Sonntag, 30. September 2018

Grastester in Kanada gesucht

 

Ein Minijob im Cannabusiness der Spaß macht.

 

Foto: Su/Archiv

 

Mit einer Legalisierung von Cannabis werden nicht nur bislang übersehene Einnahmequellen und gesellschaftliche Vorteile erschlossen, auch einzelne Individuen können von den entstehenden Chancen im wirtschaftlichen Segment profitieren. Viele bislang unmöglich scheinende Arbeitsplätze müssen besetzt werden, die neuen Schwung im Land generieren und ebenfalls einzelnen Menschen eine bessere Zukunft anbieten können. Einen Job im Cannabusiness kann man zwar auch schon vor der völligen Freigabe von Marihuana für Erwachsene in deutschsprachigen Gefilden bekommen, doch was kanadische Unternehmen künftig ihren Arbeitnehmern als bezahlte Beschäftigung anbieten, dürfte für neidische Blicke in Richtung des schon bald legalisierenden Landes sorgen. Es werden Grastester in Kanada gesucht, die wöchentlich circa drei Stunden lang das beste Weed genießen und bewerten sollen.

 

Die Firma Ahlot bietet aktuell kanadischen Bürgern die Möglichkeit, mit geringem Aufwand sich künftig im legalen Cannabusiness ein kleines Zubrot zu verdienen. Für 50 kanadische Dollar die Stunde sollen von neuen Angestellten ab dem 17. Oktober 2018 die besten erhältlichen Grassorten konsumiert werden, um diese anschließend gewissenhaft zu bewerten. Fünf glückliche Bewerber, die ihre Interessen und Kenntnisse auch außerhalb des Marihuanasektors in einem Onlineformular preisgeben mussten, werden zu diesem Zweck mit einem Jahresvertrag seitens Ahlot angestellt. Aus über 500 eingehenden Anschreiben werden die gewünschten Personen ermittelt, die daraufhin bis zu 12 Stunden pro Monat mit dem Verbrauch der bereitgestellten Hanfwaren beschäftigt sein werden. Ziel der Company ist es, die so herausgefunden Vor- und Nachteile sowie Wirkungsweisen der unterschiedlichen Varietäten im Internet zu teilen, damit Verbraucher einen informativen Überblick über die legal gehandelten Rauschmittel erhalten. Voraussetzungen für die Bewerber sind einzig das benötigte Mindestalter und ein Wohnsitz in Kanada. Wichtig ist zudem, dass man zu dem coolsten Minijob der Welt auch öffentlich stehen und seine Tätigkeit in der große Chancen schaffenden Cannabisindustrie mit voller Überzeugung ausüben wird.

 

Enthusiasmus statt Paranoia am Arbeitsplatz.

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