Dienstag, 4. Oktober 2022

USA: Cannabis nicht Schuld am Drogenproblem

Foto: Su/Archiv

Eine Umfrage von Rasmussen zeigt, dass Amerikaner denken, dass das Drogenproblem schlimmer wird. Cannabis trägt daran aber keine Schuld. 

Das Meinungsforschungsinstitut Rasmussen hat eine Umfrage unter Amerikanern durchgeführt. Sie fragten die Teilnehmer zu ihrer Wahrnehmung des Drogenproblems in den USA. Nur wenige sehen Cannabis als ein Problem an.

Etwas mehr als 20% sagten am Telefon, dass Cannabis “etwas gefährlich sei“, während 12% meinen, Cannabis sei “sehr gefährlich”. Hingegen sagten 28%, dass Cannabis “nicht sehr gefährlich” sei und sogar 29% hielten Cannabis für “gar nicht gefährlich“.

Trotzdem meinten circa 60% der 1000 interviewten Amerikaner, dass Drogenmissbrauch schlimmer wird. Nur 9% waren der Meinung, dass die Situation tatsächlich besser wird.

Dafür tut sich etwas am anderen Ende des politischen Spektrums. Immer mehr Republikaner sehen die Cannabis Legalisierung als positiv an. Die Umfrage wurde von dem Top Republikaner und Trump-Supporter Fabrizio, Lee & Associates durchgeführt. 73% der Republikaner sind sich mittlerweile einig, dass Cannabis-Geschäfte genauso behandelt werden müssen, wie auch andere Geschäfte. 76% waren sogar der Meinung, dass die Regierung nicht intervenieren soll, wenn ein Staat Cannabis legalisiert. 

Solche Statistiken wären für die CDU/CSU nur traumhaft. In der CSU gab es bisher nur einen Politiker, der sich positiv zu einer Cannabislegalisierung geäußert hat.

Ein Beitrag von Simon Hanf

Eine Antwort auf „USA: Cannabis nicht Schuld am Drogenproblem

  1. Heisenberg

    Jetzt werden Sachen herausgefunden,die seit Jahrzehnten hinlänglich bekannt waren,und eigentlich gar nicht mehr erforscht werden müssen.Man kann erstmal herausfinden das Cannabis eine Pflanze ist,und dann fragen,warum die eigentlich illegal ist.

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