Samstag, 25. Juni 2022

Schweiz legalisiert Cannabis als Medizin

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Die Schweiz legalisiert Cannabis als Medizin. Die Ausnahmeregelung fällt, vielen Patienten ist damit geholfen.

Die Schweizer Regierung hat sich am 22. Juni 2022 für die Legalisierung von Cannabis in der Medizin entschieden. Bisher konnten schwerkranke Patienten das Cannabis nur über eine Ausnahmeregelung bekommen. Diese existiert nun nicht mehr.

“Das Schweizer Parlament hatte bereits im März vergangenen Jahres eine entsprechende Änderung der Ge­setz­gebung beschlossen, die nun in Kraft gesetzt wurde. Sie tritt am 1. August in Kraft” – so das Ärzteblatt.

Davon profitieren hauptsächlich die chronischen Schmerzpatienten. Für diese ist Cannabis eine wichtige Hilfe im Leben. Cannabis wird in der Schweiz hauptsächlich zur Behandlung von chronischen Schmerzen eingesetzt. Bei vielen anderen Krankheitsbildern allerdings noch nicht.

Dies ist ein weiterer positiver Schritt. Ein weiteres Land erleichtert den Patienten die Therapie mit Cannabis.  In Deutschland gibt es noch einiges an Verbesserungsbedarf im Cannabis als Medizin Gesetz.

Ein Beitrag von Simon Hanf

3 Antworten auf „Schweiz legalisiert Cannabis als Medizin

  1. Haschberg

    Hoffentlich liegen die Hürden für eine Abgabe von Hanf als Medizin in der Schweiz nicht ähnlich hoch wie in Deutschland, wo man allerlei fiese Fallstricke eingebaut hat.
    Diese perfide Hinterlist haben wir ausschließlich der ewig gestrigen cannabisfeindlichen Union zu verdanken.
    Also macht es besser ihr Schweizer!

  2. Rainer

    Vielleicht wäre die Ausnahmeregelung besser geblieben.Da kann der Selbstanbau ins Spiel rücken.

  3. Ramon Dark

    Weitere Verbesserungsmöglichkeiten sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland gäbe es z.B. durch die Erweiterung der Liste der wirklich bekämpfbaren Krankheitssymptome und der medizinischen Sortenvielfalt durch Berücksichtigung der unterschiedlichen natürlichen Cannabinoidkombinationen aller international verfügbaren und qualitativ korrekten Hanfprodukte, also ebenso durch den medizinischen Einsatz der Haschischsorten, nicht nur wie bisher der Hanfblüten oder der THC-Extrakte. Ausserdem fehlt auch bei uns die Kostenübernahme der CBD-Produkte durch die Krankenkassen, deren medizinischer Nutzen inzwischen wissenschaftlich ebenso nachgewiesen wurde. Ausserdem mangelt es natürlich noch an kassenkostensparendenen Eigenanbaumöglichkeiten für Cannabispatient*innen und der Abbau überflüssiger Bürokratie: Arzt verschreibt ein symptomorientiertes Cannabisprodukt oder dessen entsprechendes Saatgut in individuell angepasster Menge, Kasse zahlt. Wie bei anderen Medikamenten auch ohne grosses vorheriges Primborium.

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