Sonntag, 28. August 2022

Holetschek weiter auf dem Holzweg

Bild: Archiv Su

Holetschek (CSU) weiter auf dem Holzweg. Scholz soll die Cannabislegalisierung stoppen.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert Scholz auf, die Cannabislegalisierung zu stoppen. Er legte erneut sein Veto gegen die Pläne der Ampelregierung ein. Dies berichtet Die Zeit in einem Artikel.

Er forderte den Kanzler am Freitag dazu auf, die geplante Cannabislegalisierung nicht umzusetzen. Dabei verwies er auf die Aussage von Scholz, dass Leute “sich das Hirn weggekifft” hätten. Des weitern fügt er hinzu: “Wenn der Kanzler die großen gesundheitlichen Cannabis-Risiken kennt, sollte er jetzt von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch machen und das Legalisierungsvorhaben auf Eis legen.” Die Hemmschwelle für Cannabiskonsum dürfe laut Holetschek nicht sinken. “Genau diese Gefahr besteht bei der im Berliner Koalitionsvertrag geplanten Abgabe für Genusszwecke”, so Holetschek. “Es ist unverantwortlich, die Gefahren insbesondere für junge Leute durch Cannabis-Konsum zu verharmlosen”.

Bei dem letzten Satz ist es fraglich, ob Holetschek sich nicht selbst das Gehirn weggekifft hat. Er betont die Aussage von Scholz, dass man sich mit Cannabis das Hirn wegkiffen kann, behauptet dann aber Scholz würde Cannabis verharmlosen. Diese Aussage ist klar widersprüchlich. Scholz und Gesundheitsminister Karl Lauterbach betonen klar und deutlich die Risiken, welche Cannabis gerade für Jugendliche hat. Jedem Menschen ist klar, dass die Prävention von Kindern und Jugendlichen essentiell ist. Jedoch sind sich die meisten Experten einig, dass eine Cannabislegalisierung des beste Weg ist. Nicht nur kiffen in den Ländern, die legalisiert haben, nicht mehr Jugendliche, es werden auch die Erwachsenen durch die kontrollierte Abgabe von Cannabis vor etwaigen Streckmittel geschützt. Die Cannabislegalisierung ist somit der beste Weg Jugendliche sowie Erwachsene zu schützen.

Ein Beitrag von Simon Hanf

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3 Kommentare
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buri_see_kaeo
5 Monate zuvor

Na und…, wieder mal; nun mittlerweile gleich zu Anfang des Artikels in der “Zeit” die Warnung “ZEIT ONLINE hat diese Meldung redaktionell nicht bearbeitet. Sie wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen”. “dpa-infocom” hat sich unübersehbar zu einem automatisierten, von Menschen nicht kontrollierten Sprachrohr von Aufwieglern, Hetzern, Volksverdummern, Populisten, usw. entwickelt. Bei Debatten im Bundestag besteht eine “öffentliche Kontrolle”, bei zu grandiosem Blödsinn wird man mit Gelächter überzogen, das mag das lichtscheue Gesockse nicht so gern’, falls noch nicht bekannt, YT: 9ySXViKYu7c 7:20 CDU: Fast schon ein Mißbrauch des Parlamentes bei solchen Diskussionen Termine legt die Bundestagsverwaltung fest, falsche Adresse! Druck aus der (Cannabis-)Branche Ach ja?, sonst niemand?, Betroffene nicht?, Belege: : : Erfahrung aus NL, CA, US welche?,… Weiterlesen »

Heisenberg
5 Monate zuvor

Immer,wenn es so aussieht,als wollte man sich in Richtung Legalisierung bewegen,gefällt es einem Kollegen,meistens aus der CDU/CSU,nicht.War aber immer wieder so gewesen.Am Ende darf niemand auch nur ein Mikrogramm besitzen.War auch schon immer so.Nächster Anlauf in fünf Jahren.

Ramon Dark
5 Monate zuvor

Ein robuster Holzkopf bleibt meistens auf dem Holzweg. Hinterm Eichenbrett vorm Kopf bleibt weiterhin hängen: Sich den Kopf wegsaufen ist häufiger verbreitet, Jugendschutz geht nur mit kontrollierter legalisierter Abgabe, leichtere Verfügbarkeit gibts nur auf dem Schwarzmarkt und repressive Diskriminierung ist bei CDU/CSU, AfD und rechts davon für die dortige politische Karriere grundsätzliche Voraussetzung.