Donnerstag, 9. Januar 2020

Erster Cannabis-ETF startet hierzulande am 13. Januar

Großes Geld mit medizinischem Cannabis wartet

Foto: Susanne Winter


Auch wenn die Geschäfte an der Börse mit Cannabis im Jahr 2019 nicht optimal gelaufen sein sollen, ist die Nachfrage nach dem legalen grünen Kraut in den Vereinigten Staaten und Kanada ungebrochen und sorgt für sprudelnde Einnahmen. In Illinois zählte man in den ersten Tagen nach der Freigabe 133000 Kunden, die zuvor wohl auf dem Schwarzmarkt einkauften. Da sich hierzulande der legale Markt auf Medizinalpatienten beschränkt, bleibt ein großer Teil der tatsächlichen Nutzer und damit auch die möglichen Einnahmen hinter einem Schleier verborgen. Doch auch in Deutschland wandelt sich die Situation mit dem Hanf und immer mehr Menschen können Cannabis aus der Apotheke beziehen, wie die aktuellen Zahlen der gesetzlichen Versicherungen aufzeigen. Jetzt startet wohl auch aus diesem Grund der erste Cannabis-ETF in unseren Gefilden an der Börse, sodass Menschen mit dem richtigen Gefühl und den entsprechenden finanziellen Rücklagen auch ein wenig mitverdienen könnten. Der erste Cannabis-ETF startet hierzulande am 13. Januar und konzentriert sich auf Unternehmen die im medizinischen Cannabis-, Hanf- oder CBD-Markt tätig sind.

Der erste Cannabis-Exchange-Traded-Fund in Deutschland, wird seitens der kanadischen Fondsgruppe Purpose Investments unter dem Namen Medical Cannabis and Wellness ETF aufgelegt, der ebenfalls in Italien, Großbritannien und Irland angeboten werden soll. Laut Nachrichten der Financial Times arbeitet Purpose für das fachgerechte ins Feld bringen mit dem ETF-Emittenten HANetf zusammen. Dadurch werden deutsche Spekulanten ab Mitte Januar die Chance besitzen, sich auf den wachsenden Cannabismarkt zu stürzen, und beim großen Deal mit Medizinalhanfprodukten richtig mitzuspielen. „Medizinisches Cannabis ist eine aufstrebende Branche mit großem Wachstumspotenzial und großem Investoreninteresse“, sagte Hector McNeil, der Mitbegründer und ebenfalls der Mitgeschäftsführer von HANetf im Gespräch mit der Financial Times. „Bislang hatten europäische Investoren nur eingeschränkten Zugang zum Cannabismarkt“, fügt er an, was sich durch den Start des Medical Cannabis and Wellness ETF nun ändert.

Wem das Geschäft an der Börse zu unsicher und gefährlich erscheint, hat hierzulande aufgrund der geltenden Gesetzeslage jedoch bei entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen theoretisch weiterhin die Möglichkeit, das große Geld etwas einfacher auf dem illegalen Schwarzmarkt mit der verbotenen Produktion und dem strafrechtlich verfolgten Handel von berauschendem Cannabis zu Genusszwecken einzufahren …

… ein Millionenmarkt wartet!

8 Antworten auf „Erster Cannabis-ETF startet hierzulande am 13. Januar

  1. Fred

    Die Gründe für den Kursverfall sind übrigens Überkapazitäten.
    Womit sich die Frage anschließt, warum Deutschlands Apotheken ihre Patienten nicht versorgen können.

    Aber sowas erhöht natürlich auch den Lobbydruck. Nicht das schlechteste wenn man an die Legalisierung denkt.

  2. R. Maestro

    … ein Millionenmarkt wartet!
    Das sicherlich. Es zeigt aber auch auf, dass es sich für einige noch genug lohnt, Hanf weiter zu verbieten.
    Seine Mitmenschen, Nachbarn, Steuerzahler, Kinder, Rentner, einfach alle zu Verbrechern zu degradieren, zu denunzieren, als rechtlose Bürger zweiter Klasse zu erklären.
    Es werden weiterhin Zukunften und Existenzen zerstört, um der Wirtschaft den Rücken von dem Konkurrenzprodukt Hanf frei zu halten.
    Beinahe hätte ich geschrieben, moralisch versaut. Aber wer Moral nie besessen hat, vermisst sie nicht, betrachtet sein gesellschaftsschädliches Verhalten als korrekt.
    Letztendlich verkaufen es manche sogar als Jugend- und Gesundheitsschutz.
    Diese Begriffe haben, wie die vorgetäuschte Moral mittlerweile keinen Wert mehr!

    Ich freue mich auf die nächsten Wahlen. Die nächste Klatsche wartet. 🙂
    Schade, dass man auf dem Wahlzettel noch keine dislikes vergeben kann.

    Einige, welche ihre Parteispenden weit aufstocken müssen, um die Garanten für das sozialschädliche Verbot bei Laune zu halten!
    Es ist zweifellos, dass der Bürger, Patient, Konsument für das Funktionieren der Wirtschaft (ohne Konkurrenz von Hanf), verkauft und verhökert wird.
    Und es läuft leider immer noch wie GESCHMIERT.

    Sarkastischen Dank, unseren „Volksparteien“, hoffentlich fallen diese ins bodenlose! Zeit wird es!!!

  3. join

    Darf man denn plötzlich mit cannabis handeln oder was!?! … alle zweifler gehen dann short und die dran glauben long oder so…. und so kann jeder ne scheibe davon abhaben oder wie…. man ist das wiederlich diese verka..ten geld affen kiffen darfste nich aber handel treiben… dafür sind menschen jahrelang in den knast gewandert….
    UND Ja ich habe auch sowas diese firma beschäftigt sich aber mit dem endocannabinoid system und NICHT einfach nur mit cannabis achja psylo aktien gibts ja auch schon.. wenn ihr sowas anfangt informiert euch richtig oder macht sowas über einen profi…
    ABER TROTZDEM WO BLEIBT DER KONSUM…. VOLL AFFIG DAS GANZE

  4. Rainer Sikora

    Solange CBD ein gefährliches Rauschgift ist,kann man sich auf diesem Sektor kaum bewegen.

  5. H'79

    Kompliziert machen und Reiche mästen können unsere Politiker. Warum lassen wir uns überhaupt erst auf diese Verarschung ein!?
    Gebt das Hanf frei wie mehrheitlich verkündet oder sterbt bitte einfach, damit wir wenigstens Steuern sparen, verfluchtes Abgeordneten-Pack!

  6. Luke

    Da hat die liebe Dani wohl ein Eigentor bei Facebook geschossen.
    Wer Wind sät und so…

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