Mittwoch, 17. März 2021

Petition: Legalisierung von Hanf als Genussmittel



Christoph Rossner, Hanf Sachverständiger, startet Petition zur Legalisierung von Hanf





Eine Petition von Christoph Rossner

Ich beschäftige mich seit meinem 15. Lebensjahr mit der Hanfpflanze, da ich jetzt 50 Jahre alt bin und immer noch kriminalisiert werde, möchte ich endlich, dass dies beendet wird. Nur weil es immer noch in allen Parteien Menschen gibt, die sich aufgrund ihres Glaubens sorgen und denken, dass ich ein fauler Kiffer und ein böser Mensch bin, darf das doch nicht so sein, ich darf nicht wegen dem Glauben eines anderen unterdrückt werden, das verbietet das Grundgesetz.

Was mache ich Schlimmes, dass mich der Staat mit dem schärfsten Mittel, nämlich dem Strafrecht, verfolgt und verurteilt?


Ich bin ein Unternehmer, der den Grundstock für ein international börsennotiertes Unternehmen in der Sparte Life Sciences gelegt hat (www.xphyto.com). Ziel des Unternehmens ist, die Heilwirkung von Hanf, Psylocibin oder LSD und anderer psychoaktiver Stoffe wissenschaftlich zu erforschen, um diese für medizinische Zwecke zu nutzen – derzeitiger Börsenwert des Unternehmens ca. 200 Millionen CAD, Tendenz steigend, denn der neue Markt hat erst begonnen, sich zu bilden.


Ich setze mich seit Jahrzehnten für die Rechte von Kranken ein und helfe Menschen, dass sie Hanfmedizin bekommen. Ich kenne das Leid, da ich selbst Hanfpatient bin. Bin ich ein böser Mensch, wenn ich zu Hause kiffe, Musik genieße und mich gut mit Hanf ernähre? Hanf gibt uns Hoffnung und Entspannung, Hanf hilft gegen Ängste und Hanf macht das Leben gesünder. Zusammen mit Frau Prof. Dr. Barsch und der Hochschule Merseburg habe ich einen interdisziplinären Hanfforschungsverbund gegründet und mit diesem eine Studie zu Covid-19 und Hanf durchgeführt. Die Ergebnisse sprechen für sich und wurden mittlerweile von anderen Forschern und Medizinern auf der ganzen Welt bestätigt.

Ich fühle mich als vollwertiger Teil unserer Gesellschaft und doch werde ich als Kiffer weiterhin von Menschen wie Frau Merkel, Frau Ludwig, Herrn Spahn, Herrn Seehofer oder Herrn Scholz stigmatisiert, drangsaliert und bevormundet. Diese alle eint trotz politischem Zwist, sicher der Glaube und der Alkoholkonsum. Das Blut Christi, die Kultdroge im Christentum, Alkohol, ist bekannt als abhängig machende, krebserregende, tödlich giftige Substanz mit einer katastrophalen Ökobilanz und horrenden Kosten für unser Gesundheitssystem.


Wo habe ich diese Probleme bei der Heil- und Nährpflanze Hanf, die auch ökologisch sehr gut abschneidet? Können wir bitte endlich das umsetzen, was die EU vor knapp drei Wochen verkündet hat, die Veränderung der Drogenpolitik nach wissenschaftlichen Erkenntnissen?


Das würde bedeuten: Keine Hexenjagd mehr aus Moral- und Glaubensgründen. Deshalb hat die UN ja auch Hanf aus der Liste der tödlich gefährlichen Stoffe entnommen. Ein Wandel im Umgang mit Drogen ist international im Gange, doch was macht die Bundesregierung in Form von Herrn Spahn und Frau Ludwig, sie schweigen es tot.

Deshalb habe ich diese Petition gestartet und hoffe, dass viele Menschen mitmachen, denn wer Alkohol legalisiert hat, muss das auch mit dem Hanf als Genussmittel machen – alles andere verstößt gegen unser Grundgesetz, in dem die Glaubensfreiheit garantiert wird. Mein Glaube und mein Leben hat nichts mit Alkoholkonsum zu tun, deshalb möchte ich kiffen, da dies gesünder und verträglicher für mich ist und auch für viele andere Bürger.

Weitere Informationen über Christoph Rossner und seine Arbeit findet ihr hier www.freies-ganja.de.

16 Antworten auf „Petition: Legalisierung von Hanf als Genussmittel

  1. DIE HANFINITIATIVE

    1000% agree! DA sind @WIR doch dabei – im Paradies der Gangster – oder nicht?!

    Nicht, dass die €DU/€SU-Consulting und die $PD-Offshore.Ltt noch zu „wirtschafts“-kriminellen Vereinigungen erklärt werden – und die Staatsanwaltschaft ran muß.

    WO ist also jetzt „Gangstas Paradise“? 😀 WO?

    Auf’m Bankonto im Offshore-Tr€sor oder im Görlitzer Park, in Berlin, bei der Jagd von !Leuten mit Nazi-Hintergrund! (historisch) auf !Leute mit Hautfarbe-Hintergrund! (historisch) 🙁

    https://hanfjournal.de/2021/03/10/17-tonnen-cannabis-in-niger-gefunden/

    Ganz liebe Grüße 🙂

  2. buri_see_käo

    Da könnte man etwas Geld hinparken, CSE (Canadian Stock Exchange) und OTCQB (over the counter der NYSE, USA), also unregulierter Markt sind die Papiere dort, wie hier in Frankfurt? sehe ich mal, und wieder abholen wenn sie auf TSX oder NYSE aufsteigen. Es ist doch akzeptabel, wenn Unternehmen an der medizinischen Verwendung von z.B. Psilocybin arbeiten. Auf deren Startseite ist die Erkrankung „Cluster-Kopfschmerz“ zwar nicht erwähnt, aber mit 1mg (läßt sich dosierungssicher aus Spitzkegeliger Kahlkopf gewinnen) kann man eine schwere Attacke innerhalb 15 min beenden. Diese Menge hat nicht die geringste psychotropische Wirkung, keine bekannten Nebenwirkungen und macht für 3 Tage CK komplett weg. Die Pupille der betroffenen Seite bleibt jedoch stets weiterhin zu klein.
    Das fördern wir doch gerne, und die Petition nicht vergessen!
    mfG  fE

  3. Otto Normal

    Wenn Petitionen etwas bewirken würden wären sie längst verboten.
    Trotzdem: Unterschreiben kostet nur ein paar Mausklicks.

    Es liegt ja bereits eine Klage dem Deutschen Eunuchenhaus vor, aber die Herren im Karlsruher Elfenbeinturm wollen die Wiederwahl der großen Koalition insbesondere der €DU nicht aufs Spiel setzen und so ist das Ganze zunächst auf den Nimmerleinstag verschoben worden.

    Abhilfe könnte eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg schaffen. Denn die sind nicht Deutschland verpflichtet und würden sich evtl. nicht von irgend welchen innenpolitischen Opportunitäten beeinflußen lassen, so wie unsere Eunuchen. Möglicherweise kämen die sogar auch mal etwas mehr in Wallung und verschnarchen nicht die wichtigsten Anliegen unserer Bürger. Aber stattdessen werden lächerliche Klagen der AFD verhandelt – die zwar sehr wichtig sind alleine schon wegen des undemokratischen Kindergartenbenehmens der anderen Parteien – aber gegen die Dringlichkeit der Prohibitionsfrage eigentlich völlig lächerlich wirken. Konkurrenz belebt das Geschäft sagt man, warum also nicht die Gerichte gegeneinander in Wettbewerb setzen. Wer zuerst urteilt hat gewonnen. Man sieht sehr gut woher der Wind in Merkeldeutschland weht und was unsere Gerichtsbarkeit wirklich wert ist. Eine Klage die zur unpassenden Zeit – weil kurz vor der Bundestagswahl – kommt wird einfach liegen gelassen. Ich muß insofern die Lanze für die Richter brechen denn wir machen das in der Firma auch, daß wir Aufträge liegen lassen weil der Kunde schlecht zahlt. Aber die Cannabiskonsumenten können leider nicht so viel Geld aufbringen um alle zu schmie… sorry… Bedürfnisse der Entscheider zu befriedigen. Das würde nämlich bedeuten man müßte alle Huren im Puff kaufen. Das schafft nur die Alkohol-, Tabak-, Finanz- und Pharmaindustrie, nicht wahr Herr Spahn?

  4. dkong

    @Otto Normal Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wird da auch nichts schaffen.
    Natürlich können die Urteile machen aber Dtld. muss nicht darauf hören.

  5. dkong

    Und openpetition.de?
    Was Spricht gegen change.org oder anderen Plattformen?
    Und dort steht auch Bundesregierung.
    An wenn in der Bundesregierung?
    An Scheuer?An Seehofer?
    Außerdem scheint diese Plattforme nicht genug Reichweite zu haben wenn man Bedenkt dass die in 4 Tagen erst 2% Erhalten hat.
    Liegt sicher auch daran das nicht genug Werbung auf allen Sozialen Netzwerken und in der Deutschen Presse gemacht wurden.

  6. Rainer

    Irgendwie haben die das Grundgesetz abgeschafft.Bei Demonstrationen darf man das Buch nicht mal mehr hochhalten,und Merkel zittert wenn die Deutsche Hymne erschallt.Es spukt gewaltig in unserem Regime und Petitionen haben keinen Einfluß, wenn die nicht wollen.Auch die Wahlen oder sonstwas führen zu nichts.Nur die Zeit wird irgendwann was ändern.Ist leider so.

  7. Hans

    Es gibt bereits eine Petition aus dem Jahr 2017 vom DHV zur Legalisierung, diese haben über 50000 Menschen unterzeichnet und sie wird trotzdem nicht behandelt und einfach liegen gelassen.
    So viel Respekt hat man also vom Bürger.

  8. Otto Normal

    @gein
    @Rainer
    Danke für Eure Antworten Ihr habt leider sooo recht!

    Ich habe dazu noch was gefunden (in Telepolis). Verlinkung auf eine linkspolitische Seite ist immer so ne Sache, ich Copy-Paste es einfach mal rein:

    Dazu Bärbel Bohley 1991 in m.E. weiser Vorraussicht
    „Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen.“
    „Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert.“

    Und die logische Schlussfolgerung von Helmut Schmidt in einem Interview der ZEIT (2007):
    „Ich habe den Verdacht, daß sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.‘
    ‚Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?‘
    ‚Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.“

    Wünsche allen einen schönen Lockdown

  9. M. A. Haschberg

    Es ist wirklich ärgerlich, dass bei so wichtigen Petitionen immer so wenig Leute unterschreiben. Dabei wäre eine Legalisierung außerordentlich wichtig.
    Aber ich bin dennoch zuversichtlich. Auch in Deutschland stehen wir vor großen gesellschaftlichen Veränderungen, die eine alsbaldige Legalisierung, für zunächst mal Cannabisprodukte, eigentlich unausweichlich macht.
    Nach den kommenden Wahlen haben wir hoffentlich bessere politische Verhältnisse, die eine neue Ära einer zeitgemäßeren Drogenpolitik einleiten werden.

  10. Herbert

    @M.A.Haschberg . Kleiner Tipp, leider hab ich meinen Account geschlossen. Aber einfach mal bei Twitter Richter Müller fragen ob er das für dich verlinkt. Sind über 30000 Folower. Allerdings läuft es momentan gar nicht so schlecht was CDU betrifft 😀

  11. Greenkeeper

    Auch wenn es gut gemeint ist, so glaube ich nicht (mehr) daran, dass solche Petitionen irgendwas bewirken. Cannabis ist nun mal ein Randthema in der Altenrepublik Deutschland. Die herrschende Medienlandschaft gibt die Themen vor. Die Polit-Marionetten parieren und machen nur noch Politik nach Krisenlage. Das ist der Zustand unserer (Post-)Demokratie. Mit Volksvertretung im Sinne von gesetzlicher Verankerung des politischen Willens der Staatsmitglieder hat das schon lange nicht mehr viel zu tun.
    Was mir aber Hoffnung gibt, das sind die Legalisierungstendenzen in anderen Ländern. Und was politisch wirklich relevant ist, das ist der Lobbyismus. Ich vertraue darauf, dass eine global orientierte, finanzstarke Cannabis-Lobby mittelfristig die EU und deren Nationalstaaten ins Visier nehmen und die Polit-Marionetten im Sinne ihrer Profitziele bearbeiten wird.
    Das entscheidende Argument für die Legalisierung ist das Geld, wie so oft im Leben. Individuelle Freiheitsrechte spielen in unserer paranoiden (Un-)Kultur leider keine Rolle mehr. Corona hat diese bedauerliche Tatsache schön offengelegt.
    Was die Politiker auch überzeugen wird, Cannabislegalisierung schafft Arbeitsplätze, bringt Steuereinnahmen und senkt Strafverfolgungskosten. All das lieben Politiker (eigentlich), zumindest immer dann, wenn es um ein politisch korrektes Geschäft geht. Aber Geld stinkt nicht. Und all diese netten Vorteile nur durch die Legalisierung einer Droge, die nachweislich nicht gefährlicher ist als Alkohol! Legalisierung 2028 in D, ich glaube dran. Wirklich!

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