Sonntag, 2. Januar 2022

Studie: Programmierer kiffen gern während der Arbeit

Die Forscher befragten Programmierer zu ihrem Konsumverhalten

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Hilft wohl beim coden. Bild: eSheep / freeimages

Die Forscher einer neuen Studie hatten es wohl irgendwann satt: Ständig hörten sie irgendwo, dass Programmierer ständig bekifft sind. Grund genug für die Forscher, dem auf den Grund zu gehen und eine Studie aufzusetzen. Befragt wurden 803 Programmierer auf Konsum von Cannabis während der Arbeitszeit.

Ein weiterer Grund für die Studie ist der anhaltende Druck von Firmen, die mit regelmäßigen Drogenkontrollen aufwarten. Das sorgt allerdings tatsächlich für einen Mangel an Arbeitsplätzen – nicht nur im IT-Sektor. Sogar das FBI überlegt hier nachlässiger zu sein, denn viele wollen schon auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch einen Joint Rauchen. Die Studie zitiert hierfür den FBI-Director James Comey.

Die Ergebnisse sind tatsächlich überraschend: Nicht weniger als 35% der Befragten gaben an, dass sie bereits Cannabis konsumiert haben während sie programmierten oder mit einer anderen Aufgabe im IT-Bereich beschäftigt waren. Ganze 73% der Befragten hatten während der Arbeit Marihuana konsumiert. Knapp die Hälfte tut dies monatlich, 27 Prozent zwei Mal wöchentlich und vier Prozent gaben sogar an fast jeden Tag Cannabis zu konsumieren.

Teil der Studie war auch, herauszufinden, warum gerade Programmierer so viel kiffen. Dabei wurde eine Verbindung von den Cannabis-Effekten und der Art der Arbeit festgestellt. Bei Brainstorming, coding und testen der Codes, also bei kreativen Aufgaben, kam Cannabis besonders häufig zum Einsatz. Die Programmierer gaben selbst auch Gründe an – hier wurde deutlich dass für die meisten beim Kiffen die Programmierarbeit mehr Spaß machte und kreativere Lösungen finden ließ.

5 Antworten auf „Studie: Programmierer kiffen gern während der Arbeit

  1. Rainer

    Einen Tag mal nichts rauchen,freiwillig,kostet mich etwas Überwindung.Ich kann aber auch Wochen oder gar Monate aushalten,wenn es nicht anders geht.Wundert mich immer, wenn ich was von gelegentlich bei anderen lese.

  2. Haschberg

    Ich z. B. betreibe gerne meine historischen Studien wenn ich „bekifft bin“, indem ich anhand meiner vielen historischen Ansichtskarten, antiquarischen Bücher und Bilder geschichtliche Zusammenhänge alter oder ehemaliger Gebäude oder bereits abgerissener bzw. abgeänderter Industrieanlagen spezieller Orte verfolge und ergänze.
    Vergleichsfotos von früher, danach und heute zeigen oftmals sehr interessante Veränderungen. So auch in den ehemaligen Ostgebieten mit ihrem besonderen Leid während der letzten beiden Kriege.
    Natürlich höre ich auch gerne meine ausgefallene alte Popmusik und schaue mir viel Wissenswertes und Aktuelles im TV an, oder denke einfach nur über das Leben nach (hat übrigens auch mein Lieblingsphilosoph Schopenhauer getan).
    Er sagte: das Leben ist eine missliche Sache. Ich habe mir vorgenommen, es damit hinzubringen, über Dasselbe nachzudenken.
    Am meisten regt mich dabei die beharrliche Gedankenlosigkeit sehr vieler Menschen auf, die einfach nicht kapieren wollen, dass wir so wie bisher nicht weitermachen dürfen.
    Mein Tip: einfach mal kiffen, dann merkt man, was eigentlich Sache ist im Leben und was man unbedingt verbessern oder unterlassen sollte (z.B. die Legalisierung von Hanf, eine striktere nachhaltige Lebensweise, oder den Verzicht auf so viele unnötige und umweltschädigende Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht).
    Wenn ich so vergleiche, wie sehr sich gerade Alkoholtrinker im Denken von Leuten unterscheiden, die lieber das bewußtseinserweiternde Cannabis konsumieren, ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.
    Daher meine These: hätte unser Land mehr Kiffer, würden wir unseren Kindern und Enkeln auch eine etwas nachhaltigere und lebenswertere Welt überlassen.

  3. buri_see_käo

    Dauert’s halt mal 45 Jahre bis deren Studie ergibt, dass ich mich schon richtig beobachtet habe. Bei mir technische Kreativität, Informatik, Elektrotechnik, Mathematik…. Überraschend war für mich immer, dass dann damit Konfrontierte Probleme hatten, mein(e) Schaffen/Ideen nachzuvollziehen, na ja.
    Und vom Do., 30. Dez. 21, Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer, Kiffen würde dumm machen, na ja.
    mfG  fE

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