Dienstag, 11. Oktober 2022

Cannabislegalisierung: Beratung für SPD in Karlsruhe

Bild: Archiv Su

Im Rahmen der Cannabislegalisierung gab es eine Beratung für die SPD in Karlsruhe. So trafen sich Politiker mit dem Karlsruher Bürgermeister. 

Aus einem Bericht von KA-News gehen die Informationen zu diesen Treffen hervor. Das Dezernat Team um Bürgermeister Martin Lenz, die SPD-Bundestagsabgeordnete für Jugend-Suchtprävention Jasmina Hostert, der Karlsruher Bundestagsabgeordneten Parsa Marvi, sowie Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Yvette Melchien trafen sich dementsprechend in Karlsruhe.

Karlsruhe gilt als Vorreiter Stadt in Sachen Drogenpolitik. So hat Karlsruhe den landesweit ersten Konsumraum für Drogenkonsumenten geöffnet und beteiligt sich am Diamorphin-Programm. Im Rahmen dieses Programms können Heroinabhängige Menschen vom Staat Heroin bekommen. Dies reduziert Schäden durch die Droge und beendet Beschaffungskriminalität. Damit ist Karlsruhe gerade für den eher konservativen Süden sehr progressiv. 

“Für die anstehenden Gesetzesberatungen konnte ich einige wertvolle Praxistipps mitnehmen” bedankt sich Bundestagsabgeordnete Jasmina Hostert. “Wir werden viel in die Präventionsangebote und Aufklärung für Kinder und Jugendliche investieren müssen.” fügt die Abgeordnete hinzu. “Erfahren habe ich heute auch, dass aus ärztlicher Sicht die jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 besonders in ihrer gesundheitlichen Entwicklung gefährdet sind.” 

Diese Beratungen sind wichtig, um die Legalisierung weiter voranzutreiben. Damit werden wichtige Schritte getan, um die Legalisierung evidenzbasiert zu gestalten. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, lässt mit seinem wichtigen Urteil weiter auf sich warten.

Ein Beitrag von Simon Hanf

3 Antworten auf „Cannabislegalisierung: Beratung für SPD in Karlsruhe

  1. buri_see_kaeo

    Und was sind die neuen Erkenntnisse? Steht doch alles in den Forderungen/Erwartungen des DHV und aller sonstigen Legalisierungs-Akteure.
    Letzter Absatz des Tagesthemas…, die fielen mir beim Stichwort „Karlsruhe“ zuerst ein. Schon zu Jahresbeginn hatte ich eine Entscheidung des BVerfG zu den Anträgen des Richter Müller und min. 3 weiteren Richte(innen)rn aufgrund der Position in der Auflistung für den Herbst 2022 prognostiziert. Inhaltlich bin ich eher skeptisch, denn deren Glanzleistungen sind/waren:
    Beibehaltung der Schwulenjagd,
    völlig lächerliche, weil absolut unverbindliche Forderung (Cannabis-Urteil 1994) = Eunuchentruppe, die daher vorhersehbar genau das Gegenteil einer Abrüstung bei der Kifferjagd bewirkt hat.
    Bei den Feiern am 3. Okt. in Erfurt waren die „Verfassungsorgane“, so auch das BVerfG präsent – mit ’ner Hüpfburg, somit ist der Volks- und Realitätsnähe fast schon übermäßig Genüge getan und somit besteht nun Spielraum, ein weiteres Mal die Hanfkonsumenten in die Pfanne zu hauen.
    mfG  fE

  2. buri_see_kaeo

    Nein @ Heisenberg, in 26 Jahren. Dann geht das Gehörn kaputt von’es Rauschgiff wegen’de Legalisierung des Cannabis. So kann’es kommen, wenn die BR nicht bald in’ne Pötte kommt.
    Aber vielleicht erhöht die neue LR in Niedersachsen die geringe Menge wie die LR in Bremen nach deren LT-Wahl auf das in Bremen derzeit erhöhte Maß, immerhin ist die FE trotzdem dahin. Kann sich noch wer an’s Idiotengebrüll der Bremer CDU dazu erinnern?: „…Steigerung des Rauschgiff-Tourismus“, ‚könnte Niedersachsen mal einen „Pull-Back“ herbeiführen…
    Ich hatte vor Wochen schon eine mögliche Verkürzung der BR-Legislatur-Periode angedeutet,: das bayrische AKW ist OK (technisch intakt), es brauch aber keiner, ihr Auftritt Hr. Habeck – danke, das bayrische AKW wird sofort gebraucht – hat aber ’n Rohr kaputt… fehlt noch Hr. Söder… fehlt der wirklich? Masken-Dealer bitten zur Kasse.
    mfG  fE

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