Mittwoch, 11. Mai 2022

Bundesdrogenbeauftragter gegen Anbau von Cannabis


Burkhard Blienert will den Anbau von Cannabis nach dem Luxemburg-Modell nicht legalisieren


Der Bundesdrogenbauftragter Burkhard Blienert (SPD) will den Anbau von Cannabis zum Eigenbedarf nach dem Luxemburg-Modell nicht legalisieren. Als Beispiel nennt er Luxemburg: „Wir sehen uns das an, was in anderen Ländern in der Vergangenheit diskutiert wurde (…) Luxemburg hat sich so entschieden, für Deutschland ist das nicht der Weg.“

Was die Cannabis-Legalisierung angeht befinden wir uns zurzeit in einer „Sondierungsphase“, so Blienert. Laut dem Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sind Fachgespräche über den Sommer angekündigt und in der zweiten Jahreshälfte soll es auch Gesetzentwurf geben.

Burkhard Blienert jedoch äußert sich nicht über den Anbau, die Vertriebsstruktur und die Preise: „Wir wollen keine Debatte über Einzelfragen führen, sondern den kompletten Aufriss machen, damit wir am Ende ein gutes Gesetz machen.“ Auch sei die Legalisierung kein „kurzer Ritt“, sondern ein Marathon. Dies bedeutet aber nicht, dass der Prozess endlos dauern muss: „Wir werden es in dieser Legislaturperiode machen, das ist der Auftrag nach wie vor. Das werden wir auch schaffen,“ äußerte sich der Bundesdrogenbeauftragter.

14 Antworten auf „Bundesdrogenbeauftragter gegen Anbau von Cannabis

  1. Meyer

    Also innerhalb der Legislaturperiode…….. also in spätestens 4 Jahren. Dann lassen sich diese mutmaßlichen Versager bestimmt wieder was Neues einfallen. Bis dahin werden weiter harmlose Kiffer krankenhausreif geprügelt. Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen muss.

  2. Hans Hanf 88

    Sicher kann man aus einem Sprint, Legalisierung jetzt, auch einen Marathon machen, Legalisierung in 4 Jahren, indem man sich Zeit lässt alles verkompliziert, damit ja die richtigen Leute ihren Schnitt machen können und der Endverbraucher zahlen muss. Natürlich ohne ausreichenden Gesundheitsschutz der Konsumenten während des Marathons. Wir bekommen alle die erschreckenden Beispiele der Länder die bereits legalisiert haben mit, dort ist kein Alkoholiker mehr sicher, von Gesetz und Ordnung ganz zu schweigen. Die Menschen welche sich mit legalem Cannabis eingelassen haben sind für den Kapitalismus und unsere freie demokratische Gesellschaft verloren.

  3. Rainer

    Wir müssen es uns weiterhin selbst genehmigen.Kreative Ideen erdenken.In Deckung bleiben.

  4. Chuwawa

    Es ist wohl das beste sich keine Hoffnungen zu machen. Europa steht eh vor dem Rechtsruck und in München freut sich die oide Wiesn, ozapft werd.

  5. LoboBobo

    Die Überschrift ist Blödsinn und wurde schon aufgeklärt,da wird ihm wieder was in den Mund gelegt,was er nicht gesagt hat.

  6. Daniela Blomeyer,

    Oo, habe mich gestern fast die ganze Nacht auf Twitter rumgetrieben und dieses Ding mit, dass Herr Blienert gegen Eigenanbau ist viel zu häufig lesen müssen.
    War von dem immer wieder geteiltem Presseartikeln sehr schlecht wieder gegeben worden. Da sich Herr Blienert nicht explezit gegen den Eigenanbau ausgesprochen hatte, sondern nur nicht die Fehler des Staates Luxemburg in D wiederholen wollte.
    Wurde heute morgen von Herrn Blienert gerade gerückt, aber natürlich ohne feste Zusagen. 😉

  7. Rainer

    Wenn jeder zum Eigenkonsum anbauen darf,kauft bald niemand mehr.Weil es in mehrerlei Hinsicht besser ist,selber herzustellen.Die Vorteile kann man sich selber ausrechnen.

  8. Otto Normal

    „gegen den Eigenanbau ausgesprochen hatte, sondern nur nicht die Fehler des Staates Luxemburg in D wiederholen wollte.“

    Welche Fehler?

    Natürlich will man den Eigenanbau verhindern, wo bleibt sonst das Geschäft?

    Der beste Weg ist selber zu growen, wenn nicht legal dann eben illegal.

    Die glauben das die Ampel 4 Jahre bis ewig hält. Frau Bärlauch meinte wir kaufen bald keine Energie mehr von Rußland. „für immer“ fügte sie hinzu. Echt süß.

    Die glauben tatsächlich ab jetzt für immer an der Macht zu bleiben.

  9. Ramon Dark

    Hat Blienert eigentlich Einzelheiten zu den angeblichen Fehlern Luxemburgs genannt? Die „Sondierungsphase“ dauert angesichts der wissenschaftlich unbegründeten Unrechtslage und der Legalisierungserfolge in anderen Ländern diskriminierenderweise unerträglich lange. Aber auch hier gilt: Wo Unrecht zu Recht wird ist Widerstand die Pflicht!
    @ Fred Bei den unzähligen kriegerischen Aktionen der NATO-Staaten (inkl.Deutschland) unter Führung der USA bzw. durch diese selbst sind humanistische und gerechtfertigte UN-Konventionen auf blutigste und brutalste Art und Weise gebrochen worden und von den den führenden Politikern und Mainstream-Medien im Westen schert sich keine Sau darum. Aber eine ungerechte und unwissenschaftliche UN-Konvention soll schwer zu brechen sein? Meiner Ansicht nach sind das Ausreden der im Moment unwilligen Regierung, die nur das Geschäft der Grosskonzerne fördern will, auch bei einer vielleicht doch gerade noch so vor ihrem hoffentlichen Abtritt mit geringer Wahrscheinlichkeit erfolgenden Cannabislegalisierung.

Schreibe einen Kommentar

Schnelles Login: