Donnerstag, 12. Oktober 2017

Feuer in Kalifornien zerstören Cannabisplantagen

 

Existenzen dank Hanf zerstört.

 

 

Vergangenen Donnerstag war der erste Erntetag für viele kalifornische Wein- und Cannabisbauern. Den folgenden Sonntag brachen die schwersten Waldbrände seit 25 Jahren aus, die tragischerweise bereits Menschenleben kosteten. Nicht nur die Ernte vieler Weinbauern ist dabei von den Flammen verschluckt worden, auch das grüne Gold vieler Landwirte verbrannte. Die Feuer in Kalifornien zerstören Cannabisplantagen und damit Existenzen.

 

In Redwood Valley verloren einige Cannabisfarmer ihr Land, wie Amanda Reiman von Flow Kana zu berichten weiß. Während Winzer bei derartigen Verlusten durch Versicherungen geschützt sein können, stehen die meisten Weed-Landwirte dank des geltenden Bundesgesetzes ohne finanzielle Sicherheiten verlassen auf verbranntem Grund. Doch nicht nur vollkommene Zerstörung durch Flammen macht anbauenden Anwohnern das Leben schwer, auch die Folgen des Infernos vernichten Cannabisernten. Der Rauch von Waldbränden enthält genügend Schadstoffe, um Knospen von Hanfpflanzen für den Konsum unbrauchbar zu machen, was somit nicht nur direkt betroffene Bauern in Atem hält.

 

Zwar können Extraktionsverfahren eine gewisse Reinigungswirkung ausüben, doch gewonnene Extrakte besitzen einen geringeren Wert. Trotz des Verlustes vieler Ernten im „Emerald Triangle“ rechnet man nicht mit einem Einbruch der Versorgung, da genügend alternative Bezugsquellen existieren. Selbst der Preis von kalifornischem Mediweed wird sich nach Prognosen im schlimmsten Fall für die lokalen Dispensaries etwas erhöhen, die sich nach weiteren Lieferanten umschauen sollten. Hart getroffen hat es dagegen die Cannabisbauern, die im Feuer ihre Zukunft verloren, aber laut Aussagen von Branchenkollegen mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Cannabusiness rechnen können.
Vergleichbare Solidarität wäre für ehemalige Gefängnisinsassen, die aufgrund von Betäubungsmittelgesetzbrüchen keine Arbeit im Marihuanageschäftsfeld erhalten, bei den vielversprechenden Zukunftsaussichten in Bälde ebenso dringend notwendig einzufordern. Schließlich werden neben 300000 neuen Arbeitnehmern bis 2020 bereits jetzt einige helfende Hände im kalifornischen Brandgebiet gebraucht.

 

Existenzen wiederaufbauen leichter gemacht.

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