Montag, 22. Mai 2023

Kuba unterstützt die USA im Anti-Cannabis-Krieg

Kubanische Grenzschutzbehörden leisten Amtshilfe und stoppen Cannabis-Schmuggler auf hoher See

Cannabis
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Am Vatertag kam es diesmal nicht in der Straße von Gibraltar, sondern in der Karibik zu wilden Jagdszenen im Kampf gegen den illegalen Cannabis-Handel: Grenzschutztruppen des kubanischen Innenministeriums fingen nördlich der Gemeinde Banes in der Provinz Holguín ein Boot mit 17 Behältern ab, die insgesamt 340,7 Kilogramm Marihuana enthielten. Nach Angaben des Innenministeriums hatte die US-Küstenwache von Miami das verdächtige Schiff den kubanischen Grenzschutzbehörden gemeldet und um Unterstützung gebeten.

 

Die kubanischen Grenzschutztruppen starteten daraufhin eine koordinierte Operation mit den USA, um das mit zwei Außenbordmotoren ausgestatte Schnellboot auf hoher See gewaltsam aufzubringen. Als die Crew des Schmuggelbootes die Attacke bemerkte, kam es zu einer Verfolgungsjagd, die über fast 19 Seemeilen ging. Dabei warfen die Schmuggler die Behälter über Bord.

 

Am Ende konnten die kubanischen Grenzschutztruppen gemeinsam mit einem Hubschrauber und ein Patrouillenboot der US-Küstenwache, die am Ort des Geschehens eingetroffen waren, das Schnellboot stoppen. In Anbetracht der Aussichtlosigkeit einer weiteren Flucht, gaben die Schmuggler auf, indem sie das Boot versenkten und sich von der US-Marine auffischen ließen.

 

Die kubanische Küstenwache übernahm die abschließenden Aufräumarbeiten und sammelte die ins Meer geworfenen Behälter als Beweismittel ein. Labortests ergaben, dass es sich bei dem Inhalt um Cannabis handelt. Nach Angaben der kubanischen Behörden wird die beschlagnahmte Rauchware verbrannt.

 

Das Innenministerium erklärt zu dem Vorfall, dass die von Kuba geleistete Amtshilfe den politischen Willen der Nulltoleranz gegenüber dem globalen Phänomen des illegalen Drogenhandels beweist. Überdies würde damit bekräftigt, welch hohe Bedeutung Kuba „der internationalen Zusammenarbeit beimisst, um dieser ernsten Bedrohung für die Sicherheit der Länder, insbesondere für die USA, die das Hauptziel der meisten Drogen sind, zu begegnen.“

 

Das Seegebiet im Nordosten Kubas liegt auf der Route, die Schmuggler nutzen, um Cannabis und andere psychoaktive Substanzen von Mittel- und Lateinamerika in die Vereinigten Staaten zu transportieren.

 

Auf Kuba wird der Drogenhandel mit hohen Strafen bis hin zu lebenslanger Haft geahndet. Auch der Besitz wird kriminalisiert, jedoch belässt es die Justiz bei geringen Mengen für den persönlichen Gebrauch bei Geldstrafen und Verwarnungen.

 

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12 Kommentare
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Rogg
10 Monate zuvor

Auch im Kommunismus waren Drogen immer verpöhnt…alte Tradition. Also eher keine plötzliche Liebe zum Erzfeind…

Zuletzt bearbeitet 10 Monate zuvor von Rogg
Qi San
10 Monate zuvor

Guantanamo Bay Naval Base

Haschberg
10 Monate zuvor

Den Kubanern täte es sicherlich gut, ein etwas entspannteres Verhältnis zu dieser Heilpflanze zu pflegen.
Gerade ihrer desolaten Wirtschaft könnte ein offener Markt für medizinisches Cannabis, aber auch zu Freizeitzwecken, einen enormen Schub bescheren.
Aber der große ideologische Bruder Russland hält mit seiner unnachgiebigen Cannabis-Aversion voll dagegen und zieht es lieber vor, seine Landsleute dem teuflischen Alkohol zu opfern.
Immerhin ist die frühe Todesrate der russischen Wodkasäufer eine der höchsten weltweit.
Schade für eine so teuflische, menschenverachtende Drogenpolitik im 21. Jahrhundert.

Rogg
10 Monate zuvor

@ Qi San
Dein “Guantanamo Bay Naval Base” liegt auf einer seit Jahrzehnten verpachteten Parzelle. Dieser Umstand ansich wird von den Kubanern selbst als unrechtmäßig angesehen. Aber versuch mal den großen Bruderfeind aus dem Land zu werfen… die sind nicht glücklich über die Präsenz der USA. siehe auch…. https://de.wikipedia.org/wiki/Guantanamo_Bay_Naval_Base

Qi San
10 Monate zuvor

@Rogg
Nichts ist so wie scheint.

John F. Kennedy wurde ja auch von einem CIA-Team, bestehend aus Exil-Kubanern liquidiert.
Ist schon lange bekannt. Hatte eine Frau (Exil-Kubanerin) öffentlich gemacht.
Sie war wegen starken Regel-Schmerzen und Nicht-Einsatz-Bereitschaft,
schon vor Ort in Dallas, kurz vor der Spezial-Operation abgezogen worden.

John F. Kennedy wurde min. von 2 Standpunkten/Teams beidseits der Straße (Beobachter + Schütze)
mit niedrigem negativ-vertikalen Schußwinkel ins Visier genommen – tödliches Kreuzfeuer.

Zuletzt bearbeitet 10 Monate zuvor von QiSan
Rogg
10 Monate zuvor

@Qi San
Wie Du schon sagtest…nichts ist wie es scheint…

Gerda
10 Monate zuvor

Wann endlich hört die Vernichtung von pflanzlichen Heilmitteln auf?

Qi San
10 Monate zuvor

@Rogg
danke für das ergänzendee „es” 😉

Dallas – 22. November 1963, 12.30 Uhr Ortszeit
(Temperatur 12.00 Uhr: 18,9 °C, Wind: 27,7 km/h, NO)

Der erste Treffer kam von hinten.
Die Kugel traf John F. Kennedy am Hals, durchschlug Connallys Brust und sein Handgelenk.
Da Oswalds Schüsse aus einer CARCANO 91/38 aus dem sechsten Stock des Schulbuchlagers abgegeben würden, ist es ummöglich, daß die Kugel welche eine fast waagrechte Flugbahn beschrieb aus Osswalds Waffe stammen kann.

Der tödliche Schuß kam von rechts vorne und sprengte fast die komplette hintere Hälfte des Kopfes von Kennedy ab. Offizielle Todesursache: Lungenembolie
Aber wie immer – es kann auch ganz anders gewesen sein.

Rogg
10 Monate zuvor

@Qi San Tatsächlich bin ich davon überzeugt, dass JFK einem Attentat von Verschwörern zum Opfer gefallen ist. Ob es jetzt die Mafia, politische “Freunde” angeheuerte Attentäter, Exilkubaner oder vielleicht sogar Kevin Kostner war, ist mir relativ egal. Hat einfach zu wenig mit meinem Leben jetzt und hier und heute zu tun. Meine eigene Paranoia und mein Glauben an die Verwerflichkeit von Menschenn und deren egoistischen Zielen läßt aber genug Raum für Spekulationen. Denn eins ist klar…wir werden nie mit Sicherheit sagen können was da in Dallas wirklich passierte…oder in Area 51….oder bei den Twin Towers…oder ob wir jemals auf dem Mond waren. Wir alle…..aaaalleee die nicht direkt in Geschehen involviert sind und waren, müssen glauben was uns erzählt wird…oder eben… Weiterlesen »

Qi San
10 Monate zuvor

@Rogg
Alles gut.

Danke für Deine grandiosen Ausführungen. Ich bin da ganz bei Dir.
In Deinem Re steckt verdammt noch mal viel Wahres.
Kann Dir in keinem Punkt wiedersprechen.
Fast schon unheimlich wie dicht wir da zusammen sind.

Mein Hauptprämisse: Betrache alles als-ob-wahr/als-ob-nicht-wahr.
Als Baby werden wir ohne Programmierung/Filter/Meinugen/Überzeugungen/Ideologien/Glauben
auf die Erde geschickt. Alles was dann kommt sind eben Programmierungen, die meta-programmiert werden müssen. Das Programm hinter dem Programm, das ein anderes Programm versteckt.
Wir setzen unsere Welt zusammen – in jedem Augenblick unserer Tage.
Auf unsere ganz individuelle Art.

Ja, eines Tages, in einem Augenblick der Wahrnehmung,
geniesen wir das zusammen – und halten die Zeit an!
Sei herzlich willkommen in meinem Herzen –
Gefährte der Freiheit.

Namaste

Zuletzt bearbeitet 10 Monate zuvor von QiSan
German
15 Tage zuvor

Diese koordinierte Operation zwischen kubanischen und US-amerikanischen Grenzschutztruppen zeigt den entschlossenen Kampf gegen den illegalen Drogenhandel. Die beschlagnahmten 340,7 Kilogramm Marihuana verdeutlichen die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit im Kampf gegen diese ernsthafte Sicherheitsbedrohung. Kuba bekräftigt seinen Nulltoleranzansatz gegenüber dem Drogenhandel und zeigt damit seinen politischen Willen. https://maichn.com/casino/lucky-casino/

Zuletzt bearbeitet 15 Tage zuvor von German
Gates
14 Sekunden zuvor

Die Lektüre über die Zusammenarbeit zwischen Kuba und den USA bei der Bekämpfung des Cannabisschmuggels war sehr aufschlussreich. Sie verdeutlicht die Komplexität der internationalen Drogenpolitik und die unerwarteten Kooperationen, die entstehen können. Es brachte mich zum Nachdenken über das globale Ausmaß der Drogenbekämpfung und ihre Auswirkungen. Nach einem so ernsten Thema könnte das Spiel Gates of Olympus auf https://gatesofolympus.app/de/ ein leichterer Weg sein, sich mit Strategie und Zufall zu befassen und eine mythische Flucht vor den Problemen der realen Welt zu bieten.