Dienstag, 26. April 2022

Weiterer Grower (Straftäter) hochgenommen

Cannabis
Bild: Freeimages / Christian Kitazume

Polizeibeamten fällt in einer Nürnberger Wohnung der gefährliche Cannabisgeruch auf – Zeit für ein weiteres Strafverfahren

Nürnberg 22.04.22 – Der auffällige Cannabisgeruch sorgte für einen definitiv essentiellen Polizeieinsatz im Süden Nürnbergs. In eben dieser Wohnung fanden die Beamten mehrere Cannabispflanzen. 

Ein Anwohner verständigte gegen 17:50 Uhr die Polizei, da sich im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses der verdächtig-gefährliche Geruch aus breitete. Als die Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd das Anwesen in der Katzwanger Straße betraten, nahmen auch die Polizisten gleich diesen deutlichen Geruch wahr. 

Durch die Legitimation der zuständigen Staatsanwaltschaft öffnete die Polizei die Wohnung. 

Der 30-jährige Wohnungsinhaber war zur Zeit der adäquaten Polizeimaßnahmen anwesend. Desweiteren fanden die Beamten eine kleine Aufzuchtsanlage für Cannabispflanzen, Cannabissamen und bereits geerntete Cannabisdolden auf.

Die Polizeibeamten stellten das hochgefährliche Rauschgift sicher. Ebenfalls leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln gegen den 30-jährigen Straftäter ein.

Zum Glück ist bei diesem gefährlichen Einsatz niemand zu schaden gekommen. Denn von Cannabisgeruch geht ein unberechenbarer Schaden aus. Daher war dies ein absolut notwendiger Einsatz.

Ein solch gefährlicher Geruch ist, definitiv eine Legitimation für unseren Staat in Fremde Wohnungen einzudringen und Existenzen zu zerstören. Das war nicht das erste mal und wird nicht das letzte mal bleiben.

Warum allerdings die Polizei von einem Handel ausgeht, wird nicht in der Pressemitteilung bekanntgegeben. Bislang ist aus der Pressemitteilung nur der illegale Anbau sowie der Besitz zu entnehmen. Für den illegalen Handel mit Betäubungsmitteln gibt es allerdings keinerlei Hinweise.

Diese Maßnahmen werden so weitergehen. Die Ampel hat ihr Versprechen immer noch nicht eingelöst und es werden weiterhin Menschen zu Verbrechern gemacht. 

Erneut müssen wir Fragen: “Olaf, wo bleibt unser Gras?”

Ein Beitrag von Simon Hanf

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Hans Dampf
Hans Dampf
22 Tage zuvor

Sicher wird es so weiter gehen mit der Verfolgung von Konsumenten.
Es glaubt doch wohl nicht ernsthaft irgend jemand daran, dass die hier zulande vom Staat gepflegte Kifferhatz mal ein Ende finden wird.
Gewöhnen wir uns an den Gedanken. Es wird in absehbarer Zeit keine Erleichterungen, geschweige eine Legalisierung von Cannabis geben. War auch nie ernsthaft geplant von Scholz und Co.
P.S.: @Otto Normal,
schön das du noch dabei bist, nachdem deine Kommentare gelöscht wurden sind. Ich dachte schon, dir wurde vom Hanfjournal der Mund verboten. Was ist passiert?

Zuletzt bearbeitet 22 Tage zuvor von Hans Dampf
Haschberg
Haschberg
22 Tage zuvor

Gerade die Bayern werden ihren unseligen Prohibitionskrieg, der ihnen absolut heilig zu sein scheint, so lange wie möglich aufrechterhalten.
Da wird die Ampel wohl irgendwann starke Geschütze auffahren müssen, um diesen konservativen Zeitgenossen ihren lieb gewordenen Krieg gegen willkürlich kriminalisierte Hanfliebhaber zu verbieten.
Ihre einseitige Alkoholabhängigkeit wird sie leider auch künftig daran hindern, in dieser Sache objektiv zu denken und zu handeln.

Rainer
Rainer
22 Tage zuvor

Wer von einer Straftat weiß,ist gesetzlich verpflichtet,unverzüglich Melder oder auch Hinweisgeber zu werden.Sonst macht sich der bescheid Wissende selber strafbar.Das war vorbildlich gepetzt.

QiSan
QiSan
22 Tage zuvor

Ab einer bestimmten Menge wird eben Handel unterstellt. Das Strafmaß ist höher und es gibt mehr Sammelpunkte im Bonusheft der Beamten. Durch die Legitimation der zuständigen Staatsanwaltschaft öffnete die Polizei die Wohnung – es war wohl Gefahr im Verzug (Verdunkelungsgefahr) und Anwohner unmittelbar in Lebensgefahr! @Rainer Ich möchte mal behaupten, dass die meisten die keine Ahnung von Hanf haben, sich gerne als Petze verdingen und auch noch darauf stolz sind. Mitläufer, Helfershelfer und Blockwarte haben in Deutschland eben eine lange Tradition. Herr Simon Hanf (hanfjournal) – leider falsche Wortwahl. Generell sollte man das Wort „hochgefährliches Rauschgift“ im Zusammenhang mit Hanf nicht mehr verwenden: Hanf ist eine hochwirksame Medizinpflanze – folglich auch so zu betiteln. Warum macht Ihr euch immer noch… Weiterlesen »

QiSan
QiSan
22 Tage zuvor

Sehr geehrter Herr Simon Hanf Ich verstehe durchaus Ihre Argumentation – teile diese aber nicht. Kein Autor (Sender) hat Kontrolle über den Interpreter des Empfängers und hat auch nicht das Wissen über die Programmierung/Erziehung welche dem Empfänger eingeimpft wurde. Hier hilft nur eine klare Sprache zu verwenden und seine wirkliche Haltung zum Thema zu zeigen. Ich geht mal davon aus, dass der 30-jährige kein Krimineller per se ist, sondern kriminalisiert wird. Was meiner Meinung nach ein ganz größer Unterschied ist! Es muss ein Paradigmenwechsel stattfinden. Dabei muss auch auch die Sprache/Wortwahl mit einbezogen werden. Sprache ist eine komplexes System der Kommunikation. Stilmittel, Sarkasmus, Ironie usw. – wie leicht werden diese falsch verstanden. Worte und in welchem Kontext Wörter benutzt werden,… Weiterlesen »

Yilmaz
Yilmaz
22 Tage zuvor

Hatte er besser mal den AKF getauscht. Immer selbst am luftauslass riechen.

QiSan
QiSan
17 Tage zuvor

Sehr geehrter Herr Simon Hanf, vielen Dank für Ihre Antwort und die zuvorkommenden Worte. Leider wird Da Draußen Hanf von der breiten Masse immer noch als RauschGIFT und Betäubungsmittel wahrgenommen. Dem Informierten Bürger (Nein, ich meine nicht den Bild-Leser) ist aber wohl bekannt, das dem nicht so ist. Folgerichtig benötigt diese Zielgruppe auch keine positive Verstärkung (siehe John C. Lilly – Das tiefe Selbst; Sphinx Verlag, Basel 1988). Ich gehe davon aus, das viele Mitleser – danauso wie ich – schon mit der Exekutive kollidiert sind. Immerhin hat mich das auch einiges gelernt. Nie werde ich den krässlichen Angst-Geruch in einen bestimmten MPU-Stelle vergessen, wo wohl noch heute War On Drugs-Verfolgte ihrem Urintest und MPU-Prüfung entgegenzittern. Ich verwehre mich entschieden… Weiterlesen »

Zuletzt bearbeitet 17 Tage zuvor von QiSan