Samstag, 2. September 2023

Schläge gegen Cannabisplantagen gehen weiter

Bild: Archiv/Su
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Schläge gegen Cannabisplantagen gehen weiter. Die Polizei und Staatsanwaltschaften hören nicht auf, die Prohibition durchzusetzen. 

Die Polizei in Kleve (NRW) und Rotterdam haben nach monatelangen Ermittlungen drei Männer festgenommen. Die Männer sollen “im großen Stil” illegale Cannabisplantagen betrieben haben. Dies berichtet die ZEIT.  Dies soll bundesweit geschehen sein. Die Männer im Alter zwischen 28 und 51 Jahren hätten dabei angeblich den Deckmantel eines legalen Agrarzubehörladens in Kleve genutzt. Dies teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft von Kleve am Freitag, den 01.09.23 mit. Zusätzlich sollen die Männer Ausrüstung verkauft und Hilfe bei der Inbetriebnahme der Plantage angeboten haben. 

Seit Mai 2023 sind im Umkreis des Klever Growshops im gesamten Bundesgebiet 18 Cannabis-Plantagen entdeckt worden. Es ging um Erträge von über einer Tonne getrockneten Blüten, die einen Wert von etwa 10 Millionen Euro haben. Die zuständigen Staatsanwaltschaften haben in den vergangenen Wochen bereits über 41 verdächtige Personen festgenommen. Die drei Betreiber des Growshops, kommen laut Mitteilung der Niederländer aus Rotterdam. In Krefeld wurde am Donnerstag eine Plantage mit fast 2000 Cannabispflanzen gefunden. Die drei Männer werden deswegen nun einem Haftrichter vorgeführt. 

Die Absurdität der Verfolgung nimmt kein Ende, da die Regierung es immer noch nicht richtig legalisiert hat. In Krefeld wurde ebenfalls eine Plantage in einem Abstellraum gefunden.

Ein Beitrag von Simon Hanf

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9 Kommentare
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Fred
7 Monate zuvor

Weltweit, auch in Ländern mit vollständiger Legalisierung, kommt man mit einem Grow dieser Größe ungeschoren davon.
Meldungen dieser Art hören erst dann auf, wenn kein Schwarzmarkt mehr existiert.

Haschberg
7 Monate zuvor

Dieser hochgradig perverse Prohibitionskrieg wird noch Jahre weiterschwelen, weil die Regierung mit ihrer halbherzigen Legalisierung niemals in der Lage sein wird, alle Konsumenten mit gutem, potentem Cannabis zu versorgen.
Ohne Fachgeschäfte wie in den USA und Kanada, wo man sich seine Sorte auch mit genügend THC in aller Ruhe zu einem annehmbaren Preis aussuchen kann, ist die Sache zum Scheitern verurteilt.
Ich hasse nichts mehr, wie Zeug, das nicht richtig turnt. Ein Weintrinker würde umgehend auf die Barrikaden gehen, wenn man ihm Fusel mit wenig Alkohol anbieten würde und uns will man weiterhin mit lächerlichem Pipikram abspeisen.
Das ist doch einfach nur irre und menschenverachtend !

Haschberg
7 Monate zuvor

Soeben habe ich in einem Artikel beim Hanf Magazin endlich das gelesen, was mir schon lange als eine logische Konsequenz bei einer Legalisierung erschien, dass nämlich in den Legalisierungsstaaten der USA die Krankenkassenkosten sanken, weil die Menschen dort in der Lage waren, sich direkt mit der guten Pfanzenmedizin zu behandeln.
Dadurch konnten sie eher auf die durchweg schädlichen Pharmaprodukte verzichten, die nicht selten aufgrund ihrer Nebenwirkungen zu weiteren Krankheiten und langwierigeren Heilungsprozessen führen.
So sollte eine moderne Medizin funktionieren und nicht wie bie uns, dass man sich erst mal mit gefährlichen Chemiekeulen “vorschädigen” soll ! Das ist doch absolut hinterlistig und kriminell ! ! !

MicMuc
7 Monate zuvor

Mit Befremden lese ich dann regelmäßig in der Bürgerlichen Presse, wie es medial plakativ ausgeschmückt wird, wie für Drogenkriminelle aller Art “die Handschellen klickten” … ohne natürlich das entsprechende und anschauliche “Symolbild” zu vergessen.
Vielleicht werden ja derlei “Berichterstattung” mit dem einen oder anderen “guten Tropfen” gefeiert …

Rainer
7 Monate zuvor

Solange die strafrechtliche Situation ist wie sie ist,bleibt natürlich alles wie es ist.Ankündigungen um Lockerungen,können alles noch explosiver machen.Gibt genug Leute die kein Verständnis für Entkriminalisierung oder sowas haben.

buri_see_kaeo
7 Monate zuvor

Haschberg, 1. Kommentar, so wird es wohl kommen. Denn nach neuesten Umfragen haben C[D/S]U = 29%, AfD = 22%. Der dumme Michel und Lieschen Müller meint wohl, dass es ihm finaziell immer nur noch besser geht, wenn er/sie seine Kreuzchen bei den Parteien macht, denen er die Vereitelung der Anhebung des Mindestlohnes zu verdanken hat. Auch ist der Anteil im Vergleich zum europäischen Ausland sehr gering, wenn es um den Besitz von Wohneigentum geht. Daher ist die Dankbarkeit für das Einstampfen von Mietpreisbegrenzungen durch Michels Favoriten bemerkenswert. Welchen Dummdampfplauderern er stets auf den Leim geht kann man sich unter: http://www.youtube.com/watch?v=4QJmCTcDraU ansehen. Der Kopfgeldjäger von der deutschen Polizeigewerkschaft ist, wie nicht anders zu erwarten, gegen eine Legalisierung und auch gegen jede… Weiterlesen »

Ekenzunin
7 Monate zuvor

Auch die Verfolgung und Stigmatisierung von Konsumenten wird bis zum letzten Tag – bis tief in die Silvesternacht 23/24 weitergehen. Vorausgesetzt das Gesetz kommt überhaupt. Wir haben in diesem Land ein tiefsitzendes Fascho – und Hörigkeitsproblem. Polizei könnte sich längst geschlossen weigern, Konsumdelikte zu verfolgen, sie einfach übersehen. Aber sie tut es nicht!

Haschberg
7 Monate zuvor

Hallo buri. Habe mir den Beitrag angeschaut und bin mit den recht plausiblen und wissenschaftlich untermauerten Ausführungen des Herrn Tönnes eigentlich ganz zufrieden, was man von den typisch kleinkarierten, stereotypen Erklärungen dieses jungen Polizisten, der von Cannabis so gut wie keine Ahnung hat (sollte vielleicht mal kiffen), natürlich absolut nicht behaupten kann.
Die Argumente aus der Wissenschaft haben hier eindeutig den sturen deutschen Paragrafenmichel geschlagen, der nicht einsehen will, dass die Auswirkungen von Cannabis beim Fahren keinesfalls mit den viel gefährlicheren des Alkoholkonsums verglichen werden können.

MicMuc
7 Monate zuvor

@Rainer: die sogenannte Bürgerliche Mitte aus der Corrupten Demoskopischen Union, der Corrupten Sozialdarwinistischen Union, den Freikürlichen Wählern, der CDU Ohne Substanz und Teilen der Sozialdümpelnden Partei Deutschlands