Sonntag, 2. Oktober 2022

Hilft kiffen gegen Übergewicht?

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Hilft kiffen gegen Übergewicht? Daten aus den USA zeigen auf, das Cannabiskonsumenten weniger häufig adipös sind.

Cannabis löst gerne mal die berüchtigten Munchies aus. Also Fressanfälle, bei denen viele vor allem ungesunde Lebensmittel konsumiert werden. Jedoch sind regelmäßige Kiffer weniger oft übergewichtig als die normale Bevölkerung. 

Die Forschenden verglichen die Adipositasfälle vom US-Bundesstaat Washington mit denen eines synthetischen Staates. 

Dabei kamen die Forschenden zu der Konklusion: „Unser primäres Experiment ergab, dass die Legalisierung von Freizeit-Marihuana, die die Eröffnung von Freizeit-Marihuana-Apotheken ermöglichte, zu einem Rückgang der Fettleibigkeitsraten im US-Bundesstaat Washington führte“ im Vergleich mit der synthetischen Kontrollgruppe.

 Die Autoren konkludieren: „Da sich immer mehr Staaten für die Entkriminalisierung, den erweiterten medizinischen Gebrauch und die Legalisierung des Freizeitgebrauchs von Marihuana interessieren, liefern unsere Ergebnisse wichtige Einblicke in die zeitgenössische Drogenpolitik.“

Diese Studie liefert wichtige Einblicke auf die Auswirkungen der Legalisierung. Dies ist in vielen Punkten von Vorteil und wirkt sich positiv auf die Bevölkerung aus. Gerade da in Deutschland wo 24% der Bevölkerung adipös sind, kann eine Legalisierung auch in diesem Bereich viel Sinn ergeben.

Was sind eigentlich Munchies?

Ein Beitrag von Simon Hanf

Eine Antwort auf „Hilft kiffen gegen Übergewicht?

  1. Ramon Dark

    Wäre interessant herauszubekommen, ob das mit dem Rückgang der Fettleibigkeit an dem konsumierten Cannabis direkt liegt oder an der durch den Konsum nach und nach erhöhte Bewusstsein für die feineren Wahrnehmungsreize. Das mit den Munchies lässt sich nämlich leicht in den Griff bekommen, wenn zumindest beim Kiffen zuhause vorher grundsätzlich nur gesunde Lebensmittel besorgt wurden. Dann ist einfach nichts anderes da und der Appetit kann sich gewohnheitsmässig auch auf andere Geschmacksrichtungen wie z.B. immer nur Süss nach dem Kiffen umlenken lassen. Vollwertsüssigkeiten (auch Bioschokolade aus fairem Handel) sind dabei für vielleicht trotdem heftigen Süssigkeitenbedarf ebenso eine gesündere Alternative zum Weisszucker-Junkfood. Die Ernährungsgewohnheiten lassen sich auch beim Kiffen längerfristig umstellen. Mache z.B. vormittags meine süsse Vollwertmahlzeit (meistens Müsli,manchmal mit Schoko) und nach dem abendlichen Cannabiskonsum habe ich inzwischen automatisch Bock auf würziges Essen und brauche auch keine Nascherei mehr zwischendurch.

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