Montag, 20. April 2020

Heute ist Welt-Cannabis-Tag: Feuer frei!

Der 20. April ist der höchste Feiertag der Cannabis-Community – auch in Coronazeiten

Cannabis
Grafik: Mary Jo

 

 

Eine Glosse von Sadhu van Hemp

 

 

Shutdown, Lockdown, Kontaktsperre, Ausgangsbeschränkungen – pah! Gefeiert wird trotzdem. Denn gesündigt wird immer, seit Adams Zeiten. Das Menschlich allzu Menschliche konnten selbst Päpste und Pfaffen der Menschheit nicht austreiben. Kurzum, der Verdacht steht im Raum, dass sich Gottes Kinder nur Gesetze geben, um sie froh und munter zu brechen. Dem Tabubruch wohnt der Zauber des Sündigen, des Verruchten, des Schändlichen inne – und dieser Kitzel macht nun mal besonderen Spaß.

 

Nicht von ungefähr kommt es, dass insbesondere katholische Geistliche, die Wasser statt Wein predigen, mitunter dazu neigen, den Zölibat als Aufforderung zu betrachten, hemmungslos und ohne Unterlass der Fleischeslust zu frönen. Auch heute am Welt-Cannabis-Tag werden unzählige katholische Pfaffen mit einer Morgenlatte aufwachen und sich schon darauf freuen, einer frommen Sünderin im Beichtstuhl BH und Schlüpfer abzustreifen oder sich von den Messdienern in der Sakristei die geweihten Eier kraulen zu lassen. Geschissen sei auf die Kontaktsperre, ob von ganz oben oder ganz weltlich vom Gesetzgeber angeordnet. Auch Pfaffen sind nur Menschenkinder, die fressen, saufen und vögeln wollen – und das gerne auch im Rudel.

 

Angesichts dieses von der Gesellschaft hingenommenen Ungehorsams unserer Tugendwächter dürfte es nur eine kleine Ungezogenheit sein, wenn am heutigen 20.4. nachmittags um 4 Uhr 20 trotz der Ausgangsbeschränkungen ein paar Millionen durchweg anständige Bürger*innen vor die Tür ihrer Behausungen treten, um mal für ein paar Minuten unter freiem Himmel THC-geschwängerte Luft durch die Atemschutzmaske einzuatmen und zugleich der Welt vor Augen zu führen, dass das Cannabis-Verbot eine Farce ist. Corona hin oder her, der Trotz, am Welt-Marihuana-Tag stoned einen Spaziergang zu machen und aus Protest zivilen Ungehorsam zu zeigen, hat seine Berechtigung – und das mehr denn je, seitdem Deutschland wegen der Corona-Notstandsgesetze zu einem autoritären Staat à la DDR verkommt.

 

Auch die Cannabis-Community steht in der Pflicht, dem sich vor Angst in die Hosen scheißenden Spieß-, Wut- und Hassbürgertum, das sich gerade voller Eifer auf dem Rachefeldzug gegen Andersdenkende und Anderslebende befindet, das Oberwasser abzugraben. Soll der obrigkeitshörige Plebs nur sehen, dass es der Sars-CoV-2-Virus und das „Ermächtigungsgesetz“ zur Unterdrückung der Freiheitsrechte nicht geschafft haben, die über Jahrzehnte aus der Prohibition erwachsene Cannabiskultur mit einem Handstreich auszulöschen. Wir, die ewig verfolgten und stigmatisierten Hänflinge, sind noch da und quicklebendig – trotz der Panik der Angstbürger, dass der Coronavirus in dieser Sekunde die ganze Menschheit dahinrafft.

 

In diesem Sinne, allen Brüdern und Schwestern einen Happy 420-Day! Lasst Euch nicht unterkriegen und bleibt Euch treu! Habt ein Auge auf Polizei und Denunzianten und genießt den schönen Frühlingstag bei einem Spaziergang. Um 4 Uhr 20 halten wir dann alle inne und erinnern uns an das Motto von Wolfgang Neuss: Auf deutschen Boden darf nie wieder ein Joint ausgehen!

 

 

22 Antworten auf „Heute ist Welt-Cannabis-Tag: Feuer frei!

  1. Leo 420

    Weltkiffertag und ich hab nix;(
    Egal weiter kämpfen für die legali….
    Neues unfassbares Interview gerade von Frau Ludwig gelesen zur legali..bitte absetzen die Frau!passt auf euch auf Leute.420

  2. Rumpelstiel

    Moin Leute, habt einen entspannten 20 April! Auf der Webseite von change.org gibt es eine neue Online-Petition: Wir fordern den sofortigen Rücktritt von Daniela Ludwig! hier ist die Adresse: http://ots.de/oJB9kR
    MACHT ALLE MIT!!!!

  3. Heisenberg

    Die Petition gegen die Ludwig ist überfällig. Diese korrupte Dame muß ihres Amtes enthoben werden. Und wenn wir schon dabei sind – wo immer es geht, fegt den schwarzen Probitionisten eine rein, egal wie.
    Wir sollten unds von diesem korrupten Gesindel der Politik und ihren faschistisch auftretenden blauen Vollstreckern nicht länger gängeln lassen.
    Was hier abläuft ist ein Verbrechen gegen die Menschenrechte und hochkorrupt und kriminell. Es wird Zeit sich zu wehren und nicht mehr alles zu schlucken.

  4. Otto Normal

    @rumpelstiel
    Sobald man dem Link folgt kommt zwar die Change.org Seite, aber verschwindet nach wenigen Sekunden. Offensichtlich hat man bereits diese Petition von allerhöchster Stelle gesperrt/zensiert was auch immer. Auch wenn man die Seite erneut aufruft, einige Sekunden später verschwindet sie wieder und das Explorerfenster füllt sich mit Dunkelgrau.
    Da hat wohl schon das Netzwerkdurchsuchungsgesetz zugeschlagen. Man will Frau Mortwig unbedingt im Amt halten.

  5. Otto Normal

    Möglicherweise liegt es an meinem WIN7 Explorer.
    Falls noch jemand dieses Problem hat die Lösung sieht so aus:
    Nicht dem Link des Kommentars folgen sondern Change.Org direkt aufrufen. Danach dann die Petition suchen mit der eingebauten Suchfunktion der Seite. Nach „Daniela Ludwig“ suchen und sofort kann man unterzeichnen.

    Der Petitionstext ist sehr gut. Allein dafür lohnt es sich dort mal zu schauen.

  6. Rumpelstiel

    @Otto Normal
    Danke für die Info. Schade 🙁 bei mir funktioniert es …. Hätte nicht gedacht dass „die“ so drauf sind ..naja ein Grund mehr gegen die Frau Ludwig zu sein!!!!!
    2 .Möglichkeit : change.org eingeben bei suche Daniela Ludwig eingeben dann kommt man auf die Petition. Die Petition ist noch da!!!

  7. Gustav Aschenbach

    Ausgerechnet der 20.04. Das ist nicht gut für`s Karma. Kein Wunder, dass die Sache nicht vornakommt

  8. R. Maestro

    Wenn zwei Kaliber wie die Bundeskanzlerin und eine Diplom-Juristin, nicht wissen, dass ihr Vorgehen absolut verwerflich und rechtlich äusserst fraglich ist, dann ist es mehr als eigenartig.
    Alle Aspekte der Vernunft wurden genannt.
    Was übrig bleibt, der einzig logische Schluss, Korruption!
    Dazu kommt noch ähnliches wie beim Anslinger, wohin sollen unsere ganzen Drogencops, unsere Drogenbeauftragten. Der bescheidene Thomasius und ähnliche Gestalten.
    Eine wirklich weise Erkenntnis (insbesondere momentan) von Fr. Merkel, dass die Freiheit ein sehr hohes Gut ist!
    Als Konsument hat man nicht einmal Entscheingsfreiheit. Wenn man sie sich einräumt, wird sie einem genommen, unter Umständen durch Haft. Massive Einschränkungen bei der Berufswahl durch einen Eintrag im Bundeszentralregister, zweitrangig, da die Fahrerlaubnis verm. sowieso weg ist. Einem jungen Menschen raubt man somit meist jegliche Perspektive, aber die Ludwig spricht noch von Jugendschutz.
    Das Kompetenzpaket, das vor einigen Wochen von DREI!!! Säulen in der Drogenpolitik gesprochen hat.
    Einen sarkastischen Daumen hoch. Als Dogenpolitikerin, MdB, Diplom-Juristin, Mutter, naja.
    Pauschale Vorverurteilung hat schon einmal zu bekannten, verheerenden Ergebnissen geführt. Das sollten sich die Christdemokraten und christlich-sozialen, sowie deren Wähler in Erinnerung rufen!!! Ähnlich wie heute bei Hanf und deren Nutzern lief es schon einmal, verdammt nochmal!
    Ideelles Gift unter der Bevölkerung verteilen bis sich Nachbarn, Freunde, Angehörige, sogar Partner gegenseitig denunzieren. So etwas sind die Folgen von Aussagen wie Cannabis wäre Gift.
    Gratulation, Dani. Ziel erreicht???

  9. Hermes

    Hahaha, wer ist Dani??
    Es lebe der Hanf,
    es lebe die Natur…
    Die wird es in 1000 Jahren noch geben!
    Und Dani???
    Feiertag!!!!

  10. M. A. Haschberg

    Erneut hat unsere „Drogenkriegs – Beauftragte“ in einem Interview zum Thema Cannabis ihre gravierende fachliche Inkompetenz, sowie ihren volkszersetzenden Anachronismus unter Beweis gestellt.
    Wie sonst läßt es sich erklären, dass paradoxerweise an der freien Verfügbarkeit der schlimmsten Killerdrogen Alkohol und Nikotin, mit 200000 Todesopfern jährlich und bundesweit, festgehalten wird, der Zugang zur ältesten bekannten Kulturpflanze wie dem Hanf, der zudem als Heilmittel einen hohen medizinischen Nutzen hat und keine nachweisbaren Todesfälle verursacht, jedoch unter gesetzlicher Strafe steht.
    Mit menschlicher Logik ist ein derart menschenfeindliches und unverhältnismäßiges Vorgehen im aufgeklärten 21. Jahrhundert jedenfalls nicht mehr zu erklären!

  11. R. Maestro

    Liebes HaJo.
    Der Artikel zeigt, dass es doch noch vernunftorietierte Einstellungen gibt. Schön.
    Vermutlich Zufall, darunter das Bild vom Lenchen.
    Könnte immer noch schmunzeln.
    Das ist wie ein Sprung ins Eiswasser, nach einer entspannenden Sauna.

    Zur Natur: Kurzum, stirbt die Natur, stirbt auch der Mensch bald.
    Stirbt der Mensch, ist es der Natur egal, sie wächst und gedeiht weiter.
    Auch der Hanf.

    Beispiel Pripyat in Russland.

  12. Hans Dampf

    @Rumpelstiel,
    die Olle Ludwig absetzen ist eine gute Idee, hoffentlich wird was draus. Danke.

    @Ben Fischer,
    danke für den Link. Bei dieser Frau fällt einem nichts mehr ein. Offensichtlich sind die CDU/CSU-lerinnen wirklich verrückt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Solche Aussagen. Die ganze Drogenpolitik nur noch kranker Scheiß.

    @Sadhu van Hemp,
    danke für den gut geschrieben Artikel.
    Schön zu sehen, dass du es noch drauf hast die Dinge beim Namen zu nennen und Klartext zu schreiben. Vielen aus der Seele zu sprechen und auch mal bissig zu sein. Also weiter so, ist ein gutes Format.

    Laßt euch den Tag nicht vermiesen und achtet auf das Maß.
    Good smoke!

  13. Rainer Sikora

    Ein Drogenbeauftragter sollte praktische Erfahrungen mit Cannabis gemacht haben,um alles beurteilen zu können.Auch die Konsumenten sollten ihm nicht wie Aliens vorkommen.So wie es hier gehandhabt wird,kann es nicht angemessen laufen.Soll es wohl auch gar nicht.Ist wie Krieg.

  14. Lars Rogg

    @ Rainer Sikora
    Krieg ist der richtige Ausdruck…!!
    Ein Krieg mit ausschließlich Opfern auf unserer Seite…gnadenlos…ohne Sinn und Zweck oder gar Verstand.
    Wie hat es Volker Pispers mal ausgedrückt:
    “ eine Verprügelungsaktion “ !!!
    Gut, er meinte den Irakkrieg des Herrn Bush.
    Leider macht es hier auch Sinn. Mit einem Unterschied…WIR WERDEN GEWINNEN !!!
    Heute sind wir Opfer…morgen sind wir Märtyrer !!! Der Staat und seine widerwärtigen Schergen werden als Täter, gewaltbereite Unmenschen und Verbrecher in die Geschichte eingehen. Heute noch werden wir geprügelt, weggesperrt und diffamiert, doch morgen werden wir triumphieren und als friedliche und wertvolle Mitglieder der Gesellschaft erkannt werden und gemeinsam kiffen können. Wir werden diesen Tag feiern können. Heute verdeckt….morgen offen mit einem seligen lächeln im Gesicht. Ich freu mich auf den Tag… 🙂
    Bis dahin….bleibt in Deckung… 🙂

  15. buri_see_käo

    @Leo 420, ich hab‘ auch nix, schon seit etlichen Wochen (wg. Kälteeinbruch Anfang Oktober 2019 mickrige Ernte, Draussen-Gras, in der Wildnis). Aber ich kaufe auch nix, schon seit ca 30 Jahren. Aber das macht auch nix. Ich MUSS ja nichts rauchen, denn ich habe in nächster Zeit keine komplexen Aufgaben aus Mathematik oder Informatik zu lösen.
    Man kann das auch positiv sehen: Mehr Freiheit beim Necken von Polizisten, wg. Fahrerlaubnis.
    Aber für Besitzer denunzinatenfreier Gärten ein Tip bei angekündigter Kälte:
    Um die Pflanzung eine Rinne 20cm tief und breit; frischen Grasschnitt (vom Rasen) rein;
    etwas Windschutz, alles gut, fängt nach ’ner Stunde zu heizen an.
    Hier in Schichtieshausen gilt jetzt Masken-(Milfa-) pflicht/Vermummungsgebot.
    Die totale Freiheit wird einem bezüglich der Ausgestaltung eingeräumt.
    Deutsche Verhältnisse:
    Hexenverfolgung war, ist und wird für immer sein.
    Bücherverbrennung war gestern.
    Jackenzerschnippelung ist heute.
    Mal bei ebay suchen: 312061704368 , 132959384171 , 382475194095
    Etwas Handarbeit, dann könnte man auch GMM machen.

    Danke Rumpelstiel
    mfG  fE

  16. Jemand

    @Lars
    Krieg ist ein Aufeinandertreffen von mindestens 2 (mehr oder weniger) gleichwertiger Armeen.
    Das was hier passiert ist ein Massaker (ähnlich wie viele „Konflikte“ nach dem 2. Weltkrieg wie „Arm gegen Reich“ oder der Blödsinn den die USA im nahen Osten abzieht)
    Das Ausbeuten des „Schwachen“ durch den „Starken“ hat Tradition und ist mittlerweile besser organisiert als jemals zuvor! Sogar selbsternannte „Freiheitskämpfer“ verteidigen die Grundlagen dieses Systems mit einem Eifer der Fanatismus gleicht!
    Wenn wir als Menschheit das sprichwörtliche Ruder nochmal rumreißen wollen (Umwelt etc) müssen wir grundlegende Strukturen dessen was wir Zivilisation nennen überdenken und ggf überarbeiten. Das geht zwar nicht von heute auf morgen nur muss man damit irgendwann anfangen. Erst recht wenn uns (in Sachen der Umwelt zB) die Zeit davonläuft!
    Wir müssen uns organisieren und aktiv werden!
    Nicht nur wir „Kiffer“ sondern alle die sich um die Zukunft unseres Planeten scheren!

  17. Lars Rogg

    @Jemand

    Du scheinst einen Krieg mit einem Sportkampf zu verwechseln. Beim Sport treffen tatsächlich zwei annähernd gleichwertige Gegner aufeinander und messen sich in Ausdauer, Geschick, Technik, Umsetzungsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Intelligenz. Bei einem Krieg sieht das aber völlig anders aus. Den kann man einfach mal so jedem erklären, weil man denkt man hätte das Recht dazu. Sei es wegen vorgeschobener Vergeltung ( ab 5 Uhr wird zurückgeschossen ) oder wegen Rohstoffen (alle Kriege im Nahen Osten ) oder aus religiöser und politischer Verblendung, ebenfalls der Nahe Osten aber auch der Krieg gegen Minderheiten wie die Uiguren oder eben Kiffer. Da wird, unter fadenscheinigen Begründungen, ein Opfer gesucht und draufgeschlagen. Oft auch nur um eine Gemeinschaft gegen andere zu formieren und um von echten Problemen in der Gesellschaft abzulenken. Wir, in der BRD, hätten ganz andere Probleme die es zu lösen gilt. Sozialstaat, Renten, Schulen, Lehrermangel, allgemeine Umverteilung von unten nach oben, nicht offengelegter Lobbyismus und die damit verbundene Unterhöhlung des Rechtsstaates und ja, auch die Umweltproblematik. Letzteres läßt sich allerdings nur global bewältigen. Diese Ruder werden wir nicht mehr rumreißen. Dazu ist es zu spät-meiner Meinung nach. Dazu ist die gewollte Marktwirtschaft zu stark und die Umwelt zu schwach.
    Wer seine Erfahrungen mit unserem starken Rechtsstaat ( nicht gerechten !!) gemacht hat, der wird sich entweder heulend zurückziehen oder er kämpft, ja auch fanatisch, gegen dieses Unrecht. Darin ist aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Bei Dir klingt es so, als wäre es nicht legitim als selbsternannter und/oder organisierter Freiheitskämpfer für sein Sache einzutreten. Warum..?? Kiffer die mit Nachdruck mehr Gerechtigkeit einfordern schaffen keinerlei Opfer. Dieses Privileg obliegt dem Staat. Und er nutzt es ausgiebig. Deshalb ist es auch schlauer sich wie ein Untergrundkämpfer nicht zu offen zu zeigen, esseiden man hat nix zu verlieren. Daher das „bleibt in Deckung“. Man kann auch im Kleinen ein Umdenken in der näheren Gesellschaft erarbeiten. An der Legalisierung werden wir Lüdden eh nix reißen. Wir können nur in unserem Umfeld für Aufklärung und Akzeptanz sorgen. Man kann auch auf Demos gehen oder dem DHV beitreten…tut alles nicht weh und führt zu mehr Aufklärung. Aber unsere Marktwirtschaft wird die Legalisierung irgendwann realisieren. Nicht unser Engagement. Sei es im Ober- oder Untergrund.
    Nun, unsere Zeit wird kommen. Du hast Recht…nicht von heute auf morgen. Aber die Legalisierungsbewegung ist nicht erst gestern entstanden. Schon vor 50 Jahren war das ein Thema.
    Es wird also Zeit das „Morgen“ einzuläuten. Eine Kriegspartei hat das leider nur noch nicht kapiert !!
    Bleibt in Deckung… 🙂

  18. Jemand

    @Lars
    Es is meiner Meinung nach kein Krieg wenn eine Seite so dermaßen im Nachteil ist das die jeweils andere Seite praktisch nichts zu befürchten hat.
    Viele Jahrhunderte lang war Krieg eben genau das, ein Wettkampf/Wettrüsten inklusive strategischen Elementen.

    „Bei Dir klingt es so, als wäre es nicht legitim als selbsternannter und/oder organisierter Freiheitskämpfer für sein Sache einzutreten.“

    Es war noch nie wichtiger für seine Sache einzutreten wie heute! Von nichts kommt nichts das ist klar!
    Ich wollte mit dem Satz verdeutlichen das dieses System der Ausbeutung bereits so etabliert ist das sogar die die dagegen ankämpfen dessen Grundstrukturen verteidigen. Also Kapitalismus das was wir heutzutage Demokratie nennen (Stichwort Regierungsbildung, Verteilung von Posten, Lobbyismus) etc pp.

    „Dieses Privileg obliegt dem Staat“
    Genau das meine ich! Wer ist denn „der Staat“? Wer ermächtigt ihn und wer ist dafür verantwortlich wenn er aus den Fugen gerät ?

    Wir brauchen ein grundlegendes Umdenken dahingehend das wir ALLES was unsere Gesellschaft ausmacht hinterfragen/überprüfen müssen! Keine leichte Aufgabe aber wenn nicht jetzt wann dann !?

    „Diese Ruder werden wir nicht mehr rumreißen. Dazu ist es zu spät-meiner Meinung nach.“

    Doch da lässt sich (theoretisch) noch was machen!
    Und das ist einfach! Es fehlt nur am Willen bzw an Druck auf die Verantwortlichen!
    Der Regenwald muss aufgeforstet werden wir brauchen Filter an jedem Industrieschornstein (dessen Co2 man als Dünger für den (Regen)Wald nutzen könnte) international Druck aufbauen was Umweltstandarts etc angeht (auch wenn ich „militärisches Vorgehen“ generell nicht gut finde wäre das doch sicher mal ein Grund dafür)

    Was also tun ?

    Revolution ?
    Machbar (wenn genug mitmachen) aber risikobehaftet (und die wenigsten würden heute potenziell ihr Leben für eine „gute Sache riskieren“ egal worum es geht)

    „im Kleinen ein Umdenken in der näheren Gesellschaft erarbeiten“?
    Nobel aber zwecklos! Für jeden den man „erleuchtet“ wachsen (dank unseres Bildungssystems) 10 Volldeppen nach.

    Ich schlage folgendes vor :
    Schritt 1 : Vernetzung aller (nicht nur Kiffer) denen etwas daran liegt die Zukunft zu gestalten. (Sprich auch Gruppen wie „Fridays for future“ usw)
    Schritt 2 : Formulierung von Schritten und Maßnahmen die nötig sind um die Zukunft zu gestalten
    Schritt 3 : MACHEN!

    Die einzige Möglichkeit diejenigen aus dem Weg zu schaffen die uns (und der Welt) schaden ist sie obsolet zu machen und mit etwas zu ersetzen das Perspektiven schafft und die Stärken unserer Spezies für Konstruktives nutzt anstatt sie dafür zu verschwenden uns gegenseitig zu zerfleischen!
    Klar das scheint unmöglich aber wir als Menschheit haben schon ganz andere Dinge geschafft! Pyramien gebaut, Mauern die man aus dem Weltall sieht, Menschen auf den Mond gebracht usw!
    Man muss es „nur“ anpacken!

  19. Klaus

    Hey Jemand,
    es hat doch schon begonnen – gerade jetzt – die Transformation in eine neue Zeit. Blackrock (grösster Vermögensverwalter der Welt) hat doch in Davos verkündet, in Zukunft Nachhaltigkeit und Ökologie als Anlage im Finanzsektor den bisherigen konservativen Anlagemöglichkeiten (Öl, Alkohol etcetera) ‚Vorrang einzuräumen! Kein Oktoberfest – jippie – wer hätts je gedacht, dass 6 Millionen Schluckes auf dem Trocknen sitzen werden. In Franken gibts eh das bessre Bier. Das Öl kackt ab – und als ursprüngliches Konkurrenzprodukt vor 100 Jahren – nämlich der Hanf – hurra – „sorry etwas überdosiert“ freu ich mich auf die neue Zeit. Und diese Entschleunigung – einfach herrlich. Geben wir dem Leben wieder Sinn,
    Don`t walk on it…smoke it…

  20. Jemand

    @Klaus

    Ja ne iss kla…reine Alibigeschichte!

    Neue Zeit ? Kannste knicken! Von alleine ändert sich da nix! Man findet höchstens neue Wege um die Reichen noch reicher zu machen und die Armen dumm zu halten damit die für den ganzen Mist bezahlen (bzw sich dafür versklaven lassen)

    Ohbe Konsequenzen wird keiner der es sich leisteb kann je etwas ändern!

  21. Jena

    Jo moje. Was ist das denn für ein Artikel?
    Was ein Schwachsinn. Wollte einem Kollegen was schicken zu dem Tag. Haben seit Jahren zufällig an dem Tag gebufft. Aber bei so nem Schrott – sorry nicht persönlich Angegriffen fühlen- muss man sich schämen.
    Das kann ich keinem schicken.
    Da tut es mir ja irgendwie leid an dem Tag geraucht zu haben und dann dies hier zu lesen.

    Wir haben Meinungen jeder Art.
    Wie ist es denn mit Cannabis Patienten in und außerhalb der Krise?
    Welche Bedeutung hat der Tag?
    Wie wurde er gefeiert?

    Aber Sie haben ja die Chance auch guten Journalismus zu machen.
    Let me show…
    Also vieles war informativ in den letzten Jahren in vielen Zeitungen und online. Sehr viel Potential. Aber zwischen drin wurden immer schwächere Texte verfasst. Der hier zählt dazu.

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