Freitag, 11. August 2023

Runter vom Sofa! Ab zur Hanfparade 2023!

Unter dem Motto „Hanf ist prima für Frieden und Klima“ findet am Samstag, 12. August, in Berlin die 27. Hanfparade statt

Cannabis

 

 

Ein Aufruf von Sadhu van Hemp

 

 

Am morgigen Samstag ist es mal wieder soweit, um Gesicht gegen die sittenwidrige Cannabis-Prohibition zu zeigen: Die Hanfparade zieht durch die Hauptstadt der Deutschen. Die Auftaktveranstaltung startet um 12 Uhr 00 in Berlin-Mitte am Neptunbrunnen nahe Alexanderplatz (Spandauer Straße/Karl-Liebknecht-Straße).

 

Gegen 15 Uhr 00 wird sich der Demonstrationszug unter dem Motto „Hanf ist prima für Frieden und Klima“ durch Berlins Innenstadt in Bewegung setzen. Der Weg führt über den Prachtboulevard Unter den Linden Richtung Brandenburger Tor – begleitet unter den Blicken zahlloser Berlin-Touristen aus aller Welt, denen vor Augen geführt wird, dass Deutschland hinter der schönen Kulisse der Berliner Sehenswürdigkeiten nach wie vor ein knallharter Cannabis-Prohibitions-Staat ist, der seine kiffende Bevölkerung entrechtet und der Freiheit beraubt.*

 

Voraussichtlich um 18 00 Uhr endet der Spaziergang durchs Regierungsviertel und der Paradezug kehrt zurück zum Demogelände am Neptunbrunnen, wo bis 22 Uhr 00 die Abschlussveranstaltung mit einem bunten Bühnenprogramm stattfindet.

 

Also! Runter vom Sofa! Ab zur Hanfparade und dem deutschen Michel und dem Rest der Welt gezeigt, dass in Deutschland der Widerstand gegen die Cannabis-Prohibition lebt und erst Ruhe gegeben wird, wenn der Hanf ohne widersinnige Einschränkungen freigegeben ist!

 

Die Route der Hanfparade:

 

Start ist an der Straßenkreuzung Spandauer Straße zwischen Rathausstraße und Karl-Liebknecht-Straße. Der Weg führt über Unter den Linden, Wilhelmstraße, Scheidemannstraße bis zum Platz der Republik (Reichstagsgebäude). Über die Willy-Brandt-Straße (Bundeskanzleramt) geht’s  weiter zur Moltkebrücke, dann Kapelle-Ufer, Hauptbahnhof, Luisenstraße, Hannoversche Straße, Oranienburger Straße, Monbijouplatz, Spandauer Straße bis zum Neptunbrunnen.

 

* Bitte beachten:

 

Da wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Jeder Teilnehmende sollte beachten, dass die Berliner Polizei zwar nicht gezielt mit Stoßtrupps durch die Reihen der Demonstranten zieht und Hanfverbrecher abgreift, aber ein paar Ordnungshüter in zivil und uniformiert werden schon mitspazieren und sich ungenießbar zeigen, wenn allzu offensichtlich der Verstoß gegen das Hanfverbot ins Auge sticht.

Riskant gestaltet sich auch die An- und Abreise auswärtiger Demonstrationsteilnehmer. Die Polizei anderer Bundesländer und die Bundespolizei warten nur darauf, auf Bahnhöfen, Autobahnraststätten und Parkplätzen leichte Beute zu machen.

Also, Holzaugen, seid wachsam, dann klappt das auch mit einem rundum schönen Sommertag in Deutschlands Kiffer-Hauptstadt.

 

Und nicht vergessen: Berlin ist auch die Hauptstadt der Taschendiebe!

 

 

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3 Kommentare
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MicMuc
6 Monate zuvor

… im heutigen Tagesspiegel (online): “Landwirtschaftsminister lobt die Polizei: Özdemirs Tochter meidet den Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg … Zugleich lobte er die Institution der Polizei. „Reiche Millionäre können sich Sicherheit immer leisten. (…) Ärmere dagegen sind besonders darauf angewiesen, dass der Staat gut funktioniert. Darum habe ich nie verstanden, warum man als Linker, als Liberaler polizeifeindlich sein soll“, sagte Özdemir. Das staatliche Gewaltmonopol, eine gut ausgebildete und korruptionsfreie Polizei seien Errungenschaften der Zivilisation. „Wenn es da schwarze Schafe gibt, dann raus damit. Aber die Institution als solche ist doch ein Riesenerfolg und die muss man hüten wie seinen Augapfel.“ _____ Überall, wo sich nur die Gelegenheit bietet, lobudelt er (anlaßlos) die Blauhemden (ob bei Illner oder Lanz) … um sich… Weiterlesen »

Boomallergie
6 Monate zuvor

“Runter vom Sofa!” ok boomer

Haschberg
6 Monate zuvor

Also 500 bis 600 Leute auf der jährlichen Hanfdemo sind so wenig, dass man sich kaum Hoffnungen auf eine Legalisierung machen braucht, die ihren Namen verdient hat. Ich finde es schlimm, dass sich die vielen Hanffreunde so rar präsentiert haben und der übermächtigen Gegnerschaft dadurch nur noch mehr Stoff für ein weiteres Verbot liefern. Wenn diese einseitige Anti-Legalisierungshetze so massiv weitergeht, können wir uns unsere Hanffreigabe wahrscheinlich völlig in den Arsch stecken. Man hört und liest jetzt ständig, dass der Richterbund, wie auch die Gewerkschaft der Polizei, strikt dagegen sind. Die Kinder- und Jugendärzte sind auch schon mit im Boot. Wer kommt als nächstes? Scheinbar ist es unser Justizminister ebenfalls, sonst würde er nicht so kommentarlos reagieren. Ich glaube, die… Weiterlesen »