Mittwoch, 20. April 2022

Cannabis-Pilotprojekt in Basel wird gestartet


Pilotprojekt in Basel: Apotheken sollen Cannabis verkaufen


In Basel soll bald ein Cannabis-Pilotprojekt gestartet werden. Apotheken sollen Cannabis verkaufen. Aber hierbei handelt es um ausgewählte Apotheken, die Cannabis zu Genusszwecken an Konsumenten verkaufen dürfen. Mit dem Greenlight des Kantons Basel-Stadt soll das Pilotprojekt höchstwahrscheinlich ab dem Spätsommer 2022 legal erhältlich sein. Käufer können dann zwischen Haschisch oder getrockneten Cannabisblüten entscheiden.

Das Pilotprojekt soll erstmal mit nur 400 ausgewählten Konsumenten gestartet werden. Zudem soll es eine Studie in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden, der Universitäten Psychiatrischen Kliniken und der Baseler Uni über den regulierten Cannabisverkauf geben. Die Studie soll die Auswirkung auf das Konsumverhalten und die Gesundheit der Konsumenten untersuchen. Mit der kontrollierten Abgabe von Cannabis sollen die Verbraucher vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.

4 Antworten auf „Cannabis-Pilotprojekt in Basel wird gestartet

  1. Rainer

    Da braucht man sich nur ansehen, wie das in Holland funktioniert.Schon braucht es die Studie nicht.

  2. Hans Dampf

    Gut gemeint und doch daneben.
    Wie @Rainer schon schreibt, ein Blick in die Nachbarschaft und sie hätten was sie brauchen.
    Wenn es nicht nur wieder eine weitere und überflüssige Hinhalte-Taktik ist.

  3. Ramon Dark

    Diese Pilotprojekte sind diskriminierend für die unzähligen Nichtauserwählten und wegen ihrer äusserst mickrigen Testpersonenanzahl wenig aussagefähig. Andere Länder wie z.B. Kanada, Colorado usw. haben da nun schon seit Längerem zahlenmässig umfangreichere und aussagekräftigere Pilotprojekte laufen, allerdings ohne den Apotheken neue Einnahmequellen zu bescheren. Schlage für das Pilotprojekt in Basel eine Erweiterung vor: Ein- und dieselben Apotheken sollten sämtliche verfügbaren Alkoholika an 400 andere Auserwählte verkaufen dürfen. In Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden, der Universitäten der psychiatrischen Kliniken und der Baseler Uni müsste dabei auch eine Studie über den regulierten Alkoholverkauf stattfinden, die die Auswirkungen auf die Gesundheit und das Konsumverhalten der Konsumierenden mit erfasst.

  4. Haschberg

    Wenigstens mal ein Anfang. Gut, dass sie so schlau sind, neben Blüten auch gleich Hasch anzubieten und das Ganze sogar noch in diesem Jahr starten wollen.

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