Freitag, 31. Dezember 2021

Impfpass gesucht, Plantage gefunden

Eine Frau und ihr Freund verweigerten nicht nur eine Schutzimpfung, sondern pflanzten auch Cannabis an

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Grünes Gold.

Impfgegner aufgepasst: Nicht nur stellen Impfverweigerer eine Gefahr für sich und andere dar, auch zu Kollateralschäden kann es hier kommen. In Unterfranken ging die Polizei kürzlich dem Verdacht der Impfpass-Fälschung nach. Eine 34-Jahre alte Frau wurde verdächtigt – die Polizei durchsuchte daraufhin ihre Wohnung in Kleinheubach in Bayern.

Dort wurden die Beamten auch fündig, der Impfpass war tatsächlich gefälscht. Aber beim Stöbern langte der lange Arm des Gesetzes zusätzlich noch ins Grüne: In der Wohnung wurde eine Cannabis-Plantage mit etwa 30 Pflanzen am Laufen gehalten. Anscheinend war die Polizei kurz vor einer finalen Ernte aufgetaucht – einige der Pflanzen waren nämlich bereits abgeerntet. Nach der Festnahme und anschließenden Vernehmung der Frau und ihres Freundes wurde gegen letzteren ein Haftbefehl wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erlassen. Beide wurden aber dennoch – unter Auflagen – frei gelassen.

Die Hanfplantage überlebte den Besuch der Polizei jedoch nicht. Wie üblich bei den meist zufällig gefundenen Plantagen, wurden alle Pflanzen in der Folge von der Polizei vernichtet. Die Größe der Plantage entspricht auch dem neuerdings üblichen Ausmaß; größere Plantagen werden immer seltener gefunden.

6 Antworten auf „Impfpass gesucht, Plantage gefunden

  1. Substi

    …und schon wieder Franken! Da scheint es echt Narcos-Helden im 10er Pack zu geben! Die Franken müssen Kiffer ja abgrundtief hassen! Darauf eine Feierabend-Maß für die Annäherung an den nächsten Stern auf dem Schulterstück! Man man man….Franken, tz!

  2. buri_see_käo

    @ rene, genauer hinsehen… beim Link „schwaebische“ ganz unten steht die Urheberschaft: „dpa-infocom“ plus Artikel-ID, das ist ein automatisiertes Material-Angebot, dass von den Vetragsnehmern (Zeitungen etc.) ohne weiteres menschliches Zutun dann in die Welt gelangt. Zur eigenen Entlastung? ha, ha, ha, gibt es „schwaebische“ ja auch an. Das Problem ist, dpa (deutsche Presse Agentur) gilt als hochgradig glaubwürdig und unabhängig. Bei wikipedia gibt es min. 1 Beleg, dass sie aber Regierungssichtweisen vertreten/verbreitet haben. Ich frage mich, wie lange geht denn sowas ohne Glaubwürdigkeits-/Gesichts-verlust noch gut, wenn sich nach dem BR-Wechsel zeigt, dass dpa dann neuerdings die schwarzbraune Message verliest. Einen Fall hatten wir, Danke HaJo, schon. Noch 2 weitere bitte, derhier hat leider keinen verwertbaren Bestandteil, es ist ganz korrekt ein Bericht. Beim sh.o. ersten Fall war als Zusatz-Info zum Bericht die alte BR-Sichtweise „Cannabis = Rauschgift“ druntergemischt. Schwarmwissen wikipedia, dass Cannabis Rauschgift ist, steht dort weder in DE, GB, noch in TH. Also 2 noch, dann mach‘ ich einen Absatz…, und dpa freut sich. Eine Fehler-Bereinigung eines bestehenden Absatzes durch mich, ist bei WP gerade in Prüfung dererseits, aber das ist µC-Krams. , nix für hier.
    mfG  fE

  3. H'79

    Den persönlichen Vorwurf an den Autor nehme ich zurück. Es ist unsachlich von mir gewesen und menschlich nicht richtig, insbesondere wenn ich den Autor oder ggf. auch Dritte verletzte, drücke ich mein Bedauern über meine Ausfälligkeit an dieser Stelle aus. Es war emotional bedingtes Verhalten von mir, das einen mehrschichtigen Hintergrund hat, aber einen Menschen und auch Berichterstatter aufgrund seiner durchschimmernden Haltung persönlich mit derartigen mit Begriffen zu versehen, war von mir nichtsdestotrotz deplatziert. Meine Angst vor gewisser Ausgrenzung aus dem Erwerbsleben betrifft mich als Ungeimpften konkret, jedoch ist es für mich nicht vertretbar, spalterische Worte gegen den Schreiber des umstrittenen Artikels zu verfassen. In mehrfacher Hinsicht distanziere ich mich daher von meinem kurzen Kommentar von vor 1-2 Tagen.
    Es ist sonst kaum meine Art, mich Affektkommentaren hinzugeben, die ich wenig später zurückzunehmen mich verpflichtet fühle. Da allerdings die Aufladung der Kontroverse um CoronaMaßnahmen selten problematisch ist und ich die CannabisProhibition in ähnlich demokratiezersetzenden Gefilden sehe, bin ich hierbei zu verbalem Angriff motiviert gewesen. Zu hart und viel zu undifferenziert habe ich mich daraufhin geäußert und nehme den Kommentar als inhaltlich unpassend und insbesondere als zwischenmenschlich ungerecht zurück.

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