Mittwoch, 7. November 2018

Mit einem Kilo Cannabis in der Bahn unterwegs

 

Nächster Schmuggler von Polizeibeamten aus dem Verkehr gezogen.

 

 

In regelmäßigen Abständen erreichen die Nachrichtenagenturen aktuelle Polizeimeldungen, die immer die gleiche Geschichte erzählen. Auf dem Weg von A nach B in einem Zugwaggon der Eisenbahn konnten Polizisten aufgrund ihres Gespürs einen vermeintlichen Schmuggler aus dem Verkehr ziehen, der einen übermäßigen Haufen illegaler Gebrauchsgüter bei sich führte, weshalb er einem Ermittlungsrichter überlassen werden musste, der Haftbefehl erließ. So geschah es auch am Montag den 05.11.2018, als Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Raubling einen Reisenden aufgriffen, der von Rom nach München mit einem Kilo Cannabis in der Bahn unterwegs gewesen sein soll.

 

Nicht nur aktive Handlungen, die mit auffälligen Gerüchen den stattfindenden Konsum von Cannabis verraten, führen in Deutschland zu Festnahmen in Personenzügen der Bahn, auch widrige Umstände und Pech lassen einen von unzähligen Rauschmitteltransporteuren durch die Staatsmacht auffinden und somit dessen geplanten illegalen Vertrieb verhindern. So erwischte es im neusten Erfolg der Raublinger Polizeifahnder einen unverdächtigen 23-jährigen Mann, der aber aus Mali stammt. Bei der „verdachtsunabhängigen Personenkontrolle“ durchsuchten die Beamten dessen Reisegepäck und hatten daraufhin zufälligerweise das Glück, dabei auf circa ein Kilogramm Marihuana zu stoßen, woraufhin der in Italien lebenden Person vorgeworfen werden konnte, illegale Betäubungsmittel nach Deutschland einzuführen. Nach der folgenden vorläufigen Festnahme am Montagmorgen konnte dann die Rosenheimer Kriminalpolizeiinspektion die Sachbearbeitung übernehmen, was die sachleitende Staatsanwaltschaft Traunstein zum Stellen eines Haftantrages animierte. Vor dem Amtsgericht Rosenheim erließ dann der zuständige Ermittlungsrichter natürlich einen Haftbefehl, sodass der 23-jährige mutmaßliche Cannabisschmuggler in ein Gefängnis überführt werden konnte.

 

Seit diesem messbaren Polizeierfolg ist Bayern spürbar sofort ein kleines bisschen sicherer geworden …
… bis halt der nächste Zug am Münchner Hauptbahnhof einfährt.

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2 Kommentare
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Vertreter
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3 Jahre zuvor

Der Arme..

Otto Normal
Otto Normal
3 Jahre zuvor

Stammtisch: Das geht aber zu weit. Kommt der Neger mit ‘nem Schlauchboot nach Deutschland gerudert, behauptet “Asyl” haben zu wollen weil Mali angeblich vom islamischen Terror heimgesucht wird und verseucht dann hier unsere Kleinkinder mit Haschgift. Jetzt aber sofortige Abschiebung! Herr Gauleitner bitte übernehmen Sie! /Ironie off Meine Meinung: Die Bullen müssen ein hervorragendes Spitzelsystem haben. Ohne Denunzianten und Spitzel (neudeutsch “V-Männer” oder “verdeckte Ermittler”) hätten die Bullen nicht solche Erfolge. Der schlaue Mann aus Mali hatte erkannt das wir zwar genug ungelernte arbeitslose Migranten haben, aber daß der Cannabisbedarf in Täuschland und die Schwarzmarktgewinne, nicht zuletzt Dank des selbstlosen Kampfes gegen die Drogen mit Hilfe von gewalttätiger Prohibition durch Mortler und Co., ungebrochen hoch sind. Wenn auch aus der… Weiterlesen »