Freitag, 21. Januar 2022

132 Kilogramm grünes Gemüse

In Salzburg sollen Obst- und Gemüsehändler einen Cannabis-Drogenring betrieben haben

132 Kilogramm Gemüse
Gemüse der unschuldigen Art. Bild: Matheus Denali.

In Salzburg wurde laut dem ORF Salzburg „wieder“ ein Drogenring aufgedeckt – und zwar mit 132 Kilogramm Cannabis und anderen „illegalen Substanzen“. Eine Gruppe von 17 Männern, die Obst- und Gemüseläden sowie einen Friseursalon betrieben, sollen den Ring betrieben haben. Die Drogen sollen sie an weitere Dealer zum verkauf geliefert haben. Die Polizei war der Gruppe schon länger auf der Spur und schlug letztendlich mit 16 Hausdurchsuchungen zu und entlarvte ein ausgeklügeltes Netzwerk aus Dealern, Subdealern, Kurieren und einer Organisation dessen Reichweite sich über ganz Österreich erstreckte.

Auch eine „Bunkerwohnung“ war hier im Spiel, von dort aus wurden die Drogen zu verschiedenen Orten in Salzburg geliefert. Einer der Dealer wurde dabei beobachtet, wie er ein Auto mit illegalen Substanzen parkte, den Schlüssel auf den Vorderreifen legte und dann eine Runde spazieren ging. Kehrte er zurück, so wurde er stets von fünf bis fünfzehn Kilo Cannabis im Kofferraum begrüßt.

Die Männer sind wohl allesamt nicht älter als 30 und zeigen sich mal mehr und mal weniger geständig. Vier Männer sind noch in Untersuchungshaft. Mit 132 Kilogramm Cannabis ist der Fund definitiv einer größeren Funde, die der Polizei in Österreich in jüngster Zeit gelungen sind.

2 Antworten auf „132 Kilogramm grünes Gemüse

  1. buri_see_käo

    Bei richtiger Lagerung, dunkel & tiefgekühlt, hält das Zeug ewig (/sehr lange). Anhaltspunkte zur Glaubwürdigkeit einer Legalisierung wären daran zu erkennen, dass sichergestelltes Material nicht (mit Energieaufwand) vernichtet, sondern für eine zukünftige Verfügbarkeit zum Verkauf in Hanf-Shops o.ä. eingelagert würde.
    Ab Ende Feb. geht der Wahlomat für die LTW im Saarland in Betrieb.
    mfG  fE

  2. Ramon Dark

    Eine weitere Möglichkeit auf dem Weg zu Gerechtigkeit und Freiheit wäre entkriminialisierende Straffreiheit vor Einführung der Legalisierung und danach die Rückgabe der beschlagnahmten Ware.

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