Mittwoch, 20. November 2019

3000 Dollar für Produkttester im Cannabissektor

American Marijuana stellt ein


Auch wenn Cannabiskonsumenten gerne nachgesagt wird, dass sie faul, antriebslos und behäbig seien, so weiß man spätestens nach dem schnellen Wachstum des professionalisierten Geschäftsfeldes, dass man es auch hier mit geschickt agierenden und recht fleißigen Personen zu tun haben kann. Selbst mit dem Konsum der berauschenden Natursubstanz ließ sich in liberalen Gefilden in der Vergangenheit Geld verdienen, da die Branche auch manchmal objektive Meinungen über die auf dem Markt erhältlichen Produkte gewinnen möchte. Jetzt gibt es eine ähnliche Stelle im Cannabusiness, die Menschen hierzulande wohl als Traumjob bezeichnen würden. Die Firma Amercian Marijuana sucht derzeit einen neuen Angestellten, der verschiedenste Waren aus dem Bereich auf deren Qualität überprüft und anschließend Videos und Blogeinträge verfasst. American Marijuana zahlt 3000 Dollar für Produkttester im Cannabissektor.

Monatlich soll dem angenommenen Bewerber ein Paket zugesendet werden, das CBD-Öle, Vapo-Kartuschen, Grassorten und essbare Produkte enthalten kann, die der glückliche Mensch dann nach bestem Gewissen auf den Prüfstand stellt. Daraufhin soll der neue Angestellte seine Meinung und Erfahrungen im Internet teilen, und erklären, wie die unterschiedlichen Waren funktionieren. Bis zu 36000 Dollar im Jahr soll die neu im Cannabusiness angekommene Person damit verdienen können, bestätigt American Marijuana, die ebenfalls explizit darauf hinweisen, dass es sich bei der Stellenausschreibung um keinen Scherz handle. Man suche aber jedoch keinen gewöhnlichen Genusskonsumenten, sondern einen Experten, der über ein exzessives Wissen über Marihuana verfügt. 18 Jahre müssen die Bewerber alt sein und in US-Bundesstaaten leben, in denen Cannabis legal ist – oder in Kanada. Zu den weiteren Voraussetzungen zählt eine stabile Gesundheit und die Bereitschaft, täglich Cannabis zu konsumieren. Für die Bewerbung wird verlangt, dass man neben einem Schreiben ein Profilfoto oder ein Video von 60 Sekunden Länge produziert, Links zu Social-Media-Plattformen mitliefert und mindestens sechs umgangssprachliche Begriffe für Marihuana nennt. Kann man sich auf diesem Wege gegen alle weiteren Bewerber durchsetzen, ist der Traumjob im Cannabissektor in greifbarer Nähe. Weed, Money and Fame!

4 Antworten auf „3000 Dollar für Produkttester im Cannabissektor

  1. Rainer Sikora

    Es ist kein leichter Job.Man braucht sich keinen Kopf wegen Nachschub mehr machen,muß aber die Pflichten erfüllen die damit verbunden sind.Das kostet mentale Kraft,deshalb braucht man ein Konzept,wie man das teils heftige Gekiffe und die Beurteilung unter einen Hut kriegt.Kann glaube ich nicht jeder.Ich hätte auch die Onlinekenntnisse nicht.Ich müßte möglicherweise auch jünger sein.

  2. Otto Normal

    Ich glaube nicht daß alles tatsächlich konsumiert werden muß für die Beurteilung. Wer schon einmal Kaffee-, Tee- oder Biertester bei der Arbeit gesehen hat weiß, daß die das nur in den Mund nehmen und anschließend wieder ausspucken. Die trinken das nicht wirklich alles, es geht ums Testen nicht ums Konsumieren. Genauso wird man es wohl auch bei Cannabis machen müßen. Vllt. reicht bei einigen Produkten eine Riech- und eine Geschmacksprobe. Ich glaube nicht das man für jede Sorte Hash dann ein ganzen Joint rauchen muß um es zu bewerten.

    Die Fummelei mit dem Internet kriegt man auch recht schnell auf die Reihe, jeder hat doch in seinem Bekanntenkreis irgendeinen Computerfreak der alles erklären kann.

    Altkiffer sind ideal für den Job. Die haben schon viel Dreck konsumieren müßen, wissen also auch wie die versch. Streckmittel schmecken. Außerdem sind Altkiffer fast immun gegen Cannabis, weiß ich von mir selber, ich konnte zum Schluß auch 5-10 Gramm am Tag wegqualmen aber bin deshalb nicht mehr breit gewesen als sonst. Nach 35 Jahren Konsum ist man einfach immun dagegen. Gesundheitlich denke ich steht man sich besser als jeder Arbeiter in der Fabrik da man wenig Stress hat.

    Schwieriger ist es als Deutscher an so einen Job zu kommen, denn die deutschen Nazi-Gesetze – also z.B. das NAZI-BTMG – gelten für Deutsche auch im Ausland. Selbst wenn man also nach Kanada auswandert müßte man zusätzlich noch die deutsche Nazistaatszugehörigkeit vorher abgeben. Wer das machen will … noch ein Tip… dabei nicht vergessen die Rentenansprüche aus der Sozialversicherung auszahlen bzw. abfinden lassen, sofern man sich vorher von den Kapitalistenschweinen hat ausbeuten lassen (ugs. „abhängig Beschäftigt war“) und welche vorliegen.

    Mal sehen vllt. werde ich das versuchen, bei 3.000 $ pro Monat gibt’s eigentlich kein vernünftiges Argument mehr hier in diesem deutschen neofaschistischen Irrenhaus zu verbleiben.

    Die Ansprüche kann man sich am besten zuerst auszahlen lassen, danach gibt man die Staatsangehörigkeit ab, muß aber vorher eine andere Vorweisen sonst entlassen sie einen nicht aus Naziland, aber kennt man ja auch schon von der DeDeEr.

  3. Nein Danke

    3000$ … Hungerlohn, das reicht gerade eben mal für eine Woche, in so einem kurzen Zeitraum also mehrere Produkte testen, mehrere Videos und einen Artikel zu verfassen, das artet in Stress aus. Nix für mich.

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