Mittwoch, 21. Oktober 2020

CBD aus Cannabis reduziert Covid-19-Lungenschäden

Die nächste Forschung spricht von positiven Effekten für schwer Erkrankte

Cannabidiol-Strukturformel-CBD-Schema


Schon seit Beginn der globalen Corona-Pandemie forschen verschiedene Wissenschaftler an den möglichen Vorteilen, die eine Behandlung mit in Cannabis enthaltenen Wirkstoffen verspricht. Zuletzt machte die Untersuchung an Mäusen Schlagzeile, die davon berichtete, dass einhundert Prozent mit THC behandelter Mäuse ein künstlich hervorgerufenes Akutes Lungenversagen überlebten, was im Kampf gegen Covid 19 Hoffnung schürte. Nun gibt es die nächsten Forschungsergebnisse des Dental College of Georgia und des Medical College of Georgia der Augusta University, wo erneut Cannabidiol – also CBD – eine nicht zu verachtende Wirksamkeit gegen die Symptome einer Sars-CoV-2-Erkrankung aufzeigte. CBD aus Cannabis reduziert Covid-19-Lungenschäden.

Die Wissenschaftler nutzten CBD gegen die schweren Symptome einer Covid-19-Erkrankung, da dass Cannabinoid bereits dafür bekannt dafür ist, verfügbare Sauerstoffmengen zu erhöhen, während Entzündungen gehemmt werden. Nun konnten die Forscher nachweisen, dass die Nutzung von Cannabidiol die Produktion des natürlichen Peptids Apelin vorantreibt und dessen Spiegel erhöht. In Labormodellen wurde aufgezeigt, dass sich der Apelinspiegel im Blut bei ADRS (Akutem Lugenversagen) nahezu auf Null reduziert, dank CBD aber wieder um circa das Zwanzigfache erhöhen kann. Apelin ist ein überall vorhandenes Peptid, das von Zellen in Herz, Lunge, Gehirn, Fettgewebe und Blut gebildet wird und das ein wichtiger Regulator ist, um sowohl den Blutdruck als auch Entzündungen zu senken, erklärt Dr. Babak Baban, DCG-Immunologe und der stellvertretende Dekan für Forschung sowie der Autor der Studie. „CBD hat es fast wieder auf ein normales Niveau gebracht“, berichtete der beteiligte Forscher Dr. Jack Yu.

Apelin arbeitet zusammen mit dem Angiotensin-konvertierendes-Enzym-2-Rezeptor (ACE2), um den Blutdruck zu kontrollieren, doch genau dieser Rezeptor wird von Covid-19 dazu genutzt, um in die menschlichen Zellen einzudringen. Dann unterbricht das Virus die Zusammenarbeit zwischen ACE2 und Apelin und verhindert, dass sich die Blutgefäße entspannen können, während es andere Zellen dazu zwingt, eine Reproduktion des Erregers zu beginnen. Die Autoren der Studie stellten jetzt fest, dass Behandlungen mit CBD es irgendwie ermöglichen, die Apelinproduktion in infizierten Körpern wieder anzutreiben, die Lunge zu schützen und sogar einige der strukturellen Schäden zu reparieren, die Viren wie COVID-19 verursachen. Die Forscher machen jedoch noch darauf aufmerksam, dass sie noch nicht wissen, ob das Coronavirus oder CBD einen direkten Zusammenhang mit Apelin hat, oder ob die Produktion des Peptids eine Nebenwirkung anderer Körperprozesse ist, die während einer Erkrankung vonstattengehen. Dennoch weisen sie auch darauf hin, dass vorangegangene Forschung bereits die starke Korrelation bezüglich ADRS aufzeigte, erwähnen die wichtige Rolle, die Apelin spielt, und erklären, wie vorteilhaft die Erhöhung des Apelinspiegels durch eine Behandlung mit CBD erscheint. Mehr Forschung wäre jedoch noch vonnöten.

8 Antworten auf „CBD aus Cannabis reduziert Covid-19-Lungenschäden

  1. M. A. Haschberg

    Einer Umfrage der Kaufmännischen Krankenkasse zufolge, ist der Konsum von Alkohol und Tabak während der Corona-Krise deutlich gestiegen.
    Cannabis böte da – wie auch dieser Bericht verdeutlicht – durchaus eine kluge Alternative.
    Wenn sich die Forschungsbemühungen dahingehend jedoch weiterhin so in die Länge ziehen, wird es wohl noch Jahre dauern, bis endgültig konkrete Ergebnisse vorliegen, was unserer cannabisfeindlichen Regierung sicherlich sehr gelegen kommt.

  2. Otto Normal

    Wenn man jetzt noch nachweisen könnte das Cannabis auch die Lungen vor den Folgen des Tabakkonsums schützt, hätten wir sehr rasch die Legalisierung, denn dann wären die Lobbys von Phillip Morris, Reemtsma, West Tobacco und die übrigen „Amigos“ sofort mit im Boot.

  3. Hans Dampf

    Sollte die Union im nächsten Jahr wieder in die Regierung gewählt werden und das BVG sich abermals auf die Seite der Prohibitionisten stellen, wird für alle und jeden erkennbar sein wie Deutschland tickt oder besser, ticken will.
    Angeblich müssen die Verhältnisse erst noch schlimmer werden bevor es besser werden kann. Anscheinend ist es in unserem Land noch nicht schlimm genug.
    Von amerikanischen Verhältnissen sind wir noch weit entfernt. Im positiven wie im negativen Sinn.
    Ich persönlich denke, wenn es in den nächsten zwei bis maximal drei Jahren keine spürbaren Erleichterungen und brauchbare Veränderungen geben wird, der Zug für sicher die nächsten zwanzig Jahre abgefahren sein wird. Es würde im Prinzip so bleiben wie es ist. Nämlich verboten. Mit kleinen Tippelschritten nach vorne, der Vernunft und den progressiven Staaten hinterher.
    Wir leben in einer kranken Welt. In einer Welt des Geldes, wo Vernunft und Einsicht in das Nötigste von den zuständigen Stellen zu suchen sind. Und auch ein jeder von uns, mich eingeschlossen, sollte sich hin und wieder überprüfen und fragen inwieweit eine Ansteckung schon stattgefunden hat?
    Nicht der Gesundheitsschutz sondern das viele Geld wird den Ausschlag geben. Irgendwann wird es auch der letzte Depp erkannt haben, daß es besser ist das Geld im Staat zu lassen als auf dem Schwarzmarkt und in die Röhre zu gucken.

  4. Egal

    Habe von dieser Massage schon öfter gehört.

    Ob der Staat das glaubt oder nicht.
    Fakt ist das Cannabis Antibakterielle Wirkung hat.

  5. DIE HANFINITIATIVE

    Manchmal habe ich das Gefühl *** ein Déjà-vu (remember „Matrix“) zu haben. 😉 Kennt IHR das auch? 😀 Vor ein paar Jahren habe ich folgendes… geträumt … oder recherchiert? 😀 😀 😀

    Endocannabinoids and the Immune System in Health and Disease

    Zitat: „Endocannabinoids are bioactive lipids that have the potential to signal through cannabinoid receptors to modulate the functional activities of a variety of immune cells. Their activation of these seven-transmembranal, G protein-coupled receptors sets in motion a series of signal transductional events that converge at the transcriptional level to regulate cell migration and the production of cytokines and chemokines. There is a large body of data that supports a functional relevance for 2-arachidonoylglycerol (2-AG) as acting through the cannabinoid receptor type 2 (CB2R) to inhibit migratory activities for a diverse array of immune cell types. However, unequivocal data that supports a functional linkage of anandamide (AEA) to a cannabinoid receptor in immune modulation remains to be obtained. Endocannabinoids, as typical bioactive lipids, have a short half-life and appear to act in an autocrine and paracrine fashion. Their immediate effective action on immune function may be at localized sites in the periphery and within the central nervous system. It is speculated that endocannabinoids play an important role in maintaining the overall „fine-tuning“ of the immune homeostatic balance within the host.“

    Quellen: US National Library of Medicine National Institutes of Health

    Was führende Wissenschaftlerinnen (Quantenphysikerinnen und Quantenchemiker*innen) in Deutschland (angeblich) nicht wissen (wollen). Hier noch einmal ganz offiziell von den amerikanischen Behörden.

    Der tiefere Sinn erschließt sich noch … „Epigenetics“

    […] He had the hardest lesson of all to teach humanity and one that would leave to be known as a Tyrant to almost every single citizen of the Known Universe.

    The Golden Path is not an easy one. It involves repressing humanity in order to force them to evolve and progress and ultimately defeat him – or something like that. Admittedly the full extent of the Golden Path is never truly revealed in detail and we readers are left to speculate as to what his true goals were and why he had to carry such a heavy burden. […] https://diehanfinitiative.de/index.php/medizin/24-endocannabinoide

    *** Als Déjà-vu [deʒaˈvy] (frz. déjà vu = ‚schon gesehen‘) bezeichnet man eine Erinnerungstäuschung, bei der eine Person glaubt, ein gegenwärtiges Ereignis früher schon einmal erlebt zu haben. Dabei hat die betroffene Person das sichere Gefühl, eine neue Situation bereits in der Vergangenheit in gleicher Weise schon einmal durchlebt zu haben.

    PS Anspielungen sind nur Stilmittel und dienen der Provokation. Provozieren möchte ich, dass IHR EURE Regierungen zu den $$$ FinCEN-Files $$$ befragt. Da werdet ihr viele Antworten bekommen, auf Fragen die das verrückte System der Prohibition enttarnen können. Und vielleicht (im großen Rahmen) erklärbar und nachvollziehbar machen?

  6. Rainer

    Wir haben doch sehr bald unseren ersehnten Impfstoff.Irgendeine brutale Chemiekalie zur Behandlung von Dr.Pharma noch dazu,und schon braucht niemand mehr Cannagift.

  7. Lars Rogg

    Selbst wenn Cannabis oder ein Wirkstoff aus dem Hanfbereich AIDS, Krebs, Alzheimer und noch weitere 10 andere Krankheiten heilen könnte, dann würden man uns Kleinkriminelles Kifferpack immer noch verfolgen, richten und wegsperren. Es würde nix ändern. In diesem Staat ist man als Konsument und Hersteller von sauberen Material für den Eigenbedarf, genauso gut angesehen wie Kinderschänder.

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