Montag, 22. Juli 2019

Indiens Oberster Gerichtshof prüft Cannabis-Petition

Auch im Mutterland des Indischen Hanfs ist eine Debatte über das Hanfverbot in vollem Gange

Cannabis
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Der Oberste Gerichtshof in Neu-Delhi beschäftigte sich letzte Woche mit einer Petition, die die Entkriminalisierung von Cannabis fordert. Eingereicht wurde das Begehren von einer Legalisierungs-Initiative, die vor allem dringenden Handlungsbedarf sieht, was die Freigabe von Hanf zur medizinischen und industriellen Nutzung betrifft. Die Petenten beklagen unter anderem, dass es „willkürlich, unwissenschaftlich und unangemessen“ sei, Cannabis hinsichtlich des medizinischen Einsatzes auf eine Stufe mit „schädlichen und tödlichen“ Substanzen wie Opium zu stellen und deshalb nicht als Analgetikum zuzulassen. In der Petition werden die positiven medizinischen Eigenschaften des Heilkrauts deutlich hervorgehoben: „Der medizinische Gebrauch von Cannabis kann dazu beitragen, die akute Gesundheitskrise zu reduzieren, mit der Indien derzeit konfrontiert ist. Cannabis ist bei der Vorbeugung von Krebs nützlich und bringt Erleichterung für die Patienten, die von HIV betroffen sind.“

Dass Bedarf für Cannabis als Medizin besteht, zeigen die hohe Krebsrate und die wachsende Zahl an HIV-Infektionen. Medizinalhanf könne gerade diesen Patienten helfen, das Leid und vor allem die chronischen Schmerzen zu lindern.

 

Mit Blick auf das Weltklima und den maßlosen Umgang mit aus Erdöl hergestellten Kunstoffen verweist die Legalisierungs-Initiative auf die Umweltfreundlichkeit des Rohstoffes Hanf: „Industriehanf ist ein landwirtschaftliches Gut, das zur Verwendung bei der Herstellung einer breiten Palette von Produkten angebaut werden kann. … Gäbe es kein Verbot für den Anbau von industriellem Hanf, könnten die Bauern in hohem Maße vom Anbau profitieren.“ Dieser Aspekt ist besonders in Indien von Bedeutung, das mit über 1,3 Milliarden Einwohnern nach China das zweitbevölkerungsreichste Land ist.

 

Scharfe Kritik wird auch an der Reform des Betäubungsmittelgesetzes aus dem Jahre 1985 geübt, die Cannabis in welcher Form auch immer (Ganja, Charas) auf die Verbotsliste setzte, ohne die positiven Aspekte des Heilkrauts und die Geschichte seiner Verwendung in Indien zu berücksichtigen. „Die von den Parlaments-Abgeordneten geführte Debatte über eine Cannabis-Legalisierung beschränkt sich überwiegend auf das Problem des illegalen Drogenhandels und der Drogenabhängigkeit bei Jugendlichen“, heißt es in der Begründung der Petition. Zudem sei es „unergründlich“, dass der Staat „Bhang-Shops“ betreibt, während Marihuana und Haschisch verboten sind. (Bhang besteht aus getrockneten Blättern und kleinen Blütenständen der weiblichen Hanfpflanze. Da bei der Zubereitung keine ausgewachsenen Blüten verwendet werden, ist der psychoaktive Wirkstoffgehalt mit unter 5% THC vergleichsweise gering.)

 

Das Ziel der Petenten sei es jedoch nicht, dass Cannabis vollständig legalisiert wird. Vielmehr ginge es ausschließlich darum, dass die Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes den Anforderungen einer „angemessenen Einschränkung“ des Umgangs mit Hanf entsprechen müssen. Augenblicklich verstoße das Gesetz gegen mehrere Artikel der Verfassung. Der Oberste Gerichtshof will die Petition am 29. Juli abschließend behandeln. Sollten die Petenten Erfolg haben, käme die Regierung in Zugzwang, eine Reform des Betäubungsmittelgesetzes einzuleiten.

 

 

17 Antworten auf „Indiens Oberster Gerichtshof prüft Cannabis-Petition

  1. Rainer Sikora

    Zwischen Indien und Deutschland bestehen hinsichtlich Cannabis kaum Unterschiede.Eigenartig.Indische CDU?Ganz legalisieren will scheinbar auch niemand,oder traut sich nicht,damit die Aussicht auf Erfolg nicht gefährdet wird, nehme ich an.

  2. Krake

    Ich drücke ganz Indien von meinem ganzen Herzen, die Däumchen, daß dort alles klappt und alles pro Canja ausgeht und das die ganze Scheiß Welt endlich beschließt; LEGALISE IT

  3. Otto Normal

    Auch wenn in regelmäßigen Abständen über Legalisierungserfolge in ANDEREN Ländern oder – gar noch weiter weg – auf ANDEREN Kontinenten berichtet wird, ist das nur ein Anzeichen dafür, daß sich die Welt um Nazitäuschland DRUMHERUM verändert und das HaJo (emsig wie es ist) darüber informiert, NICHT jedoch das sich im 4. Reich etwas tut. Die Überschrift welche vor jedem dieser Berichte gehört wäre „ANDERSWO“. Früher gab es sogar einmal eine Rubrik die so hieß, doch HaJo hat diese nicht mehr verwendet, aus gutem Grund wie ich meine:

    Berichte über Legalisierung können nur von „ANDERSWO“ berichten, da es von vornherein völlig ausgeschlossen ist, daß sich jemals etwas in Täuschland ohne (möglicherweise blutigste) Auseinandersetzung mit den Prohibitionsverbrechern tut und die Wahrscheinlichkeit jemals einen Artikel über Legalisierungserfolge aus unserem Naziland lesen zu dürfen nahezu Null beträgt.

    Deshalb möchte ich noch einmal deutlich hervorheben:

    Das alles spielt sich weit weg – eben ANDERSWO ab!

    Es gibt nicht einen einzigen Grund zu Feiern, wenn wieder einmal darüber berichtet wird, daß selbst die ärmsten und rückständigsten Länder in der 3. Welt eine fortschrittlichere und anscheinend unabhängigere Justiz haben, als wir mit unserer (weisungsgebundenen) Scheingerichtsbarkeit, sondern eher das immer dringender werdende Bedürfnis irgend etwas Öffentliches abzufackeln (ein Rathaus, Amtsgericht, Fernsehsender irgendwas öffentliches eben).

    B-etrüger
    R-egieren
    D-eutschland

    ZERSTÖRT Das PARTEIENKARTELL CDU-CSU-SPD-FDP!

    Der einzige Grund zur Freude könnte lediglich sein, daß die Auswahl an Ländern, die für die Auswanderung aus unserem CDU-Nazireich in ein freies Leben in Frage kommen, sich ständig erweitert.

    PS:
    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
    Lieber Otto Normal, ich habe Deinen letzten Absatz gelöscht. Derartiges wünscht man niemanden. Gruß SvH

  4. Der Realist ohne Kraut

    Ein gewisser Fortschritt ist irgendwo immer zu bemerken. Dies trifft auf viele Länder zu. Ausgenommen Deutschland (und USA, die Dank der Politik wieder ins Rassisten-Zeitalter driftet).

    Wie’s Otto Normal bereits erwähnte, kann man sich darüber nicht wirklich freuen. Deutschland tritt immer weiter auf der Stelle und vertritt gerne seine altbackenen Ansichten.

    Was soll man da noch sagen?

  5. Harald

    Deutschland ist im Gegensatz zu anderen Ländern, mittlerweile zum Misthaufen der Scheiße der GROKO mutiert und das nicht nur im Bereich Cannabis. Lieber Gott, falls es dich gibt, bitte erhöre meine Gebiete und zittere die stinkende Alte endlich weg. Schicke sie bitte direkt dahin, wo sie hingehört, in die Hölle!!!!!!!!

    Lieber Harald,
    findest Du das nicht ein bisschen niveaulos, Dein Gepöbel?

    Gruß
    SvH

  6. Harald

    @ SvH
    Nein, es ist leider die Wahrheit und die Alte gehört schon lange weg. Gepöbel ist immer unzutreffend.
    Deutschland:
    Infrastruktur- Katastrophe
    Umweltpolitik- Schau aus dem Fenster
    Rentenpolitik- Der Supergau steht ins Haus
    Dieselgate- staatlich gedeckter Betrug
    Finanzpolitik- Die Ersparnisse der Gesellschaft lösen sich langsam in Rauch auf
    Schuldenpolitik – desaströs
    Pflege alter Menschen- das Desaster ist schon da
    Gesundheitspolitik- wann warst du zum letzten mal in einer Klinik
    Cannabispolitik- hinreichend bekannt
    Justizsystem- total im Arsch
    Korruption- ohne Ende
    Ich könnte die Reihe immer weiter fortsetzen, aber die Wahrheit ist eben schmerzhaft und jedes Wort, das ich geschrieben habe meine ich genau so wie es da steht und ist politisch genau so korrekt wie sich unsere Regierung uns gegenüber verhält.

  7. Harald

    @ Svh
    Ich habe mich damit aber nicht auf auf euren wirklich guten Artikel bezogen, sondern auf die Aussage von Otto Normal. Tut mir leid, ich habe das @Otto Normal vergessen. Nochmals zur Cannabispolitik.

    Mexiko – hat etwas geändert und reagiert
    Kanada- hinreichend bekannt
    Südafrika- hat etwas geändert und reagiert
    Uruguay- geändert und reagiert
    Deutschland – Fehlanzeige und wahrscheinlich würden sie Gröhe immer noch gerne in die Wüste schicken. Es ist ein einziges Desaster was hier abläuft und gute Worte, Bitten, Aufklärung, Diskussionen, Petitionen – was haben sie gebracht! Null, absolut gar nichts. Ein Freund von mir hat Krebs und wartet jetzt schon Wochen auf die für ihn richtige Cannabissorte aus der Apotheke. Er ist gerade am verrecken und das im Sinne des Wortes. Ich habe eine Stinkwut im Bauch und verstecke mich auch nicht mehr hinter irgendwelchen Floskeln und wenn es mir nicht zu schmutzig wäre und ich nicht den nötigen Anstand besitzen würde, würde ich liebend gerne selbst der Alten den Hals umdrehen.

  8. buri_see_käo

    Falls nicht schon bekannt, gab es bei einem DHV-Kommentar:
    https://www.merkur.de/leben/gesundheit/cannabis-nahrungsergaenzungsmitteln-diesen-gefaehrlichen-effekt-haben-hanf-produkte-zr-12829519.html
    …den Weg zur Arbeit richte ich nach Möglichkeit so ein, dass ich im Radio die Kommentare aus deutschen Zeitungen hören kann. Kurz vor Halb und kurz vor Voll jeweils Part 1 und dann Part 2, zur nächsten Stunde wiederholt es sich. Bei dem Quatsch aus den konservativen Blättern, oh ha, Thema egal, aber oh ha.
    Man kann über den o.g. Link auch an einer Abstimmung teilnehmen, pfui.
    Und wie es nur so wimmelt von Werbung dort. Scheint mir so, als würde man mit dem redaktionellen Müll keine Kasse machen können, mit der Seppel-Bild.
    mfG fE

  9. buri_see_käo

    Sorry, dass ich hier nochmal bin; aber diese Bildunterschrift:
    „Cannabis wird auch in Lebensmitteln zugesetzt – mit teils gefährlichen Folgen.“
    Im nächsten Leben werde ich Germanistik studieren, aber schon jetzt denke ich richtig wäre:
    „Cannabis wird auch Lebensmitteln zugesetzt – mit teils gefährlichen Folgen.“
    Oder etwa?: „Dem Cannabis wird auch in Lebensmitteln zugesetzt – mit teils gefährlichen Folgen.“
    Münchner Merkur, bisher nur gehört, aber darin zu blättern/lesen…
    Vorsicht vor Grillwursthanföl:
    https://www.merkur.de/leben/gesundheit/hanfgetraenke-grillwurst-hanfoel-cannabis-nahrungsmitteln-gefaehrlich-zr-12813274.html
    mfG fE

  10. Ralf

    @buri_see_käo
    Münchner Merkur, wir haben hier einen Pfälzischen Merkur und das ist das beschissenste Käseblatt nach der Blöd Zeitung. Alles was Merkur ist kannst du vergessen, ist vollkommen schwarz-braun gefärbt und natürlich Kiffer hassend wie die Nazis selbst. Nicht mal den Arsch würde ich mir damit abwischen.
    So,so, die Inder wollen wieder ihren Hanf, wohl aber doch nur wieder ein bischen, oder doch nicht, oder doch oder nee…….?

  11. Ralf

    25 Jahre hatte der Anslinger den Indern in seinem teuflischen Machwerk genannt single convention, Zeit gegeben den seit 5000 Jahren anerkannten Hanf der Bevölkerung madig zu machen und das Märchen von der Schädlichkeit unter das Volk zu schei..n.
    Ich habe das dort so gefunden als ich dieses Pamphlet, das in der Irrenanstalt generiert worden sein muß, studiert habe.
    Die werden auch mindestens noch mal so lange brauchen bis sie endgültig merken wie verarscht sie dieser irre Cannaphobie-Nazi hat.

  12. R. Maestro

    Es zeigt mal wieder dass WIR der grösste Bananestaat sind, bzw. unsere verlogene, korrupte Führungsriege.
    Die Fälle schwerer Krankheiten, so etwas zuzulassen, obwohl es sich ändern liesse, ist eigentlich ein Verbrechen am Menschen.
    Es wird halt mal wieder mit zweierlei Mass gemessen.
    Und nicht einmal in der „Vorzeigefamilie“ der Tante aus der CSU funktioniert ihr Vorgehen, welches den Wahnsinn nicht nur streift.
    Nicht einmal im engsten Familienkreis finden sich für den abgesonderten Schwachsinn Anhänger.
    Aber Mortler junior, Mama sagt, nieeeeemals kiffen, sonst wachst du irgendwann morgens tot auf.
    Gute Nacht, John Boy. (Walton). 🙂

    Stroh zu Gold spinnen hat nicht funktioniert, aber unsere großkopferten, machen sogar Scheisse zu Geld!!!

  13. Ralf

    Nachtrag: Man hätte ja in der single convention auch den Dumm-Deutschen 25 Jahre Zeit geben können, ihnen das harte Suchtgift Alkohol madig zu machen aber da wird wieder mit zweierlei Maß gemesssen. Nur der Alkohol ist in der DEUTSCHEN (nicht Indischen) Gesellschaft so anerkannt (das hat der Alkoholiker und Verfasssungsbruchsrichter Herzog, mittlerweile an seinem Alkoholsuchtgift krepiert, in seinem Schandurteil von 1994 so verbrochen) das man ihn AUF GAR KEINEN FALL den Deutschen auch in 100 Jahren nicht vermiesen kann. Was für ein erbärmlicher Wich.er, in der Hölle soll er braten!

  14. Georg Elser

    Die ehemals Englische Kolonie , Indien , wird durch den Akt des Verbotes von Hanf, Rassistisch Diskriminiert .
    Bis heute, fördern selbst Inder, durch den Akt des Alkoholkonsum , die Pro-Englische und Anti-Indische KULTUR . Indien ist heute aufgrund der Nachahmung englischer Verhaltensweisen ,Schnaps-Weltmeister und nur an 7 ter Stelle, im Globalen Wirtschaftsvergleich . Hoffentlich nicht mehr lange .

  15. Georg Elser

    Der Wirtschaftliche Schaden ,der durch die Anti-Cannabis-Gesetze in Indien ,seit dem Verbot , entstand, sollte von den verantwortlichen ,ominösen , Konservativen Englischen Kreisen , sofort , bezahlt werden . Oder die geklaute BDW Microwellen-Kanone , Schippert Morgen auf der Themse , auf und ab .

  16. Georg Elser

    Warum ist der Boris kein Tennisspieler mehr ,sondern neuer Englischer Premierminister ?
    Weil Alkohol in Großbritannien schon ab 16 Jahren ,legal erhältlich ist .

    Offensichtlicher können die Interessen der Englischen Konservativen nicht sein , die konstante Ausbeutung sowie Schädigung der englischen Unterschicht (Brexit) ,mit Hilfe einer sehr Schädliche Droge , Alkohol (Alkoholhalluzinose) .

    Alkohol für 16 Jährige Kinder ? Wo ist Brüssel ?
    Ein Brexit würde Millione Junge Menschen ,Kinder diesen Kriminellen Politichen Elite ausliefern .

    STOP BREXIT ?

  17. Hanfbeton

    SAVE THE CHILDREN STOP THE BREXIT !

    Wer Kindern Alkohol verkauft sollte Froh sein das es Brüssel gibt und nicht , Führer Daniel Gun .

    SAVE THE CHILDREN STOP THE BREXIT !

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