Dienstag, 7. November 2023

NRW gegen Modellregionen und Cannbaisfachgeschäfte

Bild: su/Archiv

NRW gegen Modellregionen und Cannbaisfachgeschäfte. Es wird in NRW vorerst keine Modellregionen mit Cannabisfachgeschäften geben.

Das bevölkerungsreichste Bundesland verweigert sich gegen Cannabisfachgeschäfte. „Die werden so schnell nicht kommen“, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). „Damit der Bundesgesundheitsminister das aktuelle Cannabisgesetz durchbekommt, hat er darin Modellregionen gestrichen.“ Dies berichtet wirtschaft.com.

Laumann ist deutlich erleichtert. Er beschwichtigt: „Als Gesundheitsminister geht es mir um den Gesundheitsschutz der Menschen in unserem Land. Mit Blick auf Cannabis gilt das insbesondere für junge Menschen.“ Er spricht mal wieder von den bei CDU beliebten Hirnschäden durch Cannabis. „Daher lehne ich die Legalisierung von Cannabis grundsätzlich ab. Das müsste eigentlich auch der Bundesgesundheitsminister, der von Haus aus Mediziner ist. Aber er nimmt die Risiken nicht ernst“, behauptet Laumann. Dass die Hirnschäden unter anderem auf Streckmittel zurückzuführen sind, ist Herr Laumann anscheinend nicht klar.

Der Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums erklärt die Sache mit den Cannabisfachgeschäften. „Die Modellregionen sind als zweite Säule der Gesetzgebung geplant. Diese sieht regionale Modellvorhaben mit kommerziellen Lieferketten vor und wird gerade vorbereitet. Der Gesetzesentwurf wird voraussichtlich der Europäischen Kommission zur Prüfung vorgelegt werden.“ sagte er. Es wird Zeit, endlich die Sache richtig durchzuziehen. 

Ein Beitrag von Simon Hanf

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11 Kommentare
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Lars
6 Monate zuvor

Und wieder erzählt ein fettgefressener Alkoholiker, der aufgrund seines eigenem maßlosen Konsumverhalten, keinem anderen Menschen eine bessere Urteilsfähigkeit zutraut als ihm selbst, was er für ungesund hält.

Hans Dampf
6 Monate zuvor

Es wird Zeit, endlich die Sache richtig durchzuziehen.
Wie wahr, wie wahr.

Rogg
6 Monate zuvor

Die Bayern des Nordens…kleine, rückwärts gewandte Politiker gibts nicht nur im Süden. Wären solche Leute seit Anbeginn der Menschheit am Ruder gewesen, hätte es nie eine evolutionäre Entwicklung gegeben. Doch im Zeitalter der Lobbygesteuerten Politik und der Anpassung an die Dummheit der Wähler ist sogar das Rad ein Verbrechen…scheißt auf diesen Dreck…es sind nur Politiker die sich Idioten anbiedern….

Ramon Dark
6 Monate zuvor

Ein weiteres Resultat der grünen Krötenschluckerei in Koalitionen. Wenn dadurch die ursprünglichen Idealvorstellungen nach und nach den Bach runtergehen bleibt leider nur noch olivgrün übrig – das Gegenteil vom Anfang.

MicMuc
6 Monate zuvor

Faschismus 2.0

Fred
6 Monate zuvor

Was mir fehlt bei diesen ewig Gestrigen ist ein Alternativvorschlag. Wie will man den Schwarzmarkt kleinkriegen, um über diesen Weg Jugendschutz zu gewährleisten ?

Die Antwort auf diese Frage bleiben diese Blockierer leider immer schuldig und verweisen auf die aktuelle Gesetzgebung als Allheilmittel. Das die genau zum Gegenteil führt, also einem wachsenden Schwarzmarkt und mehr kiffenden Jugendlichen, scheint in konservativen Kreisen keinem aufzufallen. Funktioniert ja auch erst seit 60 Jahren nicht.

Dieser Starrsinn muss endlich, und das nicht nur in der Drogenpolitik, aufhören. Konservative Fortschrittfeindlichkeit hat in modernen Gesellschaften nichts zu suchen.
Denn wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Das ist mal sicher.

Haschberg
6 Monate zuvor

Dieser erzkonservative Pseudogesundheitsminister scheint noch immer nicht kapiert zu haben, dass seine Klientel, die er angeblich vor gesundheitlichen Risiken schützen möchte, zwei brandgefährlichen legalen Todesdrogen ausgesetzt ist, die alleine in Deutschland zu 200000 Todesfällen jährlich und zu großem sozialen Elend führen.
Hallo Herr “Gesundheitsminister” Laumann, bitte wachen sie auf und kommen sie endlich mal in der Realität des 21. Jahrhunderts an !

trec.
6 Monate zuvor

“Wo Weizen gedeiht, kann Cannabis indica gebaut werden” Mit Erfolg: Die Pflanze sei weniger frostanfällig als oft behauptet und der Harzgehalt ließe sich auch auf den heimischen Böden stetig steigern: “Deshalb kann ruhig gesagt werden, daß Cannabis indica in Deutschland überall, wo guter Weizen gedeiht, mit Erfolg gebaut werden kann.” Es gelang, ein konkurrenzfähiges Produkt auf den Markt zu bringen, das qualitativ so hochwertig war, dass der “Bayerische Haschisch” – wie der Pharmakologe und LMU-Professor Walther Straub das Happinger Cannabis nannte – die Importware ersetzen könne. Dazu kam es allerdings nie. Denn als 1928 Straub in der “Münchener medizinischen Wochenschrift” darüber berichtete, stand die Happinger Versuchsanstalt schon kurz vor dem Ruin: Ein Brand hatte den Hof 1926 schwer beschädigt, 1932… Weiterlesen »

Jimm
6 Monate zuvor

(Junge)Menschen und die Streckmittelpandemie der letzten Jahrzehnte …
Nicht nur Hirnschäden, aber auch Chronische Krankheitsbilder und Todesfälle sind der Prohibition verdankt.

Die Überflutung von Hirnen mit Desinformation schädigt Hirne.

Marijuana sei also für einige Jugendliche wie eine Naturkatastrophe? Die Vergiftung durch Streckmittel ist jedenfalls eine.

Wie sehr manche immer wieder eben diesen einen und simplen jedoch entscheidenden Fakt ignorieren, ist ein deutliches Zeichen des Blinden Hasses jener Politiker und ein eindeutiges Zeugnis dessen fa(l)schistischer Grundhaltung.

Natur verbieten ist eine Katastrophe und ein Verbrechen am Leben!

Zuletzt bearbeitet 6 Monate zuvor von Jimm
Rogg
6 Monate zuvor

Liebes HJ….ist euch eigentlich schon euer Schreibfehler in der Überschrift aufgefallen…??? Hihihi… 🙂

Technics MusicArt
4 Monate zuvor

Ja klar , die Hirnschädigung. Wach auf wir leben in NRW , neben Holland direkt! Ach lieber wird hierzulande das Clan Haze geschützt, anstatt endlich Mal Steuergelder zu verdienen und das nicht mit dem Leid der Menschen sondern mit einer gesunden Pflanze,ja die auch berauschend ist