Sonntag, 10. Mai 2020

Ludwig sucht billige Hilfe gegen Cannabiskonsum

Feuer auf Daniela Ludwig

Beitrag von Hans Cousto

Am 17. März 2020 verkündete die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), dass sie ein neues Projekt zur Cannabisprävention gestartet habe. Auf ihrer Website heißt es unter dem Titel „Bundesweite Ausschreibung für neue Cannabisprävention via Social Media gestartet“, dass sowohl bei Jugendlichen als auch unter den Erwachsenen Cannabis seit Jahren unter den illegalen Drogen die prominenteste Rolle einnehme. Der Konsum bei Kindern und Jugendlichen steige seit 2011 kontinuierlich an. Um diesem Trend entgegenzuwirken, starte die Drogenbeauftragte Daniela Ludwig gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nun die Ausschreibung für eine neue Cannabisprävention via Social Media. Wörtlich wird Ludwig in der Überschrift der Pressemitteilung mit den Worten „Weniger Flyer, mehr Social Media – wir brauchen dringend bessere Cannabisprävention in der Sprache der Jugendlichen!“ zitiert.

Offenbar hat die Drogenbeauftragte gemerkt, dass die Legalisierungsbefürworter im Bereich Social Media weit mehr präsent sind als die Legalisierungsgegner, wohl weil immer mehr Leute für eine Legalisierung von Cannabis sind und dies auch entsprechend in den Plattformen der Social Media Welt kommunizieren. Hier will die Drogenbeauftragte mit dem Lockmittel von ein wenig Geld entgegenwirken. In der Pressemitteilung wird sie wie folgt zitiert: „Über 80 Prozent der 12- bis 17-jährigen Jugendlichen sind täglich im Internet unterwegs, nutzen bis zu drei Stunden täglich die sozialen Medien. Somit ist klar, wo und wie wir Jugendliche am besten erreichen: In den Kanälen der digitalen Medien und in der Sprache der Jugendlichen. Wir müssen es schaffen, dass weniger Kinder und Jugendliche Cannabis konsumieren, die Risiken besser kennen. Das funktioniert nur, wenn wir nicht mit Materialien von vorgestern auf sie zugehen. Nutzen wir die sozialen Medien für klare Messages, Aufklärung und Informationen. Überlassen wir die Kommunikation im Netz nicht den Legalisierungsbefürwortern!

Aufgerufen sind kreative Akteure und Akteurinnen, Ideen für die Entwicklung und Umsetzung eines Social-Media-Konzeptes vorzulegen. Das ausgewählte Konzept wird prämiert mit 15.000 Euro und mit einem Budget von 60.000 Euro umgesetzt. Zum Vergleich: Am 29. September 2016 wurde in Berlin eine Präventions- und Aufklärungskampagne zu Cannabis gestartet. Unter dem Titel „Zu breit?“ wollte die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Jugendliche und Erwachsene mit der Kampagne aufrütteln, über die gesundheitlichen und sozialen Risiken des Cannabiskonsums informieren und zum Jugendschutz beitragen. Hauptverantwortlicher für die Kampagne in Berlin war Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU). Die Kampagne verfehlte jedoch ihr Ziel, obwohl sie recht großkotzig angedacht war und den Steuerzahler 500.000 Euro kostete. Sie erntete in der Kifferszene vor allem Hohn und Spott und auch bürgerliche Kreise amüsierten sich über die wirklichkeitsfremden Überzeichnungen in den präsentierten Materialien. Vor diesem Hintergrund ist das vorgesehene Budget für diese neu angedachte Kampagne eher bescheiden. Ob durch diese vorgesehene niedrige Prämierung von nur 15.000 Euro für ein solches Konzept wirklich begabte Leute motiviert, bleibt abzuwarten, denn wie die Erfahrung aus Berlin zeigte, konnte man auch mit einem weitaus höheren Budget keine kompetenten Leute für die Kampagne, die im Sinne der Legalisierungsgegner konzipiert war, finden. Liegt es am Thema, dass sich begabte Leute eher für die Legalisierung einsetzen und sich nicht dem ideologischen Kampf der Prohibitionisten angliedern wollen?

In den Niederlanden orientiert sich die Politik vielmehr an den real existierenden Gegebenheiten als in Deutschland. Die Tatsache, dass die niederländische Regierung wegen der Coronakrise die Schließung von Gaststätten aller Art – womit auch die Coffeeshops betroffen waren – angeordnet hatte, sorgte unter Kiffern für ein ungutes Gefühl. In der folge bildeten sich langen Schlangen vor den Coffeeshops, weil alle Kiffer befürchteten, wenn die Coffeeshops geschlossen sind, dass sie keine legale Möglichkeit mehr hätten, Marihuana oder Haschisch zu erwerben.

Schnell merkte man auch in der Regierung, dass die Schließung der Coffeeshops eine Steilvorlage für die Schwarzmarkthändler sei und dass der Straßenhandel schnell zunehmen werde. Und so kam es sehr schnell zu einem Einlenken der niederländischen Regierung, die den weiteren Betrieb von Coffeeshops wieder erlaubte, allerdings nur unter der Bedingung, dass die Speisen (THC-haltiges Hanfgebäck) sowie Marihuana und Haschisch nur zum Mitnehmen gekauft werden dürfen, jedoch nicht zum Konsum vor Ort.

In den Niederlanden hat die Regierung sehr schnell die Bedeutung der Coffeeshops bezüglich der Eindämmung des Straßenhandels erkannt und entsprechend reagiert und die Forderung nach deren Schließung rasch aufgehoben. In Deutschland will die Regierung so etwas nicht erkennen, alle Versuche in Deutschland Coffeeshops für den legalen Verkauf von Marihuana und Haschisch sind bisher aufgrund der Vorgaben der Regierung und der Behörden gescheitert.

Statt wieder eine Kampagne zu finanzieren und zu starten, wie die Kampagne „Zu breit?“ in Berlin im Jahr 2016, die nachweislich nicht zu einer Reduzierung des Konsums von Cannabisprodukten geführt hat, sollte die Drogenbeauftragte besser eine Kommission einberufen, die untersucht, welche Vorteile legale Abgabestellen für Cannabisprodukte im Vergleich zum Schwarzmarkt haben könnten und ob man mittels solcher Abgabestellen mehr Aufklärung und einen besseren Schutz der Gesundheit gewährleisten könnte als mit einer Kampagne in den sozialen Medien.

Es sei hier angemerkt, dass auch frühere Kampagnen, die mit Unterstützung der Bundesregierung respektive der Drogenbeauftragten nicht den gewünschten Erfolg erzielten. Man denke beispielsweise an die Kampagne „Fuck Drugs!“. Zum Welt-Anti-Drogen-Tag am 26. Juni 2014 startete BRAVO (Heft 27/2014) die neue Anti-Drogen-Kampagne „Fuck Drugs!“. Die neue Aufklärungskampagne von Europas größter Teenager-Multimediamarke der Bauer Media Group wurde von der damaligen Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler unterstützt.

Den Lesern wurde suggeriert, dass der Konsum von Haschisch und Marihuana in der Regel Depressionen auslöse und dass der Konsum zu Niedergeschlagenheit führe. Diese Behauptung steht jedoch im Widerspruch zu den Erfahrungswerten der meisten Jugendlichen, die sich nach dem Kiffen weder depressiv noch niedergeschlagen fühlen, sondern heiter und lustig. Man sieht recht häufig Jugendliche, die nach dem Kiffen von ganzem Herzen lachen und nur sehr selten solche, die depressiv in die Welt schauen. Eine so einseitig dämonisierende Botschaft, wie sie in der BRAVO vermittelt wurde, wirkt einfach unglaubwürdig und ist damit im präventiven Sinn unglaubwürdig.

Die Kampagne „Fuck Drugs!“ der BRAVO erinnerte stark an die Kampagne „Keine Macht den Drogen“, die am 24. April 1990 von dem Fußballspieler Karl-Heinz Rummenigge mit Hilfe der Bundesregierung gestartet wurde. Wie das Institut für Therapieforschung (IFT) in München ermittelte, war die Kampagne zwar bei über 80 Prozent der Befragten im Alter zwischen 15 und 24 bekannt – hatte aber für den Einzelnen und seinen Umgang mit Drogen kaum Bedeutung. Bekannt wurde die Kampagne „Keine Macht den Drogen“ vor allem auch durch die Parodien auf diese Kampagne wie „Keine Macht den Doofen“ oder „Keine Nacht ohne Drogen“. Viele Jugendliche wurden durch diese Kampagne zum Drogenkonsum animiert. Sie bewirkte genau das Gegenteil von dem, was sich die Initiatoren wünschten.

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DIE HANFINITIATIVE
1 Jahr zuvor

[…] “http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/aktuelles/1854-neue-plakate-eltern-fordern- legalisierung-a-schluss-mit-krimi#comment-11199” “Ping Pong” Ping 🙂 #65 RE: Neue Plakate: Eltern fordern Legalisierung & Schluss mit Krimi — naturalnews 2012-12-09 17:59 Die verfluchte Prohibiton muss weg, meine Freunde. Jetzt ist es an der Zeit für die Initialzündung – danach ist es ein Selbstläufer. Wer nicht aus dem Amt gefegt werden will, muss reagieren … wir drehen den Spieß um … ENDLICH!!! 🙂 Dazu haben wir Hanffreunde beigetragen. Ich verspreche euch: EIN STURM WIRD SICH ERHEBEN … […] Quelle Hausarbeit zur Hanfprohibition “Gedanken über die Zukunft unserer Kinder und Enkel” Es passiert gerade – es bleibt spannend. In Kanada forscht man daran, ob Cannabiswirkstoffe das “Corona Virus” blockieren können. UND das mit den “Schadstoffen” (Aussage führender CDU/CSU PolitikerInnen) der CDU/CSU.… Weiterlesen »

greenness
greenness
1 Jahr zuvor

Mit dieser Kampagne hilft sie den Legalizern. Die Inhalte, die sie veröffentlichen wird, werden so krude sein, daß kaum ein denkender Mensch (insbesonders Jugendliche) sich damit identifizieren werden wird. Aber: Sie schafft dadurch Öffentlichkeit und zerrt (unfreiwillig) die Mißstände, die sie selbst mit zu verantworten hat, ans Licht. Wir erinnern uns: Die Drogenbeauftragte ignoriert Erkenntnisse des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags. Sie verwechselt “Repression” mit “Prävention” (Die polizeiliche Verfolgung und Bestrafung durch Gerichte ist für sie Vorsorge.) Die positiven Erkenntnisse, die in anderen Ländern gemacht werden/wurden, werden negiert (“Widerlegung” durch dubiose Quellen mit “neuesten Erkenntnissen, von denen noch niemand weiß”) oder ignoriert (“das ist nur dort so, bei uns kann man diese Erkenntnisse nicht anwenden, da alles ganz anders”). Laßt sie… Weiterlesen »

BenFischer
BenFischer
1 Jahr zuvor

“Somit ist klar, wo und wie wir Jugendliche am besten erreichen.” Dass die CSU nach mehreren Jahren nun scheinbar gemerkt hat, dass Jugendliche online unterwegs sind, ist eine erstaunliche Leistung. Wenn die Cannabis-Kampagne nun noch so erfolgreich wie der Kanal CSU Kanal “CSYOU” ist, dann werden die Konsumentenzahlen unter Jugendlichen nach jahrelangen Steigerungsraten unter einer repressiven Drogenpolitik endlich sinken- dafür setzte ich doch gerne mein Steuergeld ein.

Fred
Fred
1 Jahr zuvor

// Überlassen wir die Kommunikation im Netz nicht den Legalisierungsbefürwortern!“ // Frau Ludwig ist sehr gerne eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen. Was hindert sie daran, z. b. auf hinterlassene Post im Rahmen der Onlinehanfdemo einzugehen, ihre Meinung zum Thema – fundiert mit fachmännischen Argumenten, sofern möglich – kundzutun, und somit Kindern und Jugendlichen Argumente zum Nichtkonsum zu liefern. Macht sie nicht. Die Einträge werden einfach gelöscht, natürlich kommentarlos. Nichts ist es mit fachlicher Aufklärung. Stattdessen wird eine Ausschreibung ins Leben gerufen, die von der Dotierung maximal am Hungertuch nagende Werbefirmen hinter dem Ofen hervorrufen. Im Ergebnis wird die Zahl kiffender Kinder weiter steigen. Bei kritischen Fragen warum das so ist wird auf die Kampagne verwiesen. Wir haben alles getan, schaut….mehr… Weiterlesen »

Egal
Egal
1 Jahr zuvor

Für mich ist diese Frau absolut ungeeignet für den Job! Wenn Sie etwas gutes bewirken will, dann sollte sie erstmal verstärkt gegen Alkohol Missbrauch arbeiten! Denn genau hier an dieser Stelle sterben jedes Jahr 70000 Menschen und was der Abhängigkeit betrifft sind wir hier im 7 stelligen Bereich! Auch sollte sie wissen das Alkohol nicht jeder vertragen kann und zum Teil aggressiv macht und für Gedächtnis Lücken sorgt! Von Cannabis Konsum ist noch keiner gestorben und aggressiv geworden. Gegen über Alkohol ich Cannabis sogar weniger gefährlich! Vielmehr sollte die eine Empfehlung aussprechen das es auf Kinder Karneval ein striktes Alkohol und Rauchverbot gilt. Wer ein Feuer löschen möchte sollte nicht seine Eimer dort Leeren wo bereits schon alles abgebrannt ist!… Weiterlesen »

Karli
Karli
1 Jahr zuvor
buri_see_käo
buri_see_käo
1 Jahr zuvor

Die verfluchte Prohibiton muss weg!, so ist es, Hanfinitiative, und besonders auch an’s Michel-Government diese Message. Tausendmal durchgekaut: Verkauf nur über Fachgeschäfte!, Alterskontrolle, falls ein Balg dort aufläuft, raus!, verbindlich mit Aufklärungs-Flyer zugesteckt! Dieser kranke Gewaltanwendungswahn: erwachsene Konsumenten in H4 verfrachten, damit die Kinder weniger kiffen??? D.L. wird zitiert: “…die Risiken besser kennen. Das funktioniert nur, wenn wir nicht mit Materialien von vorgestern auf sie zugehen.“. Das hat doch mit dem Informationsträger/Medium gar nichts zu tun. Bei unseren Kindern waren die (Info-)Materialien aus der Steinzeit, nämlich das gesprochene Wort, nur waschecht (sachlich korrekt) muss es sein. Unsere Kinder sind noch nicht einmal zu spät aus der Disco nach Hause gekommen. DL’s Suche nach billiger Hilfe…, gefährlicher sind ihre Umtriebe zur… Weiterlesen »

M. A. Haschberg
M. A. Haschberg
1 Jahr zuvor

Frau Ludwig sollte ihren Job als Drogenbeauftragte endlich mal ernst nehmen und sich um das wahre Problem unserer Gesellschaft kümmern, nämlich der Killerdroge Alkohol. Zu den 74000 Todesopfern jährlich kommt noch ein enormer volkswirtschaftlicher Schaden hinzu, verursacht durch Gewalt, Verkehrsunfälle und der Geburt vieler behinderter Kinder durch Alkoholmißbrauch während der Schwangerschaft. Wo bleibt überdies der Jugendschutz, den Frau Ludwig ständig erwähnt? Wieso dürfen sich so viele Jugendliche ins Koma saufen und sich in stark alkoholisiertem Zustand den Auswüchsen von Wut und Vandalismus ergeben? Unsere Tageszeitung berichtet fast täglich über solche Vorfälle. In jedem Supermarkt können sich Jugendliche mit einer Vielfalt hochprozentiger Alkoholika eindecken (die Altersbeschränkung wird ohnehin kaum überprüft). Ich selbst wohne in einer Weinanbaugegend, wo gerade auf Weinfesten besonders… Weiterlesen »

Heisenberg
Heisenberg
1 Jahr zuvor

Diese Dame hört doch auch den Knall nicht, wenn der Schuß direkt neben ihr abgefeuert wird. Sie hätte gut in die Zeit der Inquisition und Hexenverbrennungen gepaßt. Sie hätte in dieser Zeit bestimmt eine “tragende Rolle” eingenommen. Für ihren “Terrorjob” , den sie derzeitig ausübt ist diese “Dame” jedoch komplett ungeeignet. Zu einer solchen Tätigkeit gehört Verstand, Empathie, Fachwissen und Sachverstand, sowie eine einwanfreie moralische und ethische Grundeinstellung. Frau Ludwig besitzt jedoch keines dieser benötigten Attribute. Eine korrupte und faschistische Grundhaltung verbunden mit gewissenlosem Handeln ohne jeglichen Charakter helfen über diese eklatanten Defizite offensichtlich nicht hinweg. Frau Ludwig gehen sie mit ihren korrupten Spießgesellen doch an den Stammtisch, da sind sie genau richtig aufgehoben, denn zu mehr reicht es ja… Weiterlesen »

DIE HANFINITIATIVE
1 Jahr zuvor

Die Prohibition arbeitet immer nach dem selben Prinzip? Ich brauche eine legale und eine illegale Seite. Beide Seiten müssen, damit das System funktionert, auf verschiedenen Ebenen eng zusammen arbeiten. Dafür braucht man parallele (Offshore-) Systeme. … “https://diehanfinitiative.de/index.php/prohibition/19-1984” Als Gleichnis: *Wasser wird zukünftig das wertvollste Gut – ein Grundbedürfnis eines jeden Lebewesen. Mache (lasse machen!) Gesetze, damit DU das *Wasser, die Rechte es, oder den Besitz, es zu haben und zu verteilen, in DEINE Hände bekommst. Mache einen hohen legalen Preis und verdiene an einem *Kreislauf des Schwarzmarktes. *Cannabis, *Drogenkrieg, *war on drugs, *Schmerzfreiheit, *Schmerzmittel… Es ist ein globales Modell… das erfolgreichste Geschäftsmodell aller Zeiten. Werden sich die Nutznießer (Profiteure) dieser interagierenden Systeme den Profit aus der Hand nehmen lassen, wegen… Weiterlesen »

R. Maestro
R. Maestro
1 Jahr zuvor

Hoffentlich bekommt sie keine zweite Amtszeit! Die Erfahrung zeigt, dann findet man nie wieder in ein normales Leben zurück. Hängengeblieben sagt man auch. Da kann leider auch das hochbegabte, geschmierte Mietmaul aus Hamburg-Eppendorf nichts mehr korrigieren, und man wird in die übergeordnete Anstalt im Europaparlament bestellt. Vor einigen Wochen ihre Aussage: ….. die DREI Säulen der Drogenpolitik!!!!! Sorry, aber nicht mehr als die Kompetenz und Intelligenz eines Aschenbechers! Bessere werden auch nicht gebraucht, man sieht es leider immer noch an den Wahlergebnissen und welche Intelligenzbestien dieses Amt inne haben. Würde man sich beim Alk so verhalten, wie bei Cannabis, es würden hier katastrophale Zustände herrschen. Diese erlernte oder angeborene Phlegmatik, beneidenswert. Dieses Amt muss wirklich gut honoriert sein. Dass man… Weiterlesen »

Tom
Tom
1 Jahr zuvor

Weils gerade in die Jahreszeit paßt. Klingt nach Durchhalteparolen, was die Frau Bundesdrogenbeauftragte da von sich gibt. Man sucht jetzt also neue Instrumente, quasi die ultimative Wunderwaffe, um ein Gesetz von vorvorgestern weiterhin zu schützen. OK. Wie soll das geschehen – OHNE DIESE INSTRUMENTE GLEICH WIEDER MIT LÜGEN ZU FÜLLEN? Auch wenn man neue Instrumente finden sollte, (wie sollten die denn aussehen?), wird der Shitstorm auf ihrer bis jetzt imaginären Plattform alles bisher dagewesene in den Schatten stellen. Zu diesem Thema sollte sie sich mal mit ihrer Vorgängerin unterhalten (siehe oben). Die hat damit einschlägige Erfahrungen. Auch deren Lügenstorys wurden in den sozialen Medien schnell entlarvt und in der Luft zerrissen. Reaktion Marlene “Eric” Mortler: Leckt mich Leute, ich geh… Weiterlesen »

R. Maestro
R. Maestro
1 Jahr zuvor

Die Meldungen dahingehend häufen sich:

https://www.rnd.de/gesundheit/cannabis-zum-schutz-vor-corona-forscher-zeigen-interessantes-ergebnis-M24NHWEM7NCZPBBDJAKVRKEBOI.html

Wenn dem so ist, neue Schließzylinder für alle Aservatenkammern. 🙂

DIE HANFINITIATIVE
1 Jahr zuvor

Wende(t) EUCH/DICH doch einmal wegen aller dieser Paradoxien, Anomalien und Absurditäten dieser Hanf-Prohibition an den Deutschen Ehtikrat und bittet um eine Bewertung/Stellungnahme zur Angemessenheit der ULTIMA RATIO gegen Menschen, (Frauen, Männer, Kinder) die von diesen Zuständen betroffen sind! HIER gibt es Infos – also bitte “RAAAANN AAAAAANNNN DEN SPECK” (das war ein Befehl) 😉 +++ +++ +++ http://www.ethikrat.org/ +++ +++ +++ […] Herzlich Willkommen beim Deutschen Ethikrat Der Deutsche Ethikrat beschäftigt sich mit den großen Fragen des Lebens. Mit seinen Stellungnahmen und Empfehlungen gibt er Orientierung für die Gesellschaft und die Politik. Die Mitglieder werden vom Präsidenten des Deutschen Bundestages ernannt. Der Deutsche Ethikrat hat sich am 11. April 2008 auf der Grundlage des Ethikratgesetzes konstituiert und die Nachfolge des… Weiterlesen »

egal
egal
1 Jahr zuvor

Lieber R. Maestro , Vielen Dank für deinen Link ! Und Dem kann ich nur zustimmen! Nur Unsere Dumme Politik will das nicht sehen! Da an Sonzten denen zu Viel Geld durch den Lappen gehen wird! Dafür sorgen schon die Tabletten Hersteller! Zum Teufel mit den Tabletten! Die Benötigt NIEMAND! Gegen Jeder Krankheit gibt es Grundsdätzlich Mehrere Kreuter die einfach wie Doof Wachsen! Die Haben das Raffeniert eingefedelt! Und Heute Meinen Die zumindest ist All das Große Wissen Verloren! Dem ist nicht so! Auch Vor 100 Jahren ! Wurden bereits Medizin Bücher Geschrieben in denen auch die Hanf Pflanze und ihre Wirkungen beschrieben wurden! Die Sollen nicht so tuhen als ob das alles Neu ist. Die Menschen wußten selbst vor… Weiterlesen »

DIE HANFINITIATIVE
1 Jahr zuvor

… ach ja, es ist so schön draußen und mein Flieder und der Apfelbaum sind in voller Blüte. Was für Düfte und ein Summen und Schwirren in den Blüten … ich bleibe jedes mal kurz stehen, wenn ich vorbei gehe und schnuppere die Düfte… dann bin ich wieder Kind, erinnere mich wie mein Opa den Flieder gepflanzt hat und ich ihm als kleiner Pimpf dabei geholfen habe… das sind Momente wo ich sicher ein Lächeln im Gesicht habe. So wie eben als mir das auffiel – also beim Ethikrat – [… als Impulsgeber für die Beratung der Politik aber auch der “breiten” 🙂 Öffentlichkeit etabliert. …] Okay, auf die Impulse bin nicht nur ich sehr gespannt. Liebe Grüße und noch… Weiterlesen »

buri_see_käo
buri_see_käo
1 Jahr zuvor

@egal, “…unser Staat macht aus uns eine Lachnummer!” In der Welt der Arbeit erlebe ich das nicht selten. Weil unsere Politiker Lachnummern sind, und sie gewählt wurden, geht man Anderswo davon aus, dass auch die Bevölkerung DEs überwiegend Deppen sind. Ich (Elektrotechnik) benötige oft detailierte Unterlagen zu Geräten/Komponenten/Gedöns. Tickel auf die Web-Präsenz des Herstellers, die (in USA, Japan, China, Süd-Korea) sieht anhand der IP, dass ich in DE sitze, und schon sieht es mau aus. Schreiben dann sinngemäß: “… mach ‘n paar 4-Steller klar, wir schicken dir ‘nen Experten, von dem kriegs’t die Sache gebacken.” Abhilfe ist dann, die usa/engl. Version der Web-Seite aufrufen, und schon finde ich, was ich brauch’. Echt demütigend, muss man als Idiot durchgehen, weil die… Weiterlesen »

Rainer Sikora
Rainer Sikora
1 Jahr zuvor

In der Straße meines Wohnbereichs,gibt es einen kleinen Laden,der Zubehör für Angler verhökert.Am Schaufenster ist ein Plakat zu sehen mit einem jungen Angler auf einem Boot.Fischers Fritz braucht keine Drogen steht da drunter.Wenn sich unsere Jugendlichen mit diesem Fritz identifizieren könnten und angeln anstelle kiffen,haben wir bald keine Fische mehr.

Lord Logorrhoe
Lord Logorrhoe
1 Jahr zuvor

Fals hier noch andere sind die irgentwie Probleme haben beim abrupten Absetzen oder beim Sortenwechsel, mir geht es auch so und ich kenn immer mehr die Grass rauchen , das sie eigentlich nicht kaufen würden wenn sie eine Wahl hätten. Das ist ein russisch Roulett heutzutage beim Dealer. Da gibts Grass da komm ich total runter und anderes wirkt wie Speed. Sicherlich habe ich auch noch ne andere Hirnstoffwechselstörung aber ich muss kiffen um ein bestimmtes level zu halten sonst bekomme ich wirklich viel viel schlimme postraumatische Probleme. Ich finde es übringents lustig das immer mehr c.a 16 Jährige in Foren oder Vlog’s angeben das sie ”schon” 2 Jahre lang kiffen und bei ihnen ”noch nie” was passiert wäre. Was… Weiterlesen »

gonzaga
gonzaga
1 Jahr zuvor

diese menschen verstehen nicht, das sie alles richtig machen wollen aber im grunde alles gegenteilig verläuft… wahrscheinlich haben mortler und bravo mehr werbung für drogen gemacht als sie verhindern hätten können… Frau Ludwig, Ihr vorhaben ist lobenswert unsere kinder vor cannabis zu beschützen… Nur beschützen Sie die Kinder nicht sondern schicken diese direkt zum dealer wo sie ohne weiteres, werbung mitbekommen von älteren jugendlichen zu denen die kids im schlechtestenfalle aufsehen wie “hey probier koks, dann fühlst du dich wie ein Gott und jeder mag dich.” oder “du hast ärger mit deinem Anwaltsvater der aus dir auch ein werkzeug machen will. vertrau mir du musst heroin nicht unbedingt spritzen. Das high ist zwar um 100x besser wenn dus spritzt, aber… Weiterlesen »