Donnerstag, 24. März 2022

Cannabis für die Ukraine

Cannabis für die Ukraine
Bildquelle: cannabiswithukraine.org

Der Krieg in der Ukraine ist schrecklich. Er bringt nur unsägliches Leid. Die Cannabisaktivisten von Freedom March bitten daher um Unterstützung für die Ukraine. „Cannabis für die Ukraine“ heißt das offizielle Motto. Russland führt Krieg gegen die Ukraine und gegen Cannabis.

Freedom March ist eine unabhängige Organisation, die seit 2005 in der Ukraine aktiv ist. Sie kämpfen für eine Legalisierung von Cannabis sowie für Cannabis als Medizin in der Ukraine.

Der schreckliche Krieg bringt neue Prioritäten zu Tage. Cannabis ist wichtig, das Ende des Krieges ist jedoch essentiell. Es geschieht eine große Ungerechtigkeit. Selten zeigt sich dies so eindeutig wie in diesem Fall. Goliath schlägt auf David ein. Es ist ein brutaler Krieg der nichts als Leid bringt.

Viele aktuelle Mitglieder von Freedom March kämpfen deswegen für die ukrainische Freiheit in den Streitkräften. Andere stellen freiwillige Unterstützung zur Verfügung, kaufen die notwendige technische Ausrüstung, sowie Schutzausrüstung und organisieren deren Lieferung.

Freedom March organisiert eine Spendenaktion um notwendige humanitäre Unterstützung für die Menschen in der Ukraine zu leisten. Dabei sind zwei Punkte im besonderen Fokus.

Erstens, richten sie ihre Aufmerksamkeit auf die Personengruppe die am meisten betroffen ist. Die Kinder der getöteten Soldaten und Zivilisten. Diese Kinder brauchen dringend medizinische, psychologische sowie finanzielle Unterstützung. Diese Kinder müssen zusammen mit den Überlebenden ihrer Familie in eine sichere Umgebung gebracht werden.

Die zweite Gruppe sind die Kranken und Schwachen. Verletzte Soldaten und Zivilisten, Krebspatienten und andere leicht angreifbare Menschen die vom Krieg betroffen sind. Freedom March versorgt die Menschen die alles verloren haben mit finanzieller Unterstützung und medizinischer Behandlung. 

Mit eurer Hilfe sind wir dem Frieden ein Schritt näher. Eine Spende kann viel bewirken.

Bitte spenden!

Ein Beitrag von Simon Hanf

5 Antworten auf „Cannabis für die Ukraine

  1. greenness

    Sind die pro-westlichen/-europäischen Eliten in der Ukraine für eine Legalisierung von Cannabis?

    Oder haben die ähnliche Vorstellungen von „Freiheit“ wie unsere Friedensapostel?

  2. Ralf

    Wenn ich einen Krieg gegen Cannabis suchen wollte, müsste ich nicht extra nach Russland fahren. Der tobt genau hier, vor meiner Haustür.
    Immerhin sind dieses Jahr schon wieder 50000 Leute verknackt worden. Legalisierung sieht für mich anders aus.
    Hanf mit dem Krieg in der Ukraine zu vermischen, empfinde ich an dieser Stelle etwas merkwürdig. Das Kraut ist da doch genau so verboten wie hier oder in Russland. Nach Spenden fragen ist voll in Ordnung, aber was hat das mit Hanf zu tun?

  3. Ramon Dark

    Spendenaufrufe für humanitäre Hilfsgüter sind immer OK, auch dieser und jeder Krieg und jedes Militär sind brutal und Scheisse. Ohne den grausamen Ukrainekrieg verharmlosen zu wollen sind allerdings die Gesamtheit der Kriege, die von USA und ihren NATO-Vasallen einschliesslich Deutschland geführt, angezettelt und unterstützt wurden genauso völkerrechtswidrig und wesentlich umfangreicher an Zerstörungen und Todesopfern(z.B. Korea, Vietnam, Afghanistan, Jugoslawien, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, Kurdistan usw.). Seit 2014 (westlich geförderter und faschistisch gelenkter Maidanputsch) hat die ukrainische Armee ohne Aufschrei der westlichen Medien mit Unterstützung durch westliche Waffenlieferungen im abtrünnigen Donbass ca. 14.000 Tode verursacht und dabei ebenso Wohngebiete, Krankenhäuser sowie andere öffentlichen Einrichtungen zerstört. Eine einseitige Parteiergreifung ist allerdings der Friedensschaffung nicht dienlich. Friedensschaffung braucht neutrales Vermitteln unter Beachtung der Geschichte der Kriegsentstehung. Cannabis wird leider bis auf wenige Ausnahmen in fast der ganzen Welt illegalisiert, nicht nur in Russland, sondern auch in der Ukraine.

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