Samstag, 15. Juli 2017

Die Cannabis Arbeitsagentur

 

Arbeiten mit Hanf

Ein Interview mit den Gründern

 

Die letzten Jahre hat sich in Deutschland in Bezug auf die Cannabisindustrie viel bewegt. Durch diese Bewegung ist Cannabis immer weiter in der Mitte unserer Gesellschaft gerückt. Mittlerweile sind in Deutschland fast 50 % der Bevölkerung für einen regulierten Zugang zu Cannabis. Durch die steigende Akzeptanz in der Bevölkerung, wächst die Zahl der Unternehmen der Cannabis Industrie stark an. Diese Entwicklung haben auch zwei Heidelberger bemerkt und die Cannabis Arbeitsagentur gegründet. Dieses branchenspezifische Jobportal soll Arbeitnehmern den Einstieg in die Cannabis Industrie erleichtern und Arbeitgebern eine Plattform bieten um Bewerber zu suchen. Auf der Homepage www.cannabisarbeitsagentur.de findet man alle aktuellen Jobs, die es in der Cannabis Branche zu finden gibt. Wir haben uns mit den beiden Gründern, Lothar und Jan getroffen, um ihnen einige Fragen zu stellen.

HAJO: Seit wann gibt es euer Unternehmen und wann kam euch die Idee zur Cannabis Arbeitsagentur!

CA-Agentur: Also gegründet haben wir uns im Mai. Die Idee dazu kam uns, weil wir selbst in der Branche Fuß fassen wollten. Ob bei einem lizenzierten Produzenten in Deutschland oder bei anderen innovativen Startups in der Szene. Die Jobsuche verlief zwar immer wieder erfolgreich, jedoch war Sie auch mit einem sehr hohen Zeitaufwand verbunden. So kamen wir auf die Idee, die Cannabis Arbeitsagentur zu gründen und anderen diese Arbeit zu ersparen.

HAJO: Was bietet ihr den Besuchern eurer Homepage.

 

CA-Agentur: Das kommt darauf an, ob man Arbeitgeber oder Bewerber ist. Für Bewerber listen wir alle aktuellen Jobs der Branche auf einer Homepage. Dadurch kann der User in Kürze sehen, welche passenden Jobangebote es in Deutschland gibt. Natürlich kann man auch nach Jobs in einer Stadt suchen und die Suche nach Spezialisierungen und der Art des Beschäftigungsverhältnisses zu filtern.
Arbeitgebern bieten wir vor allem eine Plattform mit Menschen, die die Arbeit in dieser Branche leidenschaftlich gerne tun. Wir sind überzeugt davon, dass diese Menschen auch die besten Arbeitnehmer sind. Um diese Plattform zu nutzen, können sich Arbeitgeber registrieren, ein Profil anlegen und kostenlos Jobs inserieren.Aber schaut doch am besten einfach mal selbst bei uns vorbei!

HAJO: Was sind eure Pläne für die Zukunft  eures Projekts.

 

CA-Agentur: Wir wollen die Funktionalität unserer Seite weiter ausbauen. Als Nächstes wird die Möglichkeit freigeschaltet, dass Bewerber sich Profile anlegen können. Natürlich werden diese Profile niemals auf der Homepage veröffentlicht, sondern nur registrierten und geprüften Arbeitgebern zugänglich sein. Wir wollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Branche in Zukunft möglichst anwenderfreundlich und effektiv vernetzen.

HAJO: Wie viel Potenzial seht ihr für die Cannabis Industrie

 

CA-Agentur: Wir sehen großes Potenzial für diese Industrie. Vor allem durch die medizinische Produktion in Deutschland wird sich nochmal einiges verändern. Zwei Tonnen Marihuana müssen erst mal produziert werden. Hinzu kommt auch noch, dass sich auch der Markt um Cannabis herum enorm vergrößert. Produkte wie Vaporizer, Filter, neuartige Zimmergewächshäuser, Pflegeprodukte oder CBD-Extrakte werden immer häufiger nachgefragt. Wir denken, dass uns da in den nächsten Jahren noch einiges bevor steht und schauen positiv in die Zukunft.

 

HAJO: Vielen Dank für das Interview und alles Gute für die Zunkunft.

3 Antworten auf „Die Cannabis Arbeitsagentur

  1. Warpaint

    Die Apotheken Strecken im Moment , nur das gepanschte Methadon , aber irgendwan , irgendwan gibt es verdünnte Cannabismedizin . Scheiße ! . Wo sind die Konzentrate , zum inhalieren ? Medizinischer Konsum über die Atemwege , funktioniert nur per Phyto-Inhalation ,entweder mit einem Vaporizer oder mit mit einem E-Nail . Ein Vaporizer ist ein guter Einstieg ins Schadstoffreie Inhalieren , aber auf die dauer und ab 2g gras am Tag zu ,Zeitaufwendig und ungesund .

  2. Ewa

    Es ist weder ungesund noch zu zeitaufwändig. Ich bin Cannabis Patient und inhaliere jeden Tag 2 bis 3 Gramm im Vaporizer.
    Im Gegenteil durch meinen tragbaren Mighty bin ich zu viel mehr in der Lage, ich kann meine Medizin überall nehmen.
    Ich darf sogar da vaporisieren wo andere Leute nicht mal rauchen dürfen.
    Letztens hab ich im mir im Kino einen Vapo gegönnt. Manche schauen komisch aber gesagt hat noch keiner was…
    Naja liegt vlt auch einfach an Frankfurt Main… hier kifft gefühlt jeder zweite…

  3. Mirko

    Es gibt schon eine deutsche Antwort zu cannabisjob.us, thcjobs.com und 420careers.com – die nennt sich hanfjobs.de. Aber wirklich schön ist der Webauftritt von hanfjobs.de nicht, eine Suche fehlt auch. Interessante Alternative, werde ich mir bei gelegenheit mal näher anschauen. Darauf dass wir hier in Deutschland bald viele Jobs in dieser Branche haben werden!

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