieses versoffenes CSU Pack….die sehen den Hanfhalm im Auge der Kiffer, aber nicht den Maßkrug im Auge ihrer eigenen Kinder. Sowas nennt man wohl bigott und dummgesoffen,,!!! Mit 14 dürfen sich die Kinder in der heuchlerischen BRD, im Beisein der Eltern, dem Suff ergeben…ab 16 sogar ohne Erziehungsberechtigte. Mit unfassbaren Schäden für die körperliche wie geistige Gesundheit der Kinder. Von Psychosen, Depressionen, bis hin zu schweren Organschäden. Ist aber weder von Politikern, noch von Ärzten und der deutschen , neutralen Presse was zu hören. Nein, die feiern kollektiv das größte Drogenfest der Welt und bejubeln berauscht und Suff umnachtet, ein gefährliches und tödliches Nervengift. Eine derartig, verlogenen Doppelmoral geht wohl nur in Hirne von bayerischen Drogenpolitikern und selbst ernannten… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 6 Monate zuvor von Rogg
Horscht
6 Monate zuvor

Die Frage ist doch, welche Möglichen hätten sie denn?

Rainer
6 Monate zuvor

Ich hoffte Bayern könnte nichts dagegen unternehmen.In wie weit Bayern alles ausbremsen kann,weiß ich jetzt zwar immer noch nicht,hört sich aber nicht gut an.

greenness
6 Monate zuvor

Cannabis ist eine sehr gefährliche Droge! Man kann für den Besitz von einem Gramm dieses Teufelszeugs sogar ins Gefängnis kommen. Wenn das mal nicht wirklich gefährlich ist. – Verbot der Werbung für Süssigkeiten (nur der Werbung !), um Nachwuchsdiabetiker vulgo fette Kinder zu verhindern = Verbotskultur Verbot von Cannabis = Jugendschutz Man muß geistig schon recht untertalentiert sein, um diese haarsträubende Un-Logik nicht zu bemerken. Diesen Leuten geht es nicht um Jugendschutz, sondern ausschliesslich um Diskreditierung und gewalttätige Verfolgung von anders Denkenden und Lebenden. Im Einzelfall natürlich auch um die sogenannte Profilierung von Polit-Hardlinern. Es sind übrigens auch die gleichen Leute, die auf der einen Seite jahrzehntelang klerikale Kinderschänder gedeckt haben und dann auf der anderen Seite mit massiver Gewalt… Weiterlesen »

Fred
6 Monate zuvor

Was hat das Bergvolk doch für ein Glück, eine solche Regierung zu haben. Tapfer kämpft die CSU gegen die ” gefährliche ” Droge Cannabis, und fördert oftmals noch in einem Satz das Kulturgut Alkohol. Dabei liegt die Schadenquote von Cannabis liegt deutlich unter einem Prozent ! Wie kann man dann von einer gefährlichen Droge reden ? Frau Gerlach, forschen Sie. Die Fragestellung lautet : Was macht das knappe eine Prozent Erkrankter falsch, bzw welche Voraussetzung bringen die Leute mit, die in den Kliniken landen und sich behandeln lassen müssen ? Warum trifft es nur eine geringe Zahl von Menschen und der allüberragende Teil der Konsumenten hat überhaupt kein Problem mit den Erzeugnissen dieser tollen Pflanze. Klären sie diese Frage, es… Weiterlesen »

Ali
6 Monate zuvor

Horscht. Gegen Bundesgesetze haben sie keine Handhabe. Bundesgesetze stehen immer über Landesgesetzen. Aber sie können die Kiffer weiterhin schikanieren. Mit überzogenen Kontrollen etc. Dummgesoffene Politiker aus Bayern kennen ja nichts anderes als die Meinung Andersdenkender zu unterdrücken. Ekelhaftes konservatives Politp * ck halt! Von denen ist nichts anderes zu erwarten. Demokratire ist für die nur, solange man ihnen zustimmt. Andernfalls ist man ein Antidemokrat und muss verfolgt werden. Einfach nur hinterfotzig. Wie man in Bayern zu sagen pflegt.

Rainer
6 Monate zuvor

Nach den neuesten Infos ist alles noch ungeregelt.Das was,wie,wann und vor allem das ob.

Pfote
6 Monate zuvor

Als Bayer möchte ich anmerken, dass die CSU von 70% Bayern NICHT gewählt wurde

Haschberg
6 Monate zuvor

Scheinbar hat man im bayerischen Gesundheitsministerium noch immer nicht begriffen, dass gerade Überdosierungen von Schwarzmarkt – Cannabis unbekannter Qualität und Stärke, in allererster Linie zu Problemen wie Vergiftungen und Psychosen führen können. Der Schuldige ist hierbei eindeutig der Staat, der die Konsumenten ganz bewusst in die Kriminalität mit gestrecktem Hanf treibt und dadurch nicht nur ihre Gesundheit, sondern auch unzählige Lebensläufe auf völlig unnötige Weise zerstört. Das gleiche Desaster hatten wir schon vor 100 Jahren mit der schrecklichen Alkoholprohibition in den USA, die man dann klugerweise wieder abschaffte, um nicht noch einen Bürgerkrieg vom Zaun zu brechen. Dieses abartige, total gescheiterte System beabsichtigt man in Bayern also weiter am Leben zu erhalten und über friedfertige Hanfkonsumenten zu ergießen, deren Lieblingspflanze… Weiterlesen »

Adolf
6 Monate zuvor

Als Nicht-Bayer möchte ich anmerken, dass bei der letzten Landtagswahl in Bayern zwei Drittel aller Stimmen auf CSU, AfD und FW entfallen sind. Die Sehnsucht der Bayern nach einer braunen Diktatur scheint zu wachsen.

Bambi
6 Monate zuvor

Es ist schon bewundernswert, wie es die erzkonservative bayerische Regierung immer wieder fertig bringt, diesen Posten zur allgemeinen Belustigung regelmäßig mit, auf diesem Fachgebiet möglichst inkompetenten, Bier-Lobbyistinnen zu besetzen