Dienstag, 20. September 2022

Cannabispflanzen von Schmerzpatienten vernichtet

Foto: Su/Archiv

In Freilassing (Bayern) wurden Cannabispflanzen von Schmerzpatienten vernichtet. Ein wahrer Erfolg der Behörden.

Laut eines Berichts, fiel Beamten der Polizei Cannabisgeruch auf. Die Cannabispflanzen wurden semi-professionell in einem Gewächshaus angebaut. Einige der Pflanzen wurden mehrere Meter hoch und ragten aus dem Dach des Gewächshauses heraus. Die Polizei fand einen 42-jährigen Grower auf. Auf diesem Grundstück wurde dann noch eine zweite Plantage gefunden welche zu einem 41-jährigen Grower gehörte. Die Polizei vernichtete die Pflanzen und leitete ein Verfahren gegen die beiden Männer ein. Beide Männer gaben an, das Cannabis zur Schmerzlinderung zu gebrauchen. 


Die Polizei hat somit zwei Schmerzpatienten ihre Medizin gestohlen und vernichtet. Es konnten mehrere Kilogramm Cannabis sichergestellt werden. Bei dieser Menge droht den beiden Männern eine Haftstrafe wegen illegalem Anbau von Betäubungsmitteln. Solche Ungerechtigkeiten werden weiterhin passieren, bis die Regierung endlich in die Pötte kommt. Denn dies ist nur eins von 500 Strafverfahren, die täglich in Deutschland wegen Cannabis gestellt werden.

Ein Beitrag von Simon Hanf

4 Antworten auf „Cannabispflanzen von Schmerzpatienten vernichtet

  1. Rogg

    Hahaha ..ab ins Gefängnis mit dem Pack…dort lernen sie Kinderschänder und Totschläger kennen, die mit milderen Strafen als jeder Kleinbauer davonkommen. Deutschland ist ein einziger Unrechtsstaat…ein Polizeistaat…das ist meine Meinung..so hab ich das erlebt… keine Hetze im Netz sondern empirische Erfahrunen..ich hab das einige Jahre mitgemacht…. für zweimal Gras anbauen hab ich eine höhere Strafe bekommen als ein ex Soldat der in seiner Freizeit zwei Menschen gekillt hat… oder so mancher Kinderficker…zum kotzen….
    Alles Gute den Delinquenten.
    Kurze Frage an alle …. Glaubt jemand wirklich daran, dass wir eine Legalisierung bekommen…??

  2. Heisenberg

    Die Bekämpfung und das Entfernen von Cannabis wird immer weiter verstärkt.Was hier in die Pötte kommt, ist die Prohibition.Sonst nix.

  3. Fred

    Absolut unverständlich, dass wir immer noch kriminalisiert werden. Das es juristische Probleme mit der Legalisierung gibt ist klar, aber dieser Umstand verpflichtet die Regierung geradezu, die Entkriminalisierung – auch den Anbau von ein paar Pflanzen – vorzuschieben und damit für Rechtsfrieden zu sorgen.

    Das nicht zu machen, ist ein großer Fehler.

  4. Ramon Dark

    Wenn alle Schmerzpatient*innen ihre Medizin in diesem Umfang legal anbauen könnten würden die Krankenkassen viel Geld sparen. Und für das geniessende Publikum gäbe es so wenigstens auch die Möglichkeit sich für die durch Hampel (unterstützt durch die wesentlich schlimmere CDU/CSU) bei uns mitverursachte Wirtschaftskrise einen guten Notvorrat zuzulegen – unabhängig vom Schwarz- und Weissmarkt. Wird Zeit, dass sich die Hampel endlich mal auf alle ihre Wahlversprechen besinnt und dementsprechend handelt statt hampelt. Die EU-Richtlinien würden sich durch ausgefeilte juristische Gesetzesdefinitionen und konsequente Exportbeschränkungen in Prohibitionsländer umgehen lassen.

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